03.01.2019
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Termine, Fristen, Förderung: Das ändert sich 2019

Wichtige Tipps für Hausbesitzer zum Beginn des Sanierungsjahres

Mit dem 1. Januar 2019 begann für Haus- und Wohnungsbesitzer ein neues Sanierungsjahr. Bei den Fristen für einige Sanierungsmaßnahmen, Vorgaben und auch bei der Förderung hat sich einiges geändert. Wir haben die wichtigsten Änderungen 2019 für Sie zusammengestellt, damit Sie richtig planen können und keine Förderung verschenken.

Altbau-Fassade mit BaugerüstBild größer anzeigen
Termine, Fristen, Förderung - diese Änderungen bringt das Sanierungsjahr 2019Foto: Energie-Fachberater.de

Sanierungstrends: Energieeinsparung schlägt Barrierefreiheit
Welche Sanierungsmaßnahmen stehen besonders hoch im Kurs? Eine aktuelle BauInfoConsult-Umfrage unter Handwerkern und Architekten zeigt die drei wichtigsten Sanierungstrends: Demnach bestimmen die Trendthemen Energieeffizienz (40 Prozent) und Barrierefreiheit (23 Prozent) sowie Heizungssanierung (18 Prozent) den Markt derzeit am stärksten. Da auch die Heizungserneuerung in den Bereich der Energieeffizienz zu rechnen ist, ergibt sich ein großer Vorsprung für die Energieeinsparung. Kein Wunder bei wieder steigenden Heizölpreisen. Für beide Sanierungsthemen - Energieeffizienz wie Barrierefreiheit - vergibt die KfW eine Förderung.

GEG 2019 - neues Energiesparrecht
Die Bundesregierung arbeitet noch immer am neuen Energiesparrecht. Es soll ein neues Gesetz geben, das GebäudeEnergieGesetz (GEG 2019). Das neue Gesetz soll die bisher geltenden Energieeinsparnormen Energieeinsparverordnung (EnEV), Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEWärmeG) und Energieeinsparungsgesetz (EnEG) zusammenfassen und vereinfachen. Doch der Entwurfsprozess hat sich lange hingezogen. Experten rechnen nicht vor Sommer 2019 mit dem neuen Gesetz.

Neuigkeiten und Fristen bei der Heizungssanierung
Beim Energielabel für neue Heizungen entfallen am 26. September 2019 für reine Raumheizungsgeräte die schlechtesten Klassen E, F und G, während die Klasse A+++ hinzukommt. Die Skala auf dem Energielabel reicht dann von A+++ bis D.

Die Austauschpflicht aus der Energieeinsparverordnung (EnEV) für alte Ölheizungen und Gasheizungen betrifft 2019 Heizkessel aus den Jahrgängen vor 1989. Handelt es sich um einen alten Konstanttemperaturkessel, muss die Heizung erneuert werden.

Weitere Energieausweise werden ungültig
Da Energieausweise für Gebäude nur zehn Jahre gültig sind, werden immer mehr dieser Dokumente im Laufe des Jahres ihre Gültigkeit verlieren. Alle Ausweise mit Ausstellungsjahr 2008 sind zum 1. Januar 2019 bereits abgelaufen. Handeln, das heißt einen neuen Energieausweis ausstellen lassen, müssen Hausbesitzer aber erst, wenn sie verkaufen, vermieten oder verpachten wollen.

Förderung für Solarstromspeicher
2019 steht keine bundesweite Förderung für Solarstromspeicher mehr zur Verfügung. Das entsprechende Förderprogramm der KfW ist zum Jahresende 2018 ausgelaufen. Hausbesitzer in Baden-Württemberg können noch einen Zuschuss für ihren Solarstromspeicher beantragen, die Förderungen in NRW und Brandenburg stehen hoffentlich im Laufe des Jahres wieder zur Verfügung.

Steigende Strompreise 2019 wahrscheinlich
Auch 2019 müssen sich viele Haushalte auf steigende Strompreise einstellen. Falls höhere Preise für Strom oder Erdgas angekündigt wurden, sollten die Bewohner den aktuellen Zählerstand ablesen und dem Versorger mitteilen. Sonst wird der Verbrauch geschätzt. Auch der Wechsel des Anbieters für Strom und Gas kann Kosten sparen. 

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Quelle: Energie-Fachberater.de / Verbraucherzentrale NRW / BauInfoConsult / Co2online
 

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