News | www.Energie-Fachberater.de Meldungen rund um Modernisieren, Renovieren, Förderung und Energieberatung DE Tue, 27 Jun 2017 08:53:53 +0200 20.06.2017 Hitzefrei!? So behalten Hausbesitzer einen kühlen Kopf Die besten Tipps für einen guten Wärmeschutz im Sommer Nicht nur Sonnenanbeter können den warmen Monaten mehr Lebensqualität abgewinnen, auch Hausbesitzer wissen das Sommerleben auf Terrasse und Balkon zu schätzen. Der Spaß hört allerdings auf, wenn die Hitze durch alle Ritzen dringt und den Wohnkomfort in den eigenen vier Wänden erheblich beeinträchtigt. Sauna im Wohn- und Schlafzimmer braucht schließlich kein Mensch! Die besten Tipp zum sommerlichen Wärmeschutz. <p>Im Winter versucht man mit allen Mitteln, die teuer erzeugte Wärme im Haus zu behalten. Im Sommer hingegen soll die Sonnenhitze am besten erst gar nicht in die Wohnung gelangen. Für kühle Wohnräume im Sommer gibt es drei Ansatzpunkte:<br /></p><ol><li>Eine gute Dämmung der Außenbauteile (wie z.B. am Dach und den Außenwänden) funktioniert im Winter wie im Sommer.</li><li>Sonnenschutz an den Fenstern, unbedingt außen liegend.</li><li>Geringe Abwärmeerzeugung durch Elektrogeräte, Beleuchtung, PC in der Wohnung.<br /></li></ol><p>Ein Rundgang durch das Haus hilft, die größten Hitze-Schwachstellen zu identifizieren und gezielte Gegenmaßnahmen zu ergreifen.<br /><br /><strong>Station 1: Das <a title="Dachsanierung" href="/inhalte/dach/index.php">Dach</a></strong><br />Die exponierte Lage des Daches hat im Sommer zur Folge, dass die Sonne erbarmungslos zuschlägt. Den ganzen Tag über knallt sie aufs Dach. Ohne sommerlichen Wärmeschutz gibt es kein Entrinnen, die Räume in den oberen Geschossen heizen sich extrem auf, nach und nach breitet sich die Hitze im ganzen Haus aus. Dachdämmung oder Dachbodendämmung (je nachdem, ob das Dachgeschoss ausgebaut ist oder nicht) machen Schluss mit dem Hitzestau! Die Dämmung schirmt die Hitze ab, die Räume heizen sich nicht so stark auf, das Raumklima bleibt im angenehmen Rahmen.<br /><br /><strong>Station 2: <a title="Fenster" href="/inhalte/fassade/fenster/index.php">Fenster</a></strong><br />Nach Süden ausgerichtet bescheren große Fenster Hausbesitzer im Winter solare Energiegewinne. Das spart Heizkosten. Im Sommer kann die Fensterfront allerdings zum Problem werden, wenn sich darüber das ganze Haus aufheizt. Zumindest für große Südfenster kann Sonnenschutzglas eine Lösung sein. Es besteht aus eingefärbten oder beschichteten Scheiben, die einem wesentlichen Teil der Wärmeeinstrahlung den Weg in den Raum versperren. Einen ähnlichen Schutz bieten - meist getönte - Reflexionsfolien, die nachträglich von innen auf die Glasflächen geklebt werden. Die Folie ist selbstklebend, jedoch begrenzt haltbar. Auf jeden Fall bewährt hat sich ein außen liegender Sonnenschutz für Fenster und Dachfenster! Geschlossene <a title="Rollladen" href="/inhalte/fassade/rollladen/index.php">Rollläden </a>und große Markisen können bei hohen Außentemperaturen viel bewirken. Wer sie zudem noch automatisch steuern lässt, kann sicher sein, am Abend Wohlfühltemperaturen vorzufinden.<br /><br /><strong>Station 3: Haustechnik</strong><br />Stichwort Smarthome: Wenn sich der Sonnenschutz automatisch steuern lässt, ist auch bei Abwesenheit immer die optimale Verschattung der Fenster gegeben und die Räume können sich nicht aufheizen. Noch komfortabler ist eine kontrollierte Wohnungslüftung oder die automatische Steuerung der Fensterlüftung. Wer sich eine Wärmepumpe einbauen lässt, sollte überlegen, ob eine reversible Wärmepumpe sinnvoll ist. Mit diesen Modellen kann im Sommer auch kühlen. Die Sonne zeigt über Wochen gar keine Gnade und ein <a title="Klima &amp; Kühlung" href="/inhalte/heizung-lueftung/lueftung-klima/klima/index.php">Klimagerät </a>ist die letzte Rettung? Dann sollten Hausbesitzer unbedingt auf energiesparende Technik achten! Sonst droht am Ende des Sommer eine teure Stromrechnung.<br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/ratgeber/ratgeber-hitzeschutz/terrasse-mit-markise-bv-rollladen-sonnenschutz.jpg Damit die Sommersonne Wohnräume nicht aufheizt, leistet ein außenliegender Sonnenschutz wie Rollladen und Markise gute Dienste Foto: Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz e.V. (BVRS) http://www.energie-fachberater.de/news/hitzefrei-so-behalten-hausbesitzer-einen-kuehlen-kopf.php 16.06.2017 Außen heiß, innen kühl: Dämmung macht sich auch im Sommer bezahlt Vor allem Dachdämmung sorgt für angenehme Temperaturen Mit steigenden Außentemperaturen im Sommer wird es auch in vielen Häusern ungemütlich warm. Vor allem die Wohnbereiche unter dem Dach entwickeln sich im Hochsommer schnell zur Sauna. An solchen Tagen zeigt sich einmal mehr, dass nicht nur eingesparte Heizkosten ein Argument für die Dämmung sind! Denn eine gute Dämmung macht sich auch im Sommer bezahlt, und zwar durch einen deutlich besseren Wohnkomfort und angenehme Temperaturen. <p>Bei intensiver Sonneneinstrahlung wärmt sich die Hülle eines Hauses stark auf, vor allem das Dach. Dachflächen können sich im Hochsommer auf über 80 Grad Celsius aufheizen und die Wärme dann teilweise an die Räume unter dem Dach weitergeben. Hinter den Fensterscheiben sorgt der Treibhauseffekt zusätzlich für steigende Temperaturen, auch im Erdgeschoss. Dagegen hilft eine ausreichende Dämmung der Außenwände und vor allem eine Dachdämmung. Wer dann noch auf eine Wärmeschutzverglasung und die <a title="Sonnenschutzverglasung und Rollladen halten Hitze im Rahmen" href="/inhalte/fassade/fenster/sonnenschutzverglasung-und-rollladen-halten-hitze-im-rahmen.php">Verschattung der Fenster</a> achtet, muss sich um eine Überhitzung der Innenräume keine Sorgen mehr machen.<br /><br /><strong>Mehr Wohnkomfort und angenehme Temperaturen dank Dämmung</strong><br />Wer auf sommerlichen Wärmeschutz achtet, kann die Innentemperaturen um mehrere Grad senken. Vor allem eine gute Dämmung macht sich mit rund fünf bis zehn Grad niedrigerer Raumtemperatur schnell bezahlt. Zumal die Dämmung im Zusammenspiel mit Mehrscheiben-Isolierglas im Winter die Heizkosten deutlich mindert. Moderne Dämmstoffe bremsen den Wärmefluss von außen nach innen, aber auch umgekehrt. Da die Dachflächen der Sonneneinstrahlung besonders ausgesetzt sind, ist deren Dämmung ein Muss. <a title="Der richtige Sonnenschutz für Dachfenster" href="/inhalte/dach/dachfenster/der-richtige-sonnenschutz-fuer-dachfenster.php">Dachfenster und Dachgauben sollten zudem mit einem außen liegenden Sonnenschutz</a> die direkte Sonneneinstrahlung fern halten.&#160;</p> Zukunft Altbau / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/ratgeber/ratgeber-hitzeschutz/kinderzimmer-sommerlicher-waermeschutz-dachgeschoss-fmi.jpg Eine gute Dämmung macht sich auch im Sommer bezahlt, vor allem im Dachgeschoss Foto: FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. http://www.energie-fachberater.de/ratgeber/ratgeber-hitzeschutz/aussen-heiss-innen-kuehl-daemmung-macht-sich-auch-im-sommer-bezahlt.php 12.06.2017 Förderung für Solarthermie und Pufferspeicher Solaranlage zur Heizungsunterstützung gefördert von BAfA und KfW Die Nutzung von solarthermischen Anlagen wird in vielen Regionen gefördert und auch der Bund fördert diese Anlagentechnik über das Marktanreizprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA). Attraktiv für Hausbesitzer ist vor allem der hohe BAfA-Zuschuss für Solarthermie. Mehr dazu von Experte Thomas Ogsoka. <p><strong>Zuschuss für Solarthermie zur Heizungsunterstützung</strong><br />Für den BAFA-Zuschuss für Solarthermie-Anlagen zur Heizungsunterstützung muss die Anlagen eine Mindestgröße der Kollektorfläche aufweisen. Hierbei wird zwischen den beiden Kollektortypen Röhrenkollektor und Flachkollektor unterschieden: <br /></p><ul><li>Der effizientere Röhrenkollektor benötigt eine Mindestfläche von sieben Quadratmetern und ein Pufferspeichervolumen von 50l/m², um die Anforderungen des BAfA einzuhalten. <br /></li><li>Im Bereich des Flachkollektors muss die Fläche mindestens neun Quadratmeter und die Größe des Pufferspeichers 40l/m² betragen. <br /></li></ul><p>Für Solarthermie-Anlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung erhalten Hausbesitzer eine Basisförderung von mindestens 2.000 Euro (+ 20 % Zusatzbonus seit 1.1.2016). Größere Solarthermie-Anlagen von mehr als 14 Quadratmetern erhalten einen Zuschuss von 140 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche. Zusätzlich stellt das BAfA verschiedene Bonusförderungen zur Verfügung, die zum Beispiel bei der gleichzeitigen Installation eines Biomassekessels (wie Pelletheizung) ausbezahlt werden.</p> <p><strong>Neu seit Januar 2016: </strong>Wer zusätzlich das gesamte Heizsystem auf Energieeffizienz optimiert, kann einen Zusatzbonus in Höhe von 20 Prozent sowie einen einmaligen Investitionszuschuss von 600 Euro für die notwendigen Maßnahmen zur Optimierung des Heizungssystems erhalten.<br /></p> <p><strong>Zuschuss für Solarthermie-Anlagen zur Warmwasserbereitung</strong><br />Gefördert werden auch Solarthermie-Anlagen zur Warmwasserbereitung. Der BAFA-Zuschuss beträgt dann 50 Euro je angefangenem Quadratmeter Kollektorfläche, mindestens aber 500 Euro. Auch die Erweiterung bestehender Solarthermie-Anlagen zur Warmwasserbereitung ist förderfähig. Bedingung für den Zuschuss ist eine Mindestkollektorfläche von drei Quadratmetern und ein Wärmespeicher mit einem Mindestspeichervolumen von 200 Litern.<br /></p> <p>Eine Liste der förderfähigen Kollektoren und Solaranlagen finden Hausbesitzer auf der BAfA-Homepage. Für die BAfA-Förderung reichen Sie innerhalb von neun Monaten nach Inbetriebnahme der Solaranlage den Antrag, die vom Installateur ausgefüllte Fachunternehmererklärung sowie die detaillierte Rechnung in Kopie beim BAfA ein.<br /></p> <p><strong>KfW-Förderung zur Finanzierung der Solarthermie-Anlage</strong><br />Finanzieren lässt sich die Solarthermie-Anlage mit einem zinsgünstigen Darlehen der KfW im Programm 167 Energieeffizient Sanieren Ergänzungskredit. Bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit gibt es hier für die Umstellung der Heizungsanlage auf erneuerbare Energien. Das Programm lässt sich mit der BAFA-Förderung kombinieren. Achtung: Die KfW-Förderung muss vor der Installation der Solaranlage beantragt werden!<br /><br />Neben diesen bundesweit verfügbaren Förderprogrammen existieren viele regionale Förderprogramme, die Solarthermie-Anlagen auch zur Warmwasserbereitung in verschiedensten Formen fördern. Häufig wird diese Anlagentechnik auch über die regional angesiedelten Energieversorger gefördert.<br /></p> BAFA / Sunshine Energieberatung GmbH / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/foerderung/euroscheine-energie-fachberater.jpg Ob KfW, BAfA oder regionale Förderprogramme: Für Solarthermie erhalten Hausbesitzer verschiedenste Fördermittel Foto: www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/strom-solar/solar/solarthermie/foerderung-fuer-solarthermie-anlagen.php 07.06.2017 Solaranlagen richtig gegen Schäden absichern Mit Allgefahren-Versicherung auf der sicheren Seite Solaranlagen sind den unterschiedlichsten Gefahren ausgesetzt. Obwohl die Anlagen sehr robust sind, sind sie gegen Beschädigungen dennoch nicht gänzlich gefeit. Nach dem Winter hilft eine Inspektion der Photovoltaik- und Solarthermie-Anlage, um Schäden feststellen und schnell beheben zu können. Mit einem speziellen Risikoschutz können sich Hausbesitzer darüber hinaus auch finanziell gegen Schadensfolgen bei Solaranlagen absichern, erklärt die Württembergische Versicherung. <p>Das Verbeißen durch Marder, vor allem Autobesitzern ein wohlbekanntes Ärgernis, ist bei Solaranlagen eine häufige Schadensursache. Aber auch Überspannung kann zu Schäden an der Photovoltaik-Anlage führen. Die Ursache sind erhöhte Spannungen im Stromnetz, zum Beispiel von einem Blitzeinschlag. Auch wenn der Stromversorger eine Schaltung vornimmt oder eine nahegelegene Fabrik alle Maschinen auf Hochtouren laufen lässt, können solche Fehlspannungen entstehen. <br /><strong><br />Schadensbegrenzung bei Solaranlagen</strong><br />Solarthermie- und Photovoltaik-Anlagen werden von der Versicherung unterschiedlich eingestuft. Das liegt daran, dass sich der technische Aufbau der Solaranlagen stark unterscheidet. So werden die Kollektoren einer Solarthermie-Anlage durch eine transparente Glas- oder Kunststoffscheibe abgedeckt, die relativ problemlos ausgetauscht werden kann. Wird die Solarthermie-Anlage durch Feuer, Sturm, Hagel oder Schneelast beschädigt, sind die Folgen von der Gebäudeversicherung abgedeckt. Allerdings muss die Höhe der Versicherungssumme dem Neuwert von Haus und Anlage entsprechen und daher auch die Solaranlage berücksichtigen. Ob der Versicherungsschutz ausreicht, sollte der Hausbesitzer mit der Versicherung klären. <br /><br />Verglichen mit den Solarthermie-Kollektoren ist die Technik einer Photovoltaik-Anlage deutlich komplizierter. Die Zellkörper sind nur sehr schwer trennbar in Kunststoff oder Gießharz eingebettet. So werden sie zwar gegen alle Wetter gut geschützt, aber bei einem Schaden bleibt nur der komplette Austausch des ganzen Photovoltaik-Moduls. Das Risiko von Schäden an der Photovoltaik-Anlage, zum Beispiel durch Ereignisse wie Blitzschlag, Hagel oder Sturm, kann in die Gebäudeversicherung mit aufgenommen werden. Wird die Photovoltaik-Anlage nachträglich installiert, sollte der Hausbesitzer mit der Versicherung sprechen und den Versicherungsschutz anpassen lassen, um so die Gefahr der Unterversicherung zu vermeiden. Inzwischen gibt es auch spezielle Photovoltaik-Versicherungspakete, deren Risikoschutz deutlich umfangreicher ist als der einer einfachen Gebäudeversicherung.