News | www.Energie-Fachberater.de Meldungen rund um Modernisieren, Renovieren, Förderung und Energieberatung DE Wed, 18 Oct 2017 18:45:15 +0200 18.10.2017 Was kostet eine Dachsanierung? Arbeiten und Kosten im Überblick Je nach Dachaufbau und Dacheindeckung müssen Hausbesitzer ein Dach alle 20 bis 80 Jahre sanieren. Genau so unterschiedlich wie die möglichen Dachformen sind dabei auch die Kosten der Dachsanierung. Denn diese hängen neben der vorhandenen Fläche vom Zustand des Hauses, den verwendeten Materialien und den geplanten Maßnahmen ab. Ein Überblick zu den Möglichkeiten und Kosten der Dachsanierung. <p>Die Möglichkeiten einer Dachsanierung sind vielfältig. Neben einer neuen Dacheindeckung oder Arbeiten am Dachstuhl selbst können Hausbesitzer auch eine Dachdämmung einbauen und die Dachentwässerung erneuern. Wie hoch die Kosten der Dachsanierung sind, hängt vom Umfang der geplanten Maßnahmen sowie der Größe und der Form des Hauses ab. <br /><br /><strong>Kosten für die neue Dacheindeckung</strong><br />Ist die vorhandene Dacheindeckung schon etwas in die Jahre gekommen oder zum Beispiel durch Unwetter beschädigt, können Hausbesitzer eine neue aufbringen lassen. Sofern der Dachstuhl intakt ist, umfassen die Arbeiten die Demontage der alten Deckung samt Lattung, das Aufbringen einer neuen Lattung und das Verlegen einer neuen Dacheindeckung. Neben der Form und der Größe des Daches entscheidet dabei vor allem das Material der neuen Dachhaut über die Höhe der Investitionen. Die Kosten der Dachsanierung belaufen sich überschlägig auf 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Eine Dacheindeckung aus Reet, Kupfer oder Schiefer ist allerdings teurer. Wollen Hausbesitzer außerdem auch <a href="/inhalte/dach/dachfenster/index.php" title="Dachfenster" >Dachfenster </a>in die neue Dachhaut integrieren, müssen sie zusätzlich mit Kosten von 300 bis 500 Euro pro Stück rechnen. Aufwendigere Fensterlösungen erhöhen die Kosten.<br /><br /><strong>Kosten für einen neuen Dachstuhl</strong><br />Der Dachstuhl trägt die gesamte Dachkonstruktion. Er besteht in der Regel aus Holz, das zum Beispiel bei regelmäßigem Feuchteeinfall verwittern kann. Ist das der Fall, kommen Hausbesitzer um eine Sanierung nicht herum. Ein hoher Preis ist dabei für den Abriss der alten Holzkonstruktion, den Aufbau eines neuen Dachstuhls und die neue Dacheindeckung zu zahlen. Darüber hinaus fallen unter Umständen zusätzliche Aufwendungen für eine Dämmung oder eine neue Dachentwässerung an. Die Kosten für einen neuen Dachstuhl betragen rund 50 bis 80 Euro pro Quadratmeter (ohne Abriss, Dämmung und Dacheindeckung). Weicht das Dach stark von typischen Standardformen ab, können die Kosten für den neuen Dachstuhl durch den höheren Planungs- und Montageaufwand steigen. Auch die Integration von Dachgauben führt zu einem höheren Preis. <br /><br /><strong>Kosten der Dachsanierung durch Dämmung</strong><br />In vielen Fällen fordert die Energieeinsparverordnung (EnEV) auch eine Dachdämmung, wenn das Dach erneuert wird. Das gilt zum Beispiel dann, wenn Hausbesitzer die Flächen über beheizten Räumen erneuern oder ersetzen. Je nach Umfang der geplanten Sanierungsarbeiten kommen verschiedene Möglichkeiten der Dachdämmung in Frage, die sich auch bei den Kosten erheblich unterscheiden können. Grob zusammengefasst belaufen sich die <a href="/inhalte/daemmung/dachdaemmung/was-kostet-die-neue-dachdaemmung.php" title="Was kostet die neue Dachdämmung?">Kosten einer Dachdämmung</a> auf rund 20 bis 150 Euro.<br /><br /><strong>Kosten für die Dachentwässerung</strong><br />Oft wird im Zuge der Dachsanierung auch die Dachentwässerung erneuert. Je nach Material, Dachform und Aufwand schlägt die neue <a href="/inhalte/dach/dacheindeckung/dachrinne/index.php" title="Dachrinne" >Dachrinne </a>mit Kosten von rund 1.000 bis 2.000 Euro zu Buche.<br /><br /><strong>Individuelle Planung bei Dachsanierung unverzichtbar</strong><br />Die Kosten der Dachsanierung hängen sehr stark von der Beschaffenheit und der Form des alten Daches und den geplanten Materialien ab. Die hier dargestellten Kosten sind als Richtwerte zu verstehen, zuverlässige Werte lassen sich nur bei einer individuellen Beratung und Planung bestimmen. Diese ist unverzichtbar und schützt vor bösen Überraschungen, wie unerwartet hohen Preisen. <br /><br /><strong>Förderung senkt die Kosten der Dachsanierung</strong><br />Entlastung bekommen Hausbesitzer zum Beispiel durch die KfW. Denn diese fördert die Dachsanierung im Zuge einer Dachdämmung mit zinsgünstigen Darlehen oder einmaligen Zuschüssen. Welche Voraussetzungen dabei zu erfüllen sind und wie man die Mittel beantragen kann, erklären wir im Beitrag <a href="/inhalte/dach/dacheindeckung/kfw-foerderung-schliesst-auch-neue-dacheindeckung-ein.php" title="KfW-Förderung schließt auch neue Dacheindeckung ein">"KfW-Förderung schließt auch neue Dacheindeckung ein"</a>. Wer keine Förderung in Anspruch nimmt, kann die <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/lohnkosten-fuer-handwerker-von-der-steuer-absetzen.php" title="Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen">Handwerkerkosten auch von der Steuer absetzen</a>.&#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachsanierung-neue-dacheindeckung-enerie-fachberater.jpg Die Kosten für eine Dachsanierung unterscheiden sich nach je nach Umfang der Arbeiten. Eine individuelle Beratung schützt vor bösen Überraschungen Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/dach/was-kostet-eine-dachsanierung.php 16.10.2017 Herbstcheck: So wird das Haus winterfest Dämmung, Dach, Fassade und Heizung auf dem Prüfstand Es ist Herbst und damit steht die ungemütliche Jahreszeit bevor: Nässe und Kälte setzen nicht nur uns, sondern auch dem Haus zu. Wichtig ist deshalb ein ausgiebiger Herbstcheck. Wie sehen Dach und Fassade aus? Funktioniert die Heizung? Und bleibt die Wärme auch sicher im Haus oder fehlt an der einen oder anderen Stelle noch die richtige Dämmung? Unsere besten Tipps für einen Herbstcheck rund ums Haus. <p>Ein aufmerksamer Rundgang ums Haus am Ende des Sommers zahlt sich aus. Wer Schäden an Dach und Fassade rechtzeitig vor dem Winter behebt, verhindert damit, dass Feuchtigkeit und Frost an die Substanz gehen und tiefgreifende Bauschäden nach sich ziehen. Mit einer systematischen Inspektion lassen sich Gefahrenquellen aus dem Weg räumen – so ist das Haus für den Winter gerüstet. Die wichtigsten Stationen für den Herbstcheck sind das Dach, die Fassade und die Heizung.<br /><br /><strong>Check Dach &amp; Fassade</strong><br />Bevor die Regen- und Sturmsaison startet, sollten Dach und Fassade auf Mängel überprüft werden: Gibt es lockere oder defekte Dachziegel? Ist die Dachabdichtung intakt? Wie sieht die Solaranlage aus? Gibt es Risse in der Fassade? Feuchte oder schadhafte Stellen an der Fassade können bei Frost zu Putzabplatzungen führen, aber durchaus auch tiefergreifende Schäden verursachen. Und gerade auf dem Dach bieten Schwachstellen nicht nur Angriffsfläche für Feuchtigkeit, sondern sind auch eine Gefahr, sollten Teile der Dacheindeckung herabfallen. Wer Dach und Fassade intakt halt, beugt größeren Schäden vor. Schwachstellen, die schon in diesem feuchten Sommer ins Auge gefallen sind, sollten spätestens jetzt fachgerecht behoben werden. <br /><br /><strong>Check Heizung</strong><br />Nach der langen Sommerpause lohnt sich auch ein Blick auf die Heizung, damit das Heizsystem voll funktionsfähig ist, wenn die ersten kalten Tage kommen. Wer jetzt einen Installateur mit der fachmännischen Wartung der Heizung beauftragt, kann beruhigt in die Heizsaison starten. Positiver Nebeneffekt: Eine gut gewartete Heizung arbeitet nicht nur verlässlicher, sondern auch effizienter und spart so Heizkosten. Ein hydraulischer Abgleich des Systems und das Entlüften der Heizkörper sparen Brennstoff. Leere Brennstoff-Tanks lassen sich jetzt noch günstiger auffüllen als mitten in der Heizsaison. Und wenn die alte Heizung nicht mehr zu retten ist, bleibt noch Zeit für eine Modernisierung.<br /><br /><strong>Check Dämmung</strong><br />Damit die Wärme auch dort bleibt, wo sie benötigt wird, ist eine möglichst lückenlose Dämmung erforderlich. Am meisten Energie sparen die Dachdämmung und die Fassadendämmung. Kurzfristig und sogar in Eigenregie durchführen lassen sich auf die Schnelle noch eine Dachbodendämmung, eine Kellerdeckendämmung und eine Dämmung der Heizungsrohre. An sämtlichen Fenstern und Türen ist es sinnvoll, die Dichtungen zu überprüfen, um kalter Zugluft den Weg abzuschneiden. <br /><br />Noch mehr Tipps und ausführlichere Informationen gibt’s auf einen Blick in unserem <a title="zum Ratgeber Herbstcheck" href="/inhalte/ratgeber/ratgeber-herbstcheck/index.php">Ratgeber Herbstcheck</a>.<br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/herbstcheck-rasen-laub-mtc.JPG Hallo Herbst: Wenn die Temperaturen und die Blätter fallen, ist es Zeit für einen Herbstcheck Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachziegel/dacheindeckung-dachziegel-dachrinne-mtc.JPG Die letzten schönen Tage sind ideal für eine Inspektion von Dach, Fassade, Heizung und Dämmung Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/news/herbstcheck-so-wird-das-haus-winterfest.php 13.10.2017 Die wichtigsten Begriffe rund um die Dämmung Fachchinesisch zu Dämmstoffen und Wärmedämmung einfach erklärt Steht eine energetische Sanierung an, entscheiden sich viele Hausbesitzer für eine Dämmung. Doch wer sich dann zu den Details und Dämmstoffen informieren möchte oder mit Energieberater und Handwerker auf Augenhöhe diskutieren will, hat seine liebe Müh‘ mit zahlreichen Fachbegriffen. Wir erklären, was Hausbesitzer zur Dämmung wissen müssen und welche Begriffe wichtig sind. <p><strong>EnEV</strong>: Sie begegnet Hausbesitzern bei einer Dämmung schnell - die Energieeinsparverordnung, kurz EnEV. Sie enthält alle gesetzlichen Vorgaben, die Hausbesitzer bei einer Dämmung beachten müssen. So ist festgehalten, welchen U-Wert das Dach, die Außenwand oder die Kellerdecke nach der Dämmung maximal noch erreichen darf. Danach richtet sich auch, welcher Dämmstoff in welcher Ausführung für die geplante Dämmung in Frage kommt.<strong><br /><br />U-Wert</strong>: Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt die Dämmwirkung eines kompletten Bauteils an, also beispielsweise einer kompletten Außenwand samt Mauerwerk und Putz. Dabei gilt: je kleiner der U-Wert, umso besser die Dämmwirkung. Mit einer Dämmung lässt sich der U-Wert eines Bauteils senken, also verbessern. Dann geht weniger Wärme über diese Konstruktion verloren.<br /><br /><strong>Wärmebrücke</strong>: Sie entsteht, wenn Bauteile mit unterschiedlicher Dämmwirkung aufeinandertreffen, zum Beispiel bei Anschlussstellen von Decken, Fenstern und Balkonen. Wenn durch eines der angrenzenden Bauteile die Wärme schneller nach draußen transportiert wird, besteht die Gefahr von Feuchtigkeit durch Kondensation und Schimmel. Mit einer lückenlosen Dämmung lassen sich solche Wärmebrücken vermeiden.<br /><br /><strong>Wärmeleitfähigkeit</strong>: Die Wärmeleitfähigkeit gibt die Wärmemenge an, die durch einen Baustoff hindurchgeht. Sie ist ein wichtiges Kriterium für die Qualität von Dämmstoffen. Je kleiner der Wert (Lambda λ), umso besser "wirkt" die Dämmung und umso mehr Heizkosten lassen sich sparen.<br /><strong><br />Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) / Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG)</strong>: Dämmstoffe werden nach ihrer Wärmeleitfähigkeit in Wärmeleitfähigkeitsstufen (WLS) beziehungsweise Wärmeleitfähigkeitsgruppen (WLG) eingeteilt. Je kleiner der Wert, umso besser und platzsparender die Dämmung. Je größer die WLS oder WLG, umso dicker muss die Dämmung ausgeführt werden. Bei der WLS werden die Dämmstoffe in 1er-Schritten eingeteilt, z. B. WLS 019 oder 032, bei der WLG erfolgt die Einteilung in 5er-Schritten wie WLG 035 oder WLG 040.&#160;</p> Energie-Fachberater.de / GDI http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/dachdaemmung/aufsparrendaemmung/dachdaemmung-gdi-ivh.jpg Wer die wichtigsten Begriffe rund um die Dämmung kennt, findet leicht den passenden Dämmstoff für seine Sanierung Foto: Gesamtverband Dämmstoffindustrie GDI / IVH http://www.energie-fachberater.de/daemmung/die-wichtigsten-begriffe-rund-um-die-daemmung.php 12.10.2017 FAQ Brandschutz und Fassadendämmung Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) mit vielen Dämmstoffen sicher Bei der energetischen Sanierung bringt kein anderes Thema die Gemüter so verlässlich in Wallung wie die Fassadendämmung mit einem Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS). Besonders im Fokus der Diskussion stehen immer wieder der Dämmstoff EPS (Polystyrol) und die Brandsicherheit. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema WDVS und Brandschutz zusammengestellt. <p><strong>Kann ich mein Haus noch mit einem WDVS aus EPS (Polystyrol) dämmen?</strong><br />Alle Wärmedämm-Verbundsysteme, die in Deutschland zugelassen sind, werden gründlich auf ihr Brandverhalten hin geprüft und sind "schwer entflammbar". Das trifft für Systeme mit Polystyrol als Dämmstoff genauso zu wie für Systeme mit Holzfaserdämmstoffen, Mineralwolle, Mineralschaum und anderen Dämmstoffen. <br /><br /><strong>Ist meine Fassadendämmung im Brandfall sicher?</strong><br />Viele Hausbesitzer sind durch Medienberichte zu spektakulären Brandfällen verunsichert. Tatsächlich gab es in den vergangenen Jahren nur wenige Fälle, bei denen die Fassadendämmung für den Brandverlauf eine Rolle spielte, und in den meisten dieser Fälle war das System nicht fertiggestellt oder nicht ordnungsgemäß ausgeführt. <a href="/inhalte/daemmung/fassadendaemmung/waermedaemm-verbundsystem-wdvs/neue-regeln-fuer-brandschutz-bei-fassadendaemmung-aus-styropor.php" title="Neue Regeln für Brandschutz bei Fassadendämmung aus Styropor">Die Brandschutz-Anforderungen an WDVS mit Stand 2016 fordern, dass bei WDVS aus Styropor im Sockelbereich sowie im Fassadenbereich sogenannte Brandriegel aus unbrennbaren Dämmstoffen eingebaut werden.</a> Wichtig bei der Fassadendämmung ist, dass nur die vom Hersteller dafür vorgesehenen Materialien zusammen im System verwendet werden, erklären die Experten von <a href="/inhalte/partner/daemmen-lohnt-sich/index.php" title="dämmen-lohnt-sich.de" >Qualitätsgedämmt e.V.</a>. Nur dann entspricht das WDVS den Prüfkriterien und erfüllt alle Anforderungen an den Brandschutz.<br /><br /><strong>Wie lässt sich der Brandschutz beim WDVS verbessern?</strong><br />Wer sich dennoch Sorgen um die Brandsicherheit seiner Fassadendämmung macht, hat mehrere Optionen: So gibt es in einem WDVS zum einen nichtbrennbare Dämmstoffe wie Mineralwolle und Mineralschaum. Wer sich für ein Polystyrol-WDVS entscheidet, erzielt durch die oben angesprochenen Brandriegel die entsprechende Brandsicherheit. Und nicht zuletzt empfehlen Experten, dass Mülltonen/Müllcontainer in ausreichender Entfernung von der Hauswand aufgestellt werden, da diese Auslöser von Gebäudebränden sein können.<br /><br /><strong>Muss ich nachrüsten, wenn mein Haus mit einem Polystyrol-WDVS gedämmt ist?</strong><br />Nein, das ist nicht erforderlich. Ist das WDVS allerdings schon mehrere Jahrzehnte alt, sodass auch der Wärmeschutz aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht wird, kann die Fassadendämmung saniert werden. <a href="/inhalte/daemmung/fassadendaemmung/waermedaemm-verbundsystem-wdvs/alte-fassadendaemmung-wdvs-aufdoppeln-statt-abreissen.php" title="Alte Fassadendämmung: WDVS aufdoppeln statt abreißen">Dafür wird das alte WDVS in der Regel nicht entfernt, sondern aufgedoppelt</a> und dabei mit den notwendigen Brandriegeln versehen. Brandriegel können auch nachgerüstet werden, wenn z. B. der Oberputz eines WDVS erneuert wird.