News | www.Energie-Fachberater.de Meldungen rund um Modernisieren, Renovieren, Förderung und Energieberatung DE Fri, 17 Nov 2017 22:06:51 +0100 13.11.2017 Eigentümer müssen Schimmel durch bessere Dämmung bekämpfen Sanierung kann von Eigentümergemeinschaft eingefordert werden Schimmelt es trotz regelmäßigen Lüftens in einer Wohnung, kann dies an einer unzureichenden oder falschen Dämmung des Gebäudes liegen. In diesem Fall müssen die Eigentümer das Gebäude sanieren. Dies können auch einzelne betroffene Wohnungseigentümer einer Wohnanlage von der Eigentümergemeinschaft einfordern. Die Wüstenrot Bausparkasse weist auf ein aktuelles Urteil des Landgerichts Karlsruhe (11 S 14/14) hin. <p>Der Eigentümer einer Wohnung wehrte sich erfolgreich gegen einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft, mit dem diese eine Sanierung des Altbaus abgelehnt hatte. Aus dem Gutachten eines Sachverständigen ergab sich, dass die Gebäudewände nicht ausreichend gedämmt waren und es dadurch zu <a title="Ratgeber Schimmel" href="/inhalte/ratgeber/ratgeber-schimmel/index.php">Schimmelbildungen </a>kam. Maßgeblich waren dabei die technischen Anforderungen, die bei der Errichtung des Gebäudes galten. <br /><br />Es stelle keine ordnungsgemäße Verwaltung dar, wenn die Eigentümer in dieser Situation eine bessere <a title="Ratgeber Dämmung" href="/inhalte/daemmung/index.php">Dämmung </a>des Gebäudes ablehnten, entschied das Gericht. Da die befallene Wohnung wegen der bestehenden Gesundheitsgefahren nicht mehr bewohnbar war, ordnete das Gericht die sofortige Sanierung des Gebäudes an.<br /></p> Wüstenrot Bausparkasse AG http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/ratgeber/ratgeber-schimmel/frau-beim-abspachteln-von-tapete-wuestenrot-bausparkasse-ag.jpg Tritt immer wieder Schimmel auf, ist es mit einer Renovierung nicht getan. Die Eigentümergemeinschaft muss dann unter Umständen für eine bessere Dämmung sorgen Foto: Wüstenrot Bausparkasse AG http://www.energie-fachberater.de/ratgeber/ratgeber-schimmel/eigentuemer-muessen-schimmel-durch-bessere-daemmung-bekaempfen.php 08.11.2017 Was ist eigentlich Fogging? Dunkle Flecken an Wand und Decke sind nicht immer Schimmel Dunkle Verfärbungen im Wand- und Deckenbereich der Wohnung müssen nicht immer Schimmel sein, es kann sich auch um Fogging handeln. Das Phänomen der schwarzen Wohnung tritt fast ausschließlich in der Heizperiode auf. Es handelt sich dabei um graue bis schwarze schmierige Ablagerungen an Wänden, Decken und Möbeln. Oft sind mehrere Räume betroffen. Je nachdem, wie stark die Ablagerungen sind, zeigt sich Fogging dunkler oder heller. <p>Der rußähnliche Schmierfilm kann sich in einzelnen Flecken oder in großflächigen Verschmutzungen zeigen. Der Raum sieht dann aus, als hätte ein Schwelbrand stattgefunden. Bevorzugte Stellen sind oberhalb der Heizkörper, an Vorhängen, auf Fensterrahmen, Kunststoffflächen und elektrischen Geräten, aber auch an den Außenwänden.<br /><br /><strong>Besonders frisch renovierte Räume sind von Fogging betroffen</strong><br />Auch in neuen und frisch renovierten Wohnungen entsteht Fogging, oft scheinen diese sogar am häufigsten von den Ablagerungen betroffen zu sein. Denn beim Fogging spielen schwerflüchtige organische Verbindungen (SVOC) eine Rolle. Hierzu zählen insbesondere Weichmacherverbindungen, langkettige Alkane, Alkohole, Fettsäuren und Fettsäureester. Diese können aus Farben und Lacken, Fußbodenklebern, PVC-Bodenbelägen, Vinyltapeten, Kunststoff-Dekorplatten und Holzimitat-Paneelen entweichen und in die Raumluft gelangen. Auch Kunststoffoberflächen zum Beispiel von Möbeln können Weichmacher enthalten, die an die Raumluft abgegeben werden. Bei luftdichten Gebäudehüllen können sich diese im Innenraum anreichen und zum Fogging führen.<br /><br /><strong>Fogging tritt überwiegend in der Heizperiode auf</strong><br />Besonders in der kälteren Jahreszeit, wenn mehr geheizt und weniger gelüftet wird, kann die SVOC-Konzentration in den Räumen ansteigen und zu Fogging führen. Da SVOC über einen längeren Zeitraum ausgasen, kann es auch nach einem Erstbezug oder einer Renovierung im Sommer erst in der darauf folgenden Heizperiode zu ersten Verfärbungen durch Fogging kommen. Verbinden sich SVOC mit feinsten Schwebstaubpartikeln aus der Raumluft, dann entstehen schmierige Beläge, die sich in der Wohnung absetzen. Auch beim Vorbeiströmen der mit Schwebepartikeln versetzen Raumluft an weichermacherhaltigen Oberflächen kann ein so genannter Klebefilm-Effekt entstehen.<br /><br /><strong>Unansehnliche Ablagerungen verhindern</strong><br />Die gute Nachricht ist, dass es sich bei Fogging im Gegensatz zu Schimmel nur um ein ästhetischen Problem handelt. Eine gesundheitliche Gefährdung geht nach aktuellem Kenntnisstand von den Ablagerungen nicht aus. Um eine Verwechslung mit Schimmel auszuschließen und die Ursache der Ablagerungen durch Fogging zu ermitteln, sollte ein Innenraumhygieniker oder ein Sachverständiger hinzugezogen werden. Bauliche Mängel wie Wärmebrücken können ebenso Einflussfaktoren sein wie das Verhalten der Bewohner. Der Entstehungsprozess von Fogging ist sehr komplex und von vielen Faktoren abhängig. Besonders, wenn Fogging schon einmal aufgetreten ist, sollte man bei Renovierungsarbeiten möglichst Produkte ohne Lösemittel und Weichmacher einsetzen. Auch wenn dies keine Garantie dafür ist, dass Ablagerungen durch Fogging nicht wieder auftreten, zeigt die Praxis doch einen positiven Einfluss. Danach sollte gut gelüftet werden. Auch das Heizverhalten kann helfen, Fogging zu verhindern. Kontinuierliches Heizen mit gleichbleibenden Temperaturen ist vorteilhafter als periodischen Heizen. <br /></p> Umweltbundesamt / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/ratgeber/ratgeber-schimmel/fogging-umweltbundesamt.jpg Fogging – hässliche graue bis schwarze Ablagerungen an Wand und Decke – tritt hauptsächlich in der Heizperiode auf und sollte nicht Schimmel verwechselt werden Foto: Umweltbundesamt http://www.energie-fachberater.de/ratgeber/ratgeber-schimmel/was-ist-eigentlich-fogging.php 06.11.2017 Problemfall: Schimmel am neuen Fenster Dichter Einbau macht regelmäßiges Lüften nötig Moderne Fenster sollen alles besser machen: Weniger Zugluft, weniger Heizkosten, mehr Wohnkomfort. Stattdessen kann aber auch Schimmel im Haus Einzug halten. Verhindern lässt sich das nur mit einem angepassten Nutzungsverhalten, kurz: Häufiger Lüften. <p>Schimmel nach dem <a title="Checkliste für den Fenstertausch" href="/inhalte/fassade/fenster/checkliste-fuer-den-fenstertausch.php">Fenstertausch</a>, damit rechnet erst mal niemand. Was ist da nur schief gelaufen? Leider kommt das gar nicht so selten vor: In viele Altbauten zieht mit den neuen Fenstern Schimmel ein, besonders in der Küche, im Bad und im Schlafzimmer. Denn im Gegensatz zu den alten Fenster werden moderne Wärmedämmfenster luftdicht eingebaut, um die Wärme im Haus zu halten. Der Nachteil: Auch die Feuchtigkeit, die früher durch Ritzen entschwand, bleibt nun im Haus und setzt sich an den kältesten Stellen ab. Das sind oft die Fensterlaibungen, an denen sich in der Folge Schimmel bildet. <br /><br />Vermeiden lässt sich das mit dem <a title="So heizen und lüften Sie richtig" href="/inhalte/ratgeber/ratgeber-heizkosten-sparen-auf-die-schnelle/stosslueften-spart-heizkosten-und-haelt-schimmel-fern.php">richtigen Heizen und Lüften</a>, sprich nach einem Fenstertausch muss das Lüftungsverhalten entsprechend angepasst und öfter gelüftet werden. Mehrmals täglich <a title="Stoßlüften: So lange sollten Hausbesitzer wirklich lüften" href="/inhalte/heizung-lueftung/lueftung-klima/lueftung/stosslueften-so-lange-sollten-hausbesitzer-wirklich-lueften.php">drei bis fünf Minuten</a> lang Stoßlüften ist Pflicht, wenn der Schimmel draußen bleiben soll.<br /><br /><strong>Mieter muss über neue Lüftungsregeln informiert werden</strong><br />Wichtig für die Vermieter unter den Hausbesitzern ist in diesem Fall: Mieter müssen darüber informiert werden, wenn nach dem Einbau neuer Fenster ein spezielles Lüftungsverhalten notwenig wird. Vermieter können also nicht voraussetzen, dass Mieter über die Schimmel-Problematik Bescheid wissen und nach dem Fenstertausch automatisch häufiger lüften. So entschied das Landgericht Gießen in einem Urteil (AZ 1 S 199/13) zugunsten des Mieters, der wegen Schimmelbildung in seiner Wohnung die Miete um 15 Prozent minderte, nachdem neue dichtschließende Fenster eingebaut worden waren. Vermieter legen dem Mietvertrag also am besten gleich die Hinweise zum richtigen Lüften bei.<br /><br />Natürlich kann aber nicht nur falsches Heizen und Lüften, sondern auch eine unsachgemäße Bauausführung zur Ausbreitung von Schimmel im Haus führen. Alles zu Ursachen, Sanierung und Prävention von Schimmel im Haus erfahren Sie in unserem <a title="Ratgeber Schimmel" href="/inhalte/ratgeber/ratgeber-schimmel/index.php">Schimmel-Ratgeber</a>. <br /></p> Energie-Fachberater.de / GEB http://www.energie-fachberater.de/bilder/fassade/fenster/energieberater-hausbesitzer-fenster-sanierung-deutsche-bundesstiftung-umwelt.jpg Wer Fenster und Fassade zusammen saniert, kann das Schimmel-Risiko rund ums Fenster senken Foto: Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) http://www.energie-fachberater.de/ratgeber/ratgeber-schimmel/problemfall-schimmel-am-neuen-fenster.php 02.11.2017 Schimmel im Haus? Das sollten Sie auf keinen Fall tun Fünf Kardinalfehler bei Schimmelpilz-Befall Schimmel im Haus ist mehr als ein Schönheitsfehler, er kann krank machen. Um so wichtiger ist es, dass Hausbesitzer im Falle eines Befalles richtig reagieren. Und das heißt vor allem: Nichts tun, ohne vorher den Fachmann hinzuzuziehen - auch wenn das gerade bei kleinen Schimmel-Flecken schwer fällt. Vor allem diese fünf Kardinalfehler sollten Hausbesitzer vermeiden. <p><strong>1. Warten und die Räume weiter nutzen:</strong> Ist Schimmel im Haus entdeckt worden, müssen Hausbesitzer schnell handeln. Denn je länger der Schimmel wachsen kann, desto schlimmer ist am Ende das Ausmaß des Befalls. Zumal oft nicht klar ist, wie lange der Schimmel schon unentdeckt wuchert. Ohnehin sind schimmelige Räume nicht bewohnbar, weil - ganz abgesehen vom unangenehmen Geruch - Sporen die Raumluft verunreinigen und die Gesundheit schädigen können. Deshalb gilt: Schimmel-Räume meiden und den Fachmann hinzuziehen.