10 Jahre Ratgeber Sanierung
19.02.2014
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Nachfrage nach gesunden, emissionsfreien Baustoffen steigt

Wohngesundheit findet auch bei Sanierung mehr Beachtung

Schimmel und die Gesundheitsgefährdung durch Emissionen von Baustoffen sind die Hauptgründe, warum sich Hausbesitzer und Bauherren verstärkt mit dem Thema Wohngesundheit auseinandersetzen. Das ist ein zentrales Ergebniss der zweiten Studie "Gesund Wohnen", die im Auftrag des Sentinel Haus Instituts erstellt wurde. Wohngesundheit und Schafstofffreiheit sind demnach wichtige Entscheidungskriterien auch bei der Sanierung.

Kind in TreppenhausBild größer anzeigen
Wohngesundheit und Schadstofffreiheit sind wichtige Entscheidungskriterien für oder gegen SanierungsproduktFoto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Frank Homann

Die Sensibilität für das Thema Wohngesundheit steigt sowohl unter Laien als auch unter Profis.  Bauherren, Hausbesitzer, Planer und Architekten legen zunehmend Wert auf wohngesunde und emissionsarme Baustoffe. Besonders die Sorge um mögliche Gesundheitsbelastungen durch Schimmel im Haus und schädliche Emissionen aus Baustoffen bringen immer mehr Menschen dazu, sich ausführlich mit dem Thema Wohngesundheit zu befassen.

Gefürchtet: Schimmel und Schadstoff-Belastung im Haus
Die Gefahr von Schimmel im Haus beschäftigt viele Bauherren und Hausbesitzer. Ganze 86 Prozent der Befragten empfinden die Schimmel-Belastung als sehr bedenklich. Auch die Gesundheitsgefährdung durch Schadstoffe treibt vielen Befragten Sorgenfalten ins Gesicht: Mit 59 Prozent fürchten knapp zwei Drittel gesundheitsbelastende Emissionen aus Baustoffen.

Immer mehr wollen gesund wohnen
Gegenüber der ersten Studie "Gesund Wohnen" aus dem Jahr 2012 sind die Befragten deutlich kritischer geworden: Im Vorjahr hatten nur 38 Prozent Emissionen aus Bauprodukten als sehr bedenklich eingeordnet. Umgekehrt halten nur noch 6 Prozent mögliche Belastungen ihrer Gesundheit durch Emissionen aus Bauprodukten für "eher unbedenklich". Vor zwei Jahren machten sich noch 11 Prozent der Befragten keine oder nur geringe Gedanken.

Umsetzung: leider mangelhaft
In der Baupraxis steht Wohngesundheit leider nicht ganz oben auf der Agenda. Hier steht nach wie vor eher die Energieeffizienz von Gebäuden im Vordergrund. Das ist natürlich auch darin begründet, dass es diesbezüglich detaillierte staatliche Vorgaben gibt. Diese fehlen bei der Wohngesundheit. Ein weiteres Hindernis: Informationen über wohngesunde Baustoffe sind noch rar und die Auswahl an Produkten deutlich begrenzt. Gerade emissionsgeprüfte, wohngesunde Baustoffe als Alternative zu herkömmlichen Baustoffen sind nicht immer leicht zu finden. Wer gesund bauen und sanieren will, muss also mit einem Plus an Rechercheaufwand und außerdem mit höheren Kosten rechnen. 

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Quelle: Sentinel Haus Institut GmbH
 
 
 
 

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