10 Jahre Ratgeber Sanierung
17.02.2016
mehr zu Dämmung
 

Was Dämmung kann: Wärmeschutz, Schallschutz, Brandschutz

Dämmstoff-Hülle für das Haus macht sich bezahlt

Der Zustand seines Hauses beschert so manchem Eigentümer Sorgenfalten. Die hohen Heizkosten belasten das Budget, die musizierende Nachbarsfamilie das Gehör. Um den Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz ist es in vielen Durchschnittsaltbauten nicht besonders gut bestellt. Grund genug genau hinzuschauen, was eine Dämmung kann.

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Um den Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz ist es in vielen Durchschnittsaltbauten nicht besonders gut bestellt. Mit dem richtigen Dämmstoff lässt sich das jedoch schnell in den Griff kriegenFoto: Energie-Fachberater.de

Über das Dach, die Fassade und den Keller eines unzureichend oder gar nicht gedämmten Hauses geht viel Energie nahezu ungenutzt verloren – ein teures Vergnügen, auch wenn die Energiepreise sinken! Denn warum sollten Hausbesitzer für Energie bezahlen, die sie gar nicht nutzen können? Eine Dämmung hilft praktisch unmittelbar: Die Senkung des Energieverbrauchs macht sich schon bei der nächsten Heizkostenabrechnung bar bezahlt. Dabei gilt: Jede Maßnahme zählt! Schon eine Kellerdeckendämmung oder eine Dachbodendämmung helfen, den Energieverbrauch zu reduzieren und die Heizkosten zu senken. Der Grundsatz „je dicker, desto effektiver“ stimmt übrigens nur bedingt. Entscheidend ist weniger die Dicke als die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs. Hochleistungsdämmstoffe bieten auch in geringen Stärken sehr guten Wärmeschutz und sind gerade im Altbau, wo der Platz knapp ist, eine gute Lösung. Angenehmes Wohnklima und Schimmelschutz erhalten Sanierer gratis dazu. Übrigens: Nicht immer geben allein die eingesparten Energiekosten den Ausschlag für eine Dämmung! Ein guter Schallschutz und das verbesserte Wohnklima steigern den Wohnkomfort erheblich und steigern nicht zuletzt auch den Wert des Hauses.

Hörbar mehr Wohnkomfort: Schallschutz

Beim Schallschutz macht’s die Masse, denn sie schneidet dem Lärm einfach den Weg ab: Ein schwerer Baukörper lässt sich durch Schallwellen nicht in Schwingungen versetzen, sondern "schluckt" den Lärm. Die Schallübertragung wird verhindert. Hohlräume hingegen wirken als natürliche Verstärker. Oft ist das Lärm-Problem aber auch konstruktiv bedingt. Schallbrücken an Bauteilen leiten Schall ins Hausinnere und sorgen dafür, dass sich der Lärm durch die Schwingung weiter potenziert. Beide Problemzonen lassen sich mit einer Dämmung beheben. Eine Dämmung aus mineralischen Schüttdämmstoffen gibt Bauteilen zum Beispiel mehr Gewicht. Dafür werden Hohlräume in Decken oder Wänden einfach mit dem Dämmgranulat verfüllt. Auch flexible, offenporige Dämmmatten reduzieren die Schallübertragung, weil sich die Schallwellen in der Dämmung verlieren. Feste, geschlossenporige Dämmstoffe haben dagegen schlechtere Schalldämmwerte, weil sie nicht in der Lage sind, Schall zu absorbieren.

Sicherheit im Ernstfall dank Brandschutz
Wenn ein Feuer ausbricht, sind Altbauten besonders anfällig – vor allem die Dachkonstruktion ist gefährdet, weil dort naturgemäß viel Holz verbaut wird. Der Brandschutz lässt sich mit einer nachträglichen Dämmung erheblich verbessern. Besonders Dämmstoffe aus Glaswolle oder Steinwolle, aber auch Dämmstoffe auf mineralischer Basis bieten Sicherheit im Ernstfall, da sie nicht brennbar sind. Werden Dämmmaßnahmen korrekt unter Beachtung aller Brandschutzbestimmungen durchgeführt, besteht jedoch auch bei anderen Dämmstoffen keine erhöhte Feuergefahr. Selbst Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) aus Polystyrol sind sicher: Als Brandschutz werden so genannte Brandriegel aus Mineralwolle eingesetzt, die an neuralgischen Punkten wie der Fensteröffnung für höchste Brandsicherheit sorgen. 

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Quelle: Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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