<br /><br /><strong>Mit Allgefahren-Versicherung für Solaranlage auf die sichere Seite</strong><br />Wer bei Schäden durch Feuer oder Überspannungen auf der sicheren Seite sein will, sollte für die Solaranlage eine Allgefahren-Versicherung abschließen. Damit bezeichnet man einen Versicherungsschutz, der fast alle Schäden abdeckt. Das sind in der Regel Diebstahl sowie Zerstörung oder Beschädigung der Solaranlage durch unvorhersehbare und nicht abwendbare Ereignisse. In der Elektronikversicherung für Photovoltaik-Anlagen ist auch eine Entschädigungsleistung für den Nutzungsausfall enthalten, der für die Betreiber einer Photovoltaik-Anlage zum finanziellen Problem werden kann. Denn bei einem Defekt an der Anlage kann sich der Ertragsausfall schnell auf eine Summe von mehreren tausend Euro addieren, die beispielsweise zur Kredittilgung fest eingeplant waren.<br /></p> Württembergische Versicherung AG http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachhandwerker-solaranlage-wuerttembergische-versicherung-ag.jpg Auch bei Solarthermie- und Photovoltaik-Anlagen können Schäden auftreten. Gegen die finanziellen Folgen sollten Hausbesitzer sich absichern Foto: Württembergische Versicherung AG http://www.energie-fachberater.de/strom-solar/solar/solaranlagen-richtig-gegen-schaeden-absichern.php 30.05.2017 Die drei besten Tipps gegen Hitze im Dachgeschoss Beim Dachausbau auch an sommerlichen Wärmeschutz denken Wohnen im Dachgeschoss ist wegen des Flairs sehr beliebt und in kalten Monaten freuen sich die Bewohner über viel Tageslicht und Sonne. Doch im Sommer wird aus den Vorteilen oft ein Nachteil. Wenn die Sonne den ganzen Tag auf Dachflächen und Dachfenster brennt, entsteht der typische Sauna-Effekt im Dachgeschoss. Doch was lässt sich gegen die Hitze unternehmen? Die drei besten Tipps für den sommerlichen Wärmeschutz beim Dachausbau. <p>So viel schonmal vorneweg: Ohne <a href="/inhalte/ratgeber/ratgeber-hitzeschutz/index.php" title="Ratgeber Hitzeschutz">sommerlichen Wärmeschutz</a> geht es beim Dachausbau nicht! Wer den Umbau plant, sollten von Anfang an den Hitzeschutz mit im Blick haben, damit das Wohnklima in der späteren Dachwohnung das ganze Jahr über angenehm ist. Doch welche Möglichkeiten gibt es für den Hitzeschutz im Dachgeschoss? Wir stellen die drei wichtigsten und effektivsten vor:<br /><br /><strong>1. Dachdämmung</strong><br />Oh nein - so ein alter Hut ... mag sich mancher Hausbesitzer jetzt denken. Doch Fakt ist: Ohne Dämmung wird das Wohnen im Dachgeschoss nicht komfortabel! Und das gilt übrigens nicht nur im Sommer, sondern auch für den Winter. Ohnehin ist die Dachdämmung laut EnEV 2014 vorgeschrieben, wenn die Dachflächen von innen neu verkleidet werden. Und das ist bei einem Dachausbau ja in der Regel der Fall. Also bitte Dämmstoff zwischen die Sparren packen und, wenn es ausreichend Platz gibt, am besten auch noch unter die Sparren. Dann kann der Sommer kommen.<br /><br /><strong>2. Dachfenster unbedingt mit Sonnenschutz planen</strong><br />Wer Licht und Luft ins Dachgeschoss bringen möchte, setzt auf großformatige Dachfenster. Doch damit die nicht zum Einfallstor für Sonne und Hitze werden, sollten Hausbesitzer schon direkt beim Aussuchen der Dachfenster an den <a href="/inhalte/dach/dachfenster/der-richtige-sonnenschutz-fuer-dachfenster.php" title="Der richtige Sonnenschutz für Dachfenster">passenden Sonnenschutz </a>denken! Am effektivsten und fast unverzichtbar sind außen liegende Rollläden, die Licht und Sommerhitze wirkungsvoll abschirmen. Leichtere Hitzeschutzmarkisen lassen sich auch später noch anbringen. Die modernste Form des Sonnenschutzes bei Dachfenstern ist übrigens eine so genannte elektrochrome Verglasung. Die mit einer speziellen Beschichtung ausgestatteten Schreiben lassen je nach Sonneneinstrahlung verschieden dunkel tönen.<br /><br /><strong>3. Richtig lüften</strong><br />Tagsüber Schotten dicht - nachts kräftig für Durchzug sorgen: So bleiben die Temperaturen auch im Dachgeschoss erträglich. Auch wenn sich tagsüber der "Grottenkoller" einstellt, sollten die Bewohner der Versuchung widerstehen, die Fenster zu öffnen. Wem es bei geschlossenen Rollläden zu dunkel ist, der kann auf lichtdurchlässige Hitzeschutzmarkisen zurückgreifen. &#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/ratgeber/ratgeber-hitzeschutz/sommer-hitze-dachdaemmung-knauf-insulation.jpg Wenn die Sonne den ganzen Tag auf die Dachflächen brennt, macht sich eine Dämmung im Dachgeschoss schnell positiv bemerkbar Foto: Knauf Insulation GmbH http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/ratgeber/ratgeber-hitzeschutz/dachfenster-hitzeschutzmarkise-velux-deutschland-gmbh.jpg Tagsüber Schotten dicht, nachts gründlich lüften: Mit dem richtigen Sonnenschutz an den Dachfenstern bleiben die Temperaturen im Dachgeschoss erträglich Foto: Velux Deutschland GmbH http://www.energie-fachberater.de/dach/dachausbau/die-drei-besten-tipps-gegen-hitze-im-dachgeschoss.php 26.05.2017 Dachfenster-Typen im Überblick Schwingfenster, Klapp-Schwing-Fenster, Lichtband & Co Wissen Sie, was ein Klapp-Schwing-Fenster ist? Oder wann besser ein Schwingfenster im Dachgeschoss eingebaut wird? Und welche Vorzüge ein Panorama-Dachfenster hat? Wir stellen die wichtigsten Dachfenster-Typen vor und erklären, für welche Einbausituation welches Modell optimal ist. <p><strong>Schwingfenster: </strong>Bei diesem Dachfenster ist der Fensterflügel an der Mittelachse befestigt. Damit lassen sich die Fensterhälften sowohl nach innen als auch nach außen kippen. Geöffnet wird das Schwingfenster an der oberen Kante des Fenster und ist deshalb perfekt für Dachräume, wo Möbel direkt unter dem Dachfenster platziert werden sollen, und auch für Kinderzimmer, denn Kinder können den Fenstergriff nicht so leicht erreichen.<br /><br /><strong>Klapp-Schwing-Fenster: </strong>Klapp-Schwing-Fenster haben einen großen Öffnungswinkel, der gesamte Fensterflügel kann mit einem Handgriff nach oben geklappt werden. Geöffnet wird das Dachfenster an der unteren Kante. Der große Öffungswinkel des Klapp-Schwing-Fensters sorgt für einen großflächigen Ausblick und freien Zugang zum Fenster. Werden zwei Klapp-Schwing-Fenster für mehr Licht direkt nebeneinander angebracht, spricht man von einem “Zwilling“. <br /><br /><strong>Hoch-Schwingfenster:</strong> Im Gegensatz zum Schwingfenster liegt beim Hoch-Schwingfenster die Drehachse im oberen Fensterdrittel. Damit gibt es auch mehr Bewegungsfreiheit: Kein Flügel ragt in den Raum und erschwert den Zugang zum Fenster. <br /><br /><strong>Lichtband: </strong>Bei einem Lichtband wird die Dachfenster-Fläche bis zum Fußboden verlängert. Unter dem normalen Dachfenster befindet sich das bis zum Boden reichende Zusatzelement, das mehr Lichtausbeute und auch den Kleinsten Ausblick bietet. <br /><br /><strong>Panorama-Dachfenster: </strong>Große Formate sorgen für viel Licht und eröffnen neue Perspektiven unter dem Dach. Für echtes Atelier-Flair.<br /><br /><strong>Dachbalkon: </strong>Diese Dachfenster-Lösung besteht aus zwei Teilen: Der obere Teil wird bis 45° aufgeklappt, der untere Teil herausgedrückt, wobei ein kleines Geländer ausklappt. Das ergibt einen Mini-Balkon für das Dachgeschoss. <br /><br /><strong>Überfirstverglasung: </strong>Eine Überfirstverglasung bietet beim Spitzdach einen ganz besonderen Blich in den Himmel und echte Atelier-Atmosphäre. Dafür treffen die Dachfenster von beiden Seiten in der Mitte der Decke aufeinander.<br /><br /><strong>Dachausstieg:</strong> Ausstiegsfenster für Wohnräume ermöglichen mit einem Öffnungswinkel von bis zu 67° einen sicheren Ausstieg für Dachhandwerker und Schornsteinfeger. Darüber hinaus dienen sie als Notausstieg im Dachgeschoss.&#160;</p> <p><a title="Fünf Schritte zum richtigen Dachfenster" href="/inhalte/dach/dachfenster/fuenf-schritte-zum-richtigen-dachfenster.php">Das richtige Dachfenster für ihren Dachausbau finden Hausbesitzer in fünf Schritten.</a><br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachfenster/familie-dachgeschoss-schwingfenster-kfw-bildarchiv-thomas-klewar.jpg Schwingfenster sind vor allem für Familien praktisch. Da der Griff am oberen Ende sitzt, sind diese Dachfenster kindersicher Foto: KfW-Bildarchiv/Fotograf: Thomas Klewar http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachfenster/klappschwingfester-dachfenster-halfpoint-fotolia.jpg Klapp-Schwing-Fenster eröffnen einen freien Blick nach draußen. Besonders schön ist die Gruppierung mehrerer Fenster nebeneinander Foto: Halfpoint / Fotolia.com http://www.energie-fachberater.de/dach/dachfenster/dachfenster-typen-im-ueberblick.php 23.05.2017 Ideen für den Dachausbau: Wohntraum Dachwohnung Gestaltungsmöglichkeiten von Dachterrasse bis Panorama-Fenster Eine Dachwohnung ermöglicht architektonische Wohn(t)räume wie keine andere Wohnung. Dennoch bietet das Dachgeschoss natürlich bei gleicher Grundfläche wie die darunter liegende Wohnung wegen der Dachschrägen weniger Wohnraum. Doch viele Gestaltungsmöglichkeiten, die nur dem Dachgeschoss vorbehalten sind, machen diesen "Nachteil" wieder wett. Diese Ideen für den Dachausbau sorgen für eine unnachahmliche Atmosphäre. <p><strong>Viel Licht und viel Luft: Glaswand</strong><br />Aus einer einfachen Fensterlösung in der Dachschräge kann eine lichtdurchflutete "Glaswand" entstehen, wenn mehrere Dachfenster neben- und übereinander in die Dachfläche integriert werden. Bei einer solchen Lösung unbedingt auf den richtigen Sonnenschutz achten, damit das Dachgeschoss nicht zur Sauna wird! Besonders komfortabel sind automatisierte Sonnenschutzsysteme, die zeit- oder temperaturgesteuert für einen kühlen Kopf sorgen.<br /><br /><strong>Bester Ausblick: Panorama-Dachfenster</strong><br />Wer den Ausblick über die benachbarten Dächer noch mehr genießen will, sollte über ein Panorama-Dachfenster nachdenken. Diese Fenster sind mehrere Meter breit. Der Clou: Panorama-Fenster ermöglichen als Schiebefenster ein kaum zu überbietendes „Open-Air“-Gefühl. <br /><br /><strong>Besonderes Flair: Dachbalkon und Dachterrasse</strong><br />Urlaub auf "Balkonien" ist auch in einer Dachwohnung möglich! Ein Dachbalkon sorgt für mehr Lebensqualität und ein Plätzchen unter freiem Himmel. Von der großzügigen Fensterfront mit Balkontür profitiert auch der Innenbereich der Dachwohnung. Das gilt auch für die beliebten Dachterrassen, die sich in die Dachfläche integrieren. <br /><br /><strong>Mehr Wohnraum: Dachgauben</strong><br />Nicht nur mehr Raumgefühl, sondern tatsächlich auch mehr Wohnraumvolumen schaffen Dachgauben. In ihrer Formenvielfalt nahezu unbegrenzt kann mit Gauben im Bereich der Dachschräge die sonst übliche Wohnraumhöhe von 2,5 m und mehr realisiert werden.<br /><br /><strong>Beim Dachausbau an Genehmigung und fachgerechte Ausführung denken</strong><br />Egal ob Panorama-Dachfenster, Dachbalkon oder Gaube - die Realisierung solcher Wohnträume ist nichts für Heimwerker. Dachöffnungen müssen wettersicher ausgeführt werden und dürfen keine Wärmebrücken innerhalb der homogenen Dachaußenhaut bilden. Und da alle Dachöffnungen, die mehr als einen Sparrenabstand Raum in der Breite beanspruchen, einen Eingriff in die Statik der Dachkonstruktion erfordern, sind Fachhandwerker beim Einbau gefragt. Unbedingt informieren müssen sich Hausbesitzer auch in Sachen <a href="/inhalte/dach/dachausbau/baugenehmigung-fuer-den-dachausbau-wann-braucht-man-eine.php" title="Baugenehmigung für den Dachausbau - wann braucht man eine?">Baugenehmigung für den Dachausbau</a>! Denn Umbauten wie der Einbau von Dachgauben oder einer Dachterrasse sind in der Regel genehmigungspflichtig.