<br /><br /><strong>2. Betroffene Räume trocknen: </strong>Zwar ist überall dort, wo sich Schimmel ansiedelt, zu viel Feuchtigkeit. Trotzdem sollten Hausbesitzer in einem befallenen Raum auf keinen Fall ein Trocknungsgerät aufstellen. Durch die Luftzirkulation werden die Schimmelsporen lediglich im ganzen Haus verteilt, was das Problem zusätzlich verschlimmert. Die Trocknung macht erst dann Sinn, wenn der Schimmel restlos entfernt wurde. <br /><br /><strong>3. Schimmel einfach abwischen: </strong>Weder Seifenlauge noch Essigwasser können gegen Schimmel helfen. Zudem sollte die schimmelige Stelle von einem Sachverständigen beurteilt werden, und zwar im Originalzustand. Erst wenn die Ursache geklärt ist, kann die Sanierung beginnen. Deshalb gilt: Auf keinen Fall direkt selbst Hand anlegen und den Schimmel abwischen. Nur wenn der Experte es "erlaubt", können Hausbesitzer selbst gegen den Schimmel aktiv werden. <br /><br /><strong>4. Die Chemie-Keule schwingen: </strong>Schimmelentferner ist - auch wenn der Name anderes verspricht - nicht immer eine gute Idee. Denn viele Anti-Schimmel-Mittel enthalten auch für den Menschen giftige Inhaltsstoffe, die vor allem bei unsachgemäßer Handhabung schädlicher sein können als der Schimmel selbst. Zum Beispiel können durch das Ansprühen die Sporen in der Luft verteilt werden. Zudem reicht eine oberflächliche Behandlung des Schimmel-Problems ohnehin meist nicht aus. Wird der Schimmel nicht an der Wurzel gepackt, kann er erneut auftreten.<br /><strong><br />5. Laien-Forschung betreiben: </strong>Auch wenn es auf dem Markt Tests und Mittelchen zu kaufen gibt, ist und bleibt Ursachen-Forschung und Sanierungsplanung bei Schimmel im Haus Aufgabe eines Fachmanns. Denn nur, wenn der Grund für den Befall abschließend geklärt und vollständig sowie fachmännisch beseitigt wurde, wird das Haus auch in Zukunft schimmelfrei bleiben. <br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/innenausbau/innenwand/arm-messgeraet-schimmel-wand-schrank-torsten-dzeik.jpg Bei Schimmel im Haus ist das sachkundige Auge eines Fachmanns gefragt. Er kann die Ursache klären und eine Sanierungsempfehlung aussprechen Foto: Torsten Dzeik http://www.energie-fachberater.de/ratgeber/ratgeber-schimmel/schimmel-im-haus-das-sollten-sie-auf-keinen-fall-tun.php 27.10.2017 Einbruchschutz: Sichere Türschlösser oft nicht zu erkennen Auch viele Alarmanlagen fallen bei Stiftung Warentest durch Sicherheitstechnik unter der Lupe: Im aktuellen Test der Stiftung Warentest hielt nur die Hälfte der geprüften Schließzylinder den Einbruchversuchen sehr gut stand, vier schützen nur mangelhaft. Auch schlecht: Beim Kauf sind die sicheren Türschlösser oft nicht zu erkennen! Viele Alarmanlagen konnten die Tester ebenso nicht überzeugen. <p>In Mehrfamilienhäusern ist die Wohnungstür der Angriffspunkt für Einbrecher. Bei fast der Hälfte der Wohnungseinbrüche versuchen die Eindringlinge, die Tür aufzuhebeln oder sie attackieren das Türschloss. Schaffen sie es nach maximal fünf Minuten nicht in die Wohnung, geben sie meistens auf. Je länger ein Türschloss also dem Einbruchversuch standhält, desto besser.<br /><br />Stiftung Warentest hat zwölf Profilzylinder für Preise zwischen 14 und 92 Euro unter die Lupe genommen, fünf bieten einen Bohr- und Ziehschutz, sieben nur einen Bohrschutz. Sechs Modelle wehrten sich erfolgreich gegen die Einbruchversuche, für die nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht. Die schlechteren waren hingegen schnell zerstört und dann einfach zu öffnen. Vier Schließzylinder schützten im Test nur mangelhaft vor Einbruchversuchen.<br /><br /><strong>Experten empfehlen Türschloss mit Bohr- und Ziehschutz</strong><br />Die Tester empfehlen Türschlösser mit Bohr- und Ziehschutz. Deren Schließzylinder lassen sich nicht aufbohren und auch nicht mit Hilfe einer eingedrehten Schraube herausziehen. Zwei Produkte von Dom und von Kaba für 77 bzw. 92 Euro überzeugten im Test. Wer sich für einen Zylinder entscheidet, der nur Bohrschutz bietet, sollte den Ziehschutz über einen damit ausgestatteten Türschild nachrüsten.<br /><br /><strong>Zuverlässige Türschlösser beim Kauf nur schwer erkennbar</strong><br />Das Problem beim Kauf: Zuverlässige und wenig widerstandsfähige Zylinder lassen sich im Handel kaum unterscheiden, so dass es für Laien schwierig ist, den richtigen Schließzylinder zu finden. Denn die Anbieter geben Eigenschaften wie Bohr- und Ziehschutz nicht immer auf dem Produkt an. Oft verbergen sie sich auch hinter unterschiedlichen Kürzeln und Kennzeichnungssystemen. Neben einem soliden Schließ­zylinder hilft auch ein Querriegelschloss an der Tür gegen Einbruch. Diese sind mit Preisen ab 240 Euro deutlich teurer in der Anschaffung als einbruchsichere Schließ­zylinder.<br /><br /><strong>Auch Alarmanlagen schneiden nicht gut ab</strong><br />417 Euro bis 1244 Euro kostet eine Do-it-yourself-Alarmanlage für ein Einfamilienhaus – samt zwei Bewegungsmeldern, sechs Öffnungssensoren, einer Kamera und einer Außensirene. Abgesehen von der guten Handhabung gab es im Test wenig Anlass für Lob. So alarmiert eine Anlage zwar sehr zuverlässig, falls der Täter mit dem Brecheisen attackiert, aber vor Hackerangriffen ist sie mangelhaft geschützt. Andere warnen beim Scharfschalten nicht, wenn Terrassentür oder Fenster offen stehen. Typische Einbruchversuche erkennen alle Anlagen zuverlässig und melden sie an die irgendwo im Haus angebrachte Zentrale weiter, die dann automatisch zum Beispiel die Sirene aufheulen lässt oder die Bewohner auf dem Handy verständigt.<br /><br />Die einzig akzeptable Alarmanlage im Test ist eine Funk-Anlage, die für das Modellhaus der Stiftung Warentest 886 Euro kostet und befriedigend abschneidet. Ihre Zentrale ist zwar unzureichend vor Sabotage geschützt, weil sich Akkus oder Batterien ohne Probleme von Einbrechern entfernen lassen. Mit der richtigen Anbringung lässt sich das Risiko aber verringern. <br /><br />Der ausführliche Test erscheint in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und ist bereits unter <a href="http://www.test.de/alarmanlagen" title="zum Test Alarmanlagen" rel="nofollow" target="_blank">www.test.de/alarmanlagen</a> beziehungsweise <a href="http://www.test.de/tuerschloss" title="zum Test Türschlösser" rel="nofollow" target="_blank">www.test.de/tuerschloss</a> abrufbar.<br /></p> Stiftung Warentest http://www.energie-fachberater.de/bilder/test-cover-november-2017-stiftung-warentest.jpg Im aktuellen Test wurden Türschlösser und Alarmanlagen unter die Lupe genommen Foto: Stiftung Warentest http://www.energie-fachberater.de/news/einbruchschutz-sichere-tuerschloesser-oft-nicht-zu-erkennen.php 25.10.2017 Was kostet eine neue Dacheindeckung? Materialien für das Dach und Kosten im Überblick Ein Dach ist den ständig wechselnden Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Damit die schützende Hülle den Wetterextremen standhält, steht nach einigen Jahrzehnten eine Dachsanierung an. Wie hoch die Kosten für eine neue Dacheindeckung ausfallen, hängt neben Hausgröße und Dachform vor allem vom Material ab, denn die Kosten für Dachsteine, Dachziegel, Faserzementplatten, Zink, Kupfer, Reet und Schiefer unterscheiden sich zum Teil erheblich. <p>Das Dach ist ein großes Bauteil, dass zudem dauerhaft dem Wetter trotzen muss. Deshalb entstehen für eine neue Dacheindeckung oft hohe Kosten. Neben den Preisen für das Eindeckungsmaterial selbst fallen diese auch für den Abriss der alten Eindeckung, die neue Unterkonstruktion, die notwendige Dämmung sowie Nebenarbeiten an. So fassen Dachdecker den Schornstein ein und bringen neue Regenrinnen an. Abhängig vom Standort und der Form des Daches kann außerdem ein Schneefang nötig sein. Deshalb lassen sich die genauen Kosten nur nach einer individuellen Planung zuverlässig abschätzen. Die hier angegebenen Preise verstehen sich dagegen als überschlägige Richtwerte. <br /><br /><strong>Abriss und Demontage der alten Dachhaut</strong><br />Soll eine neue Eindeckung auf das Dach, muss die alte zunächst runter. Neben den Arbeiten zur Demontage erstrecken sich die Ausgaben dabei auch auf die Entsorgung des Bauschutts. Lassen Hausbesitzer die Arbeiten von einer Fachfirma durchführen, verlangt diese rund 25 bis 40 Euro pro Quadratmeter. Erledigen handwerklich geübte Hausbesitzer den Abriss selbst, können sie die Kosten der Dacheindeckung spürbar senken. Aber Achtung: Das Arbeiten auf dem Dach ist nicht ungefährlich und erfordert Erfahrung. Hausbesitzer sollten ihre Fähigkeiten nicht überschätzen. Sind asbestbelastete Materialien zu entsorgen, muss unbedingt ein Fachbetrieb beauftragt werden.