10 Jahre Ratgeber Sanierung
18.02.2013
 

Weg mit dem Wärmeleck: Kellerdämmung

Wie der Keller am besten gedämmt wird, hängt von der Nutzung ab

Eins ist grundsätzlich klar, eine Dämmung des Kellers lohnt sich immer - egal wie der Keller genutzt wird. Denn über ungedämmte Kellerräume geht jede Menge Energie verloren. Doch mit einer Kellerdämmung kann nicht nur Heizenergie eingespart werden, sondern auch neuer Raum zum Wohnen oder Arbeiten gewonnen werden. Welche Dämmmaßnahme im Einzelnen sinnvoll ist, hängt von der Nutzungsabsicht ab.

Nackte Füße auf Fliesen-Boden; Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas KlewarBild größer anzeigen
Barfuß im Wohnzimmer - das geht nur, wenn der Keller darunter ausreichend gedämmt ist. Sonst wird es im Erdgeschoss schnell ungemütlichFoto: KfW-Bildarchiv/Fotograf: Thomas Klewar
Warmwasserleitungen mit DämmungBild größer anzeigen
Nicht nur was für Dämmprofis: Die Dämmung von Heizungsrohren und Warmwasserleitungen ist kein HexenwerkFoto: KfW-Bildarchiv/Fotograf: Thomas Klewar

Beim Neubau ist die Kellerdämmung inzwischen Standard, anders sieht es in vielen Altbauten aus. Hier lohnt sich eine nachträgliche Dämmung. Denn ein gut gedämmter Keller sorgt für angenehme Temperaturen im Erdgeschoss. Bevor sich Hausbesitzer an die Kellerdämmung machen, sollten sie sich jedoch über die gewünschte Nutzung im Klaren sein. Dann kann entschieden werden, ob die Kellerdecke, die Kellerwand oder der Kellerboden gedämmt werden soll.

Wohlfühlklima im Erdgeschoss: Kellerdeckendämmung
Soll der Keller als Lagerraum dienen, reicht eine Kellerdeckendämmung aus. Ein reiner Nutzkeller wird in der Regel nicht beheizt. Die Dämmung der Kellerdecke verhindert, dass Heizwärme aus dem Erdgeschoss über den Keller verloren geht. Ein weiterer Vorteil: Der Boden im Erdgeschoss kühlt nicht mehr so stark aus, unangenehme Fußkälte gehört der Vergangenheit an. Im Normalfall kann eine Kellerdeckendämmung vom Hausbesitzer selbst angebracht werden. Eine Ausnahme bilden Gewölbekeller. Hier kommen spezielle Dämmsysteme zum Einsatz, die genau auf die Wölbung der Kellerdecke angepasst werden.

Unterirdische Wohnreserve: Kellerwand und Kellerboden dämmen
Anders sieht es aus, wenn der Keller beheizt und zu Wohnzwecken genutzt werden soll. Dann gilt es, die Kellerräume gegen das kalte Erdreich abzuschirmen und die Kellerwände sowie den Kellerboden zu dämmen - entweder von außen als so genannte Perimeterdämmung oder als Innendämmung. Eine Perimeterdämmung bietet einen zusätzlichen Feuchtigkeitsschutz und ist sinnvoll, wenn das Mauerwerk gleichzeitig abgedichtet werden muss. Deshalb muss das Dämm-Material hochwertig, vor allem aber wasserundurchlässig und druckbeständig sein. Weniger aufwendig ist es, die Kellerwände von innen zu dämmen. Dank moderner, hochwirksamer und gleichzeitig schlanker Dämmsysteme geht bei der Innendämmung des Kellers nur wenig Wohnraum verloren.

Für Selbermacher: Warmwasserleitungen & Heizungsrohre dämmen
Selbst Hand anlegen können Hausbesitzer bei der Dämmung der Heizungsrohre und Warmwasserleitungen. Die Tage von Gipsbinden und Schaumstoffhüllen sind allerdings lange gezählt. Viel praktischer sind vorkonfektionierte Dämmschalen, die sich im Handumdrehen anbringen lassen und vor allem eins aushalten müssen: große Hitze. Dann zahlt sich die Bastelstunde aus. Fleißige Heimwerker werden mit geringeren Heizkosten und deutlich wärmerem Wasser belohnt.

 
 
 
 
Quelle: www.Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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