&#160;</p> Dachdecker-Verband Nordrhein / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachausbau/dachwohnung-mit-panorama-fenster-dachdecker-verband-nordrhein.jpg Die Dachwohnung ermöglicht architektonische Wohn(t)räume, wie sie keine andere Wohnung bietet. Hier freier Blick in den Himmel mit Panorama-Dachfenstern Foto: Dachdecker-Verband Nordrhein http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachausbau/dachbalkon-velux-deutschland-gmbh.jpg Mit einem Dachbalkon entsteht sogar zusätzliche Wohnfläche. Das Plätzchen unter freiem Himmel erhöht die Wohnqualität Foto: VELUX Deutschland GmbH http://www.energie-fachberater.de/dach/dachausbau/ideen-fuer-den-dachausbau-wohntraum-dachwohnung.php 22.05.2017 Keine Förderung mehr für neue Gasheizung und Ölheizung ab 2020 Neues Förderkonzept enthält Förderstopp für fossile Heizungen Die Bundesregierung plant ein Ende der Förderung für Gasheizungen und Ölheizungen: Spätestens ab 2020 sollen Öl- und Gasheizungen mit Brennwerttechnik nicht mehr staatlich gefördert werden, so steht es in der jetzt veröffentlichten "Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien" des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Programme zur Förderung von Energieeffizienz sollten neu geordnet werden. <p>Das Bundeswirtschaftsministerium will fossile Heizungen nur noch einen begrenzten Zeitraum fördern. Nach dem Konzept einer neuen Förderstrategie sollen die Förderprogramme aus dem Bereich Energieeffizienz bis 2019 schrittweise neu geordnet und ausgerichtet werden. Alle bestehenden Förderprogramme sollen unter vier Förderschwerpunkten zusammengefasst und damit auch vereinfacht werden. So ist zum Beispiel eine Zusammenführung von KfW-Förderung für die energetische Sanierung und BAFA-Förderung für das Heizen mit Erneuerbaren Energien geplant.<br /><br />Positiv für Hausbesitzer: Eine Vereinfachung der Förderstruktur soll ihnen den Zugang zur Sanierungsförderung erleichtern, Informationen werden gebündelt.<br /><br /><strong>Förderung für neue Gasheizung und Ölheizung wird spätestens bis 2020 beendet</strong><br />Weniger positiv für Hausbesitzer ist die geplante Neuordnung der Heizungsförderung: Die Austauschförderung für ausschließlich auf fossilen Energieträgern basierende Heiztechniken (also Gasheizung und Ölheizung) wird spätestens bis zum Jahr 2020 beendet. Weiter gefördert werden aber <a href="/inhalte/heizung-lueftung/heizung/was-ist-eigentlich-eine-hybridheizung.php" title="Was ist eigentlich eine Hybridheizung?">Hybridheizungen</a>, die aus Anlagen zur Nutzung fossiler Brennstoffe und erneuerbarer Energien bestehen. Wer also eine veraltete Heizung im Keller hat, sollte über einen Heizungstausch nachdenken und in den kommenden Monaten noch die <a href="/inhalte/heizung-lueftung/heizung/gasheizung/foerderung-fuer-gasheizung-und-oelheizung.php" title="Förderung für Gasheizung und Ölheizung">Förderung für Gasheizung und Ölheizung</a> in Anspruch nehmen.<br /><br />Die komplette "Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien" finden Sie <a href="http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Energie/foerderstrateige-energieeffizienz.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=12 " class="pdf" title="zur Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien" rel="nofollow" target="_blank">hier</a>.<br /></p> http://www.energie-fachberater.de/bilder/heizung-lueftung/heizung/einbau-neue-heizung-zvshk.jpg Staatliche Förderung für eine neue Gasheizung oder Ölheizung soll es spätestens ab 2020 nicht mehr geben, Hybridheizungen werden aber weiter gefördert Foto: ZVSHK http://www.energie-fachberater.de/news/keine-foerderung-mehr-fuer-neue-gasheizung-und-oelheizung-ab-2020.php 19.05.2017 Baugenehmigung für den Dachausbau - wann braucht man eine? Bundesländer legen Genehmigungspflicht in Landesbauordnung fest Wenn Hausbesitzer einen Dachausbau angehen, sind auch gesetzliche Vorgaben zu beachten. Wer einfach loslegt, kann später ein blaues (teures) Wunder erleben, denn manchmal ist für den Ausbau des Dachgeschosses sogar eine Baugenehmigung erforderlich. Ob und wann das der Fall ist, ist je nach Bundesland verschieden. Ein Blick in die Landesbauordnung und ein Gespräch mit dem Bauamt bringen Klarheit. <p>Allgemein gilt in der Regel: Ob eine Baugenehmigung erforderlich ist oder nicht, hängt vom Umfang der geplanten Arbeiten ab. Wird mit dem Dachausbau neuer Wohnraum geschaffen, ist das eine Nutzungsänderung und damit in einigen Bundesländern genehmigungspflichtig. Das Gleiche gilt, wenn durch den Dachausbau Änderungen an der Dachfläche vorgenommen werden, zum Beispiel durch den Einbau von Dachgauben oder einer Dachterrasse oder wenn sogar die Dachneigung verändert wird.<br /><br />Nicht genehmigungspflichtig sind dagegen Maßnahmen, die an der Optik der Hauses nichts ändern, wie zum Beispiel die Erneuerung der Dachfenster.<br /><br /><strong>Wo muss ich mich wegen der Baugenehmigung für den Dachausbau erkundigen?</strong><br />Als erste Maßnahme hilft ein Blick in Landesbauordnung herauszufinden, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist oder nicht. Anschließend sorgt ein Gespräch mit dem Bauamt für Klarheit bei allen weiteren Fragen. &#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/baugenehmigung-energie-fachberater.jpg Um das Thema Baugenehmigung sollten sich Hausbesitzer rechtzeitig vor einem Dachausbau kümmern Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/dach/dachausbau/baugenehmigung-fuer-den-dachausbau-wann-braucht-man-eine.php 18.05.2017 Fünf Schritte zum richtigen Dachfenster Fensterauswahl für maximalen Wohnkomfort im Dachgeschoss Mit neuen Dachfenstern ist das Dachgeschoss nicht wiederzuerkennen: Mehr Tageslicht und das moderne Design lassen die Dachräume größer wirken. Außerdem sinken die Heizkosten, denn die neuen Dachfenster sind deutlich besser gedämmt. Doch welches Fenster passt zu welchem Dachgeschoss? Was müssen Hausbesitzer bei der Planung der Dachfenster beachten? Energieberater Rolf-Peter Weule erklärt die wichtigsten Schritte. <p><strong>1. Schritt: Optimale Lichtausbeute planen</strong><br />Je größer das Dachgeschoss, umso großzügiger sollten auch die Dachfenster ausfallen. Denn mehr Fensterfläche bedeutet mehr Tageslicht und damit mehr Wohnkomfort. Als Faustregel gilt: Die Summe aller Fensterbreiten sollte mindestens&#160; 55 Prozent der Breite eines Wohnraumes ausmachen. Das entspricht bei einer Raumbreite von fünf Metern einer Fensterbreite von insgesamt mindestens 2,75 Metern. Die Fensterlänge ist dagegen abhängig von der Dachneigung. Die Unterkante des Dachfensters sollte mindestens 90 Zentimeter über dem Boden liegen.<br /><br /><strong>2. Schritt: Welche Funktion soll das Dachfenster haben?</strong><br />Soll das Dachfenster manuell bedient werden oder wird eine automatische Steuerung bevorzugt? Dank Fernbedienung wird dann das Lüften zum Kinderspiel und ein Regensensor veranlasst, dass die Dachfenster bei Niederschlägen rechtzeitig geschlossen werden. Darüber hinaus müssen Hausbesitzer entscheiden, wie das Dachfenster geöffnet werden soll: Schwingfenster lassen sich komfortabel öffnen, auch wenn Möbelstücke darunter stehen. Die Fensterunterkante ist hier besonders niedrig. Klapp-Schwingfenster bieten dagegen ungestörten Ausblick und einen besonders großen Öffnungswinkel.<br /><br /><strong>3. Schritt: Materialauswahl – Kunststoff oder Holz für das Dachfenster?</strong><br />Wer sich weiße, pflegeleichte Dachfenster wünscht, liegt mit Kunststoff-Fenstern richtig. Sie sind zudem kratzfest und haben eine lange Lebensdauer. Deshalb entscheiden sich immer mehr Hausbesitzer für diese Fenster-Variante. Alternative sind Dachfenster mit Holzrahmen. Auch für die Außenabdeckung der Dachfenster gibt es verschiedene Materialien wie Aluminium, Kupfer oder Titanzink, die passend zur Dacheindeckung ausgewählt werden können.<br /><br /><strong>4. Schritt: Die passende Verglasung finden</strong><br />Je nachdem, wo das Haus steht, beziehungsweise wie die Räume im Dachgeschoss ausgerichtet sind, können Zusatzfunktionen der Verglasung sinnvoll sein. Ausgewählt werden kann die Verglasung der Dachfenster nach den Aspekten Wärmedämmung, Schallschutz, Hitzeschutz und Sicherheit. Auch Dachfenster für das Passivhaus und sogar welche mit Selbstreinigungseffekt sind erhältlich. Wer Heizkosten einsparen will, setzt bei der Verglasung auf Wärmedämmung. Befinden sich die Schlafräume im Dachgeschoss und liegt das Haus in Straßen- oder Flughafen-Nähe ist auch die Schalldämmung wichtig.<br /><br /><strong>5. Schritt: Passendes Dachfenster und Zubehör auswählen</strong><br />Wer sich in den Schritten eins bis vier mit den Alternativen vertraut gemacht hat, findet schnell das richtige Dachfenster für sein Dachgeschoss. Das passende Zubehör wie Rollläden, Markisen, Jalousien und Insektenschutz kann passend dazu ausgewählt werden. Unschlagbar in Sachen <a title="Der richtige Sonnenschutz für Dachfenster" href="/inhalte/dach/dachfenster/der-richtige-sonnenschutz-fuer-dachfenster.php">Sonnenschutz </a>ist der außen liegende Rollladen.<br /><br />Egal für welches Dachfenster Hausbesitzer sich entscheiden - es muss regen- und luftdicht in die Dachhaut eingebaut werden. Deshalb sollten Hausbesitzer den Einbau unbedingt von einem erfahrenen Dachhandwerker erledigen lassen. So können spätere Schäden durch eindringendes Wasser vermieden werden.<br /></p> www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachfenster/schreibtisch-dachgeschoss-dachfenster-velux.jpg Viel Fensterfläche bedeutet viel Tageslicht. Moderne Dachfenster sorgen dafür, dass im Dachgeschoss der Arbeitsplatz bestens untergebracht ist Foto: VELUX Deutschland GmbH http://www.energie-fachberater.de/dach/dachfenster/fuenf-schritte-zum-richtigen-dachfenster.php 17.05.2017 Neues Bad im Dachgeschoss: Das müssen Hausbesitzer beachten Beim Dachausbau mit Bad an Raumhöhe, Statik und Belüftung denken Steht ein Dachausbau an, stellt sich oft auch die Frage nach einem zusätzlichen Bad. Egal ob die Kinder ins Dachgeschoss ziehen, ein Gästezimmer entsteht oder der Dachraum als Arbeitszimmer genutzt wird - Dusche, Waschtisch und WC machen sich in jedem Fall gut. Doch ganz einfach ist es nicht, ein Bad im Dachgeschoss zu realisieren. Vor dem Traumbad stehen eine Bestandsaufnahme und gründliche Planung. <p><strong>Eignet sich das Dachgeschoss für ein Bad?</strong><br />Ob bei einem Dachausbau ein Bad möglich ist, hängt in erster Linie von Raumhöhe und Statik ab. Macht die Raumhöhe eine komfortable Badnutzung möglich, sollte die Lage sorgfältig geplant werden, um den Raum unter der Dachschräge optimal auszunutzen.<br /><br /><strong>Wo ist der beste Platz für ein Bad im Dachgeschoss?</strong><br />Die günstigste Variante ist es, das neue Bad über dem bestehenden im unteren Geschoss zu platzieren. Die Leitungen für Heizung und Warmwasser können so einfach nach oben weitergeführt werden. Beim Verlängern der Heizleitungen muss allerdings geklärt werden, ob die Leistung der Heizungspumpe dafür ausreicht. Bietet sich eine andere Stelle unterm dem Dach für das Bad an, müssen die Rohre dorthin geführt werden. Das ist grundsätzlich möglich, aber mit zusätzlichem Aufwand und Mehrkosten verbunden.<br /><strong><br />Wie viel Platz brauchen Dusche, Waschtisch und WC?</strong><br />Für einen Waschtisch orientieren sich Badplaner an einem Maß von zwei Metern im Quadrat. Diese zwei Meter in der Höhe und Breite werden in der Regel benötigt, um den Waschtisch zu nutzen. Für das WC gilt eine Kopffreiheit von 1,30 m an der Hinterkante und 1,75 m vorne. Und bei der Duschen wird eine Höhe von 2,20 m eingeplant. Einen besonderen statischen Prüfung bedarf es, wenn eine Badewanne im Dachgeschoss gewünscht ist. Die Wanne kann mit Wasser gefüllt leicht mehrere hundert Kilogramm wiegen. Die Tragfähigkeit des Bodens - vor allem bei Altbauten mit Holzbalkendecke - muss deshalb unbedingt geprüft werden. Das übernimmt am besten ein Statiker.<br /><br /><strong>Schallschutz beim Bad im Dachgeschoss besonders beachten</strong><br />Damit die Fließgeräusche des Wassers aus dem Bad im Dachgeschoss nicht im ganzen Haus zu hören sind, sollte dem Schallschutz besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Neben einer Trittschalldämmung sollten auch bei der Installation von Dusche, WC und Badewanne Maßnahmen zum Schallschutz ergriffen werden. Ansonsten kommen für das Bad geeignete Trockenbauplatten zum Einsatz, der Dusch- und Badewannenbereich muss sorgfältig abgedichtet werden. <br /><strong><br />Tageslicht und Belüftung im Dachgeschoss-Bad nicht vergessen</strong><br />Dachfenster lassen viel Tageslicht ins Bad unterm Dach. Dabei sollten Hausbesitzer darauf achten, dass sie gut zugänglich sind und leicht bedient werden können. Ist das Dachfenster wegen der Höhe nicht zugänglich, ermöglicht eine elektrische Steuerung das Öffnen und Schließen. Diese kann auch mit automatischer Lüftungsfunktion ausgestattet werden, so dass Feuchtigkeit optimal entweichen kann.