10 Jahre Ratgeber Sanierung
09.08.2016
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Neue KfW-Förderung: Zuschüsse für Brennstoffzellen-Heizung

5.700 Euro Zuschuss für kombinierte Strom- und Wärmeerzeugung

Seit dem 1. August 2016 gibt es eine neue Förderung für Brennstoffzellen-Heizungen. Das Bundeswirtschaftsministerium BMWi will damit stationäre Brennstoffzellen-Heizungen zur gleichzeitigen hocheffizienten Strom- und Wärmeerzeugung (Kraft-Wärme-Kopplung) am Markt etablieren. Der attraktive Zuschuss von mindestens 5.700 Euro wird über das KfW-Programm "Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle" beantragt.

Brennstoffzellen-HeizungBild größer anzeigen
Brennstoffzellen-Heizung: Solche Geräte zur dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung eignen sich für Ein- und Zweifamilienhäuser im Neubau genauso wie für AltbautenFoto: Bosch Thermotechnik GmbH / Junkers Deutschland

Das Förderprogramm für stationäre Brennstoffzellen-Heizungen ist Bestandteil des "Anreizprogramms Energieeffizienz" der Bundesregierung, die Förderung ist auf drei Jahre ausgelegt. Der attraktive Zuschuss soll der innovativen Technologie zum Durchbruch in Wohngebäuden verhelfen, er kann sowohl für Neubauten als auch bestehende Gebäude beantragt werden. Die Förderung gibt es für stationäre Brennstoffzellen-Heizungen in den Leistungsklassen von 0,25 bis 5 kW elektrischer Leistung. Die Förderhöhe ist gestaffelt nach der elektrischen Leistung der Anlage: Zu einem Grundbetrag-Zuschuss von 5.700 Euro kommt ein leistungsabhängiger Zuschuss von 450 Euro je angefangener 100 W elektrische Leistung.

Zuschuss-Antrag wird über KfW gestellt / Bisher erst Reservierung der Förderung möglich
Die Beantragung des Brennstoffzellen-Zuschusses erfolgt über die KfW im Programm "Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle" (Programmnummer 433). Anträge können bei der KfW spätestens ab dem 31.08.2016 gestellt werden, vorher ist eine Reservierung der Förderung möglich. Ab Dezember 2016 kann der Zuschuss auch ohne vorherige Reservierung direkt im KfW-Zuschussportal beantragt werden. Gefördert werden Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern oder von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften.

Brennstoffzellen-Heizung hat höheren Wirkungsgrad als konventionelle BHKW
Der Energielieferant der Brennstoffzelle ist Wasserstoff, der in einem chemischen Verfahren aus Erdgas gewonnen wird. Neben der effektiven Nutzung von Erdgas und der damit verbundenen Verringerung von CO2-Emissionen, bietet die Technologie gegenüber vergleichbaren konventionellen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (BHKW) den Vorteil eines besseren Verhältnisses von elektrischer Energie zu nutzbarer Abwärme zur Beheizung von Gebäuden.

Informationen des BMWi zum Förderprogramm finden Hausbesitzer hier.

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Quelle: BMWi / KfW
 
 
 
 

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