&#160;</p> Qualitätsgedämmt e.V. / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/fassadendaemmung/waermedaemm-verbundsystem-wdvs/daemmung-fassade-waermedaemm-verbundsystem-wdvs-mtc.jpg Wichtig für den Brandschutz der Fassadendämmung ist, dass nur die vom Hersteller dafür vorgesehenen Materialien zusammen im System verwendet werden Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/daemmung/fassadendaemmung/waermedaemm-verbundsystem-wdvs/faq-brandschutz-und-fassadendaemmung.php 11.10.2017 Naturdämmstoffe im Überblick Dämmen mit nachwachsenden Rohstoffen Natur pur – das wünschen sich Hausbesitzer zunehmend auch für ihre Sanierung. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen werden beliebter, die ökologischen Vorteile der Naturdämmstoffe überzeugen. Andreas Skrypietz, Projektleiter der bundesweiten Klimaschutzkampagne "Haus sanieren – profitieren" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), stellt einige Naturdämmstoffe vor. <p>Auch wenn Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sich zunehmender Beliebtheit erfreuen, sind sie nach wie vor teurer als vergleichbare konventionelle Dämmstoffe. Etablieren konnten sich vor allem Holzfaserdämmstoffe und die Zellulose-Dämmung, die anderen Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen bewegen sich trotz ihrer positiven Eigenschaften eher in der Nische.<br /><br /><strong>Hanf</strong>: Bei Flachs und Hanf haben es Hausbesitzer mit einem Wohlfühl-Dämmstoff zu tun. Mit dem Naturstoff Hanf können Dächer, Wände und Böden gedämmt werden. Ob als Matten, Mörtel oder Stroh - die Verarbeitung ist einfach, sauber. Außerdem können Hausbesitzer Naturdämmstoffe wie Flachs oder Hanf, die ohne chemische Zusätze gegen Insekten sind, nutzen, denn Hanf enthält keine Nährstoffe und ist deshalb für Tiere als Futter uninteressant. Wegen seiner Robustheit werden beim Anbau keine Pflanzen- und Insektenschutzmittel und auch kein Dünger eingesetzt und somit die Ackerböden nicht belastet. Hanf und Flachs halten zudem nicht nur die Wärme im Haus, sie sind auch gute Schalldämmer.<br /><br /><strong>Holz</strong>: Ob als Holzfaser, Holzplatte oder Zellulose – Holz ist der Klassiker unter den Naturdämmstoffen. Der Dämmstoff aus nachwachsenden Rohstoffen sorgt zuverlässig für Schallschutz und enthält nur wenige Schadstoffe. Und: Nicht nur im Winter ist die Dämmwirkung von Holz sehr gut, es schützt, wie viele Dämmstoffe, im Sommer auch vor Überhitzung in den Räumen. Holz nimmt darüber hinaus Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und kann sie, als Feuchteregulator, wieder abgeben. Holzweichfaserplatten lassen sich von Heimwerkern gut bei der Dachdämmung einbauen und auch die Zellulosedämmung wird immer beliebter. Dennoch sollten sich Baufachleute das Vorhaben zunächst ansehen.<br /><br /><strong>Schafwolle</strong>: Die Bio-Dämmung von der Weide wird zum Dämmen von Wänden, Dächern und Böden als Vlies, Filz oder Wollballen eingesetzt. Schafwolle ist als Dämmung deshalb so gut geeignet, weil sie sich kräuselt und damit unzählige Hohlräume bildet, in denen die Wärme festgehalten wird. Schall wird geschluckt und ähnlich wie andere faserige ökologische Dämmstoffe kann Wolle Feuchtigkeit aufnehmen, ohne dass ihre Dämmwirkung nachlässt. Vor allem bei der Sanierung von mit Schadstoffen belasteten Räumen findet Schafwolle vielfach Anwendung. In ihren Fasern werden Schadstoffe wie Formaldehyd gebunden und in ungefährliche Stoffe umgewandelt. Die Wolle eignet sich außerdem gut zum Fugenstopfen und Ausfüllen von Hohlräumen. Ein weiterer Vorteil: Schafwolle entzündet sich erst bei 560 Grad, Brandschutz gibt es also inklusive. Nachteil: Schafwolle als Dämmung ist sehr hochpreisig und oft stammt die Wolle aus Australien, Neuseeland oder Österreich und muss aufwändig angeliefert werden.<br /><br /><strong>Strohballen</strong>: Noch ist Stroh ein Exot am Bau, doch das Material erfreut sich einer steigenden Beliebtheit. Der Vorteil: Für das Herstellen von Stroh ist kein zusätzlicher Energieaufwand nötig. Es wird zu Ballen gepresst und anschließend als hochwertiger Dämmstoff aus nachwachsenden Rohstoffen genutzt. Der Nachteil: Es ist ziemlich schwer, einen Handwerksbetrieb zu finden, der diese Bauweise anbietet.<br /><br /><strong>Seegras</strong>: Noch exotischer als eine Dämmung mit Strohballen mutet der Naturdämmstoff Seegras an. Aus seinen Fasern, die an den Stränden der Ostsee und des Mittelmeeres zu finden sind, wird inzwischen Dämmmaterial entwickelt. Das zerkleinerte und gereinigte Fasermaterial wird als Dämmstoff entweder geschüttet, gestopft oder mit Einblasgeräten in Dächern, Decken und Wänden verwendet. Dabei sorgt der natürliche Silikatgehalt bei einigen Seegras-Sorten für einen chemiefreien Einsatz und führt dazu, dass das Material nicht schimmelt und sehr haltbar ist. Die Wärmedämmeigenschaften sind mit denen herkömmlicher Dämmstoffe vergleichbar und übertreffen diese sogar bei dem immer bedeutender werdenden sommerlichen Wärmeschutz. Seegras wächst zudem quasi unendlich nach und verbraucht weder Anbauflächen noch Frischwasser oder Dünger. Die "Ernte" vom Strand ist umweltschonend und die Aufbereitung selbst erfordert nur wenig Energie.<br /></p> DBU http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/schafe-auf-einer-wiese-dbu.JPG Ein Wollmantel für das Haus: Schafe liefern den Rohstoff für die Dämmung aus nachwachsenden Rohstoffen, die als Vlies, Filz oder Ballen eingesetzt wird Foto: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) http://www.energie-fachberater.de/daemmung/naturdaemmstoffe-im-ueberblick.php 10.10.2017 Was kostet die neue Dachdämmung? Möglichkeiten und Kosten der Dachisolierung im Überblick Mit einem Anteil von rund 20 Prozent verliert ein Haus viel Wärme über das Dach. Zum Glück ist eine Dachdämmung meistens einfach umzusetzen. Die Isolierung senkt die Heizkosten und schützt im Sommer sogar vor hohen Temperaturen. Aber wie hoch sind die Kosten der Dachdämmung und welche Möglichkeiten haben Hausbesitzer, ihr Dach zu isolieren? <p>Die Kosten einer Dachdämmung hängen neben der Größe des Hauses vor allem von der Lage der Dachisolierung. Unterschieden wird nach Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung, Untersparrendämmung, Einblasdämmung und Flachdachdämmung.<br /><br /><strong>Kosten für eine Aufsparrendämmung mit neuer Dacheindeckung</strong><br />Bei der Aufsparrendämmung bringen Handwerker die Dachdämmung von außen auf. Das bietet zwar einen optimalen Schutz vor Wärme und Kälte, ist aber vergleichsweise teuer. So benötigt das Dach bei dieser Variante auch eine neue Eindeckung. Inklusive Material (Dampfsperre, Dämmung, Unterspannbahn, Lattung und Schalung, Dachziegel, etc.) und Montage können Hausbesitzer mit Kosten von rund 130 bis 250 Euro pro Quadratmeter für die Dachdämmung von außen rechnen. <br /><strong><br />Kosten für eine Zwischensparrendämmung </strong><br />Die Zwischensparrendämmung besteht in der Regel aus weichen Matten, die zwischen die Sparren der Dachkonstruktion geklemmt werden. Die Lösung lässt sich meist einfach von innen umsetzen und ist deshalb günstiger als die Dämmung von außen. Die Kosten der Dachdämmung belaufen sich hier auf rund 40 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Darin inbegriffen sind Dämmstoff, Dampfsperre und eine raumseitige Decke aus Holz oder Gipskarton. <br /><br /><strong>Kosten für die Untersparrendämmung </strong><br />Auch die Untersparrendämmung lässt sich von innen anbringen, ohne die Dachhaut anzugreifen. Das ermöglicht die einfache nachträgliche Montage der isolierenden Schicht und sorgt für geringe Ausgaben. Wie der Name schon sagt wird eine Untersparrendämmung unter der Zwischensparrendämmung angebracht. Material und Montage für die Dachdämmung kosten hier rund 30 bis 70 Euro pro Quadratmeter. Erledigen Hausbesitzer die Arbeiten in Eigenregie, können sie zusätzlich sparen. <br /><br /><strong>Kosten einer Einblasdämmung am Dach</strong><br />Eine moderne Alternative zur Dachdämmung von innen ist die Einblasdämmung. Dabei verkleiden Experten die Dachsparren mit Holz und füllen die Sparren-Zwischenräume mit flockigen Dämmmaterialien. Ist die Unterspannbahn der äußeren Dachhaut noch intakt, funktioniert diese Lösung einfach, schnell und günstig. Die Kosten der Dachdämmung belaufen sich dabei auf rund 20 bis 50 Euro pro Quadratmeter.<br /> <br /><strong>Kosten für eine Flachdachdämmung</strong><br />Geht es um die Isolierung von Flachdächern ist der Aufwand meistens höher. Vor allem dann, wenn Handwerker die äußere Haut neu beschichten und abdichten müssen. Abhängig von der jeweiligen Konstruktion des Daches können Hausbesitzer überschlägig mit Kosten von 50 bis 250 Euro pro Quadratmeter für die Flachdachdachdämmung rechnen. Mit 30 bis 60 Euro pro Quadratmeter ist eine Einblasdämmung auch hier eine günstige Alternative. Zumindest dann, wenn das Dach aus einer Holzkonstruktion besteht und die Sparrenzwischenräume gut zugänglich sind. <br /><br /><strong>Förderung senkt die Kosten der Dachdämmung</strong><br />Wie teuer eine Dachdämmung tatsächlich ist, hängt neben den verwendeten Dämmstoffen und der Größe des Hauses vor allem von der Umsetzung ab. Dabei sind die Kosten generell niedriger, wenn Hausbesitzer oder Experten die neue Dämmschicht von innen anbringen. Um die Kosten zu senken, sollten Hausbesitzer auch über eine Förderung der KfW nachdenken. Diese gibt es in Form von Krediten oder Zuschüssen immer dann, wenn das Dach in einem deutlich besseren Standard gedämmt wird, als von der Energieeinsparverordnung verlangt. Welche Voraussetzungen dabei zu erfüllen sind und in welcher Höhe sich die Kosten der Dachdämmung senken lassen, erklären wir im Beitrag "<a href="/inhalte/daemmung/dachdaemmung/foerderung-fuer-die-dachdaemmung.php" title="Förderung für die Dachdämmung">Förderung für die Dachdämmung</a>". Wer keine Förderung in Anspruch nimmt, sollte die <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/lohnkosten-fuer-handwerker-von-der-steuer-absetzen.php" title="Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen">Handwerkerkosten von der Steuer absetzen</a>.<br /><br />*Wir haben die Kosten für eine Dachdämmung sorgfältig recherchiert. Es handelt sich jedoch um Durchschnittswerte für eine erste Kalkulation. Je nach Region, Zustand des Dachs und ausgewählten Materialien können die tatsächlichen Kosten auch davon abweichen. Sicherheit über die Kosten erhalten Hausbesitzer mit einem <a href="/inhalte/angebote-preisvergleiche/daemmung-angebote.php" title="Was kostet die neue Dämmung?">Handwerker-Angebot</a>. &#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/dachdaemmung/aufsparrendaemmung/aufdachdaemmung-aufsparrendaemmung-energie-fachberater.jpg Von außen teurer, von innen günstiger: Wie teuer eine Dachdämmung ist, hängt vom Dämmstoff, der Größe des Hauses und der Umsetzung ab Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/daemmung/dachdaemmung/was-kostet-die-neue-dachdaemmung.php 09.10.2017 Blower-Door-Test findet Lecks im Haus Luftdichtheitsmessung hilft bei Sanierung Wenn das Haus aber nun ein Loch hat ... ist es mit dem Heizkosten sparen nicht weit her. Nur wenn ein Haus dicht ist, helfen neue Heizung und Fenster beim Energiesparen. Sonst entweicht Wärme weiterhin über Ritzen und der Einspareffekt verpufft. Energieberater Andreas Skrypietz von der bundesweiten Klimaschutzkampagne "Haus sanieren – profitieren!" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) erklärt, wie die Luftdichtheitsmessung – auch Blower-Door-Test genannt – bei der Sanierung eingesetzt wird. <p>Das Loch im Fahrradschlauch ist mit einem alten Trick leicht zu finden: Luft aufpumpen, Schlauch ins Wasser halten und auf Luftbläschen achten. Um Löcher im Haus zu finden, geht man ähnlich vor: Eine Luftdichtheitsmessung - auch Blower-Door-Test, Differenzdruck-Messung oder Luftdichtigkeitstest genannt - spürt Fugen und andere Stellen auf, über die Luft und damit Wärme verloren gehen.<br /><br /><strong>So funktioniert der Blower-Door-Test</strong><br />Um Stellen im Haus zu finden, an denen Wärme ungehindert entweichen kann, wird ein Gebläse in den Rahmen einer Außentür oder eines Fensters eingebaut. Alle Türen im Haus werden geöffnet, alle Fenster geschlossen. Über die Anlage wird dann abwechselnd Luft eingeblasen und wieder herausgesaugt, so dass Über- und Unterdruck entstehen. Mit diesem Prinzip werden undichte Stellen ausfindig gemacht. Oft kommt kombiniert zum Blower-Door-Test auch Theaternebel oder eine Thermografie zum Einsatz. Diese zeigt anhand einer Farbskala, wo sich die kältesten Stellen am Haus befinden.<br /></p> <p><strong>Darauf wird beim Blower-Door-Test besonders geachtet</strong><br />Die Luftdichtheitsmessung dauert bei einem Einfamilienhaus bis zu drei Stunden. Dabei werden kritische Stellen mit dem Blower-Door-Test besonders unter die Lupe genommen: Denn überall dort, wo Bauteile aufeinander stoßen oder das Material wechselt, können winzige Risse entstehen. Das ist zum Beispiel bei Einbaufugen von Fenstern der Fall und bei Kabeln und Rohren, die die so genannte Dampfbremse – die dazu dient, Feuchteschäden zu vermeiden – am Dach durchdringen. Manche kennen das Problem vielleicht auch vom so genannten Orkan aus der Steckdose, bei dem der Wind aus der Steckdose pfeift.<br /><br /><strong>Das kostet ein Blower-Door-Test</strong><br />Für eine Luftdichtheitsmessung zur Überprüfung der Anforderungen der EnEV bei einer Sanierung fallen bei einem klassischen Einfamilienhaus mit einer Größe von 150 Quadratmetern Kosten von durchschnittlich 300 bis 500 Euro an. Das Geld für einen Blower-Door-Test ist gut investiert, denn gerade bei Altbauten stellten sich mit der Zeit Verschleißerscheinungen ein. Und nach der Sanierung hilft die Luftdichtheitsmessung den Erfolg zu dokumentieren und die Luftdichtheit sicherzustellen.<br /><br />Wenn größere Schwachstellen mit dem Blower-Door-Test entlarvt werden, sollten diese natürlich auch im Rahmen einer Sanierung behoben werden. Sonst pusten Hausbesitzer im wahrsten Sinne des Wortes ihr Geld einfach weiter in die Luft.<br /></p> DBU http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/dachdaemmung/blower-door-test-sachverstaendiger-foto-deutsche-bundesstiftung-umwelt-dbu.jpg Auf der Suche nach Löchern und Ritzen: Mit einem Blower-Door-Test findet der Experte undichte Stellen am Haus Foto: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) http://www.energie-fachberater.de/daemmung/dachdaemmung/blower-door-test-findet-lecks-im-haus.php 09.10.2017 Heizungsrohre im Keller mit wenig Aufwand isolieren Geringe Kosten für die Dämmung machen sich schnell bezahlt Heizungsrohre ohne Isolierung, die im kalten Keller unter der Decke verlaufen, verlieren jährlich im Schnitt zwischen sieben und zehn Litern Heizöl pro Meter. Damit heizen Hausbesitzer den Keller statt ihre Räume. Energieberater Matthias Dörr empfiehlt deshalb eine Dämmung für ungedämmte Warmwasserleitungen und den Austausch alter Isolierungen. Am besten erledigen Hausbesitzer das sofort, spätestens aber bei der Erneuerung der Heizung. <p>Bei Kosten von drei bis fünf Euro pro Meter Dämmung für gängige Rohrleitungen rechnet sich diese Maßnahme oft schon in einer Heizperiode. Denn Energieberater gehen davon aus, dass der jährliche Verlust durch ungedämmte Rohre und Leitungen in einem 30 Jahre alten Reihenhaus rund 2.300 Kilowattstunden beträgt. Das entspricht dem Jahresenergieverbrauch von zehn Tiefkühlschränken beziehungsweise Heizöl für 140 Euro. Im Heizungsraum oder Keller sind die Leitungen oft so angebracht, dass sie gut zugänglich sind. "Die Dämmung der Rohrleitungen kann dann in der Regel problemlos selbst erledigt werden", weiß Energieberater Dörr. Er empfiehlt, auf eine geschlossene und lückenlose Dämmhülle zu achten. Empfehlenswert sind Produkte aus Mineralwolle oder spezielle Dämmungen aus Kunststoff, die hitzebeständig sind. Von vielen Herstellern sind schon vorgefertigte Dämmschalen erhältlich. Verbindungen und Stöße werden mit einem geeigneten Klebeband geschlossen. Nach der Isolierung der Heizungsrohre sparen Hausbesitzer sofort Heizkosten. Hinzu kommt ein Vorteil bei Warmwasserleitungen: Das Wasser kommt nun wärmer an der Zapfstelle an.