News | www.Energie-Fachberater.de Meldungen rund um Modernisieren, Renovieren, Förderung und Energieberatung DE Sat, 23 Sep 2017 00:33:12 +0200 20.09.2017 Neue Förderung für elektronische Durchlauferhitzer 100 Euro Zuschuss für vollelektronische Geräte Jedes Jahr werden eine halbe Million elektrische Durchlauferhitzer zur Warmwasserbereitung durch ersetzt. Damit mit dem neuen Durchlauferhitzer aber auch deutlich Energie eingespart werden kann, kommt es auf das richtige Gerät an. Statt eines günstigen Standardmodells sollte ein Komfort-Durchlauferhitzer mit vollelektronischer Leistungs- und Warmwassermengenregelung gewählt werden. Dafür erhalten Eigentümer einen Zuschuss von 100 Euro. <p>Komfort-Durchlauferhitzer mit vollelektronischer Leistungs- und Warmwassermengenregelung arbeiten wesentlich effizienter als die Standardmodelle: Rund 20 Prozent Energie lassen sich mit ihnen einsparen, ohne das Nutzerverhalten einzuschränken. Denn die Geräte liefern eine stufenlos einstellbare und gradgenaue Warmwasser-Auslauftemperatur zwischen 20 °C und 60 °C. Die integrierte Elektronik regelt die Leistung in Abhängigkeit von der gewählten Warmwassertemperatur und der Wassermenge automatisch. Dadurch muss der Durchlauferhitzer beispielsweise bei einem Duschgang nur einen Teil der vollen Leistung aufwenden und arbeitet energieeffizienter. Hinzu kommt, dass über diese modernen Geräte Energieverbrauch und Energiekosten erfasst und dargestellt werden können. Diese Transparenz motiviert Nutzer häufig, ihr Verbrauchsverhalten zu optimieren.<br /><br /><strong>Schritt für Schritt zum Zuschuss</strong><br />Für den Austausch eines Altgeräts gegen einen vollelektronischen Durchlauferhitzer gibt es ab sofort einen Zuschuss. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert den Austausch der Geräte im Rahmen des Förderprogramms "STEP up! – Stromeffizienzpotentiale nutzen" mit einem Zuschuss von 100 Euro.<br /><br />Dafür können sich Hausbesitzer auf der Seite <a href="https://www.foerderung-durchlauferhitzer.de" title="zur Förderseite des BMWi" rel="nofollow">https://www.foerderung-durchlauferhitzer.de</a> registrieren. Dort gibt es auch eine Liste mit den förderfähigen Geräten. Nach der Online-Registrierung und Installation des neuen Durchlauferhitzers werden der Fördervertrag, eine Kopie der Handwerkerrechnung mit Entsorgungsnachweis und der Zahlungsbeleg eingereicht und der Zuschuss nach Prüfung aller Unterlagen überwiesen.&#160;</p> Wärme+ / BMWi http://www.energie-fachberater.de/bilder/innenausbau/bad/warmwasserbereitung/vollelektronischer-durchlauferhitzer-clage.jpg Kein Wechselduschen mehr: Vollelektronisch geregelte Durchlauferhitzer sorgen durch eine konstante Temperatur für mehr Komfort Foto: CLAGE GmbH http://www.energie-fachberater.de/innenausbau/bad/warmwasserbereitung/neue-foerderung-fuer-elektronische-durchlauferhitzer.php 19.09.2017 Ab sofort gestaffelte KfW-Zuschüsse für Einbruchschutz Bessere Förderung für kleine Vorhaben mit Zuschuss von 20 Prozent 20 Prozent Zuschuss für Investitionen bis zu 1.000 Euro, 10 Prozent Zuschuss für weitere Investitionen über 1.000 Euro - so sieht ab sofort die KfW-Förderung für Einbruchschutz aus. Die gestaffelten Zuschüsse sollen vor allem die Förderung für kleine Vorhaben verbessern, für solche Maßnahmen ist der Zuschuss künftig doppelt so hoch wie bisher. <p>Mit dem Zuschussprogramm "Altersgerecht Umbauen" fördert