10 Jahre Ratgeber Sanierung
13.07.2014
mehr zu Haustür
 

Mehr Barrierefreiheit durch Hausautomation

Smart und komfortabel wohnen auch im Alter

Damit Hausbesitzer im Alter nicht auf Wohnkomfort und moderne Lebensqualität verzichten müssen, sollten sie heute schon an später und bei der Modernisierung an Barrierefreiheit denken. Eine überschaubare Maßnahme mit großem Effekt ist der Umstieg auf automatisierte Fenster und Türen, aber auch weitere Funktionen der Hausautomation erweisen sich gerade im Alter als überaus nützlich.

Frau im Rollstuhl fährt durch TürBild größer anzeigen
Extrabreite und leichtgängige Türen lassen Hausbesitzern viel Freiraum. Auch Hausautomation trägt zur Barrierefreiheit beiFoto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net

Von wegen barrierefrei: Oft sind es gerade die Zugänge und Übergänge, die älteren Menschen, Rollstuhlfahrern oder auch kleinen Kindern im und rund ums Haus das Leben schwer machen. Schwere Türen und verzogene Fenster lassen sich nur mühsam öffnen und schließen – besonders wenn sie dazu noch schlecht erreichbar sind. Das muss nicht sein: Heute gibt es Lösungen für mehr Barrierefreiheit wie zum Beispiel Fenster und Türen mit leichtgängiger Mechanik und gut erreichbar angebrachten Griffen. Sie ermöglichen es auch jüngeren und älteren Hausbewohnern oder Rollstuhlfahrern, frische Luft ins Haus zu lassen. Überhaupt ist Hausautomation ein gutes Mittel, um den zunehmenden Einschränkung des Alters zu begegnen und sich die Unabhängigkeit in den eigenen vier Wänden zu bewahren. Ohne technische Hilfsmittel ist Barrierefreiheit im Haus kaum vorstellbar.

Hausautomation kann Barrieren überwinden
Elektrische Komponenten erhöhen den Komfort der Hausbewohner. Mit ihnen lassen sich die vielen kleinen Barrieren des Alltags mühelos überwinden: Automatisierte Fenster und Türen übernehmen zum Beispiel das Lüften und vermeiden so anstrengende Lüftungsrundgänge quer durch das Haus - auch eine Barriere. Eine Erleichterung sind zudem elektrisch gesteuerte Jalousien, Rollläden und Markisen. Sie ersparen Gehandicapten nicht nur den Laufweg, sondern auch das anstrengende Ziehen und Kurbeln beim Öffnen und Schließen. Für mehr Sicherheit und Bewegungsfreiheit sorgt auch eine Regelung der Beleuchtung über Bewegungssensoren. Während sie außen Einbrecher abschreckt, bleiben im Haus keine Stolperfalle unentdeckt und der Gang ist auch mitten in der Nacht sicherer.

Die Möglichkeiten der Bedienung reichen dabei von einem Schalter an der Wand, einer Tastatur oder einer Zeitsteuerung über ein Mobiltelefon, eine Fernbedienung oder einem Touch-Screen bis hin zum Fingerprint-System - natürlich barrierefrei. Über wenige Schaltzentralen lassen sich so alle Funktionen der Hausautomation einfach regeln. Gänzlich unabhängig arbeiten schlussendlich intelligente Steuerungen, die unter Berücksichtigung des aktuellen Bedarfs die gesamten steuerbaren Funktionen des Hauses vollständig einbinden können.

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Quelle: Energie-Fachberater.de / VFF / DS
 
 
 
 

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