10 Jahre Ratgeber Sanierung
11.06.2014

KfW Förderung: Immer mehr Hausbesitzer nutzen Solarstromspeicher

Mit gespeichertem Photovoltaik-Strom Eigenverbrauch steigern

Seit einem Jahr fördert die KfW die Installation eines Solarstromspeichers mit günstigen Krediten und Zuschüssen. Das macht die teure Speichertechnologie erschwinglich und hilft Betreibern von Photovoltaik-Anlagen einen Großteil ihre eigens erzeugten Solarstroms auch selbst zu verbrauchen. Die Förderung trägt Früchte: Bereits 4.000 Batteriespeicher wurden gefördert. Immer mehr Hausbesitzer setzen somit auf maximalen Eigenverbrauch.

Geldscheine, EuroscheineBild größer anzeigen
Mit der Förderung für Solarstromspeicher können Hausbesitzer die Anschaffungskosten drücken. Danach sparen sie dank maximalem Eigenverbrauch StromkostenFoto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Mit der KfW-Förderung für Solarstromspeicher übernimmt der Staat einen Teil der Anschaffungskosten. Denn die moderne Speichertechnologie ist nicht ganz billig. Zwischen 6.000 und 15.000 Euro kostet ein Solarstromspeicher je nach Modell. Dank der KfW-Förderung lassen sich die Anschaffungskosten deutlich senken. Denn zusätzlich zu dem zinsgünstigen Kredit, mit dem der Solarstromspeicher zu 100 Prozent finanziert werden kann, erhalten Hausbesitzer 30 Prozent der Anschaffungskosten als Tilgungszuschuss. So lohnt sich die Investition auf jeden Fall, denn Solarstrom vom eigenen Dach ist günstiger als Strom vom Energieversorger und hält so die Stromkosten niedrig.

Erfolgreiche Solarstromspeicher-Förderung
Im letzten Jahr vergab die KfW dafür zinsgünstige Kredite in Höhe von rund 66 Millionen Euro sowie Zuschüsse von über 10 Millionen Euro. Die Förderung kommt allen zu Gute: Werden Solarstromspeicher fürs Eigenheim erschwinglich, können sich immer mehr Menschen durch eine clevere Investition in eine Photovoltaik-Anlage plus Solarstromspeicher unabhängiger von fossilen Energieträgern machen. Damit bringen sie auch die Energiewende voran und entlasten die Allgemeinheit: Weil die Solarstromspeicher Produktionsspitzen ausgleichen und damit das Stromnetz entlasten, wird dadurch die Kapazität für weitere Solaranlagen erhöht, ohne dass dadurch Mehrkosten entstehen.

Maximaler Eigenverbrauch spart Stromkosten
Mithilfe eines Batteriespeichers kann Solarstrom gespeichert und immer dann verbraucht werden, wenn er benötigt wird - auch mitten in der Nacht oder bei bedecktem Himmel, wenn kein Sonnenlicht zur Stromproduktion zur Verfügung steht. So können Betreiber von Photovoltaik-Anlagen den Eigenverbrauch von Solarstrom steigern und ihre Stromrechnung deutlich senken. Wer eine Photovoltaik-Anlage bis maximal 30 kWp anschaffen will, sollte deshalb unbedingt auch einen Solarstromspeicher in Erwägung ziehen. Auch eine Nachrüstung ist möglich, sofern die Photovoltaik-Anlage nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurde.

 
 
 
Quelle: BSW Solar
 
 
 
 

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