<br /><br /><strong>Kosten für Unterkonstruktion, Dämmung und Nebenarbeiten am Dach</strong><br />Damit die neue Dacheindeckung sicher hält, müssen Dachdecker eine neue Unterkonstruktion aufbringen. Diese setzt sich aus der Unterspannbahn und der Lattung zusammen. Dazu kommen die <a href="/inhalte/daemmung/dachdaemmung/was-kostet-die-neue-dachdaemmung.php" title="Was kostet die neue Dachdämmung?">Kosten für eine Dachdämmung</a>, die vorgeschrieben ist, wenn der gesamte Dachaufbau erneuert wird. Für Lattung und Unterkonstruktion belaufen sich die Kosten auf rund 15 bis 45 Euro pro Quadratmeter. Dazu kommen weitere Nebenarbeiten wie die Einfassung eines Schornsteins für rund 600 bis 1.000 Euro, neue Regenrinnen für 1.000 bis 2.000 Euro und eventuell ein Schneefang für etwa 10 bis 30 Euro pro Meter. Soll auch ein neues Dachfenster eingebaut werden, erhöht das die Kosten der Dacheindeckung um rund 300 bis 500 Euro pro Stück. <br /><strong><br />Kosten für die Materialien der Dacheindeckung</strong><br />Entscheidend für die Ausgaben der neuen Dachhaut ist das gewählte Material. Dabei stehen Hausbesitzern heute zahlreiche Varianten zur Verfügung. Neben Dachsteinen aus Beton oder Dachziegeln aus Ton lässt sich das Dach auch mit Schiefer, Kupfer oder Stahlblech decken. Auch Faserzementplatten und Reet beinhaltet die breite Materialpalette. Die durchschnittlichen Kosten im Überblick:<br /><br /></p><ul><li>Für Bitumenbahnen, Betondachsteine, Kunststoffdachpfannen, Stahlblech und Aluminium fallen bei der Dacheindeckung Kosten von ca. 15 bis 30 €/m² an</li><li>Dachziegel, Tonziegel, Faserzementplatten, Titanzinkblech schlagen mit Kosten von ca. 25 bis 50 €/m² zu Buche</li><li>Tiefer in die Tasche greifen müssen Hausbesitzer für eine Dacheindeckung aus Schiefer oder Kupfer. Die Kosten liegen bei ca. 70 bis 140 €/m²&#160;</li><li>Ein Dach aus Reet kostet ca. 100 bis 150 €/m²<br /></li></ul><p>Übrigens: Im Rahmen einer Dachdämmung ist auch die neue <a href="/inhalte/dach/dacheindeckung/kfw-foerderung-schliesst-auch-neue-dacheindeckung-ein.php" title="KfW-Förderung schließt auch neue Dacheindeckung ein">Dacheindeckung förderfähig</a>! Wer keine Förderung in Anspruch nimmt, sollte die <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/lohnkosten-fuer-handwerker-von-der-steuer-absetzen.php" title="Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen">Handwerkerkosten von der Steuer absetzen</a>.<br /><br />*Wir haben die Kosten für eine neue Dacheindeckung sorgfältig recherchiert. Es handelt sich jedoch um Durchschnittswerte für eine erste Kalkulation. Je nach Region, Zustand des Dachs und ausgewählten Materialien können die tatsächlichen Kosten auch davon abweichen. Sicherheit über die Kosten erhalten Hausbesitzer mit einem <a href="/inhalte/angebote-preisvergleiche/dacharbeiten-angebote.php" title="Was kostet die Dachsanierung?">Handwerker-Angebot</a>.&#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachziegel/dacheindeckung-dachziegel-biberschwanz-energie-fachberater.jpg Wie hoch die Kosten für eine neue Dacheindeckung ausfallen, hängt neben Hausgröße und Dachform vor allem vom Material ab Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/dach/dacheindeckung/was-kostet-eine-neue-dacheindeckung.php 24.10.2017 Spachtelmassen überbrücken Risse bei der Fassadensanierung Mineralische Spachtelmassen optimal für Sanierung von Putz und WDVS Spachtelmassen sind kleine Künstler und unverzichtbar bei der Fassadensanierung. Zum Einsatz kommen sie als Haftbrücke, Ausgleich für den nachfolgenden Oberputz, zur Sanierung von Rissen oder deren Überbrückung. Die wichtigsten Eigenschaften von Spachtelmassen hat Experte Frank Frössel zusammengestellt. <p>Bei der Fassadensanierung sind Spachtelmassen unverzichtbar für kleine oder auch großflächige Ausbesserungen. Ihre Schichtdicke liegt zwischen 0,1 und zehn Millimetern, so dass allein daran die Bandbreite der Einsatzgebiete deutlich wird. Der Begriff Spachtelmasse geht auf das Auftragen mit einem Spachtel (oder auch Spachtelmesser) zurück. Je nach Anwendung werden Spachtelmassen auch als Armierungs-, Ausgleichs-, Füll- oder Nivellierspachtel bezeichnet. Ebenso erhältlich sind so genannte Fugen- oder Betonspachtel. Daneben spricht man von Grob- oder Feinspachtel, Wand- und Deckenspachtel, Renovierungsspachtel oder auch Sanierspachtel.<br /> <br /> <strong>Unebenheiten bei Fassadensanierung einfach verschwinden lassen</strong><br /> Bei Spachtelmassen handelt es sich um Beschichtungsstoffe oder dünnschichtige Putzmörtel, die zum Ausgleichen von Untergrund-Unebenheiten verwendet werden. Sie können streich-, zieh-, spachtel- oder spritzbar eingestellt werden. Im Bereich der Fassadensanierung kann zusätzlich notwendig sein, dass Spachtelmassen filzbar sind oder eine besonders hohe Elastizität aufweisen müssen. Teilweise werden Spachtelmassen nur gestrichen oder stellen die Ausgleichsschicht für einen nachfolgenden Oberputz dar. Für den Einsatz als Haftbrücke ist eine besonders hohe Haftung notwendig.<br /> <br /> <strong>Perfekt für die Fassadensanierung: mineralische Spachtelmassen</strong><br /> Spachtelmassen werden nicht nur für die Überarbeitung von starren oder mineralischen Untergründen eingesetzt. Seit einigen Jahren werden auch organisch gebundene Spachtelmassen angeboten, die über eine besonders hohe Elastizität und Rissüberbrückung verfügen. Diese werden vor allem im Rahmen der Risssanierung eingesetzt oder auf Untergründen und Bauteilen, die einer gewissen Spannung und damit Rissgefahr unterliegen. Außerdem haben sich diese Materialien als Armierungsspachtel im Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) bewährt.<br /> <br /> Liegen bei einer Fassadensanierung dagegen Untergründe mit geringer Festigkeit, evtl. Salzausblühungen oder Durchfeuchtungen vor, können diese Materialien nicht eingesetzt werden. Dann haben sich alternativ mineralische Spachtelmassen bewährt. Diese können organisch vergütet sein und/oder Fasern enthalten, um ihnen eine gewisse Flexibilität zu verleihen. Der Vorteil dieser Spachtelmassen besteht darin, dass die hohe Wasserdampfdiffusionsfähigkeit erhalten bleibt. Mineralische Spachtelmassen, die organisch vergütet und faserarmiert sind, stellen für die Fassadensanierung und -renovierung die optimale Kombination dar. Sie sind wasserabweisend und dennoch wasserdampfdiffusionsoffen, sie haben eine gute Untergrundhaftung und bauen dennoch keine Eigenspannung auf (keine Filmbildung), dennoch haben sie eine gewisse Rissüberbrückung. Wird in die Spachtelmasse noch ein Armierungsgewebe eingebettet, können auch mineralische Spachtelmassen zur putztechnischen Risssanierung oder Armierungsschicht in Putz- oder Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) eingesetzt werden. Der größte Vorteil besteht darin, dass mineralische Spachtelmassen bei der Fassadensanierung auf nahezu allen Untergründen eingesetzt und mit allen Oberputzen endbeschichtet werden können. </p> Frank Frössel http://www.energie-fachberater.de/bilder/fassade/fassadensanierung/fassade-risse-putz-fenster-mtc.JPG Spachtelmassen sind bei der Fassadensanierung unverzichtbar: Die Alleskönner lassen sich vielfältig einsetzen wie zum Beispiel zur Sanierung von Rissen oder als als Armierungsspachtel im Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) Foto: www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/fassade/fassadensanierung/spachtelmassen-ueberbruecken-risse-bei-der-fassadensanierung.php 23.10.2017 Übergangsregelung bei BAFA-Anträgen für Heizungstausch Änderungen bei Fristen für Förderung beachten Ob Solarthermie, Wärmepumpe, Pelletheizung oder Holzheizung: Die BAFA-Zuschüsse machen bei vielen Hausbesitzern einen Teil der Finanzierungsplanung aus, wenn die Heizung erneuert wird. Um so ärgerlicher ist es dann, wenn Antragsfristen verpasst werden und der Zuschuss nicht kommt! Da sich 2018 die Antragstellung beim BAFA ändert, gilt ab sofort eine Übergangsregelung für den Zuschuss. <p>Der Wechsel zu einer Heizung auf Basis Erneuerbarer Energien wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Die hohen Zuschüsse werden von Hausbesitzern gern in Anspruch genommen und konnten bisher bis zu 9 Monate nach Inbetriebnahme der neuen Heizung beantragt werden. Ab 2018 geht das nicht mehr - das Antragsverfahren für die Förderung wird vereinheitlicht. Deshalb gilt ab sofort diese Übergangsregelung:<br /><br /><strong>Übergangsregelung für alle, die die neue Heizung 2017 noch in Auftrag geben</strong><br />Alle Hausbesitzer, die noch in diesem Jahr eine neue Heizung in Auftrag geben und in Betrieb nehmen, können bis zu neun Monate nach der Inbetriebnahme eine Basisförderung beim BAFA beantragen, soweit die technischen Anforderungen erfüllt sind. <br /></p> <p>Das gilt auch, wenn die Anlage in diesem Jahr in Auftrag gegeben, aber erst 2018 im Betrieb genommen wird. Antragsteller müssen dann jedoch mit ihrem Antrag ein <a href="http://www.bafa.de/SharedDocs/Standardartikel/Blogartikel/energie_ee_verfahrensaenderung2018.html?nn=8063684" title="BAFA - Biomasse - Umstellung von einstufigem auf zweistufiges Antragsverfahren" rel="nofollow" target="_blank">zusätzliches Formular</a> einreichen. Die Anlage muss bis spätestens 30.09.2018 in Betrieb genommen und der Förderantrag bis dahin eingereicht werden. <br /><strong><br />Neuregelung für den BAFA-Zuschuss für neue Heizungen ab 2018</strong><br />Für Anlagen, die ab dem 1. Januar 2018 beauftragt werden, ist die Möglichkeit der nachträglichen Antragstellung generell abgeschafft. Für diese Projekte muss zwingend vor der Beauftragung der Antrag beim BAFA eingereicht werden. Die neuen Formulare für die Basisförderung stehen ab Dezember auf der BAFA-Homepage zur Verfügung.<br /><br />An der Höhe der Fördergelder ändert sich nichts, der <a href="/inhalte/strom-solar/solar/solarthermie/foerderung-fuer-solarthermie-anlagen.php" title="Förderung für Solarthermie und Pufferspeicher">Zuschuss für Solarthermie</a>, <a href="/inhalte/heizung-lueftung/heizung/waermepumpe/foerderung-fuer-die-waermepumpe.php" title="Förderung für die Wärmepumpe">Wärmepumpe,</a> <a href="/inhalte/heizung-lueftung/heizung/pelletheizung/foerderung-fuer-die-pelletheizung.php" title="Förderung für die Pelletheizung">Pelletheizung </a>und <a href="/inhalte/heizung-lueftung/heizung/hackschnitzelheizung/bafa-foerderung-fuer-hackschnitzelheizung-und-scheitholzheizung.php" title="BAFA-Förderung für Hackschnitzelheizung und Scheitholzheizung">Holzheizung </a>bleibt gleich hoch!