die KfW auch Maßnahmen zum Einbruchschutz von Hauseigentümern (Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen) und Mietern. Ab sofort gelten beim Einbruchschutz gestaffelte Zuschüsse. Die ersten 1.000 Euro der förderfähigen Investitionskosten werden nun mit 20 Prozent (vorher 10 Prozent) bezuschusst. Für alle zusätzlichen förderfähigen Kosten, die über 1.000 Euro hinausgehen, wird weiterhin ein Zuschuss von 10 Zuschuss gewährt. Diese neue gestaffelte Förderung gilt pro Antragsteller und Gebäude. Die höheren Zuschüsse sollen dabei helfen, auch kleinere Einbruchschutzmaßnahmen in den eigenen vier Wänden durchzuführen.<br /><br /><strong>Antrag auf Förderung unbedingt vorher stellen</strong><br />Anträge müssen vor Vorhabensbeginn über das KfW-Zuschussportal gestellt werden. Die Mindestinvestitionssumme zur Antragsstellung liegt bei 500 Euro. Die Maßnahmen müssen durch ein Fachunternehmen des Handwerks ausgeführt werden und werden bis zu einem Investitionsvolumen von maximal 15.000 Euro pro Wohneinheit bezuschusst. <br /><br /><strong>Sperrfrist beachten! Nur ein Antrag innerhalb von 12 Monaten möglich</strong><br />Bei der Antragsstellung ist künftig eine Sperrfrist zu beachten, um eine breite Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen für viele Hausbesitzer zu ermöglichen: Wer schon mit einem Zuschuss gefördert wurde, kann für Maßnahmen am gleichen Haus erst 12 Monate nach der ersten Förderzusage wieder einen neuen Antrag stellen. &#160;</p> KfW http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/ratgeber/ratgeber-einbruchschutz/einbruchmethode-lockpicking-nicht-bei-mir.jpg Mehr Förderung für kleine Maßnahmen zum Einbruchschutz: Ab sofort vergibt die KfW 20 Prozent Zuschuss für Investitionen bis 1.000 Euro Foto: &quot;Nicht bei mir!&quot; http://www.energie-fachberater.de/news/ab-sofort-gestaffelte-kfw-zuschuesse-fuer-einbruchschutz.php 19.09.2017 KfW-Förderung für die Erneuerung der Haustür Zuschuss oder zinsgünstiger Kredit erleichtert Haustürtausch Wer seine Haustür erneuert und die alte Haustür durch eine neue ersetzt, verbessert die Energieeffizienz seines Hauses. Deshalb vergibt die KfW-Bank auch eine Förderung für die Erneuerung der Haustür. Belohnt wird der Haustürtausch mit einem Zuschuss oder einem zinsgünstigen Förderkredit. Energieberater Alexander Neumann erklärt, was Hausbesitzer bei der KfW-Förderung beachten müssen. <p>Wer die Erneuerung der Haustür nicht als Teil einer kompletten Sanierung durchführt, sondern als so genannte Einzelmaßnahme, hat bei der KfW-Förderung aus dem Programm "Energieeffizient Sanieren" zwei Möglichkeiten:<br /></p><ul><li><strong>Zuschuss der KfW-Bank</strong>: Im Programm 430 vergibt die KfW einen Zuschuss für den Einbau einer neuen Haustür. Die Zuschuss-Höhe beträgt zehn Prozent der förderfähigen Kosten (also der Kosten für Material und fachgerechten Einbau). Maximal 5.000 Euro Zuschuss je Wohneinheit sind möglich.</li><li><strong>Zuschuss für mehr Einbruchschutz</strong>: Im Programm 455 - Altersgerecht Umbauen - vergibt die KfW einen Zuschuss für einbruchhemmende Haustüren oder die Nachrüstung von Einbruchschutz an der bestehenden Haustür. Der Zuschuss beträgt 20 Prozent für alle Investitionen bis 1.000 Euro und 10 Prozent für alle Maßnahmen darüber hinaus. Innerhalb von 12 Monaten kann nur ein Antrag pro Gebäude gestellt werden. Der Antrag auf Förderung wird vor Beginn im <a href="https://public.kfw.de/zuschussportal-web/" title="zum KfW-Zuschussportal" rel="nofollow" target="_blank" >KfW-Zuschussportal</a> gestellt.