10 Jahre Ratgeber Sanierung
19.11.2014

Schimmel im Haus? Das sollten Sie auf keinen Fall tun

Fünf Kardinalfehler bei Schimmelpilz-Befall

Schimmel im Haus ist mehr als ein Schönheitsfehler, er kann krank machen. Um so wichtiger ist es, dass Hausbesitzer im Falle eines Befalles richtig reagieren. Und das heißt vor allem: Nichts tun, ohne vorher den Fachmann hinzuzuziehen - auch wenn das gerade bei kleinen Schimmel-Flecken schwer fällt. Vor allem diese fünf Kardinalfehler sollten Hausbesitzer vermeiden.

Schimmel an der Wand hinter SchrankBild größer anzeigen
Bei Schimmel im Haus ist das sachkundige Auge eines Fachmanns gefragt. Er kann die Ursache klären und eine Sanierungsempfehlung aussprechenFoto: Torsten Dzeik

1. Warten und die Räume weiter nutzen: Ist Schimmel im Haus entdeckt worden, müssen Hausbesitzer schnell handeln. Denn je länger der Schimmel wachsen kann, desto schlimmer ist am Ende das Ausmaß des Befalls. Zumal oft nicht klar ist, wie lange der Schimmel schon unentdeckt wuchert. Ohnehin sind schimmelige Räume nicht bewohnbar, weil - ganz abgesehen vom unangenehmen Geruch - Sporen die Raumluft verunreinigen und die Gesundheit schädigen können. Deshalb gilt: Schimmel-Räume meiden und den Fachmann hinzuziehen.

2. Betroffene Räume trocknen: Zwar ist überall dort, wo sich Schimmel ansiedelt, zu viel Feuchtigkeit. Trotzdem sollten Hausbesitzer in einem befallenen Raum auf keinen Fall ein Trocknungsgerät aufstellen. Durch die Luftzirkulation werden die Schimmelsporen lediglich im ganzen Haus verteilt, was das Problem zusätzlich verschlimmert. Die Trocknung macht erst dann Sinn, wenn der Schimmel restlos entfernt wurde.

3. Schimmel einfach abwischen: Weder Seifenlauge noch Essigwasser können gegen Schimmel helfen. Zudem sollte die schimmelige Stelle von einem Sachverständigen beurteilt werden, und zwar im Originalzustand. Erst wenn die Ursache geklärt ist, kann die Sanierung beginnen. Deshalb gilt: Auf keinen Fall direkt selbst Hand anlegen und den Schimmel abwischen. Nur wenn der Experte es "erlaubt", können Hausbesitzer selbst gegen den Schimmel aktiv werden.

4. Die Chemie-Keule schwingen: Schimmelentferner ist - auch wenn der Name anderes verspricht - nicht immer eine gute Idee. Denn viele Anti-Schimmel-Mittel enthalten auch für den Menschen giftige Inhaltsstoffe, die vor allem bei unsachgemäßer Handhabung schädlicher sein können als der Schimmel selbst. Zum Beispiel können durch das Ansprühen die Sporen in der Luft verteilt werden. Zudem reicht eine oberflächliche Behandlung des Schimmel-Problems ohnehin meist nicht aus. Wird der Schimmel nicht an der Wurzel gepackt, kann er erneut auftreten.

5. Laien-Forschung betreiben:
Auch wenn es auf dem Markt Tests und Mittelchen zu kaufen gibt, ist und bleibt Ursachen-Forschung und Sanierungsplanung bei Schimmel im Haus Aufgabe eines Fachmanns. Denn nur, wenn der Grund für den Befall abschließend geklärt und vollständig sowie fachmännisch beseitigt wurde, wird das Haus auch in Zukunft schimmelfrei bleiben.

 
 
 
Quelle: Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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