10 Jahre Ratgeber Sanierung
03.06.2014

Solarstromspeicher: In fünf Schritten zu mehr Unabhängigkeit

Eigenverbrauch maximieren - Stromkosten senken

Ein Solarstromspeicher ist die ideale Ergänzung zur Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Der Batteriespeicher hilft, den Eigenverbrauch von Solarstrom weiter zu steigern und bringt Betreibern von Photovoltaik-Anlagen noch mehr Unabhängigkeit vom Strommarkt. Der wichtigste Tipp vorab: Wer die attraktive staatliche Förderung nutzt, spart schon bei der Anschaffung des Solarstromspeichers bares Geld.

Wohnhaus mit Photovoltaik-Anlage auf dem DachBild größer anzeigen
Ein Solarstromspeicher kann problemlos nachträglich zur Photovoltaik-Anlage hinzugefügt werdenFoto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Über eine Million Hausbesitzer erzeugen mit einer Photovoltaik-Anlage ihren eigenen Solarstrom. Wichtigstes Argument neben der umweltfreundlichen Stromerzeugung ist der Wunsch nach Unabhängigkeit von steigenden Stromkosten durch Eigenverbrauch. Solarstromspeicher passen perfekt zu dieser Motivlage. In Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage können sie den Eigenverbrauch verdoppeln und den Selbstversorgungsgrad mit Strom auf über 60 Prozent erhöhen. Ein Solarstromspeicher kann problemlos nachträglich zur Photovoltaik-Anlage hinzugefügt werden. Praktisch für Neueinsteiger sind Kombisysteme aus Photovoltaik-Anlage und Speicher. Platzprobleme gibt es aufgrund der kompakten Bauweise nicht. In der Regel kommen Solarstromspeicher im Keller oder im Hauswirtschaftsraum unter. Mit diesen fünf einfachen Schritten gelangen Solarstrom-Erzeuger zum eigenen Solarstromspeicher:

1. Angebote für Solarstromspeicher einholen: Wie bei jeder größeren Anschaffung gilt auch beim Solarstromspeicher, besser mehrere Angebote einholen. Dazu sollte sich der Fachmann das Haus sowie den persönlichen Stromverbrauch anschauen und auf Grundlage dessen ein passendes Angebot erstellen.

2. Solarstromspeicher-Technologie wählen: Private Stromerzeuger können beim Solarstromspeicher zwischen zwei Technologien wählen, entweder auf Blei-Basis (Blei-Säure, Blei-Gel) oder mit Lithium-Ionen. Der Unterschied liegt in der Energiedichte, der Lebensdauer und im Preis. Was die bessere Wahl ist, hängt von den eigenen Bedürfnissen und den Gegebenheiten vor Ort ab. Die Hauptsache ist, dass der Installateur bei der Planung darauf achtet, dass alle Komponenten für das Heimkraftwerk wie Photovoltaik-Anlage, Wechselrichter, Speicher und Ladeelektronik aufeinander abgestimmt sind. Nur so lässt sich ein maximaler Eigenverbrauch erreichen. Hier lesen Sie, welche sechs Kriterien bei der Auswahl des Batteriespeichers entscheidend sind.

3. Förderung für Solarstromspeicher nutzen: Solarstromspeicher werden von der KfW-Bank gefördert. Es gibt zinsgünstige Kredite sowie einen Tilgungszuschuss. Mit der Förderung lassen sich die hohen Anschaffungskosten für Solarstromspeicher deutlich reduzieren. Achtung: Der Förderkredit muss vor der Auftragsvergabe bei der Hausbank oder Sparkasse beantragt werden. Am besten lassen Hausbesitzer direkt von ihrem Installateur im Zuge der Angebotserstellung prüfen, ob der gewählte Solarstromspeicher die Fördervoraussetzungen erfüllt.

4. Solarstromspeicher installieren: Ein Solarstromspeicher kann zu jeder Jahreszeit installiert werden. Die Montage und Einrichtung übernimmt der Fachinstallateur. Wichtig ist vor allem die vollständige Dokumentation der Montagearbeiten sowie der verwendeten Komponenten durch den Handwerker im Photovoltaik-Speicherpass. Damit sind Verbraucher und Installateur auf der sicheren Seite. Danach arbeitet das System vollautomatisch. Wie alle elektrischen Installationen sollte aber auch der Solarstromspeicher regelmäßig einer Prüfung unterzogen werden.

5. Solarstromspeicher beim Netzbetreiber anmelden: Im letzten Schritt muss der der Solarstromspeicher beim örtlichen Netzbetreiber angemeldet werden. Auch das übernimmt in der Regel der Fachinstallateur. Der Grund: Nur so kann der Netzbetreiber die Anforderungen an das Stromnetz richtig einschätzen. Betreiber eines Kombisystems aus Photovoltaik-Anlage und Solarstromspeicher wenden sich dafür an ihren zuständigen Verteilnetzbetreiber.

 
 
 
Quelle: BSW-Solar
 
 
 
 

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