<br /> <br /> <a href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/daemmung-rohrleitungen/pflicht-laut-enev-daemmung-der-rohrleitungen.php" title="Pflicht laut EnEV 2014: Dämmung der Rohrleitungen">Dass Rohrleitungen im kalten Keller gedämmt werden müssen, schreibtübrigens auch die Energieeinsparverrordnung (EnEV) für Häuser mitmehr als zwei Wohnungen vor.</a> Bei kleineren Häusern greifen die Regelungen bei einem Eigentümerwechsel. Die Mindeststärke der Dämmung beträgt 20 Millimeter, wenn der Dämmstoff Wärmeleitgruppe 035 aufweist. Das gilt bis zu einem Rohrdurchmesser von 22 Millimetern. Darüber hinaus muss die Dämmdicke dem Rohrdurchmesser angeglichen werden.<br /> <br /> <strong>Alte Isolierungen von Heizungsrohren ersetzen</strong><br /> Alte Isolierungen, die vor Jahren als sogenannte Gipsbinden um die Heizungsrohre gewickelt wurden, sind wahre Energieverschwender. Die Wärmeleitfähigkeit über diese Binden ist enorm und somit auch der Verlust an kostbarer Energie. Damals wurden auch so genannte Schaumstoffumhüllungen verbaut. "Diese verlieren im Laufe der Zeit allerdings stark an Dämmleistung. Das Material zerbröselt regelrecht beim Umfassen", berichtet Energieberater Matthias Dörr aus seiner Beratungspraxis.<br /></p> Matthias Dörr / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmung-keller/daemmung-rohrleitungen/alte-isolierung-rohrleitungen-matthias-doerr.jpg Alte Rohrisolierungen, aus denen Dämm-Material heraus bröselt, sollten schnell ersetzt werden Foto: Matthias Dörr http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-keller/daemmung-rohrleitungen/rohrleitungen-im-keller-mit-wenig-aufwand-daemmen.php 05.10.2017 Was kostet die Dachbodendämmung? Möglichkeiten und Kosten im Überblick Möchten Hausbesitzer ihre Heizkosten senken, ist die Dämmung der obersten Geschossdecke eine günstige Möglichkeit. Die Arbeiten lassen sich in der Regel selbst erledigen und reduzieren die Wärmeverluste erheblich. Ein Vorteil sind außerdem die vergleichsweise geringen Kosten der Dachbodendämmung. <p>Um die Kosten einer <a href="/inhalte/daemmung/dachbodendaemmung/index.php" title="Dachbodendämmung">Dachbodendämmung </a>zu bestimmen, kommt es zunächst auf die Ausgangssituation und die Art der Umsetzung an. Unterscheiden lassen sich die Unterdeckendämmung, die Zwischendeckendämmung und die Aufdeckendämmung. Planen Hausbesitzer die Dämmung von oben auf dem Dachboden, müssen sie darüber hinaus auch entscheiden, ob der Dachboden begehbar sein soll.<br /><br /><strong>Kosten der Dachbodendämmung von unten</strong><br />Die Unterdeckendämmung bietet sich immer dann an, wenn der Dachraum nur schwer zugänglich ist. Sie besteht aus einer neu eingezogenen Unterdecke aus Holz oder Trockenbauelementen, die dann mit Dämmmatten oder einer Einblasdämmung versehen wird. Die Kosten der Dachbodendämmung von unten sind vergleichsweise hoch. So schlagen Unterkonstruktion, Deckenbelag und Dämmmaterialien mit rund 35 bis 60 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Ausschlaggebend für die tatsächlichen Preise ist vor allem das Material der Unterdecke. Während sich Holzpaneele zum Beispiel einfach montieren lassen, muss Gipskarton verspachtelt, geschliffen und gestrichen werden. Der hohe handwerkliche Aufwand sorgt entsprechend auch für höhere Kosten.<br /><br /><strong>Kosten für Einblasdämmung in der obersten Geschossdecke</strong><br />Einfach, sauber und günstig ist die <a href="/inhalte/daemmung/dachbodendaemmung/dachbodendaemmung-mit-einblasdaemmung.php" title="Dachbodendämmung mit Einblasdämmung">Einblasdämmung</a>. Dabei bringen Experten flockige Dämmstoffe unter hohem Druck in die Zwischenräume einer Holzbalkendecke ein. Die Maßnahme lässt sich oft an einem Tag umsetzen und der Dachboden muss dazu nicht einmal freigeräumt werden. Die Kosten der Dachbodendämmung mit Einblasdämmstoffen belaufen sich je nach örtlicher Situation und Dämmstoff auf rund 15 bis 30 Euro pro Quadratmeter. <br /><br /><strong>Kosten der Dachbodendämmung von oben</strong><br />Die Dachbodendämmung von oben lässt sich auch ohne handwerkliche Erfahrung einfach selbst umsetzen. Sie eignet sich sowohl bei Beton- als auch bei Holzbalkendecken und besteht aus einer Dämmschicht, die von oben auf die bestehende Decke gelegt wird. Geht es um die Kosten, kommt es vor allem auf die Art der Ausführung an. So sorgt zum Beispiel eine zusätzliche Holzkonstruktion immer dann für höhere Ausgaben, wenn der Dachboden auch nach der Sanierung begehbar sein soll. Mit einem nicht begehbaren Aufbau können Hausbesitzer den Dachboden bereits für 15 bis 30 Euro pro Quadratmeter dämmen. Die begehbare Alternative schlägt hingegen mit Kosten von rund 30 bis 60 Euro pro Quadratmeter zu Buche. <br /><br /><strong>Kosten für eine wärmegedämmte Bodentreppe</strong><br />Hat die oberste Geschossdecke eine hohe energetische Qualität, bildet die alte <a href="/inhalte/innenausbau/bodentreppen/index.php" title="Bodentreppe">Bodentreppe</a> oft eine große Schwachstelle. Denn diese ist meistens nur wenig gedämmt und lässt viel Luft unkontrolliert nach oben. Abhilfe schaffen energiesparende Modelle. Zusätzlich zu den Kosten der Dachbodendämmung sollten Hausbesitzer für eine wärmegedämmte Bodentreppe deshalb noch einmal rund 300 bis 400 Euro einplanen. <br /><br /><strong>Förderung senkt die Kosten - auch bei Eigenleistung</strong><br />Die KfW reduziert die Kosten der Dachbodendämmung mit zinsgünstigen Krediten oder einmaligen Zuschüssen. Hausbesitzer bekommen bis zu 10 Prozent der anfallenden Kosten erstattet, wenn die oberste Geschossdecke eine hohe energetische Qualität erreicht. Das Besondere ist, dass es die Mittel auch für die Umsetzung in Eigenregie gibt. Wie das funktioniert, und wie die Förderung beantragt wird, erklären wir im Beitrag "<a href="/inhalte/daemmung/dachbodendaemmung/foerderung-fuer-die-dachbodendaemmung.php" title="Förderung für die Dachbodendämmung">Förderung für die Dachbodendämmung</a>". Wer keine Förderung in Anspruch nimmt, sollte die <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/lohnkosten-fuer-handwerker-von-der-steuer-absetzen.php" title="Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen">Handwerkerkosten von der Steuer absetzen</a>.<br /><br />*Wir haben die Kosten für eine Dachbodendämmung sorgfältig recherchiert. Es handelt sich jedoch um Durchschnittswerte für eine erste Kalkulation. Je nach Region, Zustand der Fassade und ausgewählten Materialien können die tatsächlichen Kosten auch davon abweichen. Sicherheit über die Kosten erhalten Hausbesitzer mit einem <a href="/inhalte/angebote-preisvergleiche/daemmung-angebote.php" title="Was kostet die neue Dämmung?">Handwerker-Angebot</a>. &#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/dachbodendaemmung/handwerker-daemmung-oberste-geschossdecke-rigips.jpg Die Kosten für die Dachbodendämmung sind vergleichweise niedrig. Sie steigen etwas an, wenn die oberste Geschossdecke nach der Sanierung begehbar sein soll Foto: Saint-Gobain Rigips GmbH http://www.energie-fachberater.de/daemmung/dachbodendaemmung/was-kostet-die-dachbodendaemmung.php 05.10.2017 Dämmung des Rollladenkastens richtig planen Luftdichter Abschluss enorm wichtig Damit keine Wärmebrücken entstehen, sollte der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) der Rollladenkästen dem U-Wert des Wandaufbaus entsprechen. Da sich der zwischen Innenraum und Außenluft meistens aber nur eine dünne Holzplatte befindet, sind die Dämmeigenschaften des Rollladenkastens bei Altbauten bei weitem nicht ausreichend. Energieberater Rolf-Peter Weule erklärt, was Hausbesitzer bei der Dämmung des Rollladenkastens beachten müssen. <p>Bei Rollladen unterscheidet man zwischen Einschub- oder Aufsatzrollladen - hier ist der Rollladenkasten (auch Sturzkasten genannt) im Mauerwerk über dem Fenster eingebaut - sowie Vorbaurollladen, die an der Außenwand vor dem Fenster angebracht sind. "Wenn der Rollladenkasten in die Wand eingebaut ist, sollte er eine Dämmung erhalten, bei reiner Außeninstallation (Vorbaurollladen) kann man darauf verzichten", so Energieberater Rolf-Peter Weule. Denn die außen aufgesetzten Rollladenkästen haben geringere Energieverluste. Allerdings sind sie nicht so gebräuchlich, weil sie den Charakter des Hauses verändern und oft als optisch störend empfunden werden.<br /> <br /> "Werden die alten Rollladen weiterhin genutzt, können die Rollladenkästen durch eine nachträgliche Dämmung entscheidend verbessert und Energieverluste wesentlich reduziert werden", betont Energieberater Weule. Im Idealfall wird der Hohlraum des Rollladenkastens an allen fünf Seiten mit geeigneten Dämmstoffen versehen, die so dick wie möglich sein müssen und durchgängig lückenlos zu verlegen sind.<br /> <br /> <strong>Ohne luftdichten Abschluss geht Dämmwirkung verloren</strong><br /> "Am wichtigsten sind die dem Raum zugewandten Flächen nach unten und vorne. Die Dämmung der restlichen Seiten dient der Verringerung von Wärmebrücken, ist aber häufig nur mit verringerter Dämmstärke durchführbar", erklärt der Energieberater weiter. Eine Dämmung von außen bringt wenig, zumal die Anschlüsse des Kastendeckels an Kasten und Fenster nach wie vor eine Schwachstelle sind.<br /> <br /> Abschließend erfolgt die luftundurchlässige Abdichtung: Denn schließt ein Rollladen nicht dicht ab, kann Wind dahinter gelangen, in den Kasten wehen, diesen und das Fenster selbst auskühlen und durch den äußeren Spalt oben wieder abfließen. "Damit hat der Rollladen keinerlei Wärmedämmwirkung mehr und es kommt unnötig viel Zugluft durch die Gurtführung des Rollladenkastens ins Innere", erklärt Energieberater Weule. Sämtliche Fugen wie am Kastendeckelrand und am Rollladenauslass sowie die Gurtdurchführungen müssen deshalb mit Dichtungsbändern, Bürstendichtungen oder speziellen Gummistopfen abgedichtet werden.<br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmung-rollladenkasten/daemmung-rollladenkasten-beck-heun.jpg Alte Rollladenkästen sind eine erhebliche energetische Schwachstelle. Die nachträgliche Dämmung spart Heizkosten und macht Schluss mit Zugluft Foto: Beck+Heun GmbH http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-rollladenkasten/daemmung-des-rollladenkastens-richtig-planen.php 04.10.2017 Diese drei Fehler bei der Dachbodendämmung müssen nicht sein Anleitung für die Dämmung der obersten Geschossdecke Um Kosten zu sparen, planen viele Hausbesitzer eine Dachbodendämmung in Eigenregie. Das ist grundsätzlich auch gut möglich, handwerklich Geschickte können eine Dämmung auf der obersten Geschossdecke unproblematisch einbauen. Aber Vorsicht bei Schnellschüssen und Pfusch! Denn die können die Dämmwirkung erheblich beeinträchtigen und sogar Bauschäden durch Feuchtigkeit zur Folge haben. Diese drei Fehler sollten Hausbesitzer vermeiden: <p><strong>Fehler 1: Keine Beratung</strong><br /></p> <p>Ran an die Dämmung, denkt sich so mancher Hausbesitzer und verlegt einfach den Dämmstoff, den er günstig bekommt oder noch vorrätig hat. Doch das muss nicht unbedingt der passende sein! Zur Auswahl stehen Rollfilz, Flocken, Granulat oder Dämmplatten. Welcher Dämmstoff tatsächlich am besten zum Einsatz kommt hängt davon ob, ob der Dachboden später begehbar sein soll oder nicht. Außerdem müssen bei der Dämmung die <a title="Vorgaben der EnEV 2014 für die Dämmung der obersten Geschossdecke" href="/inhalte/daemmung/dachbodendaemmung/vorgaben-der-enev-fuer-die-daemmung-der-obersten-geschossdecke.php">Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014)</a> erfüllt werden. Deshalb sollten sich Heimwerker vorher immer beraten lassen, welcher Dämmstoff in welcher Dicke sich eignet.</p> <p><strong>Fehler 2:</strong> <strong>Hohlräume bei Holzbalkendecken</strong></p> <p>Unter den Dielen oder Platten von Holzbalkendecken befinden sich oft noch Hohlräume, die entweder nicht oder lückenhaft gefüllt sind. Wenn Luft in diesen Hohlräumen zirkulieren kann, sind oben auf dem Dachboden verlegte Dämmplatten wirkungslos. Deshalb sollten die Hohlräume mit einem Einblasdämmstoff vollständig ausgefüllt werden.<br /></p> <p><strong>Fehler 3: Fugen beim Verlegen von Dämmplatten</strong><br /></p> <p>Eine Dachbodendämmung ist schnell verlegt, doch zu schnell sollte es auch nicht gehen. Beim Verlegen der Dämmplatten oder Rollfilze ist Sorgfalt angebracht. Dämmplatten und Rollfilzbahnen sollten immer dicht an dicht und versetzt verlegt werden. Damit wird verhindert, dass große Fugen in der Dämmschicht entstehen, die die Dämmung wirkungslos machen. <br /></p> IpeG-Institut / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/dachbodendaemmung/dachbodendaemmung-steinwolle-daemmplatten-tegarock-rockwool.jpg Dicht an dicht verlegt sorgen die Dämmplatten für einen ausgezeichneten Wärmeschutz auf der obersten Geschossdecke Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL GmbH &amp; Co. KG http://www.energie-fachberater.de/daemmung/dachbodendaemmung/diese-drei-fehler-bei-der-dachbodendaemmung-muessen-nicht-sein.php 04.10.2017 Förderung für die Dämmung des Hauses Zinsgünstige KfW-Kredite und Zuschüsse erleichtern Finanzierung Eine Dämmung des Hauses spart Heizkosten, egal ob sich Hausbesitzer für eine Dachdämmung, Fassadendämmung, Dachbodendämmung oder die Dämmung der Kellerdecke entscheiden. Doch eine umfassende Dämmung für das Haus verursacht auch Kosten, deshalb sollten sich Hausbesitzer eine Förderung für die Dämmung nicht entgehen lassen. Energieberater Alexander Neumann erklärt die Details zu KfW-Krediten und Zuschüssen. <p>Der wichtigste Tipp für Hausbesitzer gleich zuerst: Wer eine Förderung für die Dämmung seines Hauses beantragen möchte, muss sich rechtzeitig informieren! Die meisten Hausbesitzer nehmen für die Dämmung eine Förderung der KfW in Anspruch, sie stellt im Programm "Energieeffizient Sanieren" zinsgünstige Kredite und Zuschüsse zur Verfügung. Die Bedingung: Die Förderung muss <strong>vor </strong>Beginn der Sanierung beantragt werden und die technischen Mindestanforderungen der KfW müssen erfüllt werden. Und die sind strenger als die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV), das sollten Hausbesitzer wissen und beachten. Pflicht bei der KfW-Förderung ist die Einbindung eines Sachverständigen aus der <a target="_blank" title="zur Liste der Energie-Effizienz-Experten" href="https://www.energie-effizienz-experten.de/">Liste der Energie-Effizienz-Experten</a>. Er füllt alle Anträge aus und erstellt die nötigen Bescheinigungen.</p> <p> Darüber hinaus sind auch regionale Förderprogramme vorhanden, viele Städte und Gemeinden, aber auch Bundesländer fördern die Dämmung. Auch hier gilt: Informieren lohnt sich! Wer für seine Dämmung eine Förderung beantragen möchte, informiert am besten rechtzeitig seinen Energieberater, damit dieser alles Nötige veranlassen kann. Dann können die Kosten für die Dämmung mit einer Förderung deutlich gesenkt werden. <br /><br /><strong>Diese Möglichkeiten gibt es bei der Förderung der Dämmung</strong><br /></p><ul><li><a title="Förderung für die Dachdämmung" href="/inhalte/daemmung/dachdaemmung/foerderung-fuer-die-dachdaemmung.php"><strong>Förderung für die Dachdämmung</strong></a>: Die KfW stellt Förderung für die Dachdämmung zur Verfügung. Erhältlich sind zinsgünstige KfW-Kredite und Zuschüsse, wenn die technischen Mindestanforderung der KfW eingehalten werden.</li><li>Auch für die<strong> <a title="Förderung für die Fassadendämmung" href="/inhalte/daemmung/fassadendaemmung/foerderung-fuer-die-fassadendaemmung.php">Fassadendämmung steht Förderung zur Verfügung</a></strong>: Hausbesitzer können einen zinsgünstigen KfW-Kredit oder Zuschüsse beantragen. In diesem Zusammenhang gibt es auch eine Förderung für die <a title="Dämmung Rollladenkasten" href="/inhalte/daemmung/daemmung-rollladenkasten/index.php">Dämmung des Rollladenkasten</a> und der Kellerwände.