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In Photovoltaik-Anlage investieren und Steuervorteile nutzen

Bis zu 40 Prozent der Anschaffungskosten werden erstattet

Solar
 
Wer in eine Photovoltaik-Anlage investiert, profitiert nicht nur von kostenloser Solarenergie, sondern kann sich auch über beachtliche Steuervorteile freuen. Denn schon vor der eigentlichen Anschaffung der Photovoltaik-Anlage können bis zu 40 Prozent der voraussichtlichen Kosten steuerlich geltend gemacht werden. Die Experten vom Deutschen Steuerberaterverband haben die wichtigsten Tipps zusammengestellt.
Haus mit Photovoltaik-Anage auf dem DachBild größer anzeigen
Schon die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage bringt viele Steuervorteile mit sich, mit denen Hausbesitzer langfristig Geld sparenFoto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Bis zu 40 Prozent der voraussichtlichen Anschaffungskosten lassen sich als Investitionsabzugsbetrag nach § 7g Einkommensteuergesetz steuermindernd abziehen. Das lohnt sich vor allem dann, wenn die Einkünfte des Steuerpflichtigen im Jahr des Abzugs besonders hoch sind. Um den "Investitionsabzugsbetrag" zu erhalten, durfte die Photovoltaik-Anlage in der Vergangenheit zu höchstens zehn Prozent privat genutzt werden. Nach neuerer Rechtssprechung schadet auch ein höherer Eigenverbrauch nicht. Nimmt der Hausbesitzer den Steuervorteil in Anspruch, hat er drei Jahre lang Zeit, sich eine Photovoltaik-Anlage anzuschaffen. Wird in dieser Zeit nicht in eine Photovoltaik-Anlage investiert, hebt das Finanzamt den früheren Steuervorteil rückwirkend und zuzüglich Zinsen wieder auf.

Photovoltaik: eine Investition, jede Menge Steuervorteile
Wird tatsächlich eine Photovoltaik-Anlage angeschafft, winkt ein weiterer Steuervorteil. Eine zusätzliche Sonderabschreibung von bis zu 20 Prozent kann auf das laufende Jahr und vier Folgejahre verteilt werden. Hinzu kommt die reguläre Abschreibung über 20 Jahre auf den dann noch verbleibenden Wert. Das heißt, einmal in Photovoltaik investieren und langfristig von Steuervorteilen profitieren.

Übrigens: Betreiber von Photovoltaik-Anlagen sind steuerliche Unternehmer. Daher müssen sie zu Beginn einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen und jährlich für ihren Betrieb eine Einnahme-Überschuss-Rechnung oder eine Bilanz beim Finanzamt abgeben.

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Quelle: Deutscher Steuerberaterverband e.V.
 
 
 
 

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