10 Jahre Ratgeber Sanierung
25.11.2016

Schimmel durch falsch gestellte Möbel

Richtig einrichten, Feuchtigkeitsstau vermeiden

Schön soll das Haus eingerichtet sein und möglichst praktisch. An Schimmel denkt da eigentlich niemand, sondern an den eigenen Geschmack, den Schnitt der Räume und den Geldbeutel. Doch ungünstig aufgestellte Möbel können Schimmel-Wachstum begünstigen. Beim Einrichten ist deshalb besonders an den Außenwänden Vorsicht geboten.

Esszimmer mit Außenwand zur TerrasseBild größer anzeigen
Besonders bei ungedämmten Häusern gilt: Die Außenwände bleiben besser frei von Möbeln. Dann hat es Schimmel schwerFoto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net

Auch in Räumen, die auf den ersten Blick "clean" sind, findet sich oft doch noch Schimmel - geschickt verborgen hinter dem Kleiderschrank oder auch dem großen Bücherregal. Die Gefahr ist besonders hoch, wenn die Möbel an Außenwänden aufgestellt werden. Dann sammelt sich an der kühlen Wand hinter Schränken und Regalen Feuchtigkeit an, die den Schimmel bestens gedeihen lässt. Doch wer beim Einrichten einige wenige Tipps befolgt, braucht sich um Schimmel nicht sorgen.

So stehen die Möbel richtig:

  • Außenecken und Außenwände sind generell kein guter Stellplatz für Möbel und sollten, wenn möglich, nicht durch große Möbelstücke verbaut werden. Das gilt besonders für Häuser, deren Fassade nicht über eine ausreichende Wärmedämmung verfügt.
  • Müssen aus platztechnischen Gründen Möbel entlang der Außenwand aufgestellt werden, hilft ein Abstand von wenigen Zentimetern, die notwendige Luftzirkulation zu erhalten. So wird der Ansammlung von Feuchtigkeit und damit der Bildung von Schimmel vorgebeugt.
  • Auch große Bilder können problematisch sein und Schimmel Unterschlupf bieten. Werden sie an einer Außenwand aufgehängt, ist auch hier darauf zu achten, dass zumindest ein kleiner Abstand zur Wand gewahrt bleibt. Dabei helfen kleine Abstandshalter wie zum Beispiel Korkscheiben.
  • In ungedämmten Häusern sind zudem Bettkästen nicht zu empfehlen. Werden sie im Erdgeschoss oder im Keller aufgestellt, behindern sie die Luftzirkulation nach unten.

Das beste Mittel gegen Schimmel im Haus ist und bleibt aber eine gute Wärmedämmung. An Fassade, Keller und Dach sorgt die Dämmung dafür, dass das Haus nicht zu stark auskühlt. Die Innenwände bleiben stets warm genug, dass sich keine Feuchtigkeit niederschlagen kann. So wird dem Schimmel die Lebensgrundlage entzogen.
 

 
 
 
Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
 
 
 
 

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