<br /></li><li><strong>Zinsgünstiger KfW-Kredit</strong>: Im Programm 152 können Hausbesitzer für die Erneuerung der Haustür einen zinsgünstigen Kredit beantragen. Maximal 50.000 Euro je Wohneinheit beträgt die Kredithöhe.<br /></li></ul><p><strong>Was ist wichtig zu wissen in Sachen Zuschuss für die neue Haustür? Unsere <a title="FAQ: Förderung für eine neue Haustür" href="/inhalte/fassade/haustuer/faq-foerderung-fuer-eine-neue-haustuer.php">FAQ </a>bentworten die dringendsten Fragen.<br /></strong></p> <p><strong>Bedingungen für KfW-Förderung bei Erneuerung der Haustür</strong><br />Wer eine Förderung der KfW-Bank beantragt, muss bei der Sanierung die technischen Mindestanforderungen der KfW erfüllen. Bedingung bei der Erneuerung der Haustür ist, dass die neue Haustür einen U-Wert von maximal 1,3 W/(m²•K) hat. Darüber hinaus sollte der U-Wert der Außenwand besser sein als der der neuen Haustür. Die Förderung muss vor Beginn der Sanierung beantragt werden und der beantragende Energieberater muss in der <a rel="nofollow" target="_blank" title="Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes" href="https://www.energie-effizienz-experten.de/">Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes</a> gelistet sein.</p> <p><strong>Förderung auch für Überarbeitung der alten Haustür</strong><br />Die KfW-Förderung kann auch für die so genannte Ertüchtigung der Haustür beantragt werden. Dazu gehören Neuverglasung, Überarbeitung von Rahmen und Flügel, Erneuerung der Dichtungen, Dämmung der Einbaufuge und die Verbesserung des <a title="KfW-Förderung für mehr Einbruchschutz" href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/foerdermittel/kfw-foerderung-fuer-mehr-einbruchschutz.php">Einbruchschutzes</a>. <br /><br /></p><ul><li><a rel="nofollow" title="KfW-Förderung richtig beantragen" href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/foerdermittel/kfw-foerderung-richtig-beantragen.php">KfW-Förderung richtig beantragen</a></li></ul> KfW http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/finanzierung/geldkassette-euromuenzen-euroscheine-energie-fachberater.JPG Wer die Haustür erneuert, kann bei der KfW-Bank einen Zuschuss dafür beantragen Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/fassade/haustuer/kfw-foerderung-fuer-die-erneuerung-der-haustuer.php 19.09.2017 Förderung für neue Fenster und Dachfenster Fördermittel gibt es auch für den Scheibentausch Sowohl als Einzelmaßnahme als auch bei einer kompletten Modernisierung erhalten Hausbesitzer eine KfW-Förderung für neue Fenster und Dachfenster. Das gilt auch für die so genannte Ertüchtigung der Fenster, also den Austausch der Fensterscheiben. Näheres in Sachen Förderung weiß Experte Alexander Neumann. <p><strong>Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss (Programm 430)</strong><br />Wer Haus oder Wohnung mit eigenen finanziellen Mitteln saniert und keinen Kredit benötigt, kann im Programm 430 einen Zuschuss beantragen. Maximal 18.750 Euro Zuschuss erhalten Hausbesitzer pro Wohneinheit bei einer Sanierung zum Effizienzhaus, bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen wie dem Austausch der Fenster beträgt der Zuschuss zehn Prozent der Sanierungskosten, maximal aber 5.000 Euro pro Wohneinheit.