&#160;</p> BWP / DEPV http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/foerderung/holzpellets-haus-aus-euroscheinen-deutsches-pelletinstitut.jpg Die BAFA-Förderung für das Heizen mit Erneuerbaren Energien wird gern genutzt. Hausbesitzer sollten jetzt unbedingt auf die geänderten Antragsbedingungen achten Foto: Deutsches Pelletinstitut http://www.energie-fachberater.de/news/uebergangsregelung-bei-bafa-antraegen-fuer-heizungstausch.php 19.10.2017 Regelmäßige Dach-Wartung ist Pflicht Bei mangelnder Kontrolle droht Verlust des Versicherungsschutzes Unwetter und Stürme verursachen zunehmend große Schäden an Gebäuden, besonders gefährdet ist das Dach. Neben der Dacheindeckung steht oft teure Solartechnik auf dem Spiel. Umso wichtiger ist es, den Zustand des Daches regelmäßig zu prüfen, auch im Hinblick auf die Wohngebäudeversicherung. Denn wer die Dach-Wartung vernachlässigt, riskiert den Verlust des Versicherungsschutzes. <p>Ob Frühjahr oder Herbst - mindestens einmal pro Jahr sollten Hausbesitzer ihr Dach gründlich inspizieren und auf Schäden und Schwachstellen hin untersuchen. Die Dach-Wartung beugt nicht nur schweren Folgeschäden vor, sondern ist auch wichtig für den Versicherungsschutz. <br /><br /><strong>Sturmschäden: Mangelnde Dach-Wartung kann teuer werden</strong><br />Wenn ein starker Sturm das Dach beschädigt, zahlt das normalerweise die Gebäudeversicherung. Doch die Zahl der extremen Wetterereignisse, die Stärke von Stürmen und damit das Ausmaß der Unwetterschäden steigen dramatisch an. Die Folge: Der so genannten "Sturmklausel" zum Trotz wird längst nicht mehr jeder Schaden, der durch Stürme mit einer Windstärke von 8 und höher entsteht, reibungslos und in voller Höhe reguliert. Ist das Dach beispielsweise in einem schlechten Zustand, können Sturmschäden richtig teuer werden. Denn wer die Wartung vernachlässigt hat, muss mit dem teilweisen oder gar kompletten Verlust des Versicherungsschutzes durch die Gebäudeversicherung rechnen.<br /><br /><strong>Gute Dach-Pflege minimiert auch Sicherheitsrisiken</strong><br />Mit einer turnusmäßigen Dach-Wartung können Hausbesitzer dazu beitragen, das Risiko von Sturmschäden zu verringern. So sehen das auch viele Gerichte: In zahlreichen Urteilen bis hin zum Bundesgerichtshof wurde klargestellt, dass Hausbesitzer zur regelmäßigen Dach-Wartung durch qualifizierte Fachbetriebe verpflichtet sind. Mit dieser Vorsorgemaßnahme kommen Hausbesitzer ihren Obliegenheitspflichten als Versicherungsnehmer nach und müssen sich keine Sorgen und ihren Versicherungsschutz machen. Besonders gut sollten Anwohner von Gebieten mit hohem Durchgangsverkehr auf den Zustand ihres Daches achten: Eine regelmäßige Dachwartung ist hier notwendig, um die Verkehrssicherheit gegenüber Fußgängern und parkenden Fahrzeugen zu gewährleisten. Schließlich ist die technische Umsetzbarkeit von Sicherungsmaßnahmen, die Schäden verhindern oder minimieren, gegeben und kann als "anerkannte Regel der Technik" durchaus als Maßstab für eine Leistungspflicht herangezogen werden. <br /><br /><strong>Das sind die größten Schwachstellen auf dem Dach </strong><br />Während beim Steildach die Dachpfannen die größte Schwachstelle sind, muss beim Flachdach eher nach Rissen in den Bitumenbahnen der Abdichtung gesehen werden. Beim Dach-Check sollten deshalb folgende Stellen genau kontrolliert werden:<br /></p><ul><li><strong>Steildach:</strong> Ist die Dacheindeckung beschädigt oder locker? Ist der Schneefang stabil? Läuft das Wasser zuverlässig ab? Ist die Dachrinne verstopft oder ausgebeult? Sind die Anschlüsse rund um Schornstein, Dachfenster und Lüfterrohre dicht? Ist die Solaranlage beschädigt?</li><li><strong>Flachdach: </strong>Ist die Dachhaut intakt oder gibt es Haarrisse oder Beschädigungen? Sind die Anschlüsse zu Kamin, Lüfterrohren oder Gullys in Ordnung? Wird Regenwasser zuverlässig abgeführt?</li></ul><p><strong>Dach-Wartung dem Fachmann überlassen</strong><br />Eine Sichtprüfung nach Augenmaß genügt den Anforderungen an die Obliegenheitspflichten kaum. Ratsam ist es,&#160; die Dach-Wartung einem Fachbetrieb zu überlassen, damit sie gründlich und fachmännisch ausgeführt wird. Erfahrene Dach-Experten wissen am besten, worauf bei der Bestandsaufnahme des Dachzustands besonders geachtet muss. Mängel werden in einem Protokoll festgehalten und dem Hausbesitzer übergeben. Darin ist im Ergebnis zu sehen, ob das Dach repariert oder besser gleich saniert werden muss.<br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachziegel/dach-pflanzen-gebrochene-ziegel-dachdecker-verband-nordrhein.JPG Ist das Dach in einem schlechten Zustand, können Sturmschäden richtig teuer werden. Wurde die Wartung vernachlässigt, zahlt die Versicherung unter Umständen nicht Foto: Dachdecker Verband Nordrhein http://www.energie-fachberater.de/dach/regelmaessige-dach-wartung-ist-pflicht.php 18.10.2017 Was kostet eine Dachsanierung? Arbeiten und Kosten im Überblick Je nach Dachaufbau und Dacheindeckung müssen Hausbesitzer ein Dach alle 20 bis 80 Jahre sanieren. Genau so unterschiedlich wie die möglichen Dachformen sind dabei auch die Kosten der Dachsanierung. Denn diese hängen neben der vorhandenen Fläche vom Zustand des Hauses, den verwendeten Materialien und den geplanten Maßnahmen ab. Ein Überblick zu den Möglichkeiten und Kosten der Dachsanierung. <p>Die Möglichkeiten einer Dachsanierung sind vielfältig. Neben einer neuen Dacheindeckung oder Arbeiten am Dachstuhl selbst können Hausbesitzer auch eine Dachdämmung einbauen und die Dachentwässerung erneuern. Wie hoch die Kosten der Dachsanierung sind, hängt vom Umfang der geplanten Maßnahmen sowie der Größe und der Form des Hauses ab. <br /><br /><strong>Kosten für die neue Dacheindeckung</strong><br />Ist die vorhandene Dacheindeckung schon etwas in die Jahre gekommen oder zum Beispiel durch Unwetter beschädigt, können Hausbesitzer eine neue aufbringen lassen. Sofern der Dachstuhl intakt ist, umfassen die Arbeiten die Demontage der alten Deckung samt Lattung, das Aufbringen einer neuen Lattung und das Verlegen einer neuen Dacheindeckung. Neben der Form und der Größe des Daches entscheidet dabei vor allem das Material der neuen Dachhaut über die Höhe der Investitionen. Die Kosten der Dachsanierung belaufen sich überschlägig auf 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Eine Dacheindeckung aus Reet, Kupfer oder Schiefer ist allerdings teurer. Wollen Hausbesitzer außerdem auch <a href="/inhalte/dach/dachfenster/index.php" title="Dachfenster">Dachfenster </a>in die neue Dachhaut integrieren, müssen sie zusätzlich mit Kosten von 300 bis 500 Euro pro Stück rechnen. Aufwendigere Fensterlösungen erhöhen die Kosten.<br /><br /><strong>Kosten für einen neuen Dachstuhl</strong><br />Der Dachstuhl trägt die gesamte Dachkonstruktion. Er besteht in der Regel aus Holz, das zum Beispiel bei regelmäßigem Feuchteeinfall verwittern kann. Ist das der Fall, kommen Hausbesitzer um eine Sanierung nicht herum. Ein hoher Preis ist dabei für den Abriss der alten Holzkonstruktion, den Aufbau eines neuen Dachstuhls und die neue Dacheindeckung zu zahlen. Darüber hinaus fallen unter Umständen zusätzliche Aufwendungen für eine Dämmung oder eine neue Dachentwässerung an. Die Kosten für einen neuen Dachstuhl betragen rund 50 bis 80 Euro pro Quadratmeter (ohne Abriss, Dämmung und Dacheindeckung). Weicht das Dach stark von typischen Standardformen ab, können die Kosten für den neuen Dachstuhl durch den höheren Planungs- und Montageaufwand steigen. Auch die Integration von Dachgauben führt zu einem höheren Preis. <br /><br /><strong>Kosten der Dachsanierung durch Dämmung</strong><br />In vielen Fällen fordert die Energieeinsparverordnung (EnEV) auch eine Dachdämmung, wenn das Dach erneuert wird. Das gilt zum Beispiel dann, wenn Hausbesitzer die Flächen über beheizten Räumen erneuern oder ersetzen. Je nach Umfang der geplanten Sanierungsarbeiten kommen verschiedene Möglichkeiten der Dachdämmung in Frage, die sich auch bei den Kosten erheblich unterscheiden können. Grob zusammengefasst belaufen sich die <a href="/inhalte/daemmung/dachdaemmung/was-kostet-die-neue-dachdaemmung.php" title="Was kostet die neue Dachdämmung?">Kosten einer Dachdämmung</a> auf rund 20 bis 150 Euro.<br /><br /><strong>Kosten für die Dachentwässerung</strong><br />Oft wird im Zuge der Dachsanierung auch die Dachentwässerung erneuert. Je nach Material, Dachform und Aufwand schlägt die neue <a href="/inhalte/dach/dacheindeckung/dachrinne/index.php" title="Dachrinne">Dachrinne </a>mit Kosten von rund 1.000 bis 2.000 Euro zu Buche.<br /><br /><strong>Individuelle Planung bei Dachsanierung unverzichtbar</strong><br />Die Kosten der Dachsanierung hängen sehr stark von der Beschaffenheit und der Form des alten Daches und den geplanten Materialien ab. Die hier dargestellten Kosten sind als Richtwerte zu verstehen, zuverlässige Werte lassen sich nur bei einer individuellen Beratung und Planung bestimmen. Diese ist unverzichtbar und schützt vor bösen Überraschungen, wie unerwartet hohen Preisen. <br /><br /><strong>Förderung senkt die Kosten der Dachsanierung</strong><br />Entlastung bekommen Hausbesitzer zum Beispiel durch die KfW. Denn diese fördert die Dachsanierung im Zuge einer Dachdämmung mit zinsgünstigen Darlehen oder einmaligen Zuschüssen. Welche Voraussetzungen dabei zu erfüllen sind und wie man die Mittel beantragen kann, erklären wir im Beitrag <a href="/inhalte/dach/dacheindeckung/kfw-foerderung-schliesst-auch-neue-dacheindeckung-ein.php" title="KfW-Förderung schließt auch neue Dacheindeckung ein">"KfW-Förderung schließt auch neue Dacheindeckung ein"</a>. Wer keine Förderung in Anspruch nimmt, kann die <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/lohnkosten-fuer-handwerker-von-der-steuer-absetzen.php" title="Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen">Handwerkerkosten auch von der Steuer absetzen</a>.