<br /><strong><br />Die passende Einrichtung für ein Bad im Dachgeschoss</strong><br />Angeboten wird ein großes Produktprogramm für vielfältige Badsituationen. Doch oftmals ist die Raumsituation unterm Dach so speziell, dass man zu maßgeschneiderten Badmöbeln, Spiegeln und Duschabtrennungen greifen muss. Das ist zwar meistens etwas teuerer, aber die perfekte und damit langlebigere Lösung. &#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/innenausbau/bad/bad-im-dachgeschoss-balken-velux.jpg Aus der Badewanne in den Himmel blicken - dafür lohnt es sich, bei einem Dachausbau auch ein Bad einzuplanen Foto: VELUX Deutscheland GmbH http://www.energie-fachberater.de/bilder/innenausbau/bad/bad-im-dachgeschoss-dachfenster-lueftung-velux.jpg Hohe Luftfeuchtigkeit nach dem Duschen oder Bden sollte durch Lüften schnell aus dem Bad entfernt werden. Dabei helfen die passenden Dachfenster Foto: VELUX Deutschland GmbH http://www.energie-fachberater.de/dach/dachausbau/neues-bad-im-dachgeschoss-das-muessen-hausbesitzer-beachten.php 16.05.2017 Checkliste Dachausbau Die besten Tipps zur Planung des Dachgeschosses Ist ein Dachausbau geplant, sollten Hausbesitzer diesen gründlich vorbereiten. Damit der Wohnkomfort im Dachgeschoss am Ende stimmt, ziehen sie am besten einen erfahrenen Planer hinzu. Unsere Checkliste enthält die wichtigsten Punkte, die es beim Dachausbau zu bedenken gilt. Die Checkliste hilft Hausbesitzern beim Zusammenstellen der nötigen Informationen und unterstützt beim Gespräch mit Planern und Handwerkern. <p><strong>1. Bauliche Voraussetzungen im Dachgeschoss</strong></p><ul><li>Ist die Dachneigung ausreichend hoch für einen Dachausbau (mindestens 35°)?</li><li>Stimmt die Statik?</li><li>Sind die Materialien im Dachgeschoss intakt, gibt es zum Beispiel Schäden an der Holzkonstruktion?</li><li>Passt die Konstruktion des Dachstuhls zur geplanten Nutzung?</li><li>Ist die Dacheindeckung in gutem Zustand?</li><li>Ist eine Dachdämmung vorhanden?</li><li>Aus welchen Materialien besteht die Decke? Ist sie ausreichend tragfähig?</li><li>Ist ausreichend Platz für die Dachfenster vorhanden?</li><li>Lassen sich benötigte Installationen für Heizung, Wasser, Abwasser und Elektro im Dachgeschoss verlegen?<br /></li></ul><p><strong>2. Gesetzliche Voraussetzungen für den Dachausbau</strong><br /></p><ul><li>Ist eine Baugenehmigung erforderlich? Ein Termin beim Bauamt schafft Klarheit.</li><li>Entsprechen die Bedingungen und Materialien den örtlichen Brandschutzvorschriften? Das klärt ein Blick in die Landesbauordnung.</li><li>Wie lassen sich die <a href="/inhalte/dach/dachaufstockung/bei-dachaufstockung-und-dachausbau-enev-beruecksichtigen.php" title="Bei Anbau, Dachaufstockung oder Dachausbau EnEV berücksichtigen">Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV)</a> am besten erfüllen? Ein Architekt oder Energieberater hilft hier weiter.<br /></li></ul><p><strong>3. Nutzung des Dachgeschosses</strong><br /></p><ul><li>Welche Wünsche und Vorstellungen haben Sie für Ihren Dachausbau?</li><li>Wie sollen die Räume nach dem Dachausbau genutzt werden?</li><li>Wie soll der Grundriss im Dachgeschoss aussehen?</li><li>Ist ein Bad erforderlich?</li><li>Soll zusätzlich eine Dachterrasse oder ein Dachbalkon entstehen?<br /></li></ul><p><strong>4. Optische Fragen beim Dachausbau</strong><br /></p><ul><li>Soll die Holzkonstruktion im Dachgeschoss sichtbar bleiben?</li><li>Oder ist eine Verkleidung der Dachunterseiten geplant?</li><li>Welche <a href="/inhalte/dach/dachfenster/fuenf-schritte-zum-richtigen-dachfenster.php" title="Fünf Schritte zum richtigen Dachfenster">Dachfenster </a>wünschen Sie sich?<br /></li></ul> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachausbau/dachgeschoss-dachausbau-kfw-bildarchiv-fotograf-frank-homann.jpg Damit das Dachgeschoss nach dem Dachausbau viel Wohnkomfort bietet, sollten Hausbesitzer vor der Sanierung ihre Vorstellungen zusammenfassen und mit einem Planer besprechen Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Frank Homann www.pressefoto-homann.de http://www.energie-fachberater.de/dach/dachausbau/checkliste-dachausbau.php 15.05.2017 Bei Anbau, Dachaufstockung oder Dachausbau EnEV berücksichtigen Entscheidend ist Nutzung der Heizung und Größe des Wohnraums Soll die beheizte Nutzfläche eines Wohngebäudes zum Beispiel durch einen Anbau, eine Dachaufstockung oder einen Dachausbau erweitert werden, sind die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) für Hausbesitzer bindend. Ob dabei die Vorgaben für Altbauten gelten oder sogar nach Neubau-Standard gebaut werden muss, hängt vor allem von der Heizung ab, erklärt Experte Martin Lückert. <p><strong>Für Anbauten und Umbauten unterscheidet die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) zwei Fälle:</strong> Erweiterung der beheizten oder gekühlten Nutzfläche<br />A)&#160;&#160;&#160; ohne neue Heizung<br />B)&#160;&#160;&#160; mit neuer Heizung<br /><br /><strong>Fall A: Erweiterung durch Dachaufstockung oder Dachausbau ohne neue Heizung</strong><br />Wird die Wohnfläche eines Hauses durch Anbau, Dachausbau oder Dachaufstockung erweitert, dafür aber keine eigene Heizung eingebaut sondern die bestehende Heizung genutzt, gelten für Außenwände, Dachflächen und Fenster die Anforderungen der EnEV 2014 für die Sanierung. Die Details zu den einzelnen U-Wert-Anforderungen sind in der EnEV 2014, Anlage 3 geregelt. Ist die hinzukommende zusammenhängende Nutzfläche größer als 50 Quadratmeter, müssen außerdem die Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz eingehalten werden.<br /><br /><strong>Fall B: Anbau oder Ausbau mit neuer Heizung</strong><br />Wird beim Anbau, Dachausbau oder bei der Dachaufstockung eine neue Heizung installiert, muss der neue Gebäudeteil die Anforderungen für den Neubau der EnEV 2014 erfüllen. Allerdings greift hier die Verschärfung der Werte ab 2016 nicht.<br /></p> Martin Lückert / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachausbau/dachausbau-einfamilienhaus-kfw-bildarchiv-thomas-klewar.jpg Dachaufstockung und Dachausbau bringen günstig zusätzlichen Wohnraum. Die Vorgaben der EnEV 2014 müssen Hausbesitzer aber beachten Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar http://www.energie-fachberater.de/dach/dachaufstockung/bei-dachaufstockung-und-dachausbau-enev-beruecksichtigen.php 12.05.2017 Sanierung von asbestbelasteten Bauteilen ist Fall für Profis In vielen Altbauten steckt noch krebserregendes Asbest Zahlreiche Altbauten sind mit Asbest belastet. Die krebserregende Faser kam bis in die 90er Jahre beim Hausbau zum Einsatz, auf dem Dach, an der Fassade, in der Dämmung oder sogar als Bodenbelag. Solange die belasteten Bauteile keine Schäden aufweisen, besteht keine Gefahr. Wird eine Sanierung notwendig, muss ein Fachbetrieb ran. <p>Asbest ist eine Mineralfaser, die sich aufgrund ihrer Langlebigkeit und Hitzebeständigkeit großer Beliebtheit bei Bauherren erfreute – bis sich herausstellte, dass die Faser krebserregend ist. Verbaut wird Asbest schon lange nicht mehr, seit 1993 ist Asbest in Deutschland verboten. Doch in vielen Altbauten steckt immer noch jede Menge Asbest, verborgen zum Beispiel in Dach- oder Fassadenplatten aus Asbestzement, auf dem Dach von <a href="/inhalte/grundstueck-garage/carport-garage/index.php" title="Carport und Garage">Garagen oder Carports</a>, in Cushion-Vinyl-Fußbodenbelägen, in alten Dämmstoffen, hinter Tapeten oder Heizkörperverkleidungen.<br /><br /><strong>Sanierung von Asbest: Fall für den Profi</strong><br />Sind die betroffenen Bauteile intakt, besteht keine Gefahr für die Gesundheit der Bewohner. Kritisch wird die Lage bei einer Beschädigung oder einer Bearbeitung der Bauteile: Durch Bohren, Schleifen oder Herausreißen werden die Fasern freigesetzt und können eingeatmet werden. Das kann zu Lungenkrebs führen. Deshalb dürfen beispielsweise Asbestzementprodukte nicht bearbeitet werden! Asbestbelastete Bauteile müssen bei einer Sanierung staubdicht verpackt und fachgerecht entsorgt werden. Das ist spätestens nötig, wenn Dach- oder Fassadenplatten aus Asbestzement Witterungserscheinungen aufweisen. Dann lösen sich einzelne Fasern und verteilen sich in der Luft. Durch eine frühzeitige Sanierung wird diese Gefahr eingedämmt. Sie darf nur behördlich zugelassenen Unternehmen überlassen werden. Für Heimwerker gilt: Finger weg!<br /><br /><strong>Bei Verdacht auf Asbest Sachverständigen hinzuziehen</strong><br />Ein großes Problem ist, dass viele Altbau-Besitzer noch nicht einmal wissen, dass ihr Haus vielleicht voller Asbest steckt. Denn Asbest ist für den Laien kaum zu erkennen. Die Folge: Bei einer Modernisierung oder einer Sanierung des belasteten Bauteiles wird das Haus durch mit der krebserregenden Faser kontaminiert. Altbau-Besitzer sollten sich der schlummernden Gefahr bewusst sein, wenn sie zum Beispiel eine Modernisierung oder eine energetische Sanierung planen. Beim geringsten Verdacht auf Asbest ist es ratsam, eine Sachverständigen hinzuzuziehen. <br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachumlauf-faserzementplatten-asbest-mtc.jpg Asbest versteckt sich im Altbau zum Beispiel auf dem Dach. Alte Faserzementplatten wie hier am Dachumlauf können asbestbelastet sein Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/dach/sanierung-von-asbestbelasteten-bauteilen-ist-fall-fuer-profis.php 10.05.2017 Ist eine Dachbeschichtung sinnvoll? Rein kosmetische Maßnahme für Dachziegel und Dachsteine Wer sich auf regionalen Messen zum Thema Bauen & Wohnen umsieht, ist dem Thema Dachbeschichtung bestimmt schon begegnet. Manchmal wird Hausbesitzern eine solche Beschichtung sogar an der Haustür angeboten. Geworben wird mit einer deutlichen Kosteneinsparung im Vergleich zur Neueindeckung, einheitlicher Optik und Wertsteigerung. Doch stimmt das überhaupt? Wie sinnvoll ist eine Dachbeschichtung? <p>Ausgangspunkt für die Überlegungen zu einer Dachbeschichtung sind oft optische "Mängel". Verschmutzungen, Algen und Moosbewuchs sollen mit einer Dachbeschichtung weichen und weiterer Grünbewuchs verhindert werden.<br /><br /><strong>Was passiert bei einer Dachbeschichtung?</strong><br />Meistens wird die Dachfläche vor der Beschichtung mit einem Hochdruckreiniger von Schmutzresten gesäubert. Dachexperten sehen darin schon die ersten Risiken. Denn meistens übernehmen diese "Dachreinigung" keine ausgebildeten Dachdecker. Daher kann es schon beim unsachgemäßen Betreten der Dachfläche zu Beschädigungen kommen. Im schlimmsten Fall kann der harte Druck des Hochdruckreinigers sogar die Unterdeckung beschädigen. Dann hat Feuchtigkeit an diesen Leckagen ungehinderten Eintritt in die darunter liegende Dachdämmung. Die Folge ist eine oft jahrelang unentdeckte Schimmelbildung.<br /><br />In einem zweiten Schritt werden Dachziegel oder Dachsteine meistens durch Aufsprühen "beschichtet". Dadurch entsteht ein mehr oder weniger dünner "Film" auf der Dachfläche und eine zunächst einheitliche Optik. Aber auch die Dachbeschichtung ist Witterungseinflüssen, Temperaturschwankungen und Windsog ausgesetzt, so dass es schon nach kurzer Zeit zu Abblätterungen der Beschichtung kommen kann.<br /><strong><br />Fazit: Dachbeschichtung nur wenig sinnvoll</strong><br />Ob sich Moos oder anderer Grünbewuchs auf dem Dach bildet, hängt zum Beispiel von Schneedauer, Himmelsrichtung, Material der Dacheindeckung und Dachneigung ab. Diese Flechten und Moose sind absolut unschädlich für Dachziegel und Dachsteine. Eine Dachbeschichtung fördert nicht die Funktionalität des Daches, sie macht es weder dichter noch haltbarer, sondern ist eine rein kosmetische Maßnahme, die eine Neueindeckung nicht ersetzen kann. Achtung auch bei einer asbesthaltigen Dacheindeckung: Die Beschichtung von asbesthaltigem Material und die damit verbundenen Reinigungsarbeiten sind gesetzlich verboten! Solche Arbeiten dürfen nur von den dafür qualifizierten Unternehmen (Kenntnisprüfung nach TRGS 519) vorgenommen werden.<br /><br />Nicht verwechseln sollten Hausbesitzer übrigens eine Dachbeschichtung mit einer farbigen Engobe oder Edelengobe, wie sie von den Dachziegelherstellern angeboten werden. Bei der Engobe werden meist mineralische Farbpigmente vor dem Brennen des Ziegels aufgebracht. Die Edelengobe ist die hochglänzende "glasierte" Version der Engobe. Bei Betondachsteinen erfolgt vor dem Härten des Betons eine Durchfärbung mit Farbpigmenten.&#160;</p> Dachdecker Verband Nordrhein http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachbeschichtung-abplatzungen-dachdecker-verband-nordrhein.jpg Die Dachbeschichtung ist eine rein kosmetische Maßnahme. Und auch ein nachträglich beschichtetes Dach kann nach kurzer Zeit schonwieder so aussehen Foto: Dachdecker Verband Nordrhein http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachziegel/edelengobierte-dachziegel-glaenzende-farbschicht-dachdecker-verband-nordrhein.jpg Nicht mit einer Dachbeschichtung zu verwechseln: Bei edelengobierten Dachziegeln wird die glänzende Farbschicht schon bei der Produktion aufgebracht und eingebrannt Foto: Dachdecker Verband Nordrhein http://www.energie-fachberater.de/dach/dacheindeckung/ist-eine-dachbeschichtung-sinnvoll.php 08.05.2017 Kein Problem mit Starkregen: Die richtige Entwässerung des Hauses Überschwemmungen auf dem Grundstück natürlich eindämmen Gegen ein Hochwasser sind Hausbesitzer natürlich machtlos. Aber auch ein heftiger Gewitterregen im Sommer und Dauerregen im Herbst können die Entwässerung des Hauses schnell an ihre Grenzen bringen. Wenn dann die Dachrinne nicht richtig auf das Dach abgestimmt oder das gesamte Grundstück versiegelt ist, sind Feuchtigkeitsschäden vorprogrammiert. <p>Doch Hausbesitzer können einiges tun, um Überschwemmungen durch Starkregen auf ihrem Grundstück natürlich einzudämmen. Wir haben die besten Tipps zusammengestellt:<br /><br /><strong>1. Dachrinne richtig dimensionieren</strong><br />Dachrinne und Fallrohre müssen die passenden Abmessungen haben, sonst kann die Dachentwässerung Starkregen nicht richtig aufnehmen und das Wasser sucht sich seinen Weg zum Beispiel entlang der Fassade. Bei der Dimensionierung der Dachrinne müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden wie: Standort des Hauses und örtliche Niederschlagsmenge, Dachfläche und Dachform. Die größte Dachrinne bringt allerdings nichts, wenn sich dort Laub und Moos breit machen. Deshalb die Dachrinne unbedingt regelmäßig reinigen!