</li><li><a title="Förderung für die Dachbodendämmung" href="/inhalte/daemmung/dachbodendaemmung/foerderung-fuer-die-dachbodendaemmung.php"><strong>Förderung für die Dachbodendämmung</strong></a>: Ein zinsgünstiger KfW-Kredit oder Zuschüsse machen die Dachbodendämmung noch wirtschaftlicher. Allerdings müssen Hausbesitzer für die KfW-Förderung dicker dämmen, als die EnEV es verlangt. Im Zuge der Dachbodendämmung gibt es auch eine <a title="Fördert die KfW den Einbau einer wärmegedämmten Bodentreppe?" href="/inhalte/innenausbau/bodentreppen/foerdert-die-kfw-den-einbau-einer-waermegedaemmten-bodentreppe.php">Förderung für die Erneuerung der Bodentreppe</a>.</li><li><strong><a title="Förderung der Kellerdeckendämmung" href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/kellerdeckendaemmung/foerderung-der-kellerdeckendaemmung.php">Förderung für die Kellerdeckendämmung</a></strong>: Auch für eine Kellerdeckendämmung können Hausbesitzer KfW-Förderung in Form von zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen beantragen.<br /></li></ul><p><strong>Übrigens</strong>: Auch die <a title="Dämmung Rohrleitungen" href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/daemmung-rohrleitungen/index.php">Dämmung der Rohrleitungen</a> (Warmwasserleitungen und Heizungsleitungen) wird gefördert, und zwar im Rahmen der Heizungsmodernisierung. Mit dem <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/foerdermittelberatung/index.php" title="Fördergeld-Service">Fördergeld-Service</a> können Hausbesitzer verschiedene Zuschüsse für die Dämmung optimal ausschöpfen.<br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/foerderung/euromuenzen-cent-kfw-bildarchiv-fotograf-thomas-klewar.jpg Die KfW-Förderung für die Dämmung muss vor Beginn der Sanierung beantragt werden Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar http://www.energie-fachberater.de/daemmung/foerderung-fuer-die-daemmung-des-hauses.php 02.10.2017 Was Dämmung kann: Wärmeschutz, Schallschutz, Brandschutz Dämmstoff-Hülle für das Haus macht sich bezahlt Der Zustand seines Hauses beschert so manchem Eigentümer Sorgenfalten. Die hohen Heizkosten belasten das Budget, die musizierende Nachbarsfamilie das Gehör. Um den Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz ist es in vielen Durchschnittsaltbauten nicht besonders gut bestellt. Grund genug genau hinzuschauen, was eine Dämmung kann. <p>Über das Dach, die Fassade und den Keller eines unzureichend oder gar nicht gedämmten Hauses geht viel Energie nahezu ungenutzt verloren – ein teures Vergnügen, auch wenn die Energiepreise sinken! Denn warum sollten Hausbesitzer für Energie bezahlen, die sie gar nicht nutzen können? Eine Dämmung hilft praktisch unmittelbar: Die Senkung des Energieverbrauchs macht sich schon bei der nächsten Heizkostenabrechnung bar bezahlt. Dabei gilt: Jede Maßnahme zählt! Schon eine Kellerdeckendämmung oder eine Dachbodendämmung helfen, den Energieverbrauch zu reduzieren und die Heizkosten zu senken. Der Grundsatz "je dicker, umso effektiver" stimmt übrigens nur bedingt. Entscheidend ist weniger die Dicke als die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs. Hochleistungsdämmstoffe bieten auch in geringen Stärken sehr guten Wärmeschutz und sind gerade im Altbau, wo der Platz knapp ist, eine gute Lösung. Angenehmes Wohnklima und Schimmelschutz erhalten Sanierer gratis dazu. Übrigens: Nicht immer geben allein die eingesparten Energiekosten den Ausschlag für eine Dämmung! Ein guter Schallschutz und das verbesserte Wohnklima steigern den Wohnkomfort erheblich und steigern nicht zuletzt auch den Wert des Hauses.<br /><br /><strong>Hörbar mehr Wohnkomfort: Schallschutz </strong><br />Beim Schallschutz macht’s die Masse, denn sie schneidet dem Lärm einfach den Weg ab: Ein schwerer Baukörper lässt sich durch Schallwellen nicht in Schwingungen versetzen, sondern "schluckt" den Lärm. Die Schallübertragung wird verhindert. Hohlräume hingegen wirken als natürliche Verstärker. Oft ist das Lärm-Problem aber auch konstruktiv bedingt. Schallbrücken an Bauteilen leiten Schall ins Hausinnere und sorgen dafür, dass sich der Lärm durch die Schwingung weiter potenziert. Beide Problemzonen lassen sich mit einer Dämmung beheben. Eine Dämmung aus mineralischen Schüttdämmstoffen gibt Bauteilen zum Beispiel mehr Gewicht. Dafür werden Hohlräume in Decken oder Wänden einfach mit dem Dämmgranulat verfüllt. Auch flexible, offenporige Dämmmatten reduzieren die Schallübertragung, weil sich die Schallwellen in der Dämmung verlieren. Feste, geschlossenporige Dämmstoffe haben dagegen schlechtere Schalldämmwerte, weil sie nicht in der Lage sind, Schall zu absorbieren. <br /><br /><strong>Sicherheit im Ernstfall dank Brandschutz</strong><br />Wenn ein Feuer ausbricht, sind Altbauten besonders anfällig – vor allem die Dachkonstruktion ist gefährdet, weil dort naturgemäß viel Holz verbaut wird. Der Brandschutz lässt sich mit einer nachträglichen Dämmung erheblich verbessern. Besonders Dämmstoffe aus Glaswolle oder Steinwolle, aber auch Dämmstoffe auf mineralischer Basis bieten Sicherheit im Ernstfall, da sie nicht brennbar sind. Werden Dämmmaßnahmen korrekt unter Beachtung aller Brandschutzbestimmungen durchgeführt, besteht jedoch auch bei anderen Dämmstoffen keine erhöhte Feuergefahr. Selbst <a href="/inhalte/daemmung/fassadendaemmung/waermedaemm-verbundsystem-wdvs/faq-brandschutz-und-fassadendaemmung.php" title="FAQ Brandschutz und Fassadendämmung" >Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) aus Polystyrol sind sicher</a>: Als Brandschutz werden so genannte Brandriegel aus Mineralwolle eingesetzt, die an neuralgischen Punkten wie der Fensteröffnung für höchste Brandsicherheit sorgen.&#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/dachdaemmung/aufsparrendaemmung/aufdachdaemmung-aufsparrendaemmung-energie-fachberater.jpg Um den Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz ist es in vielen Durchschnittsaltbauten nicht besonders gut bestellt. Mit dem richtigen Dämmstoff lässt sich das jedoch schnell in den Griff kriegen Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/news/was-daemmung-kann-waermeschutz-schallschutz-brandschutz.php 02.10.2017 Dämmung: Große Bandbreite zwischen Erfolg und Misserfolg Gut gemacht spart die Dämmung viel Heizenergie Lohnt sich eine Dämmung wirklich? Über diese Frage wird immer wieder heftig gestritten! Analysen der gemeinnützigen co2online GmbH zeigen für die Dachdämmung eine durchschnittliche Energieeinsparung von 14 Prozent, bei der Fassadendämmung von etwa 20 Prozent. Doch die Bandbreite zwischen wirtschaftlichem Erfolg und Misserfolg bei der Dämmung ist groß. <p>So erreicht eine gut gemachte Dachdämmung und Fassadendämmung zwischen 30 und 40 Prozent Einsparung - je nachdem, welche Form das Haus hat und wie der Zustand des Hauses vor der Dämmung war. Eine große Rolle für den Erfolg der Dämmung spielt auch die Qualität der handwerklichen Arbeit sowie die Anpassung des Nutzerverhaltens. <br /><br /><strong>Förderung und gute Qualität erhöhen Wirtschaftlichkeit der Dämmung</strong><br />Ohne Förderung durch die KfW ist die Dämmung nur wirtschaftlich, wenn die technischen Einsparpotenziale ausgeschöpft werden. Eine gute Beratung und gute Bauausführung helfen, dies zu erreichen und vor wirtschaftlichen Schäden zu schützen. Denn eine Dämmung hat eine Lebensdauer von 30-40 Jahren, Fehler bei Planung und Ausführung belasten das Klima und den Geldbeutel der Hausbesitzer über ein bis zwei Generationen. Deshalb sollten Hausbesitzer bei der Dämmung immer beachten: Jede Dämmung muss fachgerecht geplant und ausgeführt werden und natürlich zum jeweiligen Haus passen.<br /><br /><strong>Keine höhere Brandgefahr bei richtig verarbeiteter Dämmung</strong><br />Gerade beim Thema Brandschutz sind Hausbesitzer sensibilisiert, weil in den Medien oft negativ über den Zusammenhang von Dämmung und Brandgefahr berichtet wird. Grundsätzlich steht dem Einsatz einer Dämmung jedoch keine höhere Brandgefahr entgegen, wenn die Dämmung fachgerecht eingesetzt wird und mögliche Brandentstehungsrisiken so gut wie möglich minimiert werden. <br /></p> co2online gGmbH http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/fassadendaemmung/sanierung-einfamilienhaus-geruest-kfw-bildarchiv-thomas-klewar.jpg Jede Dämmung muss fachgerecht geplant und ausgeführt werden - und natürlich zum jeweiligen Haus passen Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar http://www.energie-fachberater.de/news/daemmung-grosse-bandbreite-zwischen-erfolg-und-misserfolg.php 02.10.2017 Welcher Dämmstoff passt zu welcher Sanierungsmaßnahme? Für jede Dämmung das richtige Material Je nach Haus und baulichem Zustand kommen verschiedene Möglichkeiten der Dämmung in Frage, um möglichst optimal Heizkosten einzusparen und den Wohnkomfort zu verbessern. Entsprechend umfangreich - und unübersichtlich - ist auch das Angebot an Dämmstoffen. Wie finden Hausbesitzer den richtigen Dämmstoff für ihre Dämmung? Energieberater Frank Nowotka mit den besten Tipps. <ul><li><strong>Dachdämmung von innen</strong>: Flexible Dämmstoffe, wie Glaswolle- oder Steinwolle-, Hanf- und Flachsmatten, lassen sich lückenlos in die Sparrenzwischenräume einpassen. Ein Einblasdämmstoff aus Zellulose garantiert bei richtiger Verarbeitung Lückenlosigkeit, eine verringerte Aufheizung des Dachgeschosses im Sommer und eine hohe Fehlertoleranz gegen eindringende Feuchtigkeit.</li><li><strong>Dachdämmung von außen (<a title="Aufsparrendämmung" href="/inhalte/daemmung/dachdaemmung/aufsparrendaemmung/index.php">Aufsparrendämmung</a>)</strong>: Über den Sparren werden biegesteife Dämmplatten aus Polyurethan-Hartschaum (PUR/PIR), Holzfasern oder Polystyrolschaum verlegt.</li><li><strong>Flachdachdämmung von außen</strong>: Eine Flachdachdämmung von außen stellt hohe Anforderungen an die mechanische Belastbarkeit und die Feuchteresistenz des Dämmstoffes. Zum Einsatz kommen spezielle Dämmplatten aus Polystyrol-Hartschaum.</li><li><strong>Dachbodendämmung</strong>: Schütt- bzw. einblasfähige Dämmstoffe aus Perlite bzw. Zellulose ermöglichen bei unebenen und schwer zugänglichen Bodenkonstruktionen lückenlose Dämmschichten. Matten aus Glaswolle, Steinwolle oder Hanf lassen sich bei einfach aufgebauten Dachböden leicht selbst ausrollen. Muss die Dämmung begehbar sein, können Verbundelemente mit Dämmschichten aus Holzfasern, Polystyrol- oder Polyurethanschaum aufgelegt werden.</li><li><strong>Außenwanddämmung von außen</strong>: In dem weit verbreiteten <a title="WDVS" href="/inhalte/daemmung/fassadendaemmung/waermedaemm-verbundsystem-wdvs/index.php">Wärmedämmverbundsystem </a>(WDVS) wird mit gutem Ergebnis Schaumpolystyrol, oder bei erhöhten Brandschutzanforderungen Glaswolle beziehungsweise Steinwolle, an die Außenwand geklebt und anschließend verputzt. Auch bei einer hinterlüfteten Fassade werden Dämmstoffe wie Schaumpolystyrol, Glaswolle, Steinwolle oder Holzfaserdämmplatten lückenlos und unmittelbar auf der Wand befestigt. Eine hinterlüftete Wetterschutzschale schließt das System nach außen ab.</li><li><strong>Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk</strong>: Der Zwischenraum von trockenem zweischaligen Mauerwerk lässt sich mit wasserabweisenden Steinwolleflocken oder Hyperlite ausblasen.</li><li><strong>Außenwanddämmung von innen (<a title="Innendämmung" href="/inhalte/daemmung/fassadendaemmung/innendaemmung/index.php">Innendämmung</a>)</strong>: Sicher funktionieren bei trockenen Wänden und luftdichter Verlegung Verbundelemente aus Gipskarton und Schaumpolystyrol oder OSB- und Holzfaserdämmplatten. Bei vorgeständerten Konstruktionen eignen sich angesprühte Zellulosefasern oder Matten aus Glaswolle, Steinwolle und Hanf. Aufgeklebte Holzfaserdämmplatten oder vorgesetzte Mineralschaumplatten können luftdicht geputzt werden. Bei feuchtekritischen Sonderfällen sind Calciumsilikatplatten empfehlenswert, auch mineralische Perlite-Dämmplatten können Feuchtigkeit regulieren.</li><li><a title="Dämmung Rohrleitungen" href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/daemmung-rohrleitungen/index.php"><strong>Dämmung von Rohrleitungen</strong></a>: Für heiz- und warmwasserführende Rohre und Armaturen eignen sich Produkte aus geschäumten Materialien wie Polyethylen oder Polyurethan. Rohrleitungen thermischer Solaranlagen benötigen hochtemperaturbeständige Produkte aus Glaswolle, Steinwolle oder speziellen Elastomerschäumen.</li><li><strong>Kellerdeckendämmung von unten</strong>: Dämmstoffe aus flieskaschierter Glaswolle oder Steinwolle (für hohen Brandschutz und bei unebener Kellerdecke) oder Polystyrolschaum leisten hier gute Dienste.</li><li><strong>Kellerwanddämmung von außen/<a title="Perimeterdämmung" href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/perimeterdaemmung/index.php">Perimeterdämmung</a></strong>: Die Dämmung muss sowohl druck- und wasserfest, als auch beständig gegen Huminsäuren und Lösungsmittel aus Dickbeschichtungen sein. Es eignen sich vor allem speziell zugelassene Dämmstoffe aus Polystyrolschäumen (wie XPS und EPS).<br /></li></ul> Frank Nowotka / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmstoff-pakete-steinwolle-kfw-bildarchiv-thomas-klewar.jpg Je nach geplanter Sanierungsmaßnahme kommen verschiedene Dämmstoffe in Frage. Hausbesitzer sollten sich im Vorfeld beraten lassen, ob der gewünschte Dämmstoff zur Dämmung passt Foto: KfW-Bildarchiv / Thomas Klewar http://www.energie-fachberater.de/daemmung/welcher-daemmstoff-passt-zu-welcher-sanierungsmassnahme.php 01.10.2017 Wann rechnet sich eine Wärmedämmung? Wirtschaftlichkeit verschiedener Dämmungen im Vergleich Eine entscheidende Frage bei allen energiesparenden Sanierungsmaßnahmen lautet, ob und ab wann sich die Kosten durch eine Reduzierung der Heizkosten wieder einspielen lassen, kurz: Rechnet sich eine Dämmung? Die Wissenschaftler des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e.V. München (FIW) haben das im Auftrag des Gesamtverbandes Dämmstoffindustrie (GDI) untersucht. <p>Das Ergebnis kann für Hausbesitzer natürlich nur ein grober Anhaltspunkt sein, schließlich ist jedes Haus anders. Abhängig ist die Wirtschaftlichkeit einer Dämmung zum Beispiel von den klimatischen Rahmenbedingungen sowie vom energetischen Zustand der einzelnen Bauteile vor und nach der Sanierung. Das heißt einfach erklärt: Ist der energetische Zustand zum Beispiel eines Daches besonders schlecht, ist es also komplett ungedämmt, lassen sich die Heizkosten stärker reduzieren. Dann rechnet sich eine Dachdämmung schneller, als wenn vorher schon eine, wenn auch minimale, Dämmung vorhanden war. Ebenso spielt es für die Wirtschaftlichkeit eine Rolle, wie sich die Energiepreise entwickeln. Der niedrige Ölpreis derzeit sorgt beispielsweise dafür, dass die Sanierungsbereitschaft bei Hausbesitzern sinkt. Wenn sich etwa im nächsten Jahr der Ölpreis verdoppelt, amortisiert sich die Maßnahme schneller als gedacht. Steigen die Energiepreise plötzlich dauerhaft langsamer, rechnet sich die gleiche Maßnahme erst später. Und nicht zuletzt fließen die Bedingungen der Finanzierung in die Bewertung mit ein: wie hoch sind die Sanierungskosten, Kreditzinsen und Nutzungsdauer?<br /><br />Genaue Angaben, wann sich ihre Dämmung rechnet, erhalten Hausbesitzer also nur im Einzelfall, der die passenden Rahmenbedingungen berücksichtigt. Die folgenden Durchschnittswerte dienen als grobe Orientierung.