&#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachsanierung-neue-dacheindeckung-enerie-fachberater.jpg Die Kosten für eine Dachsanierung unterscheiden sich nach je nach Umfang der Arbeiten. Eine individuelle Beratung schützt vor bösen Überraschungen Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/dach/was-kostet-eine-dachsanierung.php 16.10.2017 Herbstcheck: So wird das Haus winterfest Dämmung, Dach, Fassade und Heizung auf dem Prüfstand Es ist Herbst und damit steht die ungemütliche Jahreszeit bevor: Nässe und Kälte setzen nicht nur uns, sondern auch dem Haus zu. Wichtig ist deshalb ein ausgiebiger Herbstcheck. Wie sehen Dach und Fassade aus? Funktioniert die Heizung? Und bleibt die Wärme auch sicher im Haus oder fehlt an der einen oder anderen Stelle noch die richtige Dämmung? Unsere besten Tipps für einen Herbstcheck rund ums Haus. <p>Ein aufmerksamer Rundgang ums Haus am Ende des Sommers zahlt sich aus. Wer Schäden an Dach und Fassade rechtzeitig vor dem Winter behebt, verhindert damit, dass Feuchtigkeit und Frost an die Substanz gehen und tiefgreifende Bauschäden nach sich ziehen. Mit einer systematischen Inspektion lassen sich Gefahrenquellen aus dem Weg räumen – so ist das Haus für den Winter gerüstet. Die wichtigsten Stationen für den Herbstcheck sind das Dach, die Fassade und die Heizung.<br /><br /><strong>Check Dach &amp; Fassade</strong><br />Bevor die Regen- und Sturmsaison startet, sollten Dach und Fassade auf Mängel überprüft werden: Gibt es lockere oder defekte Dachziegel? Ist die Dachabdichtung intakt? Wie sieht die Solaranlage aus? Gibt es Risse in der Fassade? Feuchte oder schadhafte Stellen an der Fassade können bei Frost zu Putzabplatzungen führen, aber durchaus auch tiefergreifende Schäden verursachen. Und gerade auf dem Dach bieten Schwachstellen nicht nur Angriffsfläche für Feuchtigkeit, sondern sind auch eine Gefahr, sollten Teile der Dacheindeckung herabfallen. Wer Dach und Fassade intakt halt, beugt größeren Schäden vor. Schwachstellen, die schon in diesem feuchten Sommer ins Auge gefallen sind, sollten spätestens jetzt fachgerecht behoben werden. <br /><br /><strong>Check Heizung</strong><br />Nach der langen Sommerpause lohnt sich auch ein Blick auf die Heizung, damit das Heizsystem voll funktionsfähig ist, wenn die ersten kalten Tage kommen. Wer jetzt einen Installateur mit der fachmännischen Wartung der Heizung beauftragt, kann beruhigt in die Heizsaison starten. Positiver Nebeneffekt: Eine gut gewartete Heizung arbeitet nicht nur verlässlicher, sondern auch effizienter und spart so Heizkosten. Ein hydraulischer Abgleich des Systems und das Entlüften der Heizkörper sparen Brennstoff. Leere Brennstoff-Tanks lassen sich jetzt noch günstiger auffüllen als mitten in der Heizsaison. Und wenn die alte Heizung nicht mehr zu retten ist, bleibt noch Zeit für eine Modernisierung.<br /><br /><strong>Check Dämmung</strong><br />Damit die Wärme auch dort bleibt, wo sie benötigt wird, ist eine möglichst lückenlose Dämmung erforderlich. Am meisten Energie sparen die Dachdämmung und die Fassadendämmung. Kurzfristig und sogar in Eigenregie durchführen lassen sich auf die Schnelle noch eine Dachbodendämmung, eine Kellerdeckendämmung und eine Dämmung der Heizungsrohre. An sämtlichen Fenstern und Türen ist es sinnvoll, die Dichtungen zu überprüfen, um kalter Zugluft den Weg abzuschneiden. <br /><br />Noch mehr Tipps und ausführlichere Informationen gibt’s auf einen Blick in unserem <a title="zum Ratgeber Herbstcheck" href="/inhalte/ratgeber/ratgeber-herbstcheck/index.php">Ratgeber Herbstcheck</a>.<br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/herbstcheck-rasen-laub-mtc.JPG Hallo Herbst: Wenn die Temperaturen und die Blätter fallen, ist es Zeit für einen Herbstcheck Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachziegel/dacheindeckung-dachziegel-dachrinne-mtc.JPG Die letzten schönen Tage sind ideal für eine Inspektion von Dach, Fassade, Heizung und Dämmung Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/news/herbstcheck-so-wird-das-haus-winterfest.php 13.10.2017 Die wichtigsten Begriffe rund um die Dämmung Fachchinesisch zu Dämmstoffen und Wärmedämmung einfach erklärt Steht eine energetische Sanierung an, entscheiden sich viele Hausbesitzer für eine Dämmung. Doch wer sich dann zu den Details und Dämmstoffen informieren möchte oder mit Energieberater und Handwerker auf Augenhöhe diskutieren will, hat seine liebe Müh‘ mit zahlreichen Fachbegriffen. Wir erklären, was Hausbesitzer zur Dämmung wissen müssen und welche Begriffe wichtig sind. <p><strong>EnEV</strong>: Sie begegnet Hausbesitzern bei einer Dämmung schnell - die Energieeinsparverordnung, kurz EnEV. Sie enthält alle gesetzlichen Vorgaben, die Hausbesitzer bei einer Dämmung beachten müssen. So ist festgehalten, welchen U-Wert das Dach, die Außenwand oder die Kellerdecke nach der Dämmung maximal noch erreichen darf. Danach richtet sich auch, welcher Dämmstoff in welcher Ausführung für die geplante Dämmung in Frage kommt.<strong><br /><br />U-Wert</strong>: Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt die Dämmwirkung eines kompletten Bauteils an, also beispielsweise einer kompletten Außenwand samt Mauerwerk und Putz. Dabei gilt: je kleiner der U-Wert, umso besser die Dämmwirkung. Mit einer Dämmung lässt sich der U-Wert eines Bauteils senken, also verbessern. Dann geht weniger Wärme über diese Konstruktion verloren.<br /><br /><strong>Wärmebrücke</strong>: Sie entsteht, wenn Bauteile mit unterschiedlicher Dämmwirkung aufeinandertreffen, zum Beispiel bei Anschlussstellen von Decken, Fenstern und Balkonen. Wenn durch eines der angrenzenden Bauteile die Wärme schneller nach draußen transportiert wird, besteht die Gefahr von Feuchtigkeit durch Kondensation und Schimmel. Mit einer lückenlosen Dämmung lassen sich solche Wärmebrücken vermeiden.<br /><br /><strong>Wärmeleitfähigkeit</strong>: Die Wärmeleitfähigkeit gibt die Wärmemenge an, die durch einen Baustoff hindurchgeht. Sie ist ein wichtiges Kriterium für die Qualität von Dämmstoffen. Je kleiner der Wert (Lambda λ), umso besser "wirkt" die Dämmung und umso mehr Heizkosten lassen sich sparen.<br /><strong><br />Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) / Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG)</strong>: Dämmstoffe werden nach ihrer Wärmeleitfähigkeit in Wärmeleitfähigkeitsstufen (WLS) beziehungsweise Wärmeleitfähigkeitsgruppen (WLG) eingeteilt. Je kleiner der Wert, umso besser und platzsparender die Dämmung. Je größer die WLS oder WLG, umso dicker muss die Dämmung ausgeführt werden. Bei der WLS werden die Dämmstoffe in 1er-Schritten eingeteilt, z. B. WLS 019 oder 032, bei der WLG erfolgt die Einteilung in 5er-Schritten wie WLG 035 oder WLG 040.&#160;</p> Energie-Fachberater.de / GDI http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/dachdaemmung/aufsparrendaemmung/dachdaemmung-gdi-ivh.jpg Wer die wichtigsten Begriffe rund um die Dämmung kennt, findet leicht den passenden Dämmstoff für seine Sanierung Foto: Gesamtverband Dämmstoffindustrie GDI / IVH http://www.energie-fachberater.de/daemmung/die-wichtigsten-begriffe-rund-um-die-daemmung.php 12.10.2017 FAQ Brandschutz und Fassadendämmung Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) mit vielen Dämmstoffen sicher Bei der energetischen Sanierung bringt kein anderes Thema die Gemüter so verlässlich in Wallung wie die Fassadendämmung mit einem Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS). Besonders im Fokus der Diskussion stehen immer wieder der Dämmstoff EPS (Polystyrol) und die Brandsicherheit. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema WDVS und Brandschutz zusammengestellt. <p><strong>Kann ich mein Haus noch mit einem WDVS aus EPS (Polystyrol) dämmen?</strong><br />Alle Wärmedämm-Verbundsysteme, die in Deutschland zugelassen sind, werden gründlich auf ihr Brandverhalten hin geprüft und sind "schwer entflammbar". Das trifft für Systeme mit Polystyrol als Dämmstoff genauso zu wie für Systeme mit Holzfaserdämmstoffen, Mineralwolle, Mineralschaum und anderen Dämmstoffen. <br /><br /><strong>Ist meine Fassadendämmung im Brandfall sicher?</strong><br />Viele Hausbesitzer sind durch Medienberichte zu spektakulären Brandfällen verunsichert. Tatsächlich gab es in den vergangenen Jahren nur wenige Fälle, bei denen die Fassadendämmung für den Brandverlauf eine Rolle spielte, und in den meisten dieser Fälle war das System nicht fertiggestellt oder nicht ordnungsgemäß ausgeführt. <a href="/inhalte/daemmung/fassadendaemmung/waermedaemm-verbundsystem-wdvs/neue-regeln-fuer-brandschutz-bei-fassadendaemmung-aus-styropor.php" title="Neue Regeln für Brandschutz bei Fassadendämmung aus Styropor">Die Brandschutz-Anforderungen an WDVS mit Stand 2016 fordern, dass bei WDVS aus Styropor im Sockelbereich sowie im Fassadenbereich sogenannte Brandriegel aus unbrennbaren Dämmstoffen eingebaut werden.</a> Wichtig bei der Fassadendämmung ist, dass nur die vom Hersteller dafür vorgesehenen Materialien zusammen im System verwendet werden, erklären die Experten von <a href="/inhalte/partner/daemmen-lohnt-sich/index.php" title="dämmen-lohnt-sich.de" >Qualitätsgedämmt e.V.</a>. Nur dann entspricht das WDVS den Prüfkriterien und erfüllt alle Anforderungen an den Brandschutz.<br /><br /><strong>Wie lässt sich der Brandschutz beim WDVS verbessern?</strong><br />Wer sich dennoch Sorgen um die Brandsicherheit seiner Fassadendämmung macht, hat mehrere Optionen: So gibt es in einem WDVS zum einen nichtbrennbare Dämmstoffe wie Mineralwolle und Mineralschaum. Wer sich für ein Polystyrol-WDVS entscheidet, erzielt durch die oben angesprochenen Brandriegel die entsprechende Brandsicherheit. Und nicht zuletzt empfehlen Experten, dass Mülltonen/Müllcontainer in ausreichender Entfernung von der Hauswand aufgestellt werden, da diese Auslöser von Gebäudebränden sein können.<br /><br /><strong>Muss ich nachrüsten, wenn mein Haus mit einem Polystyrol-WDVS gedämmt ist?