<br /><br /><strong>2. Dachbegrünung einsetzen</strong><br />Eine Dachbegrünung ist nicht nur ein optischer Blickfang, sondern leistet auch einen wirksamen Beitrag zur Entwässerung und zum Regenwassermanagement. Das Gründach speichert und reinigt Regenwasser und senkt ganz nebenbei auch noch die Nebenkosten für Hausbesitzer. Denn in vielen Kommunen müssen bei einer Dachbegrünung weniger Abwasserkosten gezahlt werden, weil der Abfluss von Regenwasser von den Dachflächen erheblich reduziert wird.<br /><br /><strong>3. <a href="/inhalte/grundstueck-garage/regenwassernutzung/index.php" title="Regenwassernutzung">Regenwasser nutzen</a></strong><br />Schnell abfließende Regenmengen überlasten oft die Kanalisation. Auch dagegen können Hausbesitzer einen Beitrag leisten und gleichzeitig Kosten sparen. Wer das Regenwasser sammelt und nutzt - egal ob zur Gartenbewässerung oder auch im Haushalt für Toilettenspülung und Waschmaschine - reduziert seine Abwasserkosten und spart gleichzeitig Trinkwasser. Dafür wird Regenwasser von den Dachflächen aufgefangen und in unterirdischen Regenwasserspeichern - so genannten Zisternen - gelagert. Die Dachfläche sollte dafür allerdings unbelastet und sauber sein.<br /><br /><strong>4. Unnötige Versiegelung auf dem Grundstück vermeiden</strong><br />Wenn Regen gleich dort versickern kann, wo er anfällt, lassen sich Überschwemmungen oft verhindern. Das heißt für Hausbesitzer: Nicht das gesamte Grundstück versiegeln! Wenn zum Beispiel Wege oder eine Zufahrt befestigt werden müssen, gibt es dafür auch durchlässige Materialien zur Oberflächenbefestigung, die zugleich noch kostengünstig sind. Schotterrasen, Rasengittersteine, Rasenfugenpflaster oder wasserdurchlässige Pflastersteine sind gute Möglichkeiten, dem Regenwasser einen natürlichen Abfluss zu lassen.<br /><br />In Zeiten steigender Regenmengen können Hausbesitzer so nicht nur einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung von Regenwasser leisten, sondern bei den Abwassergebühren auch kräftig sparen. <br /></p> BGL / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/starker-regen-auf-dachflaeche-dachrinne.jpg.JPG Damit nicht jeder Starkregen in einer Überschwemmung endet, können Hausbesitzer die Entwässerung optimieren und Regenwasser nutzen Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/dach/dacheindeckung/dachrinne/kein-problem-mit-starkregen-die-richtige-entwaesserung-des-hauses.php 04.05.2017 Neue Förderung ab Juli: BAFA-Zuschuss für Sanierungsfahrplan Individuelle Schritt-für-Schritt Sanierung Viele Hausbesitzer sanieren in Etappen. Schritt für Schritt werden Wände, Fenster, Heizung und Dach auf den neuesten Stand gebracht. Bei der Planung hilft der neue individuelle Sanierungsfahrplan. Er fasst die Ergebnisse einer Energieberatung zusammen und gibt Hausbesitzern einen Überblick über sinnvolle Effizienzmaßnahmen. Der Sanierungsfahrplan wird ab Juli vom BAFA als Ergebnis einer Energieberatung anerkannt und gefördert. <p>Bisher war der individuelle Sanierungsfahrplan nur in Baden-Württemberg ein anerkanntes und gefördertes Instrument. Im Rahmen des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) wird er als Erfüllungsoption anerkannt. Jetzt können Hausbesitzer bundesweit davon profitieren und ihr Haus so Schritt für Schritt energetisch optimieren und Heizkosten sparen. Das kommt den Interessen vieler Eigentümer entgegen.<br /><strong><br />Individueller Sanierungsfahrplan statt ausführlicher Bericht als Ergebnis der Energieberatung</strong><br />Bisher erhielten Hausbesitzer nach einer Energieberatung einen ausführlichen Bericht. Künftig kann das Ergebnis bundesweit einheitlich und übersichtlich zusammengefasst werden: Der Sanierungsfahrplan stellt die individuellen Möglichkeiten für die Schritt-für-Schritt- oder Gesamtsanierung in einem Zug dar. Die farbgeleitete Darstellung des individuellen Sanierungsfahrplans lehnt sich dabei an die bereits bekannte Farbskala im Energiebereich an. Die Zusammenstellung der Sanierungsmaßnahmen richtet sich nach dem Haus sowie den persönlichen Wünschen des Eigentümers. Er erhält nach der Energieberatung zwei Booklets: "Mein Sanierungsfahrplan" fasst alle wichtigen Informationen zusammen, die "Umsetzungshilfe für meine Maßnahmen" enthält weitere Erklärungen zu den Maßnahmen und Kosten. <br /><br /><strong>BAFA-Förderung für den individuellen Sanierungsfahrplan</strong><br />Im Rahmen der <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/energieberater/bafa-foerderung-fuer-die-energieberatung.php" title="BAfA-Förderung für die Energieberatung">Vor-Ort-Beratung</a> erkennt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Sanierungsfahrplan ab dem 1. Juli 2017 als Ergebnis einer Energieberatung an und vergibt dafür eine Förderung. Der Zuschuss beträgt bis zu 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten, maximal jedoch 800 Euro für Ein- oder Zweifamilienhäuser und 1.100 Euro für Wohngebäude mit drei und mehr Wohneinheiten. Für Wohnungseigentümergemeinschaften gibt es zusätzlich einen einmaligen Zuschuss von bis zu 500 Euro, wenn der Energieberatungsbericht in Wohnungseigentümerversammlungen erläutert wird. &#160;</p> BMWi / dena / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/energieberatung/beratungsbericht-energieberatung-energie-fachberater.JPG Alternativ zu einem Bericht können Hausbesitzer nun auch einen individuellen Sanierungsfahrplan nach einer Energieberatung erhalten. Das BAFA fördert den Fahrplan ab Juli mit einem Zuschuss Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/news/neue-foerderung-ab-juli-bafa-zuschuss-fuer-sanierungsfahrplan.php 03.05.2017 Zuschuss oder Kredit: Förderung für ein barrierefreies Grundstück Terrasse, Zufahrt und Wege ohne Stolperfallen Barrierefreiheit fängt schon vor der Haustür an! Sind Wege, Zufahrt, Hauseingang und Terrasse ohne Stolperfallen gestaltet, können Haus und Grundstück lange ohne Einschränkungen genutzt werden. Bei der barrierefreien Gestaltung des Grundstücks greift die KfW Hausbesitzern finanziell mit einer Förderung unter die Arme. Je nach finanziellen Mitteln können entweder ein Zuschuss oder ein zinsgünstiger Förderkredit beantragt werden. <p>Für ein barrierefreies Grundstück stehen zwei Förderprogramme der KfW zur Verfügung:<br /><br /></p><ol><li><strong>Programmnummer 159: Altersgerecht Umbauen – Kredit</strong></li><li><strong>Programmnummer 455: Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss</strong><br /></li></ol><p><br />Beiden Programmen gemeinsam ist, dass die Förderung unbedingt vor Beginn der Arbeiten beantragt werden muss und dass technische Mindestanforderungen einzuhalten sind. Beantragt werden kann ein Zuschuss in Höhe von 10 Prozent der Kosten bei einzelnen Maßnahmen (max. 5.000 Euro pro Wohneinheit) oder ein zinsgünstiger Kredit in Höhe von maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit. Wer sein gesamtes Haus altersgerecht umbauen lässt, erhält mehr Förderung.<br /><br /><strong>Barrierefreies Grundstück: Für diese Maßnahmen gibt es eine KfW-Förderung</strong><br />Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit an Wegen und im Wohnumfeld werden von der KfW unterstützt. Diese Maßnahmen auf dem Grundstück sind im Einzelnen förderfähig:<br /><br /><strong>Förderbereich 1: Wege und Wohnumfeld</strong><br /></p><ul><li>Barrierefreie Wege zum Haus und zu regelmäßig genutzten Einrichtungen wie Garage, Carport, Sitzplatz oder Mülltonnen</li><li>Umbau oder Schaffung von altersgerechten Stellplätzen</li><li>Umbau und Schaffung oder Überdachung von Abstellplätzen für Kinderwagen, Rollatoren/Rollstühle und Fahrräder</li><li>Ab drei Wohneinheiten (Mehrfamilienhaus) sind auch Nebenarbeiten wie Hochbeete, Grünflächen, Sitz- und Spielplätze sowie Beleuchtung förderfähig<br /></li></ul><p><strong>Förderbereich 2: Eingangsbereich</strong><br /></p><ul><li>Barrierearme Haus- und Wohnungseingangstür</li><li>Schaffung von mehr Bewegungsfläche</li><li>Wetterschutzmaßnahmen wie Überdachungen</li><li>Zusätzlich förderfähig sind unter anderem Maßnahmen zur Türkommunikation, Beleuchtung und Markierung<br /></li></ul><p><strong>Voraussetzungen für die Förderung</strong><br />Damit die Maßnahmen auf dem Grundstück gefördert werden, müssen technische Mindestanforderungen eingehalten werden. Wichtig sind ausreichend breite Wege (mind. 1,50 m), schwellen- und stufenlose Anlagen sowie feste und rutschhemmende Beläge. Die Haustür wird dann gefördert, wenn die Durchgangsbreite mindestens 0,90 m beträgt, die Bedienelemente in einer Höhe zwischen 0,85 m und 1,05 m angebracht sind und mit geringem Kraftaufwand bedient werden können. Außerdem muss eine ausreichende Bewegungsfläche auf der Innenseite vorhanden sein (Alternativ sind außen aufschlagende Haustüren mit einer Bewegungsfläche von mindestens 1,50 x 1,50 m oder 1,40 m x 1,70 m möglich). Bei einer Sanierung muss die neue Haustür einen U-Wert von maximal 1,3 W/(m²·K) aufweisen.<br /><br />Den Zuschuss beantragen Hausbesitzer direkt online über das <a href="http://www.kfw.de/zuschussportal" title="zum KfW-Zuschusportal" rel="nofollow" target="_blank">KfW-Zuschusportal</a>, den Kredit über die Hausbank.<br /></p> KfW / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/grundstueck-garage/barrierefreier-hauseingang-kfw-bildarchiv-photothek-net.jpg Wege ohne Schwellen, eine ausreichend breite Haustür und viel Bewegungsfläche: Für die barrierefreie Gestaltung von Zufaht, Wegen, Sitzplätzen und Hauseingang gibt es eine KfW-Förderung Foto: KfW-Bildarchiv / photothek.net http://www.energie-fachberater.de/grundstueck-garage/zuschuss-oder-kredit-foerderung-fuer-ein-barrierefreies-grundstueck.php 02.05.2017 Photovoltaik-Einspeisevergütung sinkt wieder leicht Fördersätze für Solarstrom von Mai bis Juli 2017 Wegen des geringen Zubaus an Photovoltaik-Anlagen war die Einspeisevergütung für Solarstrom über ein Jahr stabil geblieben. Ab Mai 2017 sinken die Fördersätze für Strom aus Photovoltaik-Anlagen erstmals wieder. Das gab die Bundesnetzagentur bekannt. <p>Für kleine Photovoltaik-Anlagen bis 10 kWp gilt für Mai, Juni und Juli 2017 folgende Einspeisevergütung:<br /></p><ul><li>ab 1.05.2017 --&gt; 12,27 Cent pro kWh</li><li>ab 1.06.2017 --&gt; 12,24 Cent pro kWh</li><li>ab 1.07.2017 --&gt; 12,21 Cent pro kWh</li></ul><p>Die Einspeisevergütung für alle Anlagengrößen finden Sie im Experten-Tipp <a title="Expertentipp: Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen" href="/inhalte/strom-solar/solar/photovoltaik/einspeiseverguetung-fuer-photovoltaik-anlagen.php">Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen</a>.<br /></p> <p><strong>Solarstrom-Förderung orientiert sich am Zubau der letzten sechs Monate</strong><br />Entscheidend für die Photovoltaik-Förderung ist der Zubau des letzten halben Jahres, der auf ein Jahr hochgerechnet wird. Dieser liegt mit 2.149 Megawatt leicht unterhalb des gesetzlich festgelegten Ziels von 2.500 Megawatt. <br /><br />Photovoltaik - ja oder nein? Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage überhaupt noch? Vor dieser Frage stehen jetzt viele Hausbesitzer. <a target="_blank" title="Tipps: So lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage" href="/inhalte/news/lohnt-sich-eine-photovoltaik-anlage-noch-ALT.php">Hier finden sie hilfreiche Tipps, wie sich Solarstrom vom eigenen Dach auf jeden Fall rechnet.