<br /><br /><strong>Wann rechnet sich eine Dämmung? Durchschnittliche Amortisationszeiten im Überblick</strong><br /><br /><strong>Fassadendämmung</strong>: Für eine Fassadendämmung mit einem <a title="WDVS" href="/inhalte/daemmung/fassadendaemmung/waermedaemm-verbundsystem-wdvs/index.php">Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS)</a>, entsprechend den Anforderungen der Energieeinsparverordnung, ergibt sich ein großer Schwankungsbereich der Amortisationszeit. Prinzipiell gilt: Je schlechter der energetische Ursprungszustand der Wand ist, desto schneller amortisiert sich eine Fassadendämmung. Bei Außenwänden, die vor der ersten Wärmeschutzverordnung (WSchV) 1977 errichtet worden sind, ergibt sich eine Amortisationszeit zwischen vier und zehn Jahren. Am wahrscheinlichsten sind sechs Jahre. Die nachträgliche Dämmung von Außenwänden, die in der Zeit von WSchV 1977 bis 1995 gebaut wurden, amortisiert sich in der Regel zwischen neun und 22 Jahren, typischerweise rechnet sie sich nach 15 Jahren.<br /><br /><strong>Dachbodendämmung</strong>: Bei einem Ausgangs-U-Wert von 0,9 W/(m²K) liegt die Amortisationszeit bei der Dämmung einer begehbaren Geschossdecke in der Regel zwischen sechs und 16 Jahren (Mittelwert: 10 Jahre). Eine Dachbodendämmung bei unbegehbarer Geschossdecke amortisiert sich nach etwa zwei bis fünf Jahren.<br /><br /><strong>Dachdämmung im Steildach</strong>: Bei einem Ausgangs-U-Wert von 0,9 W/(m²K) liegt die Amortisationszeit in der Regel zwischen sechs und 16 Jahren, wobei sich die Maßnahme nach durchschnittlich zahn Jahren amortisiert hat.<br /><br /><strong>Flachdachdämmung</strong>: Bei einem Ausgangs-U-Wert von 0,9 W/(m²K) liegt die Amortisationszeit zwischen fünf und 13 Jahren. <br /><br /><strong>Kellerdämmung</strong>: Geht man beim unteren Gebäudeabschluss von einem energetischen Zustand aus, der vor der Einführung der ersten Wärmeschutzverordnung typisch war, so beträgt die mittlere Amortisationszeit bei einer Kellerdeckendämmung von unten mit Bekleidung acht Jahre. Ohne Bekleidung reduziert sich die Amortisationszeit auf etwas unter sechs Jahre. &#160;</p> GDI / FIW / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/fassadendaemmung/waermedaemm-verbundsystem-wdvs/fassadendaemmung-einfamilienhaus-energie-fachberater.JPG Rechnet sich das? Das wird bei der Dämmung immer wieder diskutiert Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/daemmung/wann-rechnet-sich-eine-waermedaemmung.php 01.10.2017 Was ist eigentlich der U-Wert? U-Wert Rechner helfen bei Planung der Dämmung Hausbesitzern, die eine Dämmung planen, begegnet er auf Schritt und Tritt: der U-Wert. Egal, ob es um Dach, Außenwände, Boden oder Decke geht – die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt vor, wie hoch der U-Wert jedes Bauteils nach der Dämmung maximal sein darf. Energieberater Rolf-Peter Weule erklärt, was es mit dem so genannten Wärmedurchgangskoeffizienten auf sich hat und was U-Wert Rechner bringen. <p>Der Wärmedurchgangskoeffizient – U-Wert – gibt den Wärmestrom durch ein Bauteil abhängig vom Temperaturgefälle zwischen warmer Seite und kalter Seite in der Einheit W/(m²K) an. So lassen sich am U-Wert auch die Dämmeigenschaften eines Bauteils ablesen. Einfach erklärt: Je höher der U-Wert, umso schlechter ist die Dämmwirkung, je niedriger der U-Wert, umso besser die Dämmwirkung.<br /><br /><strong>Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) für U-Wert einhalten</strong><br />Am Beispiel Außenwand heißt das zum Beispiel: Eine ungedämmte Ziegelwand (24 Zentimeter dick mit Gipsputz innen und Kalkzement-Putz außen) hat einen U-Wert von 1,99 W/(m²K). Soll diese Außenwand eine Dämmung erhalten, muss laut Energieeinsparverordnung (EnEV) nach der Dämmung ein U-Wert von maximal 0,24 W/(m²K) erreicht werden. Dieser U-Wert gilt übrigens auch für die Dachdämmung. Entsprechend dick muss dann die Dämmung geplant werden.<br /><br /><strong>U-Wert Rechner helfen bei der Planung</strong><br />Doch mit welcher Dämmdicke lässt sich welcher U-Wert erreichen? Erste Anhaltspunkte gibt ein so genannter U-Wert Rechner (zum Beispiel unter <a rel="nofollow" target="_blank" title="u-wert.net | U-Wert Rechner" class="extern" href="http://www.u-wert.net/berechnung/u-wert-rechner/">www.u-wert.net</a>). Dort kann eingestellt werden, um welche Dämmmaßnahme es sich handelt (Außenwand, Dach, Boden oder Decke) und wie die Ausgangskonstruktion aussieht (zum Beispiel unsere Ziegelwand oder eine Holzbalkendecke). Danach können verschiedene Dämmstoffe und unterschiedliche Dämmdicken durchgespielt werden. Der U-Wert Rechner zeigt jeweils an, ob die gewählte Dämmung den Vorgaben EnEV entsprechen würde.<br /><br />Energieberater Rolf-Peter Weule empfiehlt Hausbesitzern, solche U-Wert Rechner zu nutzen, um ihr Vorhaben durchzuspielen und ein erstes Gefühl für die Dämmung zu bekommen. Bevor es jedoch an die Umsetzung der Dämmung geht, sollte ein Energieberater die Sanierungsmaßnahme komplett durchrechnen, damit die Vorgaben der EnEV auch wirklich erfüllt werden. Neben dem U-Wert sollte dabei auch geprüft werden, ob die Sanierungsmaßnahme weiteren bauphysikalischen Anforderungen genügt. Dies sind unter anderem auch der Feuchteschutz, Schallschutz und Brandschutz. Dies kann nur ein ausgebildeter Energieberater prüfen.<br /></p> www.Energie-Fachberater.de / Rolf-Peter Weule http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/foerderung/formelsammlung-taschenrechner-block-kfw-bildarchiv-fotograf-thomas-klewar.jpg Formelsammlung und Taschenrechner können Hausbesitzer getrost beiseite lassen. Mit speziellen U-Wert Rechnern lassen sich geplante Maßnahmen zur Dämmung leichter durchspielen Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar http://www.energie-fachberater.de/daemmung/was-ist-eigentlich-der-u-wert.php 27.09.2017 Förderung für Heizungspumpe und hydraulischen Abgleich 30 Prozent Zuschuss vom BAFA für Heizungsoptimierung Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert jetzt auch die Optimierung der Heizung. Für eine neue Heizungspumpe, Warmwasser-Zirkulationspumpe und die Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich gibt es 30 Prozent Zuschuss. <p>Es muss nicht immer eine neue Heizung sein. Wenn der Heizkessel noch nicht das Alter für eine Erneuerung hat, lässt sich auch durch eine Optimierung des Heizungssystem Energie sparen. Zu solchen Optimierungsmaßnahmen gehören der Einbau von modernen, hocheffizienten Pumpen sowie die Durchführung des hydraulischen Abgleichs, der die Wärme im Haus optimal verteilt. <br /></p> <p>Hausbesitzer erhalten dafür eine Förderung vom BAFA. Dieser Zuschuss beträgt 30 Prozent der Investitionskosten, maximal 25.000 Euro. Gefördert werden private Hausbesitzer, Unternehmen, freiberuflich Tätige sowie Kommunen. Der Zuschuss gilt nicht für Neubauten, für Maßnahmen im Rahmen des gesetzlichen Austauschpflicht, für die Installation gebrauchter Anlagen, Eigenleistungen sowie begleitende Maßnahmen wie Wandverkleidungen.<br /><br /><strong>Für welche Maßnahmen gibt es den BAFA-Zuschuss?</strong><br /></p><ul><li> Für den Austausch von <a title="Umwälzpumpe" href="/inhalte/heizung-lueftung/heizung/umwaelzpumpe/index.php">Heizungspumpen </a>und Warmwasser-Zirkulationspumpen durch hocheffiziente Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen</li><li>Für die Heizungsoptimierung durch einen <a title="Hydraulischer Abgleich der Heizung spart Energie" href="/inhalte/heizung-lueftung/heizung/hydraulischer-abgleich-der-heizung-spart-energie.php">hydraulischen Abgleich</a></li><li>In Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich werden zusätzliche Optimierungsmaßnahmen gefördert wie voreinstellbare Thermostatventile, Einzelraumtemperaturregler, Strangventile, Technik zur Volumenstromregelung, separate Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Benutzerinterfaces, Pufferspeicher sowie die professionell erledigte Einstellung der Heizkurve<br /></li></ul><p>Eine Liste der förderfähigen Heizungspumpen und Warmwasser-Zikulationspumpen finden Hausbesitzer <a target="_blank" rel="nofollow" title="Liste der förderfähigen Heizungspumpen" class="pdf" href="http://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/hzo_liste_foerderfaehiger_pumpen.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3">hier beim BAFA</a>. <br /><br /><strong>So beantragen Hausbesitzer den Zuschuss</strong><br />Der Antrag wird online in zwei Schritten gestellt.<br /></p><ol><li>Vor der Heizungsoptimierung müssen sich Hausbesitzer online auf der <a target="_blank" title="zur Registreierung auf der BAFA-Homepage" href="https://fms.bafa.de/BafaFrame/heizung">BAFA-Homepage registrieren</a>. Sie erhalten dann eine elektronische Eingangsbestätigung mit persönlicher Registriernummer. Dann kann ein Fachbetrieb mit der Optimierung der Heizung beginnen.</li><li>Nach Abschluss der Heizungsoptimierung und innerhalb von sechs Monaten nach der Registrierung können Hausbesitzer ihre <a target="_blank" rel="nofollow" title="BAFA: Formulare" href="https://fms.bafa.de/BafaFrame/login">für die Antragstellung relevanten Daten eingeben und an das BAFA übermitteln</a>. Das über dieses Portal anschließend erzeugte Antragsformular wird ausgedruckt, unterschrieben und mit allen Rechnungen in Kopie hochgeladen.<br /></li></ol><p>Dieser Zuschuss kann <strong>nicht </strong>mit anderen Förderungen für die Heizungungsoptimierung kombiniert werden (wie die <a title="KfW-Förderung für die Optimierung der Heizung" href="/inhalte/heizung-lueftung/heizung/kfw-foerderung-fuer-die-optimierung-der-heizung.php">KfW-Förderung für die Optimierung der Heizung</a>). Die entsprechenden <a title="Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen" href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/lohnkosten-fuer-handwerker-von-der-steuer-absetzen.php">Handwerkerkosten können auch <strong>nicht</strong> von der Steuer abgesetzt werden</a>.<br /></p> <p>Alle Informationen zur BAFA-Förderung finden Hausbesitzer <a target="_blank" rel="nofollow" title="zur BAFA-Homepage" href="http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Heizungsoptimierung/heizungsoptimierung_node.html">hier</a>.<br /></p> BAFA http://www.energie-fachberater.de/bilder/heizung-lueftung/heizung/umwaelzpumpe/austausch-heizungspumpe-oelheizung-intelligent-heizen-vdz.jpg Austausch der Heizungspumpe bei einer Ölheizung: Für die neue, hocheffiziente Umwälzpumpe erhalten Hausbesitzer jetzt einen BAFA-Zuschuss Foto: Intelligent heizen/VdZ http://www.energie-fachberater.de/heizung-lueftung/heizung/bafa-foerderung-fuer-heizungspumpe-und-hydraulischen-abgleich.php 25.09.2017 Schonfrist für alte Kamin- und Kachelöfen endet 2017 Holzöfen bis einschließlich Baujahr 1984 müssen raus Der Gesetzgeber schreibt vor, alte Öfen Schritt für Schritt auszutauschen, nachzurüsten oder stillzulegen, um die Umwelt zu entlasten. Denn ein neuer Kaminofen, Kachelofen, Heizkamin oder Pelletofen ist deutlich umweltschonender und effizienter. Weniger Emissionen und mehr Wärme aus der gleichen Brennstoff-Menge - dafür lohnt sich der Ofentausch. Bis Ende 2017 müssen Holzöfen der Baujahre zwischen 1975 und 1984 erneuert werden. <p>Bis Ende 2014 mussten bereits Öfen der Baujahre bis 1974 stillgelegt oder nachgerüstet werden. Hausbesitzer, die diese erste Frist verpasst haben, müssen bei einem Weiterbetrieb bereites mit Bußgeldern rechnen! <strong>Zum 31.12.2017 endet die nächste Schonfrist: </strong>Holzfeuerungen bis einschließlich Baujahr 1984 (Typprüfungen laut Typenschild zwischen 1975 und 1984) müssen ausgetauscht, nachgerüstet oder stillgelegt werden, wenn sie die geforderten Grenzwerte nicht einhalten. <br /></p> <p>Gesetzliche Grundlage ist die seit dem 1. Januar 2015 für neue und bestehende Einzelraumfeuerstätten geltende zweite Stufe der 1. <a href="/inhalte/heizung-lueftung/kamin-schornstein/nachweispflicht-fuer-emissionswerte-bei-kamin-und-kachelofen.php" title="Nachweispflicht für Emissionswerte bei Kamin und Kachelofen">Bundesimmissionsschutzverordnung </a>– mit verschärften Emissions-Grenzwerten. Ebenso sind Mindestwirkungsgrade von 73 bis 90 Prozent vorgeschrieben. <br /><br /><strong>Ofenbauer ist richtiger Ansprechpartner für Ofentausch</strong><br />Wer einen alten Kaminofen, Kachelofen oder Heizkamin besitzt, sollte frühzeitig einen Ofen- und Luftheizungsbauer um Rat fragen. Er kann am besten beurteilen, ob eine Nachrüstung oder ein Austausch sinnvoller ist. Je eher ein alter Ofen, der älter als 15 bis 20 Jahre ist, durch eine moderne Feuerstätte ersetzt, desto schneller kann sich die Anlage dank ihres höheren Wirkungsgrads und der niedrigeren Heizkosten amortisieren. Einsparungen im zweistelligen Prozent-Bereich sind hier möglich. Zudem leistet man einen wirkungsvollen Beitrag zur Umweltentlastung. <br /><br />Wer einen modernen Kachelofen, Heizkamin, Kaminofen oder Pelletofen beim Ofen- und Luftheizungsbauer erwirbt, kann sicher sein, dass die Qualität den neuen, strengeren Vorschriften entspricht. So dürfen Öfen, die nach dem 1. Januar 2015 eingebaut wurden und damit die Stufe 2 der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung erfüllen, aufgrund ihrer emissionsarmen Technik selbst an Tagen mit Feinstaubalarm (zum Beispiel in Stuttgart) betrieben werden. Ein moderner Kamin- oder Kachelofen bietet ausgereifte effiziente und brennstoffsparende Technik, zum Beispiel mit automatischer Verbrennungsluftregelung für schadstoffarmen Abbrand. Das Ofensystem kann optimal auf den individuellen Wärmebedarf des Hauses abgestimmt und mit anderen regenerativen Wärmeerzeugern vernetzt werden. &#160;</p> AdK (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V.) http://www.energie-fachberater.de/bilder/heizung-lueftung/kamin-schornstein/kaminofen/wohnzimmer-heizkamin-adk.jpg Ein neuer Kaminofen ist deutlich effizienter und umweltschonender. Schon deshalb sollte der Ofentausch nicht auf die lange Bank geschoben werden Foto: AdK (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V.) http://www.energie-fachberater.de/news/schonfrist-fuer-alte-kamin-und-kacheloefen-endet-2017.php 20.09.2017 Neue Förderung für elektronische Durchlauferhitzer 100 Euro Zuschuss für vollelektronische Geräte Jedes Jahr werden eine halbe Million elektrische Durchlauferhitzer zur Warmwasserbereitung durch ersetzt. Damit mit dem neuen Durchlauferhitzer aber auch deutlich Energie eingespart werden kann, kommt es auf das richtige Gerät an. Statt eines günstigen Standardmodells sollte ein Komfort-Durchlauferhitzer mit vollelektronischer Leistungs- und Warmwassermengenregelung gewählt werden. Dafür erhalten Eigentümer einen Zuschuss von 100 Euro. <p>Komfort-Durchlauferhitzer mit vollelektronischer Leistungs- und Warmwassermengenregelung arbeiten wesentlich effizienter als die Standardmodelle: Rund 20 Prozent Energie lassen sich mit ihnen einsparen, ohne das Nutzerverhalten einzuschränken. Denn die Geräte liefern eine stufenlos einstellbare und gradgenaue Warmwasser-Auslauftemperatur zwischen 20 °C und 60 °C. Die integrierte Elektronik regelt die Leistung in Abhängigkeit von der gewählten Warmwassertemperatur und der Wassermenge automatisch. Dadurch muss der Durchlauferhitzer beispielsweise bei einem Duschgang nur einen Teil der vollen Leistung aufwenden und arbeitet energieeffizienter. Hinzu kommt, dass über diese modernen Geräte Energieverbrauch und Energiekosten erfasst und dargestellt werden können. Diese Transparenz motiviert Nutzer häufig, ihr Verbrauchsverhalten zu optimieren.<br /><br /><strong>Schritt für Schritt zum Zuschuss</strong><br />Für den Austausch eines Altgeräts gegen einen vollelektronischen Durchlauferhitzer gibt es ab sofort einen Zuschuss. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert den Austausch der Geräte im Rahmen des Förderprogramms "STEP up! – Stromeffizienzpotentiale nutzen" mit einem Zuschuss von 100 Euro.<br /><br />Dafür können sich Hausbesitzer auf der Seite <a href="https://www.foerderung-durchlauferhitzer.de" title="zur Förderseite des BMWi" rel="nofollow">https://www.foerderung-durchlauferhitzer.de</a> registrieren. Dort gibt es auch eine Liste mit den förderfähigen Geräten. Nach der Online-Registrierung und Installation des neuen Durchlauferhitzers werden der Fördervertrag, eine Kopie der Handwerkerrechnung mit Entsorgungsnachweis und der Zahlungsbeleg eingereicht und der Zuschuss nach Prüfung aller Unterlagen überwiesen.