</strong><br />Nein, das ist nicht erforderlich. Ist das WDVS allerdings schon mehrere Jahrzehnte alt, sodass auch der Wärmeschutz aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht wird, kann die Fassadendämmung saniert werden. <a href="/inhalte/daemmung/fassadendaemmung/waermedaemm-verbundsystem-wdvs/alte-fassadendaemmung-wdvs-aufdoppeln-statt-abreissen.php" title="Alte Fassadendämmung: WDVS aufdoppeln statt abreißen">Dafür wird das alte WDVS in der Regel nicht entfernt, sondern aufgedoppelt</a> und dabei mit den notwendigen Brandriegeln versehen. Brandriegel können auch nachgerüstet werden, wenn z. B. der Oberputz eines WDVS erneuert wird.&#160;</p> Qualitätsgedämmt e.V. / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/fassadendaemmung/waermedaemm-verbundsystem-wdvs/daemmung-fassade-waermedaemm-verbundsystem-wdvs-mtc.jpg Wichtig für den Brandschutz der Fassadendämmung ist, dass nur die vom Hersteller dafür vorgesehenen Materialien zusammen im System verwendet werden Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/daemmung/fassadendaemmung/waermedaemm-verbundsystem-wdvs/faq-brandschutz-und-fassadendaemmung.php 11.10.2017 Naturdämmstoffe im Überblick Dämmen mit nachwachsenden Rohstoffen Natur pur – das wünschen sich Hausbesitzer zunehmend auch für ihre Sanierung. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen werden beliebter, die ökologischen Vorteile der Naturdämmstoffe überzeugen. Andreas Skrypietz, Projektleiter der bundesweiten Klimaschutzkampagne "Haus sanieren – profitieren" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), stellt einige Naturdämmstoffe vor. <p>Auch wenn Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sich zunehmender Beliebtheit erfreuen, sind sie nach wie vor teurer als vergleichbare konventionelle Dämmstoffe. Etablieren konnten sich vor allem Holzfaserdämmstoffe und die Zellulose-Dämmung, die anderen Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen bewegen sich trotz ihrer positiven Eigenschaften eher in der Nische.<br /><br /><strong>Hanf</strong>: Bei Flachs und Hanf haben es Hausbesitzer mit einem Wohlfühl-Dämmstoff zu tun. Mit dem Naturstoff Hanf können Dächer, Wände und Böden gedämmt werden. Ob als Matten, Mörtel oder Stroh - die Verarbeitung ist einfach, sauber. Außerdem können Hausbesitzer Naturdämmstoffe wie Flachs oder Hanf, die ohne chemische Zusätze gegen Insekten sind, nutzen, denn Hanf enthält keine Nährstoffe und ist deshalb für Tiere als Futter uninteressant. Wegen seiner Robustheit werden beim Anbau keine Pflanzen- und Insektenschutzmittel und auch kein Dünger eingesetzt und somit die Ackerböden nicht belastet. Hanf und Flachs halten zudem nicht nur die Wärme im Haus, sie sind auch gute Schalldämmer.<br /><br /><strong>Holz</strong>: Ob als Holzfaser, Holzplatte oder Zellulose – Holz ist der Klassiker unter den Naturdämmstoffen. Der Dämmstoff aus nachwachsenden Rohstoffen sorgt zuverlässig für Schallschutz und enthält nur wenige Schadstoffe. Und: Nicht nur im Winter ist die Dämmwirkung von Holz sehr gut, es schützt, wie viele Dämmstoffe, im Sommer auch vor Überhitzung in den Räumen. Holz nimmt darüber hinaus Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und kann sie, als Feuchteregulator, wieder abgeben. Holzweichfaserplatten lassen sich von Heimwerkern gut bei der Dachdämmung einbauen und auch die Zellulosedämmung wird immer beliebter. Dennoch sollten sich Baufachleute das Vorhaben zunächst ansehen.<br /><br /><strong>Schafwolle</strong>: Die Bio-Dämmung von der Weide wird zum Dämmen von Wänden, Dächern und Böden als Vlies, Filz oder Wollballen eingesetzt. Schafwolle ist als Dämmung deshalb so gut geeignet, weil sie sich kräuselt und damit unzählige Hohlräume bildet, in denen die Wärme festgehalten wird. Schall wird geschluckt und ähnlich wie andere faserige ökologische Dämmstoffe kann Wolle Feuchtigkeit aufnehmen, ohne dass ihre Dämmwirkung nachlässt. Vor allem bei der Sanierung von mit Schadstoffen belasteten Räumen findet Schafwolle vielfach Anwendung. In ihren Fasern werden Schadstoffe wie Formaldehyd gebunden und in ungefährliche Stoffe umgewandelt. Die Wolle eignet sich außerdem gut zum Fugenstopfen und Ausfüllen von Hohlräumen. Ein weiterer Vorteil: Schafwolle entzündet sich erst bei 560 Grad, Brandschutz gibt es also inklusive. Nachteil: Schafwolle als Dämmung ist sehr hochpreisig und oft stammt die Wolle aus Australien, Neuseeland oder Österreich und muss aufwändig angeliefert werden.<br /><br /><strong>Strohballen</strong>: Noch ist Stroh ein Exot am Bau, doch das Material erfreut sich einer steigenden Beliebtheit. Der Vorteil: Für das Herstellen von Stroh ist kein zusätzlicher Energieaufwand nötig. Es wird zu Ballen gepresst und anschließend als hochwertiger Dämmstoff aus nachwachsenden Rohstoffen genutzt. Der Nachteil: Es ist ziemlich schwer, einen Handwerksbetrieb zu finden, der diese Bauweise anbietet.<br /><br /><strong>Seegras</strong>: Noch exotischer als eine Dämmung mit Strohballen mutet der Naturdämmstoff Seegras an. Aus seinen Fasern, die an den Stränden der Ostsee und des Mittelmeeres zu finden sind, wird inzwischen Dämmmaterial entwickelt. Das zerkleinerte und gereinigte Fasermaterial wird als Dämmstoff entweder geschüttet, gestopft oder mit Einblasgeräten in Dächern, Decken und Wänden verwendet. Dabei sorgt der natürliche Silikatgehalt bei einigen Seegras-Sorten für einen chemiefreien Einsatz und führt dazu, dass das Material nicht schimmelt und sehr haltbar ist. Die Wärmedämmeigenschaften sind mit denen herkömmlicher Dämmstoffe vergleichbar und übertreffen diese sogar bei dem immer bedeutender werdenden sommerlichen Wärmeschutz. Seegras wächst zudem quasi unendlich nach und verbraucht weder Anbauflächen noch Frischwasser oder Dünger. Die "Ernte" vom Strand ist umweltschonend und die Aufbereitung selbst erfordert nur wenig Energie.<br /></p> DBU http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/schafe-auf-einer-wiese-dbu.JPG Ein Wollmantel für das Haus: Schafe liefern den Rohstoff für die Dämmung aus nachwachsenden Rohstoffen, die als Vlies, Filz oder Ballen eingesetzt wird Foto: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) http://www.energie-fachberater.de/daemmung/naturdaemmstoffe-im-ueberblick.php 10.10.2017 Was kostet die neue Dachdämmung? Möglichkeiten und Kosten der Dachisolierung im Überblick Mit einem Anteil von rund 20 Prozent verliert ein Haus viel Wärme über das Dach. Zum Glück ist eine Dachdämmung meistens einfach umzusetzen. Die Isolierung senkt die Heizkosten und schützt im Sommer sogar vor hohen Temperaturen. Aber wie hoch sind die Kosten der Dachdämmung und welche Möglichkeiten haben Hausbesitzer, ihr Dach zu isolieren? <p>Die Kosten einer Dachdämmung hängen neben der Größe des Hauses vor allem von der Lage der Dachisolierung. Unterschieden wird nach Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung, Untersparrendämmung, Einblasdämmung und Flachdachdämmung.<br /><br /><strong>Kosten für eine Aufsparrendämmung mit neuer Dacheindeckung</strong><br />Bei der Aufsparrendämmung bringen Handwerker die Dachdämmung von außen auf. Das bietet zwar einen optimalen Schutz vor Wärme und Kälte, ist aber vergleichsweise teuer. So benötigt das Dach bei dieser Variante auch eine neue Eindeckung. Inklusive Material (Dampfsperre, Dämmung, Unterspannbahn, Lattung und Schalung, Dachziegel, etc.) und Montage können Hausbesitzer mit Kosten von rund 130 bis 250 Euro pro Quadratmeter für die Dachdämmung von außen rechnen. <br /><strong><br />Kosten für eine Zwischensparrendämmung </strong><br />Die Zwischensparrendämmung besteht in der Regel aus weichen Matten, die zwischen die Sparren der Dachkonstruktion geklemmt werden. Die Lösung lässt sich meist einfach von innen umsetzen und ist deshalb günstiger als die Dämmung von außen. Die Kosten der Dachdämmung belaufen sich hier auf rund 40 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Darin inbegriffen sind Dämmstoff, Dampfsperre und eine raumseitige Decke aus Holz oder Gipskarton. <br /><br /><strong>Kosten für die Untersparrendämmung </strong><br />Auch die Untersparrendämmung lässt sich von innen anbringen, ohne die Dachhaut anzugreifen. Das ermöglicht die einfache nachträgliche Montage der isolierenden Schicht und sorgt für geringe Ausgaben. Wie der Name schon sagt wird eine Untersparrendämmung unter der Zwischensparrendämmung angebracht. Material und Montage für die Dachdämmung kosten hier rund 30 bis 70 Euro pro Quadratmeter. Erledigen Hausbesitzer die Arbeiten in Eigenregie, können sie zusätzlich sparen. <br /><br /><strong>Kosten einer Einblasdämmung am Dach</strong><br />Eine moderne Alternative zur Dachdämmung von innen ist die Einblasdämmung. Dabei verkleiden Experten die Dachsparren mit Holz und füllen die Sparren-Zwischenräume mit flockigen Dämmmaterialien. Ist die Unterspannbahn der äußeren Dachhaut noch intakt, funktioniert diese Lösung einfach, schnell und günstig. Die Kosten der Dachdämmung belaufen sich dabei auf rund 20 bis 50 Euro pro Quadratmeter.<br /> <br /><strong>Kosten für eine Flachdachdämmung</strong><br />Geht es um die Isolierung von Flachdächern ist der Aufwand meistens höher. Vor allem dann, wenn Handwerker die äußere Haut neu beschichten und abdichten müssen. Abhängig von der jeweiligen Konstruktion des Daches können Hausbesitzer überschlägig mit Kosten von 50 bis 250 Euro pro Quadratmeter für die Flachdachdachdämmung rechnen. Mit 30 bis 60 Euro pro Quadratmeter ist eine Einblasdämmung auch hier eine günstige Alternative. Zumindest dann, wenn das Dach aus einer Holzkonstruktion besteht und die Sparrenzwischenräume gut zugänglich sind. <br /><br /><strong>Förderung senkt die Kosten der Dachdämmung</strong><br />Wie teuer eine Dachdämmung tatsächlich ist, hängt neben den verwendeten Dämmstoffen und der Größe des Hauses vor allem von der Umsetzung ab. Dabei sind die Kosten generell niedriger, wenn Hausbesitzer oder Experten die neue Dämmschicht von innen anbringen. Um die Kosten zu senken, sollten Hausbesitzer auch über eine Förderung der KfW nachdenken. Diese gibt es in Form von Krediten oder Zuschüssen immer dann, wenn das Dach in einem deutlich besseren Standard gedämmt wird, als von der Energieeinsparverordnung verlangt. Welche Voraussetzungen dabei zu erfüllen sind und in welcher Höhe sich die Kosten der Dachdämmung senken lassen, erklären wir im Beitrag "<a href="/inhalte/daemmung/dachdaemmung/foerderung-fuer-die-dachdaemmung.php" title="Förderung für die Dachdämmung">Förderung für die Dachdämmung</a>". Wer keine Förderung in Anspruch nimmt, sollte die <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/lohnkosten-fuer-handwerker-von-der-steuer-absetzen.php" title="Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen">Handwerkerkosten von der Steuer absetzen</a>.