</a></p> <p><strong>Beispielrechnung für Hausbesitzer: Solaranlagen als ökologische Geldanlage</strong><br />Eine Beispielrechnung zeigt: Eine vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus, die einen jährlichen Stromverbrauch von 4.500 Kilowattstunden hat, kann mit einer durchschnittlich großen Solaranlage mit 4 Kilowatt installierter Leistung ohne die Hilfe eines <a title="Wann lohnt sich ein Solarstromspeicher?" href="/inhalte/strom-solar/solar/photovoltaik/wann-lohnt-sich-ein-solarspeicher.php">Solarstromspeichers </a>einen Eigenverbrauch von rund 35 Prozent erreichen. Die auf die nächsten 20 Jahre berechnete jährliche Rendite beträgt gut fünf Prozent, amortisiert hat sich die Anlage nach zwölf Jahren. Voraussetzung für einen guten Solarstrom-Ertrag ist allerdings eine durchdachte Planung, eine sorgfältige Installation der Anlage und ein Augenmerk der Bewohner auf die Steuerung des Eigenverbrauchs. Die Bewohner sollten etwa die Waschmaschine, den Trockner oder die Geschirrspülmaschine vor allem vormittags bis nachmittags nutzen, wenn die Sonne scheint. Ein noch höherer Eigenstromverbrauch ist mit einem <a title="Solarstromspeicher" href="/inhalte/strom-solar/solar/solarstromspeicher/index.php">Solarstromspeicher</a> möglich.<br /></p> Energie-Fachberater.de / Bundesnetzagentur / Zukunft Altbau http://www.energie-fachberater.de/bilder/strom-solar/solar/photovoltaik/hausdach-photovoltaik-anlage-energie-fachberater.jpg Die schrittweise Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt Foto: www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/news/einspeiseverguetung-solarstrom-aus-photovoltaik-aktuelle-verguetungssaetze.php 28.04.2017 Einige Kommunen fördern Naturdämmstoffe Zuschuss bei der Dämmung mit umweltschonenden Produkten Wer sich bei der Sanierung für eine Dämmung mit Naturdämmstoffen oder anderen, besonders umweltschonenden Dämmstoffen, entscheidet, erhält in einigen Kommunen eine Extra-Förderung: Diese Städte - zum Beispiel Düsseldorf, Hamburg und München - vergeben für den Einsatz zertifizierter Dämmstoffe einen Zuschuss. <p>Unter die Förderung fallen viele <a href="/inhalte/daemmung/naturdaemmstoffe-im-ueberblick.php" title="Naturdämmstoffe im Überblick">Naturdämmstoffe</a>, also Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, aber auch andere Dämmstoffe, die mit dem blauen Engel zertifiziert sind. Eine kleine Übersicht, welche Städte den Zuschuss gewähren und was die Voraussetzungen für die Förderung sind, hat die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe veröffentlicht. <br /><br /><a href="https://www.fnr.de/uploads/media/%C3%9Cbersicht_Daemmstoff-Foerderung.pdf" class="pdf" title="Liste mit Kommunen, die Naturdämmstoffe fördern" rel="nofollow" target="_blank">Die Liste, welche Städte für zertifizierte Naturdämmstoffe einen Extra-Zuschuss gewähren, finden Sie hier.</a> <br /><br />Dämmstoffe mit einem natureplus-Zertifikat lassen sich <a href="http://www.natureplus-database.org/produkte.php" title="Dämmstoffe mit natureplus-Zertifikat recherchieren" rel="nofollow" target="_blank">hier recherchieren</a>. Natureplus steht für besonders strenge Vorgaben: Die zertifizierten Baustoffe bestehen zu mindestens 85 Prozent aus nachwachsenden oder nachhaltig gewonnenen Rohstoffen. Besonderen Wert legt das Zertifikat darauf, dass die Materialien schadstoff- und emissionsarm und damit wohngesund sind.&#160; <br /></p> <p><strong>Für alle anderen Maßnahmen zur Dämmung steht KfW-Förderung zur Verfügung</strong><br />Hausbesitzer, die sich für einen anderen Dämmstoff entscheiden, gehen aber nicht leer aus. Sie können zum Beispiel bei der KfW eine <a href="/inhalte/daemmung/foerderung-fuer-die-daemmung-des-hauses.php" title="Förderung für die Dämmung des Hauses">Förderung (Zuschuss oder zinsgünstiger Kredit) für die Dämmung</a> beantragen.<br /></p> Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/dachdaemmung/dachdaemmung-einblasdaemmung-zellulose-verarbeitung_thermofloc.jpg Bedingung für die Extra-Förderung der Kommunen sind Zertifikate wie der Blaue Engel und natureplus Foto: Peter Seppele Gesellschaft m.b.H. http://www.energie-fachberater.de/news/einige-kommunen-foerdern-naturdaemmstoffe.php 27.04.2017 Gilt die EnEV 2014 auch bei Erneuerung der Dacheindeckung? Bei größeren Arbeiten an der Dachfläche muss auch gedämmt werden Nicht nur die Dachdämmung ist in der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) geregelt. Auch wenn die Dacheindeckung erneuert wird und das Dach keine Dämmung hat, wird die EnEV 2014 relevant, erklärt Experte Matthias Dörr. <p>Denn dann müssen Hausbesitzer im Rahmen der Dacheindeckung auch das Dach dämmen und die <a title="Anforderungen der EnEV 2014 an die Dachdämmung" href="/inhalte/daemmung/dachdaemmung/anforderungen-der-enev-an-die-dachdaemmung.php">Vorgaben der EnEV 2014 für die Dachdämmung</a> einhalten.<br /><br />Das gilt sowohl bei Steildächern, und zwar immer dann, wenn die Dacheindeckung inklusive Lattung und Verschalung erneuert wird, als auch beim Flachdach, wenn Dachhaut, Bekleidung oder Verschalung erneuert oder ersetzt werden.<br /></p> www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachdecker-mit-dachziegeln-dacheindeckung-kfw-bildarchiv-fotograf-thomas-klewar.jpg Wenn Hausbesitzer die Dacheindeckung erneuern lassen, muss auch der Wärmschutz des Dachs überprüft werden Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar http://www.energie-fachberater.de/dach/dacheindeckung/gilt-die-enev-auch-bei-erneuerung-der-dacheindeckung.php 26.04.2017 Neue Dachziegel und Dachsteine nützen und schützen Engoben und innovative Oberflächen veredeln jedes Dach Ursprünglich hatte das Dach eines Gebäudes eine reine Schutzfunktion. Mit den Jahren ist die Dacheindeckung ein vielseitiges Gestaltungselement geworden. Farbige Engoben und Glasuren garantieren optisch glanzvolle Auftritte. Daneben sorgen neuartige Oberflächen für ökologischen und ökonomischen Mehrwert. Inzwischen hat das Dach einen weiteren "Karrieresprung" hingelegt: Die Solartechnik macht es zum Nutzdach. <p>Exklusive Dächer sind gefragt, die richtige Dacheindeckung wird zur Krönung des Hauses. Zum reinen Statussymbol verkommt das Dach jedoch nicht. Denn moderne Materialien und Hightech-Oberflächen für die Dacheindeckung bringen Mehrwert auf der ganzen Linie. <br /><br /><strong>Engoben und Glasuren bringen Farbvielfalt aufs Dach</strong><br />Waren in der Vergangenheit traditionelle Ton-Dachziegel im typischen Naturrot der Standard, sind heute beim Neubau genauso wie bei der Sanierung engobierte oder edelengobierte Ziegel gefragt. Bei der Engobe wird mineralischer Tonschlamm vor dem Brennen auf die Ziegeloberfläche aufgebracht. Je nach Art des Tonschlamms können so zahlreiche Farbvarianten erzeugt werden. Möglich sind wunderschön erdige Farbtöne wie Rot, Braun, Ocker sowie Grau und Schwarz. Bei den Glasuren sind praktisch alle Farben möglich - Einschränkung bringen nur die regionalen Bauordnungen. Und selbst wenn es am Ende doch Rot oder Anthrazit sein muss, stehen Hausbesitzern immer noch zahlreiche Nuancen zur Auswahl. Matt- oder Satinglanzeffekt ermöglichen weitere Spielarten und Gestaltungsmöglichkeiten. Im Kommen sind auch edelengobierten Dachziegel. Diese verbinden die Eigenschaften von Engobe sowie Glasur und zeichnen sich meist durch eine hochglänzende farbige Oberfläche aus. <br /><br /><strong>Spezial-Oberflächen helfen gegen Schmutz oder Schadstoffe</strong><br />Eine weitere Entwicklung in Richtung der "Veredelung" sind funktionale Spezial-Oberflächen für die Dacheindeckungen, die ganz unterschiedliche Effekte erzielen: Moderne Dächer können sich selbst sauber halten, die Luft reinigen, den Garten düngen, Überhitzung verhindern und sehen&#160; dank verbessererter Farbbeständigkeit und Resistentenz gegen UV-Strahlung länger aus wie neu. Am bekanntesten ist wohl der Lotus-Effekt. Nach dem Vorbild der Lotuspflanze ist die Oberfläche der Dacheindeckung hier speziell strukturiert, um Verschmutzungen zu verhindern und einen Selbstreinigungseffekt zu erzielen. Je glatter und je weniger porös die Oberfläche ist, desto besser kann das Wasser vom Dach abfließen. Pflanzen wie Moose, Flechten oder Algen, die gerne die Dacheindeckung besiedeln, finden so keinen Halt mehr. Auch Schmutz haftet nicht mehr auf der Oberfläche und das Dach bleibt lange sauber. Gegen Verschmutzungen hilft auch der Katalysator Titandioxid. Er kann das Sonnenlicht nutzen, um schädliche Stickoxide in gesundheitlich unbedenkliche Nitrate umzuwandeln, und verbessert dadurch die Luftqualität. Nebenbei zersetzt er organischen Schmutz wie Algen oder Moose. Das durch den Regen vom Dach gespülte Nitrat dient im umliegenden Garten als ökologischer Dünger. Dank spezieller Pigmente, die bis zu 300 Prozent mehr Infrarotstrahlen reflektieren, kann die Dacheindeckung sogar die Temperatur im Dachgeschoss regulieren und im Sommer für Abkühlung sorgen. <br /><br /><strong>Im Trend: Großformate und Dachschmuck</strong><br />In sind auch Dachsteine und Dachziegel im Großformat. Sie sehen nicht nur schick aus, sondern ermöglichen bei der Dachsanierung auch ein schnelles, wirtschaftliches Vorgehen: Während für einen Quadratmeter Dach bis zu 40 Biberschwanz-Dachziegel oder circa 15 "normale" Dachsteine benötigt werden, sind es bei einer großformatigen Dacheindeckung nur rund sechs bis zehn Stück auf den Quadratmeter. Nicht neu, aber wieder modern ist eine alte Tradition: Dachschmuck.&#160; Bereits in der Antike sollten Figuren auf dem Dach das Haus und seine Bewohner schützen. Eine der wohl bekanntesten Dachfiguren ist der Hahn - auch Firstgockel genannt und Symbol für Wachsamkeit und Fruchtbarkeit. Die Palette der heutigen Dachschmuck-Elemente reicht von Tierfiguren bis hin zum Schlafwandler. <br /></p> Dachdecker Verband Nordrhein http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dach-rote-dacheindeckung-engobiert-dachdecker-verband-nordrhein.jpg Engobierte und edelengobierte Dachziegel bringen Farbe aufs Dach, so wird die Dacheindeckung zum Hingucker Foto: Dachdecker Verband Nordrhein http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachschmuck-schlafwandler-dachdecker-verband-nordrhein.JPG Durchdesigned bis ins Detail: Dachschmuck macht die neue Dacheindeckung perfekt Foto: Dachdecker Verband Nordrhein http://www.energie-fachberater.de/dach/dacheindeckung/engoben-und-innovative-oberflaechen-veredeln-jedes-dach.php 25.04.2017 Umkehrdach als Alternative bei der Flachdachsanierung Altes Flachdach als Grundlage für Flachdachdämmung Im Sanierungsfall kann das alte Flachdach als Grundlage für den neuen Dachaufbau genutzt werden. Dieses so genannte Umkehrdach spart Arbeitszeit und natürlich Kosten. Voraussetzung für ein funktionsfähiges Umkehrdach ist, dass ein Fachbetrieb die Dachabdichtung genau prüft, damit die Dichtigkeit des Flachdaches gewährleistet ist. <p>Bevor das Flachdach neu aufgebaut wird, werden undichte Stellen mit einer PU-Dichtmasse vorbehandelt. Danach wird die neue Dämmschicht aufgebracht. Da diese bei einem Umkehrdach über der Abdichtung und damit im nassen Bereich liegt, werden spezielle Materialien für die Flachdachdämmung verwendet. Diese so genannten hydrophoben Dämmstoffe sind wasserabweisend. Zum Einsatz kommt überwiegend extrudierter Polystyrol-Hartschaum (XPS). Dieser stellt sicher, dass die Schaumstruktur des Dämmstoffs auch unter Einfluss von Feuchtigkeit erhalten bleibt und seine Dämmfunktion behält. Der etwas teurere Preis gleicht sich dadurch aus, dass nur eine Abdichtungsebene benötigt wird. Denn ein Warmdach benötigt im Gegensatz zum Umkehrdach neben der Abdichtung über der Dämmung noch darunter zur Raumdecke hin eine Dampfsperre. <br /><br /><strong>Flachdachdämmung schützt Abdichtung vor schädlichen Einflüssen</strong><br />Das Umkehrdach ist eine Sonderform des Warmdaches, bei der der gesamte Aufbau der Dämmung sozusagen auf dem Kopf steht. Das Besondere am Umkehrdach ist, dass die Flachdachdämmung über der Dachabdichtung liegt und nicht wie beim ursprünglichen Warmdach zwischen der Geschossdecke und der Abdichtungsebene eingeschlossen ist. Durch diesen Aufbau wird die Abdichtung beim Umkehrdach von der Dämmung vor Feuchtigkeit, großen Temperaturänderungen, UV-Strahlung und mechanischen Einflüssen geschützt. Diese Beanspruchungen würden der Abdichtungsebene sonst stark zusetzen. Durch den umgekehrten Flachdach-Aufbau aber wird beim Umkehrdach eine lange Haltbarkeit der Abdichtung erreicht und Hausbesitzer haben lange Freude an einem dichten Flachdach.<br /><br /><strong>Diffusionsoffene Kunststoffvliese als Schutzschicht </strong><br />Über der Dämmschicht wird ein Vlies eingebaut, das vor Schmutzeintrag schützt, aber auch schon einen großen Teil des Niederschlagswassers ableiten soll. Solche Kunststoffvliese leisten bei einem modernen Umkehrdach bereits einen entscheidenden Beitrag zur Entwässerung. Wichtig ist, dass das Dachvlies diffusionsoffen ist. Ansonsten könnte es über Jahre hinweg dazu kommen, dass sich Feuchtigkeit in der Dämmschicht anreichert und diese schädigt. Über das Schutzvlies wird dann die abschließende Kiesschüttung aufgebracht.<br /><strong><br />Einfache Reparaturarbeiten aufgrund des Aufbaus</strong><br />Auch im Reparaturfall hat das Umkehrdach einige Vorteile. Da die Dämmschicht in Form von Platten lose oben auf liegt und nicht wie beim herkömmlichen Warmdach unter der Abdichtung eingeschlossen ist, sind nötige Reparaturarbeiten leichter zu bewerkstelligen. Die Dämmplatten können einfach angehoben und der Schaden darunter behoben werden. Ist das Aufbringen oder die Reparatur der Dachabdichtung abgeschlossen, sind alle weiteren Arbeiten wetterunabhängig und somit flexibler zu gestalten.