10 Jahre Ratgeber Sanierung
07.07.2014
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Komfort-Gewinn durch Tageslicht

Große Fenster clever verschatten

Tageslicht ist gut fürs Gemüt, für die Stromrechnung und sogar für die Heizkosten. Leider sieht es in vielen Altbauten immer noch düster aus. Doch winzige Luken lassen sich heute einfach durch moderne, großzügige Fenster ersetzen. Ausgestattet mit einer guten Wärmeschutzverglasung, Rollläden und einer automatischen Steuerung steigern sie den Wohnkomfort und die Energieeffizienz.

Paar im Schlafzimmer mit elektrisch gesteuerter JalousieBild größer anzeigen
Große Fenster lassen viel Tageslicht ins Haus. Perfekt ist die Kombination mit einer elektrisch gesteuerten VerschattungFoto: Initiative ELEKTRO+

Was vor 30 oder 40 Jahren praktisch noch keine Rolle spielte, ist heute ein absolutes Muss beim Hausbau: Natürliches Tageslicht ist ein Qualitätsmerkmal – je mehr, desto besser. Großformatige Fenster sind deshalb im Trend, für die Modernisierung gibt es vielfältige Formen und Varianten. Sie erhellen das Haus auf natürliche Weise, fördern das Wohlbefinden und sogar die Konzentrationsfähigkeit.

Große Fenster sparen Energie
Früher war Tageslicht im Haus eher die Ausnahme. Für Helligkeit sorgten wenig effiziente Glühbirnen, gespeist mit billigem Atom- und Kohlestrom. Heute ist Strom teurer. Der Einsatz von Tageslicht wird Hausbesitzern bei den Stromkosten gut geschrieben: Schließlich kann das Kunstlicht tagsüber ausgeschaltet bleiben und kommt überhaupt nur noch seltener zum Einsatz. Außerdem sorgen große Fenster auch für Entlastung bei den Heizkosten, denn in Herbst, Winter und Frühjahr gelangen so mehr wärmende Sonnenstrahlen ins Haus. Energieverluste müssen Hausbesitzer hingegen nicht mehr fürchten. Dafür sorgen Wärmeschutzverglasungen.

Noch mehr Komfort mit Automation
Dunkle Kammern ade. Heute sind Häuser wahre Lichtoasen mit Glasflächen in Dach und Fassade. Doch wird das im Sommer nicht zu viel? Kein Problem mit der richtigen Verschattung: Mit Markisen, Rollläden, Jalousien und Plissees lässt sich das Tageslicht genau dosieren. Dabei geht es nicht nur um die persönlichen Vorlieben, sondern auch um die maximale Energieeinsparung. Hier zahlt sich eine automatische Steuerung aus: Mittels Sensortechnik kann die Verschattung so gesteuert werden, dass im Sommer und Winter die aus energetischen Gesichtspunkten jeweils sinnvollste Position gewählt wird. Dann öffnet sich der Rollladen in der kalten Jahreszeit bei Sonnenschein, um von solaren Energiegewinnen zu profitieren, und schließt sich, wenn es dunkel wird, um die Wärmedämmung des Fensters zu verbessern. Besonders smart sind elektrisch schaltbare Verglasungen die von klar auf matt wechseln oder ihre Farbe ändern und die bereits genannten, klassischen Beschattungssysteme. Sie gewährleisten genau wie satinierte oder geätzte Glasoberflächen auch im hellsten Haus noch ausreichend Privatsphäre.

Angenehm leben auch im Alter: barrierefreie Fenster und Türen

Mit neuen Fenstern und Türen können Hausbesitzer zudem sorgenfrei in die Zukunft schauen, wenn sie bei der Auswahl auf Barrierefreiheit achten. Für die Bedienbarkeit sorgen unter anderem eine leichtgängige Mechanik sowie gut erreichbar angebrachte Griffe, die es auch jüngeren Hausbewohnern und Rollstuhlfahrern ermöglichen, frische Luft ins Haus zu lassen. Und auch hier helfen automatisierte Elemente: Dank ihnen lassen sich Fenster und Türen kinderleicht öffnen und schließen. Im Alter müssen die Hausbesitzer in den eigenen vier Wänden so nicht auf Wohnkomfort und moderne Lebensqualität verzichten. Eine Überlegung wert sind auch bodentiefe Fenster, die selbst im Sitzen den freien, ungehinderten Blick nach draußen eröffnen.

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Quelle: Energie-Fachberater.de / VFF / DS
 
 
 
 

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