<br /><br /><strong>Energieeffizient Sanieren - Kredit (151, 152)</strong><br />Um einen KfW-Effizienzhaus-Standard zu erreichen, ist in der Regel eine umfangreiche energetische Sanierung notwendig. Dafür wird im Programm 151 neben einem zinsgünstigem Kredit zusätzlich ein Tilgungszuschuss ausgezahlt. Doch auch schon einzelne Sanierungsmaßnahmen können die Energiekosten deutlich reduzieren. Im Programm 152 fördert die KfW energetische Einzelmaßnahmen wie neue Fenster und neue Dachfenster. Vergeben werden langfristig zinsgünstige Kredite in Höhe von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit.</p> <p><strong>Nachrüstung von Einbruchschutz für Fenster</strong><br />Wer seine Fenster für mehr Einbruchschutz nachrüsten möchte (zum Beispiel mit einbruch­hemmenden Gittern und Rollläden, aufschraub­baren Fenster­stangen­schlösser, drehgehemmten Fenster­griffen, Band­seiten­sicherungen oder Pilzkopf­verriegelungen), kann auch im <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/foerdermittel/kfw-foerderung-fuer-mehr-einbruchschutz.php" title="KfW-Förderung für mehr Einbruchschutz">KfW-Programm 455 </a>einen Zuschuss beantragen. Der Zuschuss beträgt 20 Prozent für alle Investitionen bis 1.000 Euro und 10 Prozent für alle Maßnahmen darüber hinaus. Innerhalb von 12 Monaten kann nur ein Antrag pro Gebäude gestellt werden. Der Antrag auf Förderung wird vor Beginn im <a href="https://public.kfw.de/zuschussportal-web/" title="zum KfW-Zuschussportal" rel="nofollow" target="_blank">KfW-Zuschussportal</a> gestellt.<br /></p> <p><strong>Allgemeiner Tipp von Alexander Neumann:</strong> Lassen Sie sich immer alle Bestandteile des Angebots schriftlich geben, auch die energetischen Details. Fenster werden heute über die KfW schon mit einem mittleren Dämmwert von 0,95 W/m²K (für Dachfenster 1,0 W/m²K) gefördert, zu beachten ist dabei aber, dass dieser Wert des Gesamtfensters aus der Qualität des Glases, des Rahmens und der Glasabstandhalter berechnet werden muss. In vielen Angeboten wird standardmäßig nur der Dämmwert des Glases genannt.<br /><br /><strong>Zusätzlich müssen bei neuen Fenstern und Dachfenstern folgende Aspekte berücksichtigt werden:</strong><br /></p><ol><li>Der Dämmwert der Außenwand beziehungsweise des Daches muss besser sein, als der Dämmwert des neuen Fensters oder Dachfensters. Wenn dies nicht der Fall ist, besteht eine erhöhte Gefahr von Tauwasserbildung an den Außenwänden. Wenn nötig, sollte also gleichzeitig mit der Fenstererneuerung auch der Dämmwert der Außenwände mit einer Fassadendämmung verbessert werden.</li><li>Neue Fenster sind immer dichter als alte Fenster und müssen auch luftdicht eingebaut werden. Das bedeutet, wo sich früher Gebäude "von selbst" gelüftet haben, tun sie das mit neuen Fenstern nicht mehr. Es muss daher ein Lüftungskonzept erstellt werden, mit dem die Mindestlüftung zum Schutz vor Gebäudeschäden sichergestellt bzw. nachgewiesen wird. Nach dem Einbau neuer Fenster sollten Sie am besten mit einem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit messen, um Ihr Lüftungsverhalten anzupassen.</li><li>Fenster werden schon seit langer Zeit mit dem Dämmwert für das Gesamtfenster bewertet (Uw-Wert), der Dämmwert des Glases (Ug-Wert) allein ist nicht ausreichend. Die Glasabstandhalter spielen in der Gesamtbilanz eine große Rolle, fragen Sie daher unbedingt nach einer Ausführung mit "warmer Kante" oder thermisch verbessertem Randverbund.