<br /><br />Alles in allem ist das Umkehrdach ist eine wirtschaftliche und dauerhafte Alternative, die besonders im Sanierungsfall einige Vorteile mit sich bringt. Mit einer neuen Dämmschicht und einer sorgfältigen Abdichtung wird aus dem alten, sanierungsbedürftigen Flachdach ein modernes, energieeffizientes Plusdach.&#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachbegruenung/dachgarten-flachdach-xps.jpg Mit einem Umkehrdach kann die Energieeffizienz eines Flachdachs erheblich gesteigert werden. Als zusätzlicher Bonus lässt sich das Dach beispielsweise als Garten nutzen Foto: XPS http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/dachdaemmung/flachdachdaemmung/umkehrdach-flachdach-daemmung-xps.jpg Das Umkehrdach ist eine Sonderform des Warmdaches, bei der der gesamte Aufbau der Dämmung sozusagen auf dem Kopf steht Foto: XPS http://www.energie-fachberater.de/daemmung/dachdaemmung/flachdachdaemmung/umkehrdach-als-alternative-bei-der-flachdachsanierung.php 24.04.2017 Dacheindeckung: Darauf sollten Hausbesitzer achten So ist das Dach fit für die Zukunft und bleibt lange schön Woran erkenne ich, ob mein Dach dicht ist? Wann ist es an der Zeit eine Dacheindeckung zu erneuern? Und sind Dachziegel oder Dachsteine die bessere Wahl? Wer sich diese Fragen auch schon einmal gestellt hat, findet hier die Antworten und Tipps, wie Hausbesitzer ihr Dach fit für die nächsten Jahrzehnte machen. <p>Eine hochwertige und unbeschädigte Dacheindeckung ist wichtig, damit das Dach Wind und Wetter trotzen kann. Doch jedes Dach hat nur eine begrenzte Lebensdauer. Ein Ziegeldach bleibt bis zu 50 Jahre lang funktionsfähig. Dachsteine halten im Schnitt ebenso lange durch. Etwas weniger, zwischen 30 und 40 Jahre, ist bei Faserzementplatten drin. Dachpappe hält am kürzesten mit 20 bis 35 Jahren. Ein Zinkdach hingegen kann gut und gerne hundert Jahre überdauern. Übrigens: Ein gut gewartetes Dach hält länger - wer den Herbst- und Frühjahrscheck ernst nimmt, hat also mehr von seiner Dacheindeckung.<br /></p> <p><strong>Ein Dach muss dicht sein</strong><br />Früher oder später wird jedoch eine Sanierung der Dacheindeckung fällig. Das ist spätestens dann der Fall, wenn das Dach nicht mehr dicht hält. Gibt es Lücken in der Dacheindeckung oder sind Dachziegel gebrochen, besteht Handlungsbedarf. Dann dringt Feuchtigkeit ins Innere vor, gut zu erkennen an dunklen Stellen oder sogar morschem Gebälk im Dachgeschoss. Wer sich nicht sicher ist, ob es Undichtigkeiten im Dach gibt, sollte den Dachboden bei starkem Regen inspizieren - besonders die gefährdeten Stellen rund um den Schornstein und die Dachfenster. <br /></p> <p><strong>Die Qual der Wahl: Dachziegel, Dachstein, Dachbegrünung?</strong><br />Dachziegel sind die am häufigsten anzutreffende Dacheindeckung. Sie müssen bei der Sanierung auch nicht unbedingt ausgetauscht werden. Sind sie noch gut in Schuss, reicht es, fehlende und defekte Dachziegel zu ersetzen und die Unterkonstruktion bzw. die Abdichtung zu erneuern. Wer eine neue Dacheindeckung will, steht vor der Wahl: Was soll es sein? Dachziegel, Dachsteine, Faserzement, Zink oder Schiefer - was passt, hängt vom Haus (Typ, Dachform, Statik etc) und von der Lage ab (Wetterzone, Bebauungsvorgaben) und natürlich auch vom Budget. Dachsteine sind beispielsweise preiswerter als Dachziegel, doch nur letztere bilden wie Zink die einzigartige Patina. Auch eine Dachbegrünung ist eine schöne Alternative zum traditionellen Dach. Wer wechseln will, sollte sich unbedingt von einem Dachdecker beraten lassen.<br /><strong>&#160;<br />Bei Dachsanierung Dämmung nicht vergessen</strong><br />Unabhängig von der Dacheindeckung gilt bei der Sanierung: Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) muss berücksichtigt werden. Das heißt, wenn eine Dämmung noch gar nicht oder in keiner ausreichenden Form vorhanden, muss eine neue Dachdämmung her. Das Gute: Da das Dach ohnehin abgedeckt wird, können Hausbesitzer aus den Vollen schöpfen und ihr Dach mit einer Aufsparrendämmung - eventuell mit zusätzlicher Zwischensparrendämmung - ausstatten. So sind Undichtigkeiten auch in puncto Wärmeverlust kein Thema mehr, denn die vollflächige Dachdämmung hält die Heizwärme drinnen. Bei der Finanzierung der Dachdämmung hilft die <a href="/inhalte/daemmung/dachdaemmung/foerderung-fuer-die-dachdaemmung.php" title="Förderung für die Dachdämmung" >KfW: Sie stellt Hausbesitzern zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse las Förderung zur Verfügung</a>.<br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/sanierung-dacheindeckung-altbau-kfw-bildarchiv-thomas-klewar.jpg Bei regelmäßiger Wartung haben Hausbesitzer lange Freude an ihrem Dach, Doch irgendwann wird die Sanierung der Dacheindeckung fällig Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar http://www.energie-fachberater.de/dach/dacheindeckung/dacheindeckung-darauf-sollten-hausbesitzer-achten.php 21.04.2017 Dachdämmung - welche Dämmung ist die richtige? Das Dach von außen oder von innen dämmen? Nicht nur, wer direkt unter dem Dach wohnt, ist froh über eine gute Dämmung. Eine Dachdämmung verbessert das Wohnklima im ganzen Haus. Gerade im Altbau hilft sie, Temperaturschwankungen auszugleichen und Energiekosten zu sparen. Soll eine Dachdämmung nachgerüstet werden, kann das als Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung oder Untersparrendämmung passieren. Doch welche Dämmung ist die richtige? Unsere Tipps zur Auswahl. <p>Die nachträgliche Dachdämmung kann von innen oder außen erfolgen. Alle Dämmvarianten - ob auf, zwischen oder unter den Sparren - tragen zu einem angenehmeren Klima im Haus bei und minimieren so den Energiebedarf. Im Sommer verhindert die Dachdämmung, dass zu viel Hitze ins Haus dringt, im Winter hindert sie die Heizwärme daran, über das Dach zu entschwinden. Je nach Zustand des Daches, also der Dacheindeckung und - falls vorhanden - einer alten Dämmung, kommt eine Aufsparrendämmung, eine Zwischensparrendämmung oder eine Untersparrendämmung infrage.<br /><br /><strong>Dachdämmung von außen oder innen?</strong><br />Die Dachdämmung von außen kann als Aufsparrendämmung oder Zwischensparrendämmung realisiert werden. Beide Varianten bieten sich an, wenn ohnehin eine Dachsanierung ansteht, weil das Dach geschädigt wurde oder aus optischen Gründen neu eingedeckt werden muss. Im Zuge der Dachsanierung kann dann die neue Dämmung in das Dach eingebracht werden. Während bei der Zwischensparrendämmung der Dämmstoff von außen zwischen die Sparren eingebracht wird, wird die Aufsparrendämmung vollflächig auf dem Dach verlegt. Dann folgt die Neueindeckung. Besonders gute Ergebnisse lassen sich mit einer Kombination aus beidem erzielen. Der Vorteil der Aufsparrendämmung ist vor allem der vollflächige Wärmeschutz ohne Wärmebrücken.<br /><br /><strong>Das Dach von innen dämmen: doppelt hält besser</strong><br />Alternativ kann das Dach von innen gedämmt werden. Auch hier kommt eine Zwischensparrendämmung infrage, nur dass die Dämmung diesmal im Inneren des Hauses, also vom Dachboden aus, erfolgt. Der Vorteil der Zwischensparrendämmung von innen: Die Dacheindeckung bleibt intakt und muss nicht angerührt werden. Außerdem können geübte Heimwerker diese Form der Dachdämmung auch in Eigenregie übernehmen. <br /></p> <p><strong>Untersparrendämmung reduziert Wärmebrücken</strong><br />Zur Innendämmung gehört auch die Untersparrendämmung. Sie hat den Vorteil, dass der Bildung von Wärmebrücken vorgebeugt wird. Der Nachteil der Untersparrendämmung ist, dass durch sie Dachraum verloren geht. Eine dünne Untersparrendämmung ist aber oft die perfekte Ergänzung zu einer Zwischensparrendämmung. Fällt nämlich der Platz zwischen den Sparren zu gering für eine ausreichende Dämmung aus, kann mit der zusätzlichen Dämmschicht der gewünschte Wärmeschutz fürs Dach erreicht werden. <br /></p> <p>Egal ob eine Dämmung von außen oder innen geplant ist - Hausbesitzer sollten vorher unbedingt prüfen, ob eine <a href="/inhalte/daemmung/dachdaemmung/foerderung-fuer-die-dachdaemmung.php" title="Förderung für die Dachdämmung">KfW-Förderung für die Dachdämmung</a> in Frage kommt!<br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachausbau/handwerker-massstab-dachboden-kfw-bildarchiv-fotoagentur-photothek.jpg Soll der Dachboden einmal ausgebaut werden, ist die Ausparrendämmung die beste Lösung für die Dachdämmung, aber auch eine Zwischensparrendämmung oder Untersparrendämmung ist realisierbar Foto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net http://www.energie-fachberater.de/daemmung/dachdaemmung/dachdaemmung-welche-daemmung-ist-die-richtige.php 19.04.2017 Dachziegel: Das Chamäleon auf dem Dach Traditionsbaustoff gibt bei Dacheindeckung auch heute den Ton an Hohlpfannen, Biberschwanz- und Nonnenziegel - die Dachziegel in Deutschland sind so vielfältig und unterschiedlich wie die Regionen, in denen sie zum Einsatz kommen. Doch egal welcher Ziegel auf dem Dach zu finden ist, die deutsche Dachlandschaft zeigt vor allem eins: Dachziegel sind heute noch so modern wie zu ihrer Entstehung um 2300 vor Christus. Allen anderen Dacheindeckungen haben sie längst den Rang angelaufen. <p>Schon die Namen machen deutlich: Dachziegel lassen viel Raum für Kreativität! Heutzutage gibt es die wohl traditionellste unter den Dacheindeckungen in allen erdenklichen Formen und Farben. Eins haben sie jedoch alle gemeinsam: Sämtliche der in Deutschland vorrangig eingesetzten Dachziegel-Modelle haben historische Vorbilder. So stammen drei Modelle (Hohlpfanne, Krempziegel, Mönch-Nonnenziegel) vom Leistenziegel ab, den die Römer nach Germanien brachten. Vorbild für das vierte Modell (Biberschwanzziegel) ist die Holzschindel. <br /></p> <p>Welcher Ziegel auf dem Dach zu finden ist, ist aber weder Zufall noch reine Geschmacksache. Oft hängt die Dachziegel-Wahl vom Materialvorkommen in der Region und den Wetter- und Windbedingungen ab. <br /><br /><strong>Im Westen nichts Neues: Biberschwanzziegel</strong><br />Der Favorit auf deutschen Dächern ist der Biberschwanzziegel, ein Dachziegel mit Vorgeschichte. Der Biberschwanzziegel war bereits im 14. Jahrhundert beliebt, damals im Nürnberger Raum. Heute hat der Dachziegel große Teile Deutschlands erobert. Vor allem in Süd- und Ostdeutschland ist der Biberschwanzziegel auch heute der "Liebling der Hausbesitzer". Allerdings zeigt sich der traditionelle Dachziegel in neuem Gewand. An der typischen Form hat sich zwar nichts geändert, doch statt in der Tonfarbe Rot kommt er zunehmend in Trendfarben wie Blau und Lila zum Einsatz. <br /><br /><strong>Nordish by nature: Die Hohlpfanne</strong><br />Im Nordwesten Deutschlands ist die Hohlpfanne der Dachziegel der Wahl. Auch dieses Dachziegel-Modell blickt auf eine lange Tradition zurück. Die Hohlpfanne ist bereits seit dem 15. Jahrhundert bekannt. Sie stammt (genau wie die drei Modelle ohlpfanne, Krempziegel, Mönch-Nonnenziegel) vom Leistenziegel ab, den die Römer nach Germanien brachten. Markenzeichen dieses Dachziegels ist die S-Form, die an eine Welle erinnert. Sie stammt ursprünglich aus den Niederlanden und hieß Quack-Pfanne (von Friesisch Quack = Welle). <br /></p> <p><strong>Abgeschlagen auf den hinteren Plätzen: Reet, Schiefer und Metall</strong><br />Der Biberschwanz und die Hohlpfanne haben allen anderen Dacheindeckungen wie Reet oder Schiefer den Rang abgelaufen. Auch Dacheindeckungen aus Metall, die mit langer Haltbarkeit punkten, sind angesichts des höheren Materialpreises oft nicht konkurrenzfähig. Und selbst andere Dachziegel haben es schwer gegen die "Platzhirsche" Biberschwanz und Hohlpfanne anzukommen wie zum Beispiel der Krempziegel. Nur noch selten in Deutschland anzutreffen ist auch der Mönch-Nonnenziegel, der in südlichen Ländern wie Frankreich (tuile mâle) oder Italien (coppi) häufig auf Dächern zu sehen ist. Hierzulande schmückt er vor allem Kirchenbauten - passend, denn bei dieser auch "Klosterdach" genannten Deckung wird ein Mönch- abwechselnd immer auf zwei Nonnenziegel gelegt. Nachteil dieser besonderen Dacheindeckung: Sie ist viermal so teuer, weil immer Mörtel verwendet werden muss. <br /></p> DACH+HOLZ International http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachziegel/dach-dacheindeckung-dachziegel-biberschwanz.JPG Im Süden sowie im Osten Deutschlands ist der Bieberschwanzziegel häufig anzutreffen Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dacheindeckung-rot-mtc.jpg Die Hohlpfanne ist im Nordwesten Deutschlands der beliebteste Dachziegel Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/dach/dacheindeckung/dachziegel/dachziegel-das-chamaeleon-auf-dem-dach.php 18.04.2017 Die sieben wichtigsten Tipps für die Dachsanierung Beim Dachaufbau immer im System bleiben Auch das schönste Dach kommt in die Jahre. Rund 50 bis 60 Jahre Lebensdauer haben die meisten Materialien zur Dacheindeckung, danach ist eine Dachsanierung fällig. Doch das ist keine Baustelle für Heimwerker, hier muss unbedingt ein Fachhandwerker ran. Die wichtigsten Tipps für die Dachsanierung hat Dachdeckermeister und Energieberater Hans Neumann zusammengestellt. <p><strong>1. Der richtige Zeitpunkt für die Dachsanierung</strong><br />Nach 50 bis 60 Jahren sollte das Dach erneuert werden, manchmal auch schon früher, je nach Lage. Denn wenn das Dach fast ausschließlich im Schatten liegt, die Sonne feuchte Dachziegel nicht trocknen kann und das Dach grün wird, kann eine Dachsanierung schon nach 40 Jahren erforderlich sein. Auch bei einem geplanten Dachausbau oder Umbau sollte der Dachzustand geprüft werden. Was viele Hausbesitzer auch nicht bedenken: Wenn sie eine Solar- oder Photovoltaik-Anlage auf dem Dach montieren, ist die Dacheindeckung darunter nicht mehr zugänglich und Reparaturen sehr aufwändig und teuer. Deshalb vorher unbedingt das Dach checken und Schäden ausbessern!