10 Jahre Ratgeber Sanierung
15.05.2015

Start in die Sanierungssaison

Energetische Sanierung für jeden Geldbeutel machbar

Nicht umsonst sagt der Volksmund "Am Haus gibt’s immer was zu tun". Instandhaltungsmaßnahmen, Schäden, die ausgebessert werden müssen, Bauteile, die ihre Lebenszeit überschritten haben und erneuert werden müssen - langweilig wird es Eigentümern nicht. Mit der warmen Jahreszeit beginnt die Sanierungssaison, auch und vor allem für energetische Maßnahmen. Die gibt es für jeden Geldbeutel.

Fassadensanierung: Haus mit GerüstBild größer anzeigen
Start in die Sanierungssaison: Die kommenden warmen Monate sind perfekt für größere und kleinere SanierungsarbeitenFoto: Energie-Fachberater.de

Schritt für Schritt zu weniger Heizkosten und einem komfortablen Zuhause - Hausbesitzer, die jetzt für die Sanierung in den Startlöchern stehen, können in den kommenden Monaten viel erreichen. Kleine Maßnahmen, fachgerecht umgesetzt, führen dann schon ab dem Herbst zu sinkenden Heizkosten und einen besseren Wohngefühl in den eigenen vier Wänden. Dafür lohnt es sich, jetzt die Ärmel aufzukrempeln und loszulegen.

Das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis haben übrigens immer solche energetischen Sanierungsmaßnahmen, die parallel zu ohnehin anstehenden Instandhaltungsmaßnahmen umgesetzt werden. Muss für den neuen Fassadenanstrich sowieso ein Gerüst her, ist das genau die richtige Gelegenheit für eine gleichzeitige Außendämmung. Wenn das Dach neu eingedeckt wird, können die Solarkollektoren Hand in Hand mit den Dachdeckerarbeiten montiert werden. Muss der Heizkessel erneuert werden, kann gleich der Einsatz von erneuerbaren Energien geprüft werden. Durch richtige Planung und die geschickte Kombination von Maßnahmen können Hausbesitzer so Kosten und Aufwand sparen.

Ausgangspunkt unsaniertes Haus: Auch kleine Maßnahmen bringen gute Energieeinsparung
Wer in einem unsanierten Haus wohnt oder eine alte Heizung im Keller stehen hat, kann viel gegen unnötig hohen Energieverbrauch tun. Denn bei Häusern mit einem eher schlechten energetischen Standard bringen auch Maßnahmen mit geringem Aufwand eine Einsparung, wie zum Beispiel die Dämmung der Heizungsrohre. Wer die Investition in eine neue Heizung noch scheut, kann durch eine optimierte Einstellung der Heizung, den so genannten hydraulischen Abgleich, für wenig Geld auch schon einiges erreichen. Denn oft sind alte Heizungen falsch eingestellt und laufen dadurch nicht optimal. Durch ein verbessertes Zusammenspiel der Komponenten wird der Energieverbrauch deutlich reduziert.

Zug um Zug den Energieverbrauch senken

In einem unsanierten Haus sollte auf jeden Fall mindestens das Dach oder die oberste Geschossdecke gedämmt werden. Denn warme Luft steigt nach oben und kann über ein ungedämmtes Dach in besonders starkem Maß entweichen. Ist der Keller unbeheizt, empfiehlt sich die Dämmung der Kellerdecke. Werden zusätzlich die Außenwände gedämmt sowie neue Fenster und Türen eingebaut, können Hausbesitzer den Energieverbrauch noch weiter senken.
 
Auch bei einer Heizung, die älter als 15 Jahre ist, sollte ein Austausch geprüft werden. Moderne Brennwertkessel verbrauchen bis zu 40 Prozent weniger Brennstoff als die alte Gasheizung oder Ölheizung. Auch die Einbindung von erneuerbaren Energien wie zum Beispiel einer modernen Solaranlage kann sich lohnen: Eine typische Solarthermie-Anlage für Heizung und Warmwasserbereitung kann in einem gut gedämmten Haus rund zehn Prozent des Wärmebedarfs für Heizung und Warmwasser abdecken. Im Sommer können Hauseigentümer ihr Warmwasser meist komplett durch die Sonne erwärmen, der Heizkessel bleibt aus.

Teilsaniertes Haus: Neue Sanierungsmaßnahmen gut planen und auf Einsparung prüfen
Sind die wichtigsten Bauteile eines Hauses bereits saniert, erzielen zusätzliche Maßnahmen entsprechend weniger Einsparungen. In diesem Fall ist es dann um so wichtiger, dass Instandhaltung und weitere Sanierung clever kombiniert werden. Steht die Energieeinsparung nicht mehr unbedingt an erster Stelle, können Hausbesitzer darüber nachdenken, wie sie ihr Haus in Zukunft nutzen wollen und entsprechend auf zukunftsgerichtete Sanierungsmaßnahmen setzen. So lohnt sich unter Umständen ein barrierefreier Umbau des Hauses und eine Automation bestimmter Funktionen bringt mehr Komfort und Sicherheit. Und im Idealfall lassen sich auch solche wertsteigernden Sanierungsmaßnahmen mit einer weiteren Energieeinsparung verbinden.

Damit das auch klappt, sollten Eigentümer auf jeden Fall einen Profi einschalten: Energieberater haben das ganze Haus im Blick und beraten unabhängig. Sie können hilfreiche Tipps geben, die zum vorhandenen Budget passen und den Energiebedarf Schritt für Schritt sinken lassen.

 
 
 
Quelle: Energie-Fachberater.de / dena
 
 
 
 

Sanierungsforum


Stellen Sie Ihre Fragen an unsere Experten

Zu allen Fragen/Antworten im Sanierungsforum »
 

Produkte im Bereich

 
 
 
 
 

App-Tipps

  • App Icon

    Mein Bauprojekt

    Bosch Thermotechnik GmbH / Effizienzhaus-online

     
  • App Icon

    MagicPlan

    Sensopia

     
  • App Icon

    SAKRET Farbton-Studio

    SAKRET Trockenbaustoffe Europa GmbH & Co. KG