<br /><br />*Wir haben die Kosten für eine Dachdämmung sorgfältig recherchiert. Es handelt sich jedoch um Durchschnittswerte für eine erste Kalkulation. Je nach Region, Zustand des Dachs und ausgewählten Materialien können die tatsächlichen Kosten auch davon abweichen. Sicherheit über die Kosten erhalten Hausbesitzer mit einem <a href="/inhalte/angebote-preisvergleiche/daemmung-angebote.php" title="Was kostet die neue Dämmung?">Handwerker-Angebot</a>. &#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/dachdaemmung/aufsparrendaemmung/aufdachdaemmung-aufsparrendaemmung-energie-fachberater.jpg Von außen teurer, von innen günstiger: Wie teuer eine Dachdämmung ist, hängt vom Dämmstoff, der Größe des Hauses und der Umsetzung ab Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/daemmung/dachdaemmung/was-kostet-die-neue-dachdaemmung.php 09.10.2017 Blower-Door-Test findet Lecks im Haus Luftdichtheitsmessung hilft bei Sanierung Wenn das Haus aber nun ein Loch hat ... ist es mit dem Heizkosten sparen nicht weit her. Nur wenn ein Haus dicht ist, helfen neue Heizung und Fenster beim Energiesparen. Sonst entweicht Wärme weiterhin über Ritzen und der Einspareffekt verpufft. Energieberater Andreas Skrypietz von der bundesweiten Klimaschutzkampagne "Haus sanieren – profitieren!" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) erklärt, wie die Luftdichtheitsmessung – auch Blower-Door-Test genannt – bei der Sanierung eingesetzt wird. <p>Das Loch im Fahrradschlauch ist mit einem alten Trick leicht zu finden: Luft aufpumpen, Schlauch ins Wasser halten und auf Luftbläschen achten. Um Löcher im Haus zu finden, geht man ähnlich vor: Eine Luftdichtheitsmessung - auch Blower-Door-Test, Differenzdruck-Messung oder Luftdichtigkeitstest genannt - spürt Fugen und andere Stellen auf, über die Luft und damit Wärme verloren gehen.<br /><br /><strong>So funktioniert der Blower-Door-Test</strong><br />Um Stellen im Haus zu finden, an denen Wärme ungehindert entweichen kann, wird ein Gebläse in den Rahmen einer Außentür oder eines Fensters eingebaut. Alle Türen im Haus werden geöffnet, alle Fenster geschlossen. Über die Anlage wird dann abwechselnd Luft eingeblasen und wieder herausgesaugt, so dass Über- und Unterdruck entstehen. Mit diesem Prinzip werden undichte Stellen ausfindig gemacht. Oft kommt kombiniert zum Blower-Door-Test auch Theaternebel oder eine Thermografie zum Einsatz. Diese zeigt anhand einer Farbskala, wo sich die kältesten Stellen am Haus befinden.<br /></p> <p><strong>Darauf wird beim Blower-Door-Test besonders geachtet</strong><br />Die Luftdichtheitsmessung dauert bei einem Einfamilienhaus bis zu drei Stunden. Dabei werden kritische Stellen mit dem Blower-Door-Test besonders unter die Lupe genommen: Denn überall dort, wo Bauteile aufeinander stoßen oder das Material wechselt, können winzige Risse entstehen. Das ist zum Beispiel bei Einbaufugen von Fenstern der Fall und bei Kabeln und Rohren, die die so genannte Dampfbremse – die dazu dient, Feuchteschäden zu vermeiden – am Dach durchdringen. Manche kennen das Problem vielleicht auch vom so genannten Orkan aus der Steckdose, bei dem der Wind aus der Steckdose pfeift.<br /><br /><strong>Das kostet ein Blower-Door-Test</strong><br />Für eine Luftdichtheitsmessung zur Überprüfung der Anforderungen der EnEV bei einer Sanierung fallen bei einem klassischen Einfamilienhaus mit einer Größe von 150 Quadratmetern Kosten von durchschnittlich 300 bis 500 Euro an. Das Geld für einen Blower-Door-Test ist gut investiert, denn gerade bei Altbauten stellten sich mit der Zeit Verschleißerscheinungen ein. Und nach der Sanierung hilft die Luftdichtheitsmessung den Erfolg zu dokumentieren und die Luftdichtheit sicherzustellen.<br /><br />Wenn größere Schwachstellen mit dem Blower-Door-Test entlarvt werden, sollten diese natürlich auch im Rahmen einer Sanierung behoben werden. Sonst pusten Hausbesitzer im wahrsten Sinne des Wortes ihr Geld einfach weiter in die Luft.<br /></p> DBU http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/dachdaemmung/blower-door-test-sachverstaendiger-foto-deutsche-bundesstiftung-umwelt-dbu.jpg Auf der Suche nach Löchern und Ritzen: Mit einem Blower-Door-Test findet der Experte undichte Stellen am Haus Foto: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) http://www.energie-fachberater.de/daemmung/dachdaemmung/blower-door-test-findet-lecks-im-haus.php 09.10.2017 Heizungsrohre im Keller mit wenig Aufwand isolieren Geringe Kosten für die Dämmung machen sich schnell bezahlt Heizungsrohre ohne Isolierung, die im kalten Keller unter der Decke verlaufen, verlieren jährlich im Schnitt zwischen sieben und zehn Litern Heizöl pro Meter. Damit heizen Hausbesitzer den Keller statt ihre Räume. Energieberater Matthias Dörr empfiehlt deshalb eine Dämmung für ungedämmte Warmwasserleitungen und den Austausch alter Isolierungen. Am besten erledigen Hausbesitzer das sofort, spätestens aber bei der Erneuerung der Heizung. <p>Bei Kosten von drei bis fünf Euro pro Meter Dämmung für gängige Rohrleitungen rechnet sich diese Maßnahme oft schon in einer Heizperiode. Denn Energieberater gehen davon aus, dass der jährliche Verlust durch ungedämmte Rohre und Leitungen in einem 30 Jahre alten Reihenhaus rund 2.300 Kilowattstunden beträgt. Das entspricht dem Jahresenergieverbrauch von zehn Tiefkühlschränken beziehungsweise Heizöl für 140 Euro. Im Heizungsraum oder Keller sind die Leitungen oft so angebracht, dass sie gut zugänglich sind. "Die Dämmung der Rohrleitungen kann dann in der Regel problemlos selbst erledigt werden", weiß Energieberater Dörr. Er empfiehlt, auf eine geschlossene und lückenlose Dämmhülle zu achten. Empfehlenswert sind Produkte aus Mineralwolle oder spezielle Dämmungen aus Kunststoff, die hitzebeständig sind. Von vielen Herstellern sind schon vorgefertigte Dämmschalen erhältlich. Verbindungen und Stöße werden mit einem geeigneten Klebeband geschlossen. Nach der Isolierung der Heizungsrohre sparen Hausbesitzer sofort Heizkosten. Hinzu kommt ein Vorteil bei Warmwasserleitungen: Das Wasser kommt nun wärmer an der Zapfstelle an.<br /> <br /> <a href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/daemmung-rohrleitungen/pflicht-laut-enev-daemmung-der-rohrleitungen.php" title="Pflicht laut EnEV 2014: Dämmung der Rohrleitungen">Dass Rohrleitungen im kalten Keller gedämmt werden müssen, schreibtübrigens auch die Energieeinsparverrordnung (EnEV) für Häuser mitmehr als zwei Wohnungen vor.</a> Bei kleineren Häusern greifen die Regelungen bei einem Eigentümerwechsel. Die Mindeststärke der Dämmung beträgt 20 Millimeter, wenn der Dämmstoff Wärmeleitgruppe 035 aufweist. Das gilt bis zu einem Rohrdurchmesser von 22 Millimetern. Darüber hinaus muss die Dämmdicke dem Rohrdurchmesser angeglichen werden.<br /> <br /> <strong>Alte Isolierungen von Heizungsrohren ersetzen</strong><br /> Alte Isolierungen, die vor Jahren als sogenannte Gipsbinden um die Heizungsrohre gewickelt wurden, sind wahre Energieverschwender. Die Wärmeleitfähigkeit über diese Binden ist enorm und somit auch der Verlust an kostbarer Energie. Damals wurden auch so genannte Schaumstoffumhüllungen verbaut. "Diese verlieren im Laufe der Zeit allerdings stark an Dämmleistung. Das Material zerbröselt regelrecht beim Umfassen", berichtet Energieberater Matthias Dörr aus seiner Beratungspraxis.<br /></p> Matthias Dörr / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmung-keller/daemmung-rohrleitungen/alte-isolierung-rohrleitungen-matthias-doerr.jpg Alte Rohrisolierungen, aus denen Dämm-Material heraus bröselt, sollten schnell ersetzt werden Foto: Matthias Dörr http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-keller/daemmung-rohrleitungen/rohrleitungen-im-keller-mit-wenig-aufwand-daemmen.php 05.10.2017 Was kostet die Dachbodendämmung? Möglichkeiten und Kosten im Überblick Möchten Hausbesitzer ihre Heizkosten senken, ist die Dämmung der obersten Geschossdecke eine günstige Möglichkeit. Die Arbeiten lassen sich in der Regel selbst erledigen und reduzieren die Wärmeverluste erheblich. Ein Vorteil sind außerdem die vergleichsweise geringen Kosten der Dachbodendämmung. <p>Um die Kosten einer <a href="/inhalte/daemmung/dachbodendaemmung/index.php" title="Dachbodendämmung">Dachbodendämmung </a>zu bestimmen, kommt es zunächst auf die Ausgangssituation und die Art der Umsetzung an. Unterscheiden lassen sich die Unterdeckendämmung, die Zwischendeckendämmung und die Aufdeckendämmung. Planen Hausbesitzer die Dämmung von oben auf dem Dachboden, müssen sie darüber hinaus auch entscheiden, ob der Dachboden begehbar sein soll.<br /><br /><strong>Kosten der Dachbodendämmung von unten</strong><br />Die Unterdeckendämmung bietet sich immer dann an, wenn der Dachraum nur schwer zugänglich ist. Sie besteht aus einer neu eingezogenen Unterdecke aus Holz oder Trockenbauelementen, die dann mit Dämmmatten oder einer Einblasdämmung versehen wird. Die Kosten der Dachbodendämmung von unten sind vergleichsweise hoch. So schlagen Unterkonstruktion, Deckenbelag und Dämmmaterialien mit rund 35 bis 60 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Ausschlaggebend für die tatsächlichen Preise ist vor allem das Material der Unterdecke. Während sich Holzpaneele zum Beispiel einfach montieren lassen, muss Gipskarton verspachtelt, geschliffen und gestrichen werden. Der hohe handwerkliche Aufwand sorgt entsprechend auch für höhere Kosten.