<br /><br /><strong>2. Immer einen Fachhandwerker zu Rate ziehen</strong><br />Eine Dachsanierung ist ein Job für Profis und nichts für Laien oder gar Haustürgeschäfte! Am besten wählen Hausbesitzer einen Innungsbetrieb aus der Region. Fachbetriebe kennen sich bestens mit den gesetzlichen Vorschriften und technischen Möglichkeiten aus.<br /><br /><strong>3. Termin vor Ort vereinbaren</strong><br />Bevor die Dachsanierung startet, sollte sich der Fachhandwerker vor Ort einen Eindruck verschaffen. Wie ist die bauliche Situation? Und welche Wünsche und Vorstellungen hat der Hausbesitzer?<br /><br /><strong>4. In die Dämmung investieren</strong><br />Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt eine Dämmung bei der Dachsanierung ohnehin vor, aber auch aus wirtschaftlichen Gründen ist eine Dachdämmung sinnvoll. Denn die Dämmung spart Heizkosten, verbessert den sommerlichen Wärmeschutz und löst auch Probleme wie rutschende Schneebretter oder großflächige Eiszapfenbildung.<br /><br /><strong>5. Beim Dachaufbau im System bleiben</strong><br />Bei einer Dachsanierung wird nicht nur die Dacheindeckung erneuert. Auch Dämmung und Unterspannbahn müssen angebracht werden. Dabei sollten alle verwendeten Materialien aus einem System stammen, damit Dämmung, Kleber und Folie perfekt zusammenpassen.<br /><br /><strong>6. Auf Sturm- und Schneesicherheit achten</strong><br />Je nach Windzone, in der sich das Haus befindet, sind Sturmklammern für Dachziegel und Dachsteine Pflicht. Wird darauf verzichtet, haben Hausbesitzer bei Sturmschäden Probleme mit dem Versicherungsschutz. In schneereichen Regionen sollten Hausbesitzer auf die Schneesicherung (wie zum Beispiel Schneefanggitter) achten.<br /><strong><br />7. Bei der Dachsanierung die Optik nicht vernachlässigen</strong><br />Sie bestimmt das Bild des Hauses maßgeblich mit – daher sollte bei der Dacheindeckung auch die Optik eine Rolle spielen. Ein schönes Deckungsbild macht Dach und Haus auf Jahre zum Hingucker. Damit die Optik stimmig ist, sollten auf kleinen Dachflächen zum Beispiel eher kleinere Dachziegel oder Dachsteine zum Einsatz kommen.<br /></p> Hans Neumann / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dach-sanierung-dacheindeckung-mtc.jpeg Nach einer Dachsanierung sind Dach und Haus wieder ein optisches Highlight. Eine Dämmung und die neue Dacheindeckung bringen Wärmeschutz und Optik in Einklang Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/dach/die-sieben-wichtigsten-tipps-fuer-die-dachsanierung.php 07.04.2017 Förderung für die barrierefreie Badsanierung Zinsgünstiger Kredit oder Zuschuss erleichtern Badumbau Wer bei der Badsanierung auf Barriefreiheit setzt, kann bei der KfW einen zinsgünstigen Kredit beantragen. Die Förderung über bis zu 50.000 Euro erhalten Hausbesitzer im Programm 159 Altersgerecht Umbauen. Alternativ gibt es im Programm 455 Zuschüsse. Experte Alexander Neumann erläutert, worauf bei der barrierefreien Badsanierung geachtet werden muss. <p>Hausbesitzer, die ihr Bad barrierefrei umbauen, können mit dem KfW-<strong>Kredit </strong>bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionskosten finanzieren, dazu gehören auch Nebenkosten wie Planungs- und Beratungsleistungen. Maximal 50.000 Euro Förderkredit pro Wohneinheit gewährt die KfW. Den Antrag auf Förderung stellen Hausbesitzer über ihre Hausbank vor der Badsanierung.&#160;</p> <p>Wer keinen Kredit benötigt, kann für die Sanierungsmaßnahmen zur Barrierefreiheit bei der KfW-Bank einen <strong>Zuschuss </strong>beantragen (Programm 455). Finanziert werden 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten (max. 5.000 Euro pro Wohneinheit). Alternativ können für den Förderstandard "Altersgerechtes Haus" Zuschüsse in Höhe von 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten bei der KfW-Bank beantragt werden (max. 6.250 Euro pro Wohneinheit).<br /></p> <p><strong>Technische Mindestanforderungen für die Förderung des barrierefreien Bades</strong><br />Für den barrierefreien Badumbau mit Förderung müssen alle Arbeiten von einem Fachunternehmen des Bauhandwerks durchgeführt werden. Dabei gelten die Anforderungen der DIN 18040-2 Barriefreiheit.<br /><br /><strong>Diese technischen Mindestanforderungen gelten für das barrierefreie Bad:</strong><br /></p><ul><li>Mindestens 1,80 Meter x 2,20 Meter muss das Bad groß sein. Kann das nicht eingehalten werden, muss vor den Sanitärobjekten (Waschbecken, WC, Dusche) eine Bewegungsfläche von mindestens 0,9 Meter Breite und 1,20 Meter Tiefe vorhanden sein. Die Bewegungsflächen dürfen sich aber überschneiden. Zusätzlich muss der Abstand zwischen den Sanitärobjekten oder zur seitlichen Wand mindestens 0,25 Meter betragen.</li><li>Eine spätere Nachrüstung von Sicherheitssystemen muss vorbereitet werden.</li><li>Eine bodengleiche Dusche mit rutschfestem oder rutschhemmendem Bodenbelag ist Pflicht. Ist das nicht möglich, darf die Dusche maximal 20 Millimeter tiefer liegen, als der Boden im Bad. Der Übergang sollte möglichst als geneigte Fläche und nicht als Stufe ausgeführt werden.</li><li>Das Waschbecken muss mindestens 0,48 Meter tief sein und auf der benötigten Höhe montiert werden. Damit das Waschbecken auch im Sitzen genutzt werden kann, muss der Knieraum frei bleiben.</li><li>Das WC sollte höhenverstellbar sein oder bereits nach dem Bedarf der Nutzer angebracht werden.</li><li>Die Badewanne darf eine maximale Einstiegshöhe von 0,50 Metern aufweisen. Alternative: eine Badewanne mit seitlichem Türsteinstieg oder eine Badewanne, die mit einem mobilen Liftsystem unterfahrbar ist.<br /></li></ul><p>Die Kombination mit anderen öffentlichen Förderungen ist möglich, die Förderung muss vor Beginn der Badsanierung beantragt werden. <br /></p> <p><a title="Wohin muss ich mich wenden, wenn ich für den barrierefreien Umbau meines Bades Fördermittel (keinen Kredit) beantragen will?" href="/inhalte/expertenrat/expertenrat-kfw-foerderung-barrierefreier-badumbau-beantragen-1425293900.php">Expertenrat: KfW-Zuschuss für den Badumbau richtig beantragen</a><br /></p> KfW / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/innenausbau/bad/familie-im-barrierefreien-bad-kfw-bildarchiv-fotograf-thomas-klewar.jpg Familie im barrierefreien Bad: Die Badsanierung mit KfW-Förderung bringt Wohnkomfort für alle Generationen Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar http://www.energie-fachberater.de/innenausbau/bad/foerderung-fuer-den-barrierefreien-badumbau.php 21.03.2017 KfW-Förderung für Einbruchschutz jetzt schon ab 500 Euro Fördergrenze ab sofort gesenkt Jede Investition in mehr Einbruchschutz ist eine gute Investition. Das honoriert jetzt auch die KfW und senkt die Fördergrenze. Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz werden ab sofort schon ab 500 Euro bezuschusst. Bis konnte erst ab einer Investition von 2.000 Euro der Zuschuss beantragt werden. <p>Schon im vergangenen Jahr war das KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss" (Programmnummer 455) der Renner und die Förderung für den Einbruchschutz überraschend schnell ausgeschöpft. Seit Anfang 2017 steht der Zuschuss nun wieder zur Verfügung, das Förderprogramm wurde mit deutlich mehr Mitteln ausgestattet. Nun senkt die KfW auch die Fördergrenze, damit noch mehr Hausbesitzer den Zuschuss beantragen können: Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz werden ab sofort bereits ab einer Investition von 500 Euro gefördert. Bisher konnte der Zuschuss erst ab einer Mindestinvestition von 2.000 Euro beantragt werden.<br /><br /><strong>Wer mehr als 500 Euro in die Hand nimmt, kann KfW-Zuschuss beantragen</strong><br />Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz werden mit 10 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst. Mindestens 50 Euro und bis maximal 1.500 Euro gibt es so beispielsweise für den Einbau einer einbruchhemmenden Haustür, für die Nachrüstung von Türspion oder Zusatzschloss, eine Gegensprechanlage und Bewegungsmelder oder für einbruchhemmende Gitter, Rollläden und drehgehemmte Griffe bei Fenstern, Balkon- und Terrassentüren.<br /><br /><strong>Diese Punkte sollten Hausbesitzer für die Förderung beachten</strong><br />Damit der Zuschuss für den Einbruchschutz auch ausgezahlt wird, sollten Hausbesitzer den Antrag unbedingt vor Beginn der Arbeiten stellen! Die Online-Antragstellung im <a href="https://public.kfw.de/zuschussportal-web/" title="zum KfW-Zuschussportal" rel="nofollow" target="_blank">KfW-Zuschussportal</a> geht einfach und bequem von zu Hause aus. Sobald die Zusage für die Förderung vorliegt, kann der Startschuss für die Arbeiten fallen. Ebenfalls im KfW-Zuschussportal werden nach Fertigstellung die Gesamtkosten erfasst, durch Hochladen der Rechnung belegt und damit die Auszahlung veranlasst. Ebenso wichtig: Eine gute Qualität und die korrekte Ausführung, denn gefördert wird nur der Einbau durch einen Fachbetrieb unter Einhaltung der technische Mindestanforderungen.&#160;</p> Energie-Fachberater.de / foerderdata.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/ratgeber/ratgeber-einbruchschutz/einbruchmethode-lockpicking-nicht-bei-mir.jpg Abgesenkte Fördergrenze: Die KfW belohnt jetzt schon geringere Investitionen in den Einbruchschutz mit einem Zuschuss Foto: &quot;Nicht bei mir!&quot; http://www.energie-fachberater.de/news/kfw-foerderung-fuer-einbruchschutz-jetzt-schon-ab-500-euro.php 15.03.2017 Aktuelle Zinsänderung bei KfW-Förderung Zinserhöhung bei Krediten für Barrierefreiheit und Heizungstausch Seit dem 15.03.2017 gelten für mehrere Förderprogramme der KfW neue Zinskonditionen. Die KfW hat die Zinsen erhöht. Das gilt unter anderem für den Förderkredit der KfW für barrierefreie Umbauten von Bad, Wohnräumen und auf dem Grundstück sowie für die Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien. <p>Die aktuelle KfW-Zinserhöhung betrifft folgende Förderprogramme aus dem Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen:<br /><br /></p><ul><li><strong>Altersgerecht Umbauen (159)</strong></li><li><strong>Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (167)</strong><br /></li><li><strong>KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134)</strong></li></ul><p><strong>Günstige Förderung macht Sanierung attraktiv</strong><br />Mit dem Programm zur energieeffizienten Sanierung fördert die KfW Maßnahmen im Gebäudebestand. Eigentümer, die ihr Haus oder ihre Eigentumswohnung mit einer Sanierung fit für die Zukunft machen, können mit der Förderung ihre Investitionskosten reduzieren. Im Programm Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (167) gewährt die KfW bis zu 50.000 Euro Förderkredit pro Wohneinheit für die Modernisierung der Heizung bei Umstellung auf erneuerbare Energien. Im Programm Altersgerecht Umbauen (159) erhalten Hausbesitzer bis zu 50.000 Euro Kredit für die barrierefreie Gestaltung von Haus und <a href="/inhalte/grundstueck-garage/index.php" title="Grundstück &amp; Garage">Grundstück </a>oder den Kauf umgebauten Wohnraums.<br /><br /></p> <p>Die aktuellen Konditionen für die KfW-Programme aus dem Bereich Bauen, Wohnen und Sanieren finden Sie in der <a rel="nofollow" target="_blank" title="Zur Konditionenübersicht für die KfW-Förderung" href="https://www.kfw-formularsammlung.de/KonditionenanzeigerINet/KonditionenAnzeiger?Bankengruppe=1392435951&amp;ProgrammNameNr=124%20134%20151%20152%20153%20159%20167%20148%20199%20200%20201%20202%20203%20204%20208%20215%20218%20219%20233%20234%20169%20170%20172%20173%20174%20175%20176&amp;kfwnl=Zinsaenderungen.30-01-2014.425717">Konditionenübersicht</a>. <br /></p> KfW http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/foerderung/euromuenzen-euroscheine-kfw-bildarchiv-fotograf-thomas-klewar.jpg Die aktuelle Zinserhöhung der KfW betrifft unter anderem Darlehen für den barrierefreien Umbau Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar http://www.energie-fachberater.de/news/zinsaenderung-kfw-foerderung.php