&#160;</p> Wärme+ / BMWi http://www.energie-fachberater.de/bilder/innenausbau/bad/warmwasserbereitung/vollelektronischer-durchlauferhitzer-clage.jpg Kein Wechselduschen mehr: Vollelektronisch geregelte Durchlauferhitzer sorgen durch eine konstante Temperatur für mehr Komfort Foto: CLAGE GmbH http://www.energie-fachberater.de/innenausbau/bad/warmwasserbereitung/neue-foerderung-fuer-elektronische-durchlauferhitzer.php 19.09.2017 Ab sofort gestaffelte KfW-Zuschüsse für Einbruchschutz Bessere Förderung für kleine Vorhaben mit Zuschuss von 20 Prozent 20 Prozent Zuschuss für Investitionen bis zu 1.000 Euro, 10 Prozent Zuschuss für weitere Investitionen über 1.000 Euro - so sieht ab sofort die KfW-Förderung für Einbruchschutz aus. Die gestaffelten Zuschüsse sollen vor allem die Förderung für kleine Vorhaben verbessern, für solche Maßnahmen ist der Zuschuss künftig doppelt so hoch wie bisher. <p>Mit dem Zuschussprogramm "Altersgerecht Umbauen" fördert die KfW auch Maßnahmen zum Einbruchschutz von Hauseigentümern (Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen) und Mietern. Ab sofort gelten beim Einbruchschutz gestaffelte Zuschüsse. Die ersten 1.000 Euro der förderfähigen Investitionskosten werden nun mit 20 Prozent (vorher 10 Prozent) bezuschusst. Für alle zusätzlichen förderfähigen Kosten, die über 1.000 Euro hinausgehen, wird weiterhin ein Zuschuss von 10 Zuschuss gewährt. Diese neue gestaffelte Förderung gilt pro Antragsteller und Gebäude. Die höheren Zuschüsse sollen dabei helfen, auch kleinere Einbruchschutzmaßnahmen in den eigenen vier Wänden durchzuführen.<br /><br /><strong>Antrag auf Förderung unbedingt vorher stellen</strong><br />Anträge müssen vor Vorhabensbeginn über das KfW-Zuschussportal gestellt werden. Die Mindestinvestitionssumme zur Antragsstellung liegt bei 500 Euro. Die Maßnahmen müssen durch ein Fachunternehmen des Handwerks ausgeführt werden und werden bis zu einem Investitionsvolumen von maximal 15.000 Euro pro Wohneinheit bezuschusst. <br /><br /><strong>Sperrfrist beachten! Nur ein Antrag innerhalb von 12 Monaten möglich</strong><br />Bei der Antragsstellung ist künftig eine Sperrfrist zu beachten, um eine breite Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen für viele Hausbesitzer zu ermöglichen: Wer schon mit einem Zuschuss gefördert wurde, kann für Maßnahmen am gleichen Haus erst 12 Monate nach der ersten Förderzusage wieder einen neuen Antrag stellen. &#160;</p> KfW http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/ratgeber/ratgeber-einbruchschutz/einbruchmethode-lockpicking-nicht-bei-mir.jpg Mehr Förderung für kleine Maßnahmen zum Einbruchschutz: Ab sofort vergibt die KfW 20 Prozent Zuschuss für Investitionen bis 1.000 Euro Foto: &quot;Nicht bei mir!&quot; http://www.energie-fachberater.de/news/ab-sofort-gestaffelte-kfw-zuschuesse-fuer-einbruchschutz.php 19.09.2017 KfW-Förderung für die Erneuerung der Haustür Zuschuss oder zinsgünstiger Kredit erleichtert Haustürtausch Wer seine Haustür erneuert und die alte Haustür durch eine neue ersetzt, verbessert die Energieeffizienz seines Hauses. Deshalb vergibt die KfW-Bank auch eine Förderung für die Erneuerung der Haustür. Belohnt wird der Haustürtausch mit einem Zuschuss oder einem zinsgünstigen Förderkredit. Energieberater Alexander Neumann erklärt, was Hausbesitzer bei der KfW-Förderung beachten müssen. <p>Wer die Erneuerung der Haustür nicht als Teil einer kompletten Sanierung durchführt, sondern als so genannte Einzelmaßnahme, hat bei der KfW-Förderung aus dem Programm "Energieeffizient Sanieren" zwei Möglichkeiten:<br /></p><ul><li><strong>Zuschuss der KfW-Bank</strong>: Im Programm 430 vergibt die KfW einen Zuschuss für den Einbau einer neuen Haustür. Die Zuschuss-Höhe beträgt zehn Prozent der förderfähigen Kosten (also der Kosten für Material und fachgerechten Einbau). Maximal 5.000 Euro Zuschuss je Wohneinheit sind möglich.</li><li><strong>Zuschuss für mehr Einbruchschutz</strong>: Im Programm 455 - Altersgerecht Umbauen - vergibt die KfW einen Zuschuss für einbruchhemmende Haustüren oder die Nachrüstung von Einbruchschutz an der bestehenden Haustür. Der Zuschuss beträgt 20 Prozent für alle Investitionen bis 1.000 Euro und 10 Prozent für alle Maßnahmen darüber hinaus. Innerhalb von 12 Monaten kann nur ein Antrag pro Gebäude gestellt werden. Der Antrag auf Förderung wird vor Beginn im <a href="https://public.kfw.de/zuschussportal-web/" title="zum KfW-Zuschussportal" rel="nofollow" target="_blank" >KfW-Zuschussportal</a> gestellt.<br /></li><li><strong>Zinsgünstiger KfW-Kredit</strong>: Im Programm 152 können Hausbesitzer für die Erneuerung der Haustür einen zinsgünstigen Kredit beantragen. Maximal 50.000 Euro je Wohneinheit beträgt die Kredithöhe.<br /></li></ul><p><strong>Was ist wichtig zu wissen in Sachen Zuschuss für die neue Haustür? Unsere <a title="FAQ: Förderung für eine neue Haustür" href="/inhalte/fassade/haustuer/faq-foerderung-fuer-eine-neue-haustuer.php">FAQ </a>bentworten die dringendsten Fragen.<br /></strong></p> <p><strong>Bedingungen für KfW-Förderung bei Erneuerung der Haustür</strong><br />Wer eine Förderung der KfW-Bank beantragt, muss bei der Sanierung die technischen Mindestanforderungen der KfW erfüllen. Bedingung bei der Erneuerung der Haustür ist, dass die neue Haustür einen U-Wert von maximal 1,3 W/(m²•K) hat. Darüber hinaus sollte der U-Wert der Außenwand besser sein als der der neuen Haustür. Die Förderung muss vor Beginn der Sanierung beantragt werden und der beantragende Energieberater muss in der <a rel="nofollow" target="_blank" title="Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes" href="https://www.energie-effizienz-experten.de/">Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes</a> gelistet sein.</p> <p><strong>Förderung auch für Überarbeitung der alten Haustür</strong><br />Die KfW-Förderung kann auch für die so genannte Ertüchtigung der Haustür beantragt werden. Dazu gehören Neuverglasung, Überarbeitung von Rahmen und Flügel, Erneuerung der Dichtungen, Dämmung der Einbaufuge und die Verbesserung des <a title="KfW-Förderung für mehr Einbruchschutz" href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/foerdermittel/kfw-foerderung-fuer-mehr-einbruchschutz.php">Einbruchschutzes</a>. <br /><br /></p><ul><li><a rel="nofollow" title="KfW-Förderung richtig beantragen" href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/foerdermittel/kfw-foerderung-richtig-beantragen.php">KfW-Förderung richtig beantragen</a></li></ul> KfW http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/finanzierung/geldkassette-euromuenzen-euroscheine-energie-fachberater.JPG Wer die Haustür erneuert, kann bei der KfW-Bank einen Zuschuss dafür beantragen Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/fassade/haustuer/kfw-foerderung-fuer-die-erneuerung-der-haustuer.php 19.09.2017 Förderung für neue Fenster und Dachfenster Fördermittel gibt es auch für den Scheibentausch Sowohl als Einzelmaßnahme als auch bei einer kompletten Modernisierung erhalten Hausbesitzer eine KfW-Förderung für neue Fenster und Dachfenster. Das gilt auch für die so genannte Ertüchtigung der Fenster, also den Austausch der Fensterscheiben. Näheres in Sachen Förderung weiß Experte Alexander Neumann. <p><strong>Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss (Programm 430)</strong><br />Wer Haus oder Wohnung mit eigenen finanziellen Mitteln saniert und keinen Kredit benötigt, kann im Programm 430 einen Zuschuss beantragen. Maximal 18.750 Euro Zuschuss erhalten Hausbesitzer pro Wohneinheit bei einer Sanierung zum Effizienzhaus, bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen wie dem Austausch der Fenster beträgt der Zuschuss zehn Prozent der Sanierungskosten, maximal aber 5.000 Euro pro Wohneinheit.<br /><br /><strong>Energieeffizient Sanieren - Kredit (151, 152)</strong><br />Um einen KfW-Effizienzhaus-Standard zu erreichen, ist in der Regel eine umfangreiche energetische Sanierung notwendig. Dafür wird im Programm 151 neben einem zinsgünstigem Kredit zusätzlich ein Tilgungszuschuss ausgezahlt. Doch auch schon einzelne Sanierungsmaßnahmen können die Energiekosten deutlich reduzieren. Im Programm 152 fördert die KfW energetische Einzelmaßnahmen wie neue Fenster und neue Dachfenster. Vergeben werden langfristig zinsgünstige Kredite in Höhe von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit.</p> <p><strong>Nachrüstung von Einbruchschutz für Fenster</strong><br />Wer seine Fenster für mehr Einbruchschutz nachrüsten möchte (zum Beispiel mit einbruch­hemmenden Gittern und Rollläden, aufschraub­baren Fenster­stangen­schlösser, drehgehemmten Fenster­griffen, Band­seiten­sicherungen oder Pilzkopf­verriegelungen), kann auch im <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/foerdermittel/kfw-foerderung-fuer-mehr-einbruchschutz.php" title="KfW-Förderung für mehr Einbruchschutz">KfW-Programm 455 </a>einen Zuschuss beantragen. Der Zuschuss beträgt 20 Prozent für alle Investitionen bis 1.000 Euro und 10 Prozent für alle Maßnahmen darüber hinaus. Innerhalb von 12 Monaten kann nur ein Antrag pro Gebäude gestellt werden. Der Antrag auf Förderung wird vor Beginn im <a href="https://public.kfw.de/zuschussportal-web/" title="zum KfW-Zuschussportal" rel="nofollow" target="_blank">KfW-Zuschussportal</a> gestellt.<br /></p> <p><strong>Allgemeiner Tipp von Alexander Neumann:</strong> Lassen Sie sich immer alle Bestandteile des Angebots schriftlich geben, auch die energetischen Details. Fenster werden heute über die KfW schon mit einem mittleren Dämmwert von 0,95 W/m²K (für Dachfenster 1,0 W/m²K) gefördert, zu beachten ist dabei aber, dass dieser Wert des Gesamtfensters aus der Qualität des Glases, des Rahmens und der Glasabstandhalter berechnet werden muss. In vielen Angeboten wird standardmäßig nur der Dämmwert des Glases genannt.<br /><br /><strong>Zusätzlich müssen bei neuen Fenstern und Dachfenstern folgende Aspekte berücksichtigt werden:</strong><br /></p><ol><li>Der Dämmwert der Außenwand beziehungsweise des Daches muss besser sein, als der Dämmwert des neuen Fensters oder Dachfensters. Wenn dies nicht der Fall ist, besteht eine erhöhte Gefahr von Tauwasserbildung an den Außenwänden. Wenn nötig, sollte also gleichzeitig mit der Fenstererneuerung auch der Dämmwert der Außenwände mit einer Fassadendämmung verbessert werden.</li><li>Neue Fenster sind immer dichter als alte Fenster und müssen auch luftdicht eingebaut werden. Das bedeutet, wo sich früher Gebäude "von selbst" gelüftet haben, tun sie das mit neuen Fenstern nicht mehr. Es muss daher ein Lüftungskonzept erstellt werden, mit dem die Mindestlüftung zum Schutz vor Gebäudeschäden sichergestellt bzw. nachgewiesen wird. Nach dem Einbau neuer Fenster sollten Sie am besten mit einem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit messen, um Ihr Lüftungsverhalten anzupassen.</li><li>Fenster werden schon seit langer Zeit mit dem Dämmwert für das Gesamtfenster bewertet (Uw-Wert), der Dämmwert des Glases (Ug-Wert) allein ist nicht ausreichend. Die Glasabstandhalter spielen in der Gesamtbilanz eine große Rolle, fragen Sie daher unbedingt nach einer Ausführung mit "warmer Kante" oder thermisch verbessertem Randverbund.&#160;</li><li><a title="KfW-Förderung richtig beantragen" href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/foerdermittel/kfw-foerderung-richtig-beantragen.php">KfW-Förderung richtig beantragen</a></li></ol><p><strong>Mehr Förderung bei Sanierung im Paket</strong><br />Noch höhere Zuschüsse erhalten Hausbesitzer, wenn sie gleichzeitig mit den neuen Fenstern eine Lüftungsanlage einbauen. Für das so genannte Lüftungspaket gibt es im Kreditprogramm einen Tilgungszuschuss von 12,5 Prozent, maximal 6.250 Euro auf den Förderhöchstbetrag von 50.000 Euro pro Wohneinheit.<br /><br />Wer die Sanierung aus eigenen Mitteln finanziert, kann einen Investitionszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten von 50.000 Euro, maximal also 7.500 Euro Zuschuss pro Wohneinheit beantragen.<br /></p> Sunshine Energieberatung GmbH / KfW / www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/spielzeughaus-euroscheine-kfw-bildarchiv-fotoagentur-photothek-net.jpg Die Fenster oder Dachfenster sollen erneuert werden? Die KfW unterstützt mit einer Förderung Foto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net http://www.energie-fachberater.de/fassade/fenster/foerderung-fuer-den-fenstertausch.php 15.09.2017 Was kostet die Kellerdeckendämmung? Möglichkeiten und Kosten im Überblick Ist der Keller unbeheizt, verliert ein Haus 10 bis 15 Prozent seiner Wärme über den Fußboden im Erdgeschoss. Neben hohen Heizkosten sorgen die kalten Böden dabei auch für einen geringeren Komfort. Mit einer Dämmung der Kellerdecke lässt sich das Problem einfach selbst beheben. Die Kosten der Kellerdeckendämmung sind dabei meistens so niedrig, dass sich die Maßnahme schon nach wenigen Jahren rechnet. <p>Planen Hausbesitzer die Decke im Keller mit einer Dämmung zu versehen, haben sie verschiedene Möglichkeiten. Am einfachsten lassen sich die Materialien von unten an der Kellerdecke anbringen, eine Dämmung von oben (also am Boden des Erdgeschosses) ist nur empfehlenswert, wenn der Keller selbst sehr niedrig ist. Besteht die Kellerdecke aus einer Holzbalkenkonstruktion, bietet die Einblasdämmung eine dritte Alternative.<br /><br /><strong>Kosten der Kellerdeckendämmung von oben</strong><br />Immer dann, wenn die Raumhöhe im Keller sehr niedrig ist oder ohnehin eine Sanierung im Erdgeschoss ansteht, ist die Dämmung von oben eine Option. Neben einer Folie zum Feuchteschutz besteht diese aus druckfesten Dämmstoffen und einem neuen Bodenbelag. Die Arbeiten sind aufwendig und vergleichsweise teuer. So müssen Hausbesitzer mit Kosten von 50 bis 150 Euro für die Kellerdeckendämmung von oben rechnen. Preisentscheidend ist neben der Qualität des neuen Bodenbelags auch der Umfang weiterer Arbeiten. So sind oft Türen und Treppenabsätze an den höheren Fußbodenaufbau anzupassen.<br /><br /><strong>Kosten für eine Einblasdämmung </strong><br />Bei einer Holzbalkendecke kommt eine günstige Einblasdämmung infrage. Dabei öffnen Handwerker den Boden oder die Decke an einigen Stellen und blasen flockige Dämmstoffe in die freien Zwischenräume der Konstruktion ein. Die Kosten der Kellerdeckendämmung mit Einblasdämmung liegen bei rund 15 bis 30 Euro pro Quadratmeter. Neben den vergleichsweise niedrigen Kosten zählt die saubere und schnelle Umsetzung zu den Vorteilen dieser Variante. <br /><br /><strong>Kosten für die Kellerdeckendämmung von unten</strong><br />Besonders häufig entscheiden sich Hausbesitzer dafür, den Dämmstoff von unten an der Kellerdecke anzubringen. Denn das ist günstig und lässt sich mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst erledigen. Abhängig von den örtlichen Gegebenheiten, kommen dabei drei unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. <br /><br /></p><ul><li><strong>Kellerdeckendämmung mit Platten oder Matten</strong>: Diese Maßnahme ist bei geraden Decken geeignet, die Kosten liegen bei rund 20 bis 50 Euro pro Quadratmeter.</li><li><strong>Sprühdämmung</strong>: Sind große Teile der Kellerdecke schwer zugänglich, kommt die so genannte Sprühdämmung infrage. Diese gibt es auf Basis verschiedener Materialien, die Kosten für das Sprühverfahren liegen bei rund 20 bis 50 Euro pro Quadratmeter.&#160;</li><li><strong>Kellerdeckendämmung mittels Einblasdämmung</strong>: Ist die Decke zwar frei zugänglich aber besonders uneben, eignet sich die Dämmung mit einer Einblasdämmung. Dabei ziehen Handwerker mit Holz oder Trockenbauelementen eine neue Decke ein, die dann mit Dämmmatten oder Einblasdämmstoffen versehen wird. Die Kosten der Kellerdeckendämmung mit neuer Unterkonstruktion belaufen sich auf rund 35 bis 60 Euro pro Quadratmeter. <br /></li></ul><p><strong>Kosten für Kellerdeckendämmung variieren nach Aufwand</strong><br />Wie teuer die Dämmung der Kellerdecke ist, hängt neben den verwendeten Materialien und der Einbaulage der Dämmstoffe auch von der Größe des Hauses ab. Auch dann, wenn die Decke nur schwer zugänglich ist, steigen die Kosten durch einen höheren Montageaufwand. <br /><br /><strong>KfW-Förderung senkt die Kosten</strong><br />Mit zinsgünstigen Krediten oder einmaligen Zuschüssen sorgt der Staat für Entlastung bei der Kellerdeckendämmung. Die Förderung der KfW muss dazu unbedingt vor dem Beginn der Umbauarbeiten beantragt werden. Wie das funktioniert und welche Voraussetzungen für die Förderung zu erfüllen sind, erklären wir im Beitrag <a href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/kellerdeckendaemmung/foerderung-der-kellerdeckendaemmung.php" title="Förderung der Kellerdeckendämmung">Förderung der Kellerdeckendämmung</a>. Alternativ können die <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/lohnkosten-fuer-handwerker-von-der-steuer-absetzen.php" title="Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen">Handwerkerkosten auch von der Steuer abgesetzt werden</a>.<br /><br />*Wir haben die Kosten für die Kellerdeckendämmung sorgfältig recherchiert. Es handelt sich jedoch um Durchschnittswerte für eine erste Kalkulation. Je nach Region, Maßen und ausgewählten Materialien können die tatsächlichen Kosten auch davon abweichen. Sicherheit über die Kosten erhalten Hausbesitzer mit einem <a href="/inhalte/angebote-preisvergleiche/daemmung-angebote.php" title="Was kostet die neue Dämmung?">Handwerker-Angebot</a>.&#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmung-keller/kellerdeckendaemmung/kellerdeckendaemmung-wasch-buegelzimmer-mtc.jpg Mit relativ geringen Kosten können Hausbesitzer bei der Dämmung der Kellerdecke viel Wärmeschutz erreichen Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-keller/kellerdeckendaemmung/was-kostet-die-kellerdeckendaemmung.php 13.09.2017 Sanierung von salzbelastetem Mauerwerk Sanierputze sind effizienteste und preiswerteste Methode Baustoffe werden durch Salze durchfeuchtet. Weniger bekannt ist allerdings, dass Salze auch dafür verantwortlich sind, dass Feuchtigkeit im Baustoff gebunden und damit die Austrocknung des Mauerwerks nach einer Sanierung behindert wird. Deshalb ist die Reduzierung der Salzbelastung im Mauerwerk eine der ganz wesentlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kellersanierung. Sanierputze sind einfach und effektiv. <p>Bei den verschiedenen Verfahren zur Sanierung von salzbelasteten Mauerwerken wird je nach Wirkprinzip zwischen den biologischen, physikalischen und chemischen Methoden unterschieden. Die biologische Entsalzung findet durch Mikroorganismen wie Nitrifikanten oder sulfatreduzierende Bakterien satt. Diese Möglichkeit ist die unbekannteste und noch im Anfangsstudium. Bei der chemischen Entsalzung werden leichtlösliche Salze durch chemische Reaktionen in schwer- oder unlösliche Salzverbindungen umgewandelt. Diese auch als „Antisalze“ oder „Salzblocker“ bezeichneten Salzbehandlungsmittel wurden früher vielfach eingesetzt und waren Standard bei jeder Kellersanierung. Mittlerweile sind diese Präparate vom Markt verschwunden, da sie hoch giftig und unwirksam sind. Als physikalische Entsalzung werden einfache Prozesse bezeichnet, bei denen die Salze in Lösung gebracht und transportiert werden und anschließend an einem definierten Ort auskristallisieren, zum Beispiel in Kompressen, Putzsystemen oder an der Oberfläche des Mauerwerks. Das sind heute die effizientesten Methoden der Sanierung von salzbelastetem Mauerwerk. Auch Sanierputze nutzen dieses Prinzip.<br /><br /><strong>Verschiedene Entsalzungsverfahren bei der Kellersanierung </strong><br />Entsalzungs- und Instandsetzungsverfahren werden in vier Kategorien unterschieden. Die einfachste ist das Entfernen. Der alte salzbelastete Putz oder Mauersteine werden entfernt und neu verputzt beziehungsweise neu ausgemauert. Dadurch reduziert sich der Salzgehalt auf natürliche Weise. Umwandlungsverfahren entsprechen der chemischen Entsalzung. Bei den Reduzierungsverfahren werden Salze in Lösungen gebracht, um den Transport zu fördern. Somit verlagert sich die Salzfront gezielt in die Bereiche, die weniger Schäden verursachen. Bekanntestes Beispiel sind Kompressen, die auf der Wandoberfläche aufgetragen werden und nach dem Salzeintrag entfernt werden. <br /><br />Am häufigsten werden Beschichtungen und hier Sanierputze eingesetzt. Ob und wann Beschichtungen eingesetzt werden, hängt unter anderem von der Oberflächengestaltung ab, da bei einem sichtbaren Ziegelmauerwerk Putze oder Beschichtungen nicht in Frage kommen. Infolgedessen bleibt die Entsalzung oder Reduzierung der Salzbelastung speziell bei Sichtmauerwerk wie in Norddeutschland sowie bei denkmalgeschützten Bauwerken aus Naturstein nach wie vor ein ungelöstes Problem.<br /><br /><strong>Einfach und effektiv: Sanierputze bei der Kellersanierung</strong><br />Die einfachste, effizienteste, preiswerteste und bekannteste Methode zur Sanierung von salzbelastetem Mauerwerk sind die so genannten Sanierputze. Sanierputze sind porenhydrophobe Werktrockenmörtel mit einer erhöhten Wasserdampfdiffusion bei gleichzeitig reduzierter kapillarer Leitfähigkeit. Durch eine spezielle Porengeometrie und -verteilung wird das Wasseraufnahme- und Wasserabgabeverhalten geregelt und eine Auskristallisation der gelösten Salze in das Putzgefüge verlagert. Somit kristallisieren die Salze nicht mehr an der Oberfläche des Bauteils, sondern in der Putzschicht aus. <br /><br />Sanierputze sind zementgebundene Putze, die durch den Zusatz von Luftporenbildnern ein poriges Gefüge (Porosität &gt; 40 Vol.-%) erhalten. Durch dieses erhöhte Porenvolumen und die spezielle Porengeometrie, kombiniert mit einer Porenhydrophobie, wird erreicht, dass Wasser in flüssiger Form aus dem Untergrund in den Sanierputz einwandern kann, aber im Sanierputzsystem kapillar gebrochen und danach ausschließlich durch Diffusion transportiert wird. Durch diesen Mechanismus kristallisieren die Salze im Putzgefüge aus, so dass die Putzoberflächen über mehrere Jahre frei von Salzausblühungen bleiben. Die Dauer dieser „Schadensfreiheit“ kann nicht pauschal angegeben werden, da dies von der Untergrundfeuchtigkeit und Salzbelastung, der Schichtdicke des Sanierputzes und den Verarbeitungs- und Witterungsbedingungen während und nach der Trocknung abhängt. <br /><br /><strong>Komponenten des Sanierputzsystems sollten aufeinander abgestimmt sein</strong><br />Ein Sanierputz muss frost- und salzbeständig sein, deshalb sind Sanierputze vorwiegend hydraulisch gebunden. Kalkhydrat kann die erhöhten Anforderungen an die Frost-Tau-Salz-Beständigkeit nicht erfüllen. Auch Sanierputze mit latent-hydraulischen Bindemitteln und puzzolanischen Zusätzen wie z. B. Trassmehl werden als problematisch angesehen, da das für die langsam verlaufende Härtungsreaktion benötigte Wasser in Sanierputzen nicht lange genug zur Verfügung steht. <br /><br />Zum Sanierputzsystem gehören der Spritzbewurf, ggf. der Porengrundputz, der eigentliche Sanierputz und die Schlussbeschichtung. Der Porengrundputz ist weniger Wasser abweisend und hat in der Regel ein höheres Porenvolumen. Ob der Porengrundputz zum Einsatz kommt, hängt von den Untergrundunebenheiten und der Salzbelastung ab. In jedem Fall muss der nachfolgende Sanierputz eine Mindestschichtdicke von 20 Millimetern haben. Nach ausreichender Trocknung (in der Regel 1 Tag pro Millimeter Schichtdicke) wird die auf das System abgestimmte Schlussbeschichtung aufgetragen. Hierfür können Mineral-, Silikat- und Siliconharzputze oder Silikat- und Siliconharzfarben verwendet werden. Wichtig ist, dass die einzelnen Komponenten des Sanierputzsystems aufeinander abgestimmt sind und die Eigenschaften durch die maschinelle Verarbeitung nicht negativ beeinflusst werden. <br /><br /><strong>Sanierputze beseitigen Durchfeuchtung nicht</strong><br />Eine Entfeuchtung des Mauerwerks ist mit Sanierputzen nicht möglich, da die Ursache der Durchfeuchtung nicht beseitigt wird. Deshalb muss berücksichtigt werden, dass auch Sanierputze mit der Zeit an ihre Leistungsgrenzen stoßen und die Poren mit Salz gesättigt sind. Der Sanierputz hat dann seine Funktion verloren und muss entfernt werden. <br /><br />Eingesetzt werden Sanierputze im Keller sowie im Sockelbereich. Wichtig ist, dass der alte und salzbelastete Putz mindestens 80 bis 100 Zentimeter über der sichtbaren Durchfeuchtungshöhe bis zum Mauerwerk abgeschlagen wird und die Fugen circa zwei Zentimeter tief ausgekratzt werden. Anschließend erfolgt der neue Sanierputzaufbau, wobei mehrschichtig gearbeitet und unbedingt die Trocknungszeiten zwischen den Arbeitsschritten eingehalten werden müssen. <br /><br />Neben den Sanierputzen werden auch noch Alternativen wie zum Beispiel der Entfeuchtungsputz, Kompressenputz oder auch Opferputze verschiedener Zusammensetzung und Anwendungsgebiete angeboten. Die Erfahrungen mit diesen Alternativen sind sehr unterschiedlich, so dass diese Produkte in Fachkreisen überwiegend umstritten sind. <br /></p> Frank Frössel / www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/keller/kellersanierung/auftragen-porengrundputz-kellersanierung-baulino-verlag.jpg Die einzelnen Komponenten des Sanierputzsystems sollten aufeinander abgestimmt sein. Hier wird der Porengrundputz aufgetragen Foto: aus Frank Frössel &quot;Mauerwerkstrockenlegung und Kellersanierung&quot; (Baulino Verlag) http://www.energie-fachberater.de/keller/kellersanierung/sanierung-von-salzbelastetem-mauerwerk.php 13.09.2017 Vorgaben der EnEV 2014 für die Dämmung des Kellers Maximaler U-Wert darf nicht überschritten werden Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) regelt verbindlich, welchen U-Wert Kellerdecke und Kellerwände nach der Dämmung maximal haben dürfen. Die genauen Vorgaben erklärt Experte Matthias Dörr. <p>Laut Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) gilt sowohl für die Kellerdeckendämmung als auch für die Dämmung der Kellerwände und eine Perimeterdämmung ein maximaler U-Wert von 0,30 W/m²K.<br /><br /><strong>Achtung</strong>: Laut Gesetzgeber müssen Hausbesitzer diesen U-Wert auch erreichen, wenn<br /></p><ul><li>außenseitige Bekleidungen, Verschalungen, Feuchtigkeitssperren oder Drainagen angebracht oder erneuert werden, was oft bei der Kellersanierung und/oder einer Perimeterdämmung der Fall ist,</li><li>Fußbodenaufbauten auf der beheizten Seite aufgebaut oder erneuert werden (neuer Fußboden im Erdgeschoss) </li><li>oder auf der Kaltseite (also im unheizten Keller) eine Bekleidung oder Dämmung an der Kellerdecke angebracht wird.<br /></li></ul><p>In diesen Fällen muss dann zusätzlich zur geplanten Sanierungsmaßnahme eine Dämmung nach den Vorgaben der EnEV 2014 (je nach Maßnahme eine Kellerdeckendämmung, eine Dämmung der Kellerwände oder eine Perimeterdämmung) eingebaut werden.<br /></p> <p>Ausnahmen gibt es nur, wenn die mögliche Höhe der Dämmung technisch begrenzt ist oder wenn die entsprechenden Bauteile unter Einhaltung energiesparrechtlicher Vorschriften nach dem 31. Dezember 1983 errichtet oder erneuert worden sind. <br /></p> www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmung-keller/kellerdeckendaemmung/daemmplatten-kellerdecke-mtc.JPG Ob Kellerdeckendämmung oder Dämmung der Kellerwand - die Vorgaben der EnEV 2014 müssen Hausbesitzer einhalten Foto: www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-keller/vorgaben-der-enev-fuer-die-daemmung-des-kellers.php 12.09.2017 Kosten für die Dämmung der Kellerwände Was kostet die Kellerisolierung von innen und außen? Planen Hausbesitzer den Ausbau eines Kellers, ändern sich die Anforderungen an die jeweiligen Räume deutlich. So ist eine Heizung nötig, die möglichst energiesparend für hohen Komfort sorgt. Möglich ist das jedoch nur, wenn spezielle Dämmstoffe den Wärmeverlust über die kalten Außenwände reduzieren. Aber wie funktioniert das und wie hoch sind die Kosten für die Dämmung der Kellerwände? <p>Soll die energetische Qualität der Kellerwände verbessert werden, haben Hausbesitzer zwei Möglichkeiten. Neben der Dämmung von außen (Perimeterdämmung) ist auch eine Innendämmung der Kellerwände möglich.<br /><br /><strong>Keller von außen isolieren: Kosten für die Perimeterdämmung</strong><br />Die Dämmung der Kellerwände von außen wird auch Perimeterdämmung genannt. Sie schützt das Haus effektiv vor Wärmeverlusten und eindringendem Wasser, ist aber aufwendig anzubringen. So müssen Hausbesitzer die Außenwände zunächst bis zum Fundament freilegen. Sind die Erdarbeiten abgeschlossen, bringen Handwerker eine Abdichtung und die Dämmung auf. Die Kosten der Perimeterdämmung belaufen sich auf rund 30 bis 50 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen die nötigen Ausgaben für die Erdarbeiten, die noch einmal mit rund 25 Euro pro Kubikmeter zu Buche schlagen. Erstellen Haubesitzer den Graben selbst, können sie bei dieser Variante der Kellerisolierung viel Geld sparen. <br /><br /><strong>Keller von innen isolieren: Kosten für die Innendämmung</strong><br />Etwas einfacher funktioniert die <a href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/daemmung-kellerwand/die-richtige-innendaemmung-fuer-die-kellerwand.php" title="Die richtige Innendämmung für die Kellerwand">Innendämmung</a>, bei der Handwerker spezielle Dämmplatten von innen auf die Wände aufbringen. Die Maßnahme raubt aber nicht nur wertvollen Platz im Keller, sie ist auch aus bauphysikalischer Sicht nicht unbedenklich. Denn wenn Hausbesitzer die Arbeiten nicht fachgerecht ausführen (lassen), kann anfallende Feuchtigkeit zu Schimmel oder schwerwiegenden Bauschäden führen. Die Kosten für eine Innendämmung der Kellerwände liegen bei 50 bis 90 Euro pro Quadratmeter. Müssen die Kellerwände zunächst trockengelegt werden, sind Aufwand und Kosten höher. <br /><strong><br />KfW-Förderung für Kellerdämmung nutzen</strong><br />Da die Kellerdämmung zu einem sinkenden Energieverbrauch beiträgt, fördert die KfW die Kellerisolierung mit günstigen Krediten und einmaligen Zuschüssen. Hausbesitzer bekommen zum Beispiel 10 Prozent der anfallenden Kosten der Dämmung der Kellerwände als Zuschuss erstattet. Zuschussfähig ist aber nicht nur die Dämmung selbst, sondern auch zusätzlich nötige Erd- und Trockenlegungsarbeiten. Wichtig ist, dass die Förderung unbedingt zusammen mit einem Energieberater noch vor dem Beginn der Bauarbeiten beantragt wird. Wie das funktioniert und welche Voraussetzungen es dabei gibt, erklären wir im Beitrag "<a href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/perimeterdaemmung/kfw-foerderung-fuer-die-perimeterdaemmung.php" title="KfW-Förderung für die Perimeterdämmung">KfW-Förderung für die Perimeterdämmung</a>". Alternativ können die <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/lohnkosten-fuer-handwerker-von-der-steuer-absetzen.php" title="Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen">Handwerkerkosten auch von der Steuer abgesetzt werden</a>.