10 Jahre Ratgeber Sanierung
17.03.2014
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Wärmedämmung: Was ist dran am ewigen Zank?

Vorteile und Irrtümer rund um die Dämmung im Überblick

Dass ein Wandanstrich mit Energiesparfarbe bis zu 40 Prozent Heizenergie spart, ist schwer zu glauben. Doch wie steht es um die Wirkung der "echten" Wärmedämmung? Ob Schimmel oder Brandgefahr - die Gegner der Dämmung finden ein breites Echo. Das Ergebnis: Schleppende Sanierungsraten, eine lahmende Energiewende. Dabei steckt in der energetischen Altbau-Sanierung eine gewaltige Chance für jeden Hausbesitzer.

Altbau-Fassade mit zugemauerter HaustürBild größer anzeigen
No way out: Ohne gute Wärmedämmung kann ein Altbau modernen Energieeffizienz-Standards nicht gerecht werdenFoto: Energie-Fachberater.de
Anbringen von Dämmplatten zur FassadendämmungBild größer anzeigen
Vor allem die Fassadendämmung mit Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) ist umstritten. Dabei gibt es keinen Grund die Wärmedämmung zu verteufelnFoto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net

Wer im Altbau seine Heizkosten nachhaltig senken will, kommt um umfassende Sanierungsmaßnahmen in der Regel nicht herum. Vor allem wenn ohnehin eine Modernisierung ansteht und ein Gerüst aufgebaut wird, lohnt sich die Wärmedämmung, und zwar eine richtige. Denn mit günstiger Wärmedämmfarbe kommen Hausbesitzer nicht weit. Im Gegenteil: Für solche günstigen Wundermittel zahlen Hausbesitzer am Ende doppelt. Fazit: Lieber gleich in die Vollen gehen und richtig dämmen.

Richtig dämmen rechnet sich
Eine Dämmung erzielt ihre Wirkung vor allem durch die niedrige Wärmeleitfähigkeit des Materials sowie die Dicke der dämmenden Schicht. Die Dämmstoff-Blockade lässt keine Wärme mehr durch und verhindert so, das Heizenergie verloren geht. Gerade die "Außenhülle" des Hauses, also die großen Flächen des Daches und der Fassade, brauchen eine gute Wärmedämmung. Mit einer Dachdämmung und einer Fassadendämmung lassen sich die Heizkosten spürbar senken. Und auch kleinere Dämmmaßnahmen wie eine Kellerdeckendämmung, eine Dachbodendämmung oder eine Dämmung der Rollladenkästen machen sich schnell bezahlt.

Wenn Dämmung richtig ausgewählt und fachgerecht verarbeitet wird, gibt es keine Risiken

Es ist eben nicht so, dass durch eine Wärmedämmung automatisch Schimmel verursacht wird oder die Brandgefahr steigt. Das Haus wird auch nicht zwangsläufig verschandelt. Ein Faktencheck zur Fassadendämmung zeigt: Diese Vorurteile entbehren jeder Grundlage. Und schließlich muss es auch nicht immer eine Fassadendämmung sein. Kurzum: Wer die Wärmedämmung geschickt mit Instandhaltungsmaßnahmen kombiniert und genau auf sein Haus abstimmt, kann mit der Sanierung nur gewinnen.

Wärmedämmung muss nicht teuer sein
Bei kleinem Budget darf es auch die Dämmung in Eigenregie sein. Das spart Sanierungskosten. Viele Dämmungen können Hausbesitzer problemlos selbst ausführen. Besonders beliebt sind die Dämmung des Dachbodens und der Kellerdecke. Das sind gleichzeitig die günstigsten Energiesparmaßnahmen. Aber auch eine Dachdämmung oder eine Fassadendämmung können - mit dem richtigen System und etwas Unterstützung vom Fachmann - von geschickten Heimwerkern vorgenommen werden. So wird die energetische Sanierung garantiert nicht zur Kostenfalle.

Dämmung sinnvoll planen
Bevor Hausbesitzer loslegen, sollten sie aber dringend eine Energieberatung in Anspruch nehmen. Studien zeigen: Sanierungen mit Energieberater sind erfolgreicher. Die Kosten für eine Energieberatung lohnen sich also, weil Hausbesitzer so nach der Sanierung mehr Energie sparen. Ein guter Start ist eine kostenlose Erstberatung mit dem Energie-Fachberater, in der sich Hausbesitzer einen ersten Überblick verschaffen können.

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Quelle: Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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