<br /><br /><strong>Kosten für Einblasdämmung in der obersten Geschossdecke</strong><br />Einfach, sauber und günstig ist die <a href="/inhalte/daemmung/dachbodendaemmung/dachbodendaemmung-mit-einblasdaemmung.php" title="Dachbodendämmung mit Einblasdämmung">Einblasdämmung</a>. Dabei bringen Experten flockige Dämmstoffe unter hohem Druck in die Zwischenräume einer Holzbalkendecke ein. Die Maßnahme lässt sich oft an einem Tag umsetzen und der Dachboden muss dazu nicht einmal freigeräumt werden. Die Kosten der Dachbodendämmung mit Einblasdämmstoffen belaufen sich je nach örtlicher Situation und Dämmstoff auf rund 15 bis 30 Euro pro Quadratmeter. <br /><br /><strong>Kosten der Dachbodendämmung von oben</strong><br />Die Dachbodendämmung von oben lässt sich auch ohne handwerkliche Erfahrung einfach selbst umsetzen. Sie eignet sich sowohl bei Beton- als auch bei Holzbalkendecken und besteht aus einer Dämmschicht, die von oben auf die bestehende Decke gelegt wird. Geht es um die Kosten, kommt es vor allem auf die Art der Ausführung an. So sorgt zum Beispiel eine zusätzliche Holzkonstruktion immer dann für höhere Ausgaben, wenn der Dachboden auch nach der Sanierung begehbar sein soll. Mit einem nicht begehbaren Aufbau können Hausbesitzer den Dachboden bereits für 15 bis 30 Euro pro Quadratmeter dämmen. Die begehbare Alternative schlägt hingegen mit Kosten von rund 30 bis 60 Euro pro Quadratmeter zu Buche. <br /><br /><strong>Kosten für eine wärmegedämmte Bodentreppe</strong><br />Hat die oberste Geschossdecke eine hohe energetische Qualität, bildet die alte <a href="/inhalte/innenausbau/bodentreppen/index.php" title="Bodentreppe">Bodentreppe</a> oft eine große Schwachstelle. Denn diese ist meistens nur wenig gedämmt und lässt viel Luft unkontrolliert nach oben. Abhilfe schaffen energiesparende Modelle. Zusätzlich zu den Kosten der Dachbodendämmung sollten Hausbesitzer für eine wärmegedämmte Bodentreppe deshalb noch einmal rund 300 bis 400 Euro einplanen. <br /><br /><strong>Förderung senkt die Kosten - auch bei Eigenleistung</strong><br />Die KfW reduziert die Kosten der Dachbodendämmung mit zinsgünstigen Krediten oder einmaligen Zuschüssen. Hausbesitzer bekommen bis zu 10 Prozent der anfallenden Kosten erstattet, wenn die oberste Geschossdecke eine hohe energetische Qualität erreicht. Das Besondere ist, dass es die Mittel auch für die Umsetzung in Eigenregie gibt. Wie das funktioniert, und wie die Förderung beantragt wird, erklären wir im Beitrag "<a href="/inhalte/daemmung/dachbodendaemmung/foerderung-fuer-die-dachbodendaemmung.php" title="Förderung für die Dachbodendämmung">Förderung für die Dachbodendämmung</a>". Wer keine Förderung in Anspruch nimmt, sollte die <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/lohnkosten-fuer-handwerker-von-der-steuer-absetzen.php" title="Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen">Handwerkerkosten von der Steuer absetzen</a>.<br /><br />*Wir haben die Kosten für eine Dachbodendämmung sorgfältig recherchiert. Es handelt sich jedoch um Durchschnittswerte für eine erste Kalkulation. Je nach Region, Zustand der Fassade und ausgewählten Materialien können die tatsächlichen Kosten auch davon abweichen. Sicherheit über die Kosten erhalten Hausbesitzer mit einem <a href="/inhalte/angebote-preisvergleiche/daemmung-angebote.php" title="Was kostet die neue Dämmung?">Handwerker-Angebot</a>. &#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/dachbodendaemmung/handwerker-daemmung-oberste-geschossdecke-rigips.jpg Die Kosten für die Dachbodendämmung sind vergleichweise niedrig. Sie steigen etwas an, wenn die oberste Geschossdecke nach der Sanierung begehbar sein soll Foto: Saint-Gobain Rigips GmbH http://www.energie-fachberater.de/daemmung/dachbodendaemmung/was-kostet-die-dachbodendaemmung.php 05.10.2017 Dämmung des Rollladenkastens richtig planen Luftdichter Abschluss enorm wichtig Damit keine Wärmebrücken entstehen, sollte der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) der Rollladenkästen dem U-Wert des Wandaufbaus entsprechen. Da sich der zwischen Innenraum und Außenluft meistens aber nur eine dünne Holzplatte befindet, sind die Dämmeigenschaften des Rollladenkastens bei Altbauten bei weitem nicht ausreichend. Energieberater Rolf-Peter Weule erklärt, was Hausbesitzer bei der Dämmung des Rollladenkastens beachten müssen. <p>Bei Rollladen unterscheidet man zwischen Einschub- oder Aufsatzrollladen - hier ist der Rollladenkasten (auch Sturzkasten genannt) im Mauerwerk über dem Fenster eingebaut - sowie Vorbaurollladen, die an der Außenwand vor dem Fenster angebracht sind. "Wenn der Rollladenkasten in die Wand eingebaut ist, sollte er eine Dämmung erhalten, bei reiner Außeninstallation (Vorbaurollladen) kann man darauf verzichten", so Energieberater Rolf-Peter Weule. Denn die außen aufgesetzten Rollladenkästen haben geringere Energieverluste. Allerdings sind sie nicht so gebräuchlich, weil sie den Charakter des Hauses verändern und oft als optisch störend empfunden werden.<br /> <br /> "Werden die alten Rollladen weiterhin genutzt, können die Rollladenkästen durch eine nachträgliche Dämmung entscheidend verbessert und Energieverluste wesentlich reduziert werden", betont Energieberater Weule. Im Idealfall wird der Hohlraum des Rollladenkastens an allen fünf Seiten mit geeigneten Dämmstoffen versehen, die so dick wie möglich sein müssen und durchgängig lückenlos zu verlegen sind.<br /> <br /> <strong>Ohne luftdichten Abschluss geht Dämmwirkung verloren</strong><br /> "Am wichtigsten sind die dem Raum zugewandten Flächen nach unten und vorne. Die Dämmung der restlichen Seiten dient der Verringerung von Wärmebrücken, ist aber häufig nur mit verringerter Dämmstärke durchführbar", erklärt der Energieberater weiter. Eine Dämmung von außen bringt wenig, zumal die Anschlüsse des Kastendeckels an Kasten und Fenster nach wie vor eine Schwachstelle sind.<br /> <br /> Abschließend erfolgt die luftundurchlässige Abdichtung: Denn schließt ein Rollladen nicht dicht ab, kann Wind dahinter gelangen, in den Kasten wehen, diesen und das Fenster selbst auskühlen und durch den äußeren Spalt oben wieder abfließen. "Damit hat der Rollladen keinerlei Wärmedämmwirkung mehr und es kommt unnötig viel Zugluft durch die Gurtführung des Rollladenkastens ins Innere", erklärt Energieberater Weule. Sämtliche Fugen wie am Kastendeckelrand und am Rollladenauslass sowie die Gurtdurchführungen müssen deshalb mit Dichtungsbändern, Bürstendichtungen oder speziellen Gummistopfen abgedichtet werden.<br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmung-rollladenkasten/daemmung-rollladenkasten-beck-heun.jpg Alte Rollladenkästen sind eine erhebliche energetische Schwachstelle. Die nachträgliche Dämmung spart Heizkosten und macht Schluss mit Zugluft Foto: Beck+Heun GmbH http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-rollladenkasten/daemmung-des-rollladenkastens-richtig-planen.php 04.10.2017 Diese drei Fehler bei der Dachbodendämmung müssen nicht sein Anleitung für die Dämmung der obersten Geschossdecke Um Kosten zu sparen, planen viele Hausbesitzer eine Dachbodendämmung in Eigenregie. Das ist grundsätzlich auch gut möglich, handwerklich Geschickte können eine Dämmung auf der obersten Geschossdecke unproblematisch einbauen. Aber Vorsicht bei Schnellschüssen und Pfusch! Denn die können die Dämmwirkung erheblich beeinträchtigen und sogar Bauschäden durch Feuchtigkeit zur Folge haben. Diese drei Fehler sollten Hausbesitzer vermeiden: <p><strong>Fehler 1: Keine Beratung</strong><br /></p> <p>Ran an die Dämmung, denkt sich so mancher Hausbesitzer und verlegt einfach den Dämmstoff, den er günstig bekommt oder noch vorrätig hat. Doch das muss nicht unbedingt der passende sein! Zur Auswahl stehen Rollfilz, Flocken, Granulat oder Dämmplatten. Welcher Dämmstoff tatsächlich am besten zum Einsatz kommt hängt davon ob, ob der Dachboden später begehbar sein soll oder nicht. Außerdem müssen bei der Dämmung die <a title="Vorgaben der EnEV 2014 für die Dämmung der obersten Geschossdecke" href="/inhalte/daemmung/dachbodendaemmung/vorgaben-der-enev-fuer-die-daemmung-der-obersten-geschossdecke.php">Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014)</a> erfüllt werden. Deshalb sollten sich Heimwerker vorher immer beraten lassen, welcher Dämmstoff in welcher Dicke sich eignet.</p> <p><strong>Fehler 2:</strong> <strong>Hohlräume bei Holzbalkendecken</strong></p> <p>Unter den Dielen oder Platten von Holzbalkendecken befinden sich oft noch Hohlräume, die entweder nicht oder lückenhaft gefüllt sind. Wenn Luft in diesen Hohlräumen zirkulieren kann, sind oben auf dem Dachboden verlegte Dämmplatten wirkungslos. Deshalb sollten die Hohlräume mit einem Einblasdämmstoff vollständig ausgefüllt werden.<br /></p> <p><strong>Fehler 3: Fugen beim Verlegen von Dämmplatten</strong><br /></p> <p>Eine Dachbodendämmung ist schnell verlegt, doch zu schnell sollte es auch nicht gehen. Beim Verlegen der Dämmplatten oder Rollfilze ist Sorgfalt angebracht. Dämmplatten und Rollfilzbahnen sollten immer dicht an dicht und versetzt verlegt werden. Damit wird verhindert, dass große Fugen in der Dämmschicht entstehen, die die Dämmung wirkungslos machen. <br /></p> IpeG-Institut / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/dachbodendaemmung/dachbodendaemmung-steinwolle-daemmplatten-tegarock-rockwool.jpg Dicht an dicht verlegt sorgen die Dämmplatten für einen ausgezeichneten Wärmeschutz auf der obersten Geschossdecke Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL GmbH &amp; Co. KG http://www.energie-fachberater.de/daemmung/dachbodendaemmung/diese-drei-fehler-bei-der-dachbodendaemmung-muessen-nicht-sein.php