&#160;</li><li><a title="KfW-Förderung richtig beantragen" href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/foerdermittel/kfw-foerderung-richtig-beantragen.php">KfW-Förderung richtig beantragen</a></li></ol><p><strong>Mehr Förderung bei Sanierung im Paket</strong><br />Noch höhere Zuschüsse erhalten Hausbesitzer, wenn sie gleichzeitig mit den neuen Fenstern eine Lüftungsanlage einbauen. Für das so genannte Lüftungspaket gibt es im Kreditprogramm einen Tilgungszuschuss von 12,5 Prozent, maximal 6.250 Euro auf den Förderhöchstbetrag von 50.000 Euro pro Wohneinheit.<br /><br />Wer die Sanierung aus eigenen Mitteln finanziert, kann einen Investitionszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten von 50.000 Euro, maximal also 7.500 Euro Zuschuss pro Wohneinheit beantragen.<br /></p> Sunshine Energieberatung GmbH / KfW / www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/spielzeughaus-euroscheine-kfw-bildarchiv-fotoagentur-photothek-net.jpg Die Fenster oder Dachfenster sollen erneuert werden? Die KfW unterstützt mit einer Förderung Foto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net http://www.energie-fachberater.de/fassade/fenster/foerderung-fuer-den-fenstertausch.php 15.09.2017 Was kostet die Kellerdeckendämmung? Möglichkeiten und Kosten im Überblick Ist der Keller unbeheizt, verliert ein Haus 10 bis 15 Prozent seiner Wärme über den Fußboden im Erdgeschoss. Neben hohen Heizkosten sorgen die kalten Böden dabei auch für einen geringeren Komfort. Mit einer Dämmung der Kellerdecke lässt sich das Problem einfach selbst beheben. Die Kosten der Kellerdeckendämmung sind dabei meistens so niedrig, dass sich die Maßnahme schon nach wenigen Jahren rechnet. <p>Planen Hausbesitzer die Decke im Keller mit einer Dämmung zu versehen, haben sie verschiedene Möglichkeiten. Am einfachsten lassen sich die Materialien von unten an der Kellerdecke anbringen, eine Dämmung von oben (also am Boden des Erdgeschosses) ist nur empfehlenswert, wenn der Keller selbst sehr niedrig ist. Besteht die Kellerdecke aus einer Holzbalkenkonstruktion, bietet die Einblasdämmung eine dritte Alternative.<br /><br /><strong>Kosten der Kellerdeckendämmung von oben</strong><br />Immer dann, wenn die Raumhöhe im Keller sehr niedrig ist oder ohnehin eine Sanierung im Erdgeschoss ansteht, ist die Dämmung von oben eine Option. Neben einer Folie zum Feuchteschutz besteht diese aus druckfesten Dämmstoffen und einem neuen Bodenbelag. Die Arbeiten sind aufwendig und vergleichsweise teuer. So müssen Hausbesitzer mit Kosten von 50 bis 150 Euro für die Kellerdeckendämmung von oben rechnen. Preisentscheidend ist neben der Qualität des neuen Bodenbelags auch der Umfang weiterer Arbeiten. So sind oft Türen und Treppenabsätze an den höheren Fußbodenaufbau anzupassen.<br /><br /><strong>Kosten für eine Einblasdämmung </strong><br />Bei einer Holzbalkendecke kommt eine günstige Einblasdämmung infrage. Dabei öffnen Handwerker den Boden oder die Decke an einigen Stellen und blasen flockige Dämmstoffe in die freien Zwischenräume der Konstruktion ein. Die Kosten der Kellerdeckendämmung mit Einblasdämmung liegen bei rund 15 bis 30 Euro pro Quadratmeter. Neben den vergleichsweise niedrigen Kosten zählt die saubere und schnelle Umsetzung zu den Vorteilen dieser Variante. <br /><br /><strong>Kosten für die Kellerdeckendämmung von unten</strong><br />Besonders häufