10 Jahre Ratgeber Sanierung
12.10.2016
mehr zu Heizung
 

Zum Herbstanfang die Heizung fit machen

Neue Heizung bleibt beliebteste Sanierungsmaßnahme

Mit dem Herbst kommt oft auch die Sorge vor hohen Heizkosten zurück. Das muss nicht sein, denn schon mit geringem Aufwand lassen sich die jährlichen Ausgaben für Heizung und Warmwasser deutlich reduzieren. Doch das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass immer noch zwei Drittel der Heizungen in Deutschland als veraltet und ineffizient gelten. Gerade einmal 17 Prozent entsprechen dem Stand der Technik und binden erneuerbare Energien ein.

Austausch heizungspumpeBild größer anzeigen
Kleine Maßnahme - große Wirkung: Mit den Austausch der Heizungspumpe sparen Hausbesitzer deutlich Stromkosten. Der hohe BAFA-Zuschuss macht die Maßnahme doppelt attraktivFoto: Intelligent heizen/VdZ

Viele Heizungen in deutschen Heizungskellern sind zu alt - gleichzeitig bleibt der Austausch der Heizung für Hausbesitzer die beliebteste Sanierungsmaßnahme: Mit mehr als 40 Prozent liegt der Heizungstausch auf Platz eins, auch die Optimierung bestehender Heizanlagen schafft es unter die Top 5. Mit Beginn der Heizsaison ist sie wieder da die Frage: Tut die Heizung es noch? Läuft alles rund und werden alle Zimmer komfortabel warm? Und was können wir tun, damit die Heizkosten im Rahmen bleiben? Mit einer Optimierung des Heizsystems machen Hausbesitzer die Haustechnik fit für die Heizsaison.

Wer sich nur dann um seine Heizung kümmert, wenn sie streikt, zahlt häufig einen zu hohen Preis für warme Räume. Denn selbst eine Anlage, die scheinbar gut funktioniert, verbraucht oft unnötig viel Energie. Das gilt vor allem, wenn sie fünfzehn Jahre oder älter ist. Dabei können schon kleinere Arbeiten viel Energie einsparen - etwa, wenn moderne Heizungspumpen und Thermostatventile eingebaut und Rohre richtig isoliert werden.

Sparpotenzial Heizungspumpe

Oft lohnt sich sich zum Beispiel bei alten Heizungen der Einbau einer neuen Heizungspumpe. Veraltete Pumpen laufen rund um die Uhr auf Hochtouren und verursachen dadurch fast ein Zehntel der gesamten Stromkosten im Haushalt. Moderne Pumpen passen ihre Leistung dem aktuellen Bedarf an und verbrauchen so bis zu 90 Prozent weniger Strom. Ein Pumpentausch kostet im Einfamilienhaus circa 350 Euro, spart aber jährlich etwa 140 Euro ein.

Hydraulischer Abgleich bringt Heizung ins Lot

In vielen Häusern werden die Heizkörper in Räumen, die nahe am Heizkessel liegen, mit zu viel erwärmtem Heizwasser versorgt. In weiter entfernten Räumen kommt dagegen zu wenig Wärme an. Damit dort trotzdem die Wunschtemperatur erreicht wird, wird unnötig viel Energie gebraucht. Der Fachhandwerker kann dieses Problem mit einem hydraulischen Abgleich beheben: Er stellt die Ventile so ein, dass die Heizkörper genau die richtige Menge Heizwasser erhalten. Das spart Energie und steigert den Wohnkomfort.

Heizkörper entlüften und Heizungswasser nachfüllen
Werden Heizkörper nicht richtig warm oder gibt es laute Strömungsgeräusche, kann auch das Entlüften der Heizkörper wieder für Wärme sorgen. Fällt dagegen der Druck im Heizungssystem ab und Heizkörper bleiben kalt, fehlt vielleicht Wasser im Heizungssystem. Nach einer Einweisung durch den Heizungsinstallateur können Hausbesitzer das Heizungswasser auch selbst nachfüllen.

30 Zuschuss für Heizungsoptimierung

Es muss also nicht immer eine neue Heizung sein, auch die Optimierung des Heizsystems bringt schon Einsparungen bei den Heizkosten. Wer seine Heizung vom Fachhandwerker optimieren lässt, sollte unbedingt auch die Förderung dafür beantragen: Vom BAFA gibt es für die neue Heizungspumpe, den hydraulischen Abgleich und andere Optimierungsmaßnahmen einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent! 

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Quelle: Energie-Fachberater.de / Intelligent heizen / BDH
 
 
 
 

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