<br /><br />*Wir haben die Kosten für eine Dämmung der Kellerwände sorgfältig recherchiert. Es handelt sich jedoch um Durchschnittswerte für eine erste Kalkulation. Je nach Region, Maßen und ausgewählten Materialien können die tatsächlichen Kosten auch davon abweichen. Sicherheit über die Kosten erhalten Hausbesitzer mit einem <a href="/inhalte/angebote-preisvergleiche/daemmung-angebote.php" title="Was kostet die neue Dämmung?">Handwerker-Angebot</a>. &#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmung-keller/perimeterdaemmung/daemmung-kellerwand-perimeterdaemmung-handwerker-ursa.jpg Wie hoch die Kosten für eine Kellerisolierung sind, hängt davon ab, ob die Dämmung von außen oder innen angebracht wird. Hier im Bild eine Perimeterdämmung, also die Dämmung der Kellerwände von außen Foto: URSA Deutschland GmbH http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-keller/daemmung-kellerwand/kosten-fuer-die-daemmung-der-kellerwaende.php 11.09.2017 Rheinland-Pfalz: Förderung für neuen Kaminofen oder Pelletofen Bis zu 800 Euro Zuschuss für den Ofentausch Das Umweltministerin in Rheinland-Pfalz hat ein neues Förderprogramm aufgelegt. Das Programm "1.000 effiziente Öfen für Rheinland-Pfalz" soll Anreize setzen, alte Öfen durch effiziente Kaminöfen zu ersetzen. Förderanträge können ab sofort beim Umweltministerium gestellt werden, zwischen 300 und 800 Euro Zuschuss pro Ofen sind möglich. <p>In Rheinland-Pfalz werden etwa 575.000 Einzelraumfeuerungsanlagen betrieben. Davon sind rund 40 Prozent älter als 20 Jahre. Zum Schutz der Umwelt und des Klimas sollen diese alten Öfen nun durch effiziente <a href="/inhalte/heizung-lueftung/kamin-schornstein/kaminofen/index.php" title="Kaminofen">Kaminöfen </a>ersetzt werden. Der Zuschuss des Umweltministeriums hilft Hausbesitzern bei der Umrüstung.<br /><br /><strong>Diese Zuschüsse gibt es für einen Kaminofen oder Pelletofen</strong><br />Abhängig vom Brennstoff und Wirkungsgrad des neuen Ofens – der bei mindestens 82 Prozent liegen muss – beträgt der Zuschuss zwischen 300 und 800 Euro pro Ofen:<br /></p><ul><li>300 Euro Zuschuss gibt es für Kaminöfen, die mit Holz betrieben werden und einen Wirkungsgrad von mindestens 82 % aufweisen</li><li>500 Euro Zuschuss gibt es für Kaminöfen, die mit Holz betrieben werden und einen Wirkungsgrad von mindestens 85 % aufweisen</li><li>500 Euro Zuschuss gibt es für Kaminöfen, die mit Holzpellets betrieben werden und einen Wirkungsgrad von mindestens 92 % aufweisen</li><li>800 Euro Zuschuss gibt es für wasserführende Kaminöfen, die mit Holz betrieben werden und einen Wirkungsgrad von mindestens 85 % aufweisen<strong><br /></strong></li></ul><p><strong>Voraussetzungen für die Förderung</strong><br />Einzelraumfeuerungsanlagen, die mit Kohlebriketts, gas- oder flüssigen Brennstoffen betrieben werden, sind nicht förderfähig. Voraussetzung für die Förderung ist, dass der alte Ofen zwischen dem 01.01.1985 und dem 01.01.1995 errichtet wurde und die Anforderungen des § 4 in Verbindung mit der Stufe 2 der Anlage 4 der 1. BImSchV vom 26.1.2010 nicht <br />erfüllt. Ebenfalls gefördert wird der Ofentausch bei Anlagen, die nicht den <a href="/inhalte/heizung-lueftung/kamin-schornstein/nachweispflicht-fuer-emissionswerte-bei-kamin-und-kachelofen.php" title="Nachweispflicht für Emissionswerte bei Kamin und Kachelofen">Sanierungsregeln des § 26 der 1. BImSchV vom 26.01.2010</a> unterliegen und vor dem 01.01.1995 errichtet wurden. Der alte Kaminofen darf auch mit fossilen Brennstoffen (z.B. Öl) betrieben worden sein. <br /><br />Die Förderung gilt nur für selbst genutztes Wohneigentum. Pro Antragsteller und Wohneinheit wird nur ein Kaminofen gefördert. Der Antrag auf den Zuschuss kann erst nach Inbetriebnahme des Ofens mit dem entsprechenden Antragsformular und einer Rechnungskopie gestellt werden. Voraussetzung für die Förderung ist eine Bescheinigung vom Schornsteinfeger über die Aufstellung des Kaminofens. Der Antrag muss vollständig bis zum 30. September 2018 beim Umweltministerium eingegangen sind. Insgesamt stehen Fördermittel von 500.000 Euro zur Verfügung, die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.<br /><br />Antragsformular, Verwendungsnachweis sowie weitere Informationen finden Hausbesitzer hier <a href="http://www.energieagentur.rlp.de/1000oefen" title="Zur Energieagentur Rheinland-Pfalz" rel="nofollow" class="extern" target="_blank">http://www.energieagentur.rlp.de/1000oefen</a>. &#160;</p> Energieagentur Rheinland-Pfalz http://www.energie-fachberater.de/bilder/heizung-lueftung/kamin-schornstein/kaminofen/kaminofen-ish-energie-fachberater.JPG Für das beliebte Flammenspiel gibt es inzwischen sehr effiziente und umweltfreundliche Öfen. Hausbesitzern in Rheinland-Pfalz wird der Ofentausch mit einem Zuschuss erleichtert Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/news/rheinland-pfalz-foerderung-fuer-neuen-kaminofen-oder-pelletofen.php 10.09.2017 Perimeterdämmung richtig planen Anbringen der Dämmung im Sockelbereich kann schwierig sein Wer sparsam mit Heizenergie und natürlichen Ressourcen umgehen will, kommt um eine Dämmung der Fassade nicht herum. Dazu gehört auch der Sockelbereich. Hier muss eine so genannte Perimeterdämmung aber nicht nur Anforderungen an den Wärmeschutz erfüllen, sondern auch druckfest und widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit sein. Bauingenieur Günter Kohlbecker erklärt, auf welche Punkte Hausbesitzer bei der Planung achten müssen. <p><strong>1. Nutzung des Kellers festlegen</strong><br /> Nutzt man die Räume als Lager, so reicht es vielleicht, die Außenwände bis auf Frosttiefe zu dämmen und die Kellerdecke zu dämmen. Sollen die Räume dagegen als Wohnung genutzt werden, muss die Dämmung über die ganze Kellerhöhe reichen. Dabei gilt es auch das Raumklima des Kellers zu bedenken, denn eine Perimeterdämmung verhindert jede Art von Feuchtigkeitsaustausch. Die anfallende Feuchtigkeit in einem Wasch- oder Trockenraum, Sauna oder Partykeller muss durch eine gute Lüftung in allen Räumen gewährleistet werden. Ein kritischer Blick sollte auch dem Zustand der Kellerwände gelten: Sind diese dauerhaft feucht, muss zuerst die Ursache für die Feuchtigkeit beseitigt werden.<br /> <br /> <strong>2. Bestandsaufnahme für die Perimeterdämmung</strong><br /> Ein Haus kann in zwei Formen im Gelände stehen, was auch die Art der Perimeterdämmung beeinflusst:<br /></p><ul><li> Hochparterre, das Erdgeschoß liegt deutlich über dem Gelände <br /></li><li>Das Haus steht annähernd ebenerdig, das Erdgeschoß liegt knapp über dem Gelände <br /></li></ul><p>Weitere Varianten sind Häuser mit und ohne Keller. Da bei allen Häusern der Fußboden im Erdgeschoss über dem Gelände liegt, würde eine Dämmung der Kellerdecke ohne Perimeterdämmung immer eine Kältebrücke im Sockel offen lassen.</p> <p> <br /> <strong>3. Möglichkeiten der Perimeterdämmung</strong><br /></p><ul><li> Die Perimeterdämmung endet etwa 30 Zentimeter unter dem Gelände, damit ist die Kellerdecke auf jeden Fall gedämmt und die Erdarbeiten sind so gering, dass Hausbesitzer sie in Eigenleistung erbringen können. Eine zusätzliche Dämmung der Kellerdecke ist erforderlich. <br /></li><li>Die Perimeterdämmung wird bis auf Frosttiefe geführt, diese ist bei etwa 80 Zentimetern unter dem Gelände erreicht. Hier ist neben der Wand ein etwa 1,40 Meter breiter Streifen für den Aushub nötig. Eine zusätzliche Kellerdeckendämmung ist zu empfehlen. <br /></li><li>Die Perimeterdämmung wird bis zum Fundament geführt. Eine Dämmung der Kellerdecke ist nicht nötig, da der Keller vollkommen gedämmt ist. Platzbedarf für die Erdarbeiten: Als Arbeitsraum benötigt man unten etwa 50 Zentimeter vor der Wand. Der Böschungsrand der Baugrube ist etwa soweit entfernt wie der Aushub tief ist. Bei Kellerhöhen um die 2,20 Meter ist der Baugrubenrand damit ungefähr 2,70 Meter vom Haus entfernt. Hierbei sind etwa 3,5 m³ Material je laufenden Meter Gebäudelänge auszuheben, seitlich zu lagern und wieder zu verfüllen.</li></ul><p><strong>4. Darauf müssen Hausbesitzer bei der Perimeterdämmung achten</strong><br /></p><ul><li> Wo ist der Übergang der Kellerdämmung zum Wärmedämmverbundsystem (WDVS) - die Sockeloberkante? Es gibt es zwei Möglichkeiten: Das Gelände rund um das Haus hat eine Höhe oder die Niveaus der Gelände sind unterschiedlich, der Höhensprung ist spätestens an der Hausecke auszugleichen &#160; <br /></li><li>Wie sind die Traufstreifen (die Flächen direkt neben dem Haus) ausgebildet? Sie sollten eine Breite von etwa 30 Zentimetern haben, um ein Verschmutzen des Sockels durch hoch gespritztes Erdreich zu vermeiden. <br /></li><li>Wie hoch ist der Fußboden über dem Gelände? Daraus lässt sich Deckenstärke ermitteln. An der Hauseingangs- oder Terrassentür ist das einfach zu abzumessen</li><li>Erfolgt die Belichtung bzw. Belüftung des Kellers oberhalb des Geländes durch Fenster oder im Gelände durch Lichtschächte? Gibt es außen einen Kellerzugang und kann er gedämmt werden? <br /></li><li>Welchen Abstand von der Wand haben die Standrohre der Regenentwässerung? Sitzen diese knirsch am Haus und werden nicht verlegt, bleibt eine Kältebrücke. <br /></li><li>Wie wird die Fläche außen in Zukunft genutzt (zum Beispiel zum Stapeln von Holz)? <br /></li><li>Gibt es im Gelände nicht zu beseitigende Störungen, wie Öltank, Wurzelbereich erhaltenswerter Bäume, Nachbarbebauung und welchen Abstand haben sie? <br /></li><li>Welcher Art sind die Lichtschächte? Es gibt zwei Möglichkeiten: Gemauert bzw. betoniert (will man sie nicht allseitig aufwendig dämmen, wird man mit der Kältebrücke leben müssen) oder aus Kunststoff (entweder sie verbleiben an der Wand und man toleriert die Kältebrücke, oder man nimmt sie ab und verankert sie nach dem Dämmen durch die Dämmung)</li><li>Welcher Art sind die Kellerfenster? Meist sind es Stahlrahmen mit Einscheibenverglasung, werden sie nicht ausgewechselt, bleibt eine Kältebrücke. <br /></li><li>Wie tief sitzt das Fenster in der Wand? Die Laibung außen muss gedämmt werden.</li></ul><p>Weiterlesen: <a title="Sockeldämmung: Aufbau der Dämmung und Arbeitsschritte" href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/perimeterdaemmung/sockeldaemmung-aufbau-der-daemmung-und-arbeitsschritte.php">Aufbau der Perimeterdämmung und Arbeitsschritte</a><br /></p> Günter Kohlbecker / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmung-keller/perimeterdaemmung/sockel-daemmung-perimterdaemmung-mtc.jpg Während sich die Fassade eines Hauses mit wenig Aufwand nachträglich dämmen lässt, kann das Anbringen einer Perimeterdämmung schwieriger sein Foto: www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-keller/perimeterdaemmung/perimeterdaemmung-richtig-planen.php 09.09.2017 Sockeldämmung: Aufbau der Dämmung und Arbeitsschritte Expertentipps für Hausbesitzer und Sanierer Die Planung der Sockeldämmung (auch Perimeterdämmung genannt) beginnt mit der Bestandsaufnahme. Wie die Sockeldämmung für bestmöglichen Wärme- und Feuchteschutz aufgebaut sein muss und welche Arbeitsschritte nach der Bestandsaufnahme bei der Dämmung nötig sind, erläutert Bauingenieur Günter Kohlbecker für Energie-Fachberater.de. <p><strong>Wärmedurchgangskoeffizient und Wärmeleitgruppe</strong><br /> Mit dem Wärmedurchgangskoeffizient, verkürzt U-Wert, wird der spezifische Kennwert von Fassade und Kellerwand ausgedrückt. Er setzt sich zusammen aus der Wärmeleitfähigkeit (WLG) von Wand und Dämmung. Bei der Wärmeleitfähigkeit - marktgängig sind die WLG 040 und 035 - gilt folgende Abhängigkeit: Je kleiner die Zahl desto besser ist der Dämmwert und desto dünner kann die Dämmplatte sein. Beim Neubau geht der U-Wert aus dem Wärmeschutznachweis hervor, bei Altbauten ist die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) die Richtschnur, sie gibt den U-Wert vor. Der Fachplaner ermittelt aus dem U-Wert unter Beachtung des Dämmkonzepts vom gesamten Haus die wirtschaftliche Dämmstärke. In vielen Fällen haben sich Plattenstärke von 8 bis 10 cm (WLG 040 bzw. 035) als ausreichend zur Sockeldämmung herausgestellt. In der Praxis sollte darauf geachtet werden, dass die Sockeldämmung nicht vor die Fassadendämmung vorspringt, da sonst der herab rinnende Regen in den Stoß dringen kann.<br /> <br /> Alle Kellerwände sind in gleicher Stärke zu dämmen. Der Grund leuchtet ein, jede un- bzw. schwächer gedämmte Stelle ist eine Kältebrücke, an der sich die im Keller immer vorhandene Feuchtigkeit als Kondenswasser niederschlägt. Die Unterkante wird nach den angesprochenen Gesichtspunkten bestimmt, die Oberkante, ist durch den Beginn der Fassadendämmung festgelegt. Hierbei sollte dieser Stoß der unterschiedlichen Materialien wegen des hochspritzenden Regens möglichst hoch über Gelände sein, mindestens jedoch 30 cm.<br /> <br /><strong> Aufbau und Spezifikation der Dämmung</strong><br /> Die Anforderungen an die Sockel- oder Perimeterdämmung unterscheiden sich von denen der übrigen Fassade in folgenden Punkten:<br /></p><ul><li> der Temperaturunterschied ist annähernd gleich und sinkt von der Außentemperatur im oberen Bereich bis auf annähernd konstant + 8° C in der Frosttiefe <br /></li><li>über dem Gelände steht Nässe in Form von Spritzwasser oder Schnee an, unten ist die Umgebung ständig erdfeucht.</li></ul><p> <strong>Die Perimeterdämmung hat folgenden Aufbau:</strong><br /></p><ul><li> Abdichtung der Kellerwand aus Beton oder Mauerwerk: Marktüblich ist die Flüssigdämmung auf Bitumenbasis, Höhenunterschiede in der Wand werden damit ausgeglichen, Risse überbrückt und geschlossen. Die Dicke der Abdichtung beträgt etwa 2 mm. <br /></li><li>Dämmung mit geringer Fähigkeit zur Wasseraufnahme und schwer verrottbar: Die Dämmstärke wird hauptsächlich durch Stärke und Aufbau des Wärmedämmverbundsystems (WDVS) der Fassade bestimmt. Anzustreben ist ein Rücksprung oder ebener Übergang der Sockeldämmung. Als wirtschaftlichstes Material hat sich Polystyrolextruderschaum (Kurzbezeichnung XPS) bewährt. Es hat eine geringe Wasseraufnahme und ist druckfest.&#160; Marktgängig sind Stärken von 6 bis 10 cm mit WLG 040 bzw. 035. Die Platten werden aufgeklebt, bei Altbauten müssen sie zusätzlich verdübelt werden. <br /></li><li>Der Übergang zur Fassadendämmung: Als Fassadendämmplatte wird meist Polystyrolhartschaum (Kurzbezeichnung EPS) eingesetzt, bei Aufnahme von Feuchtigkeit verschlechtert sich ihr Wärmedämmwert und im Bereich des Stoßes steigt bei Frost die Gefahr von Schäden. Der Übergang der unterschiedlichen Materialien ist deshalb zusätzlich zu schützen. Dies geschieht durch Überdecken mit einem durch Glasfaser verstärktem Gewebe, das gegen Wasser resistent ist. Es trägt etwa 2 mm auf. <br /></li><li>Oberputz im bewitterten Bereich: Er dient zum Ableiten des Regens und zur Gestaltung des Übergangs der Fassade in das Gelände. Der Oberputz ist ein Zementmörtel und 2 - 3 cm stark. Er erhält eine farbliche Deckbeschichtung.</li><li>Schutz der Dämmplatte im Bereich unter Gelände (unterhalb des Putzes) gegen mechanische Beschädigung durch spitze Steine: Meistens wird eine Noppenfolie zwischen dem Auffüllmaterial und der Dämmplatte eingestellt. Die Stärke beträgt zwischen 0,5 und 0,8 cm.</li></ul><p> Eine Addition der einzelnen Stärken ergibt ein Gesamtmaß zwischen 10 und 14 cm, je nach gewählter Dämmstärke.<br /> <br /> <strong>Arbeitsschritte zur Sockeldämmung</strong><br /> Ist die Planung beendet, fallen bei Arbeiten an Altbauten folgende Tätigkeiten an:<br /></p><ul><li> Räumen der Arbeitsfläche neben dem Haus, zwischen 1,40 m und 2,70 m (je nach Höhe der Dämmung) <br /></li><li>Aushub des Erdreichs auf die erforderliche Tiefe und zwischenlagern Reinigen der freigelegten Wand im Bestand und bei Erfordernis trocknen Aufbringen der Abdichtung <br /></li><li>Anbringen der Dämmplatten und befestigen durch Verdübeln <br /></li><li>Überdecken des Materialstoßes zwischen Sockel- und Fassadendämmung <br /></li><li>Aufbringen des Oberputzes und beschichten desselben <br /></li><li>Einstellen der Noppenfolie <br /></li><li>Verfüllen mit dem zwischengelagerten Erdreich soweit es versickerungsfähig ist, das "Stauen" des Regens sollte vermieden werden.<br /></li></ul> Günter Kohlbecker http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmung-keller/perimeterdaemmung/hauswand-sockel-daemmung-mtc.jpg In der Praxis sollten Hausbesitzer darauf achten, dass die Sockeldämmung (Perimeterdämmung) nicht vor die Fassadendämmung vorspringt, da sonst der herab rinnende Regen in den Stoß dringen kann Foto: www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-keller/perimeterdaemmung/sockeldaemmung-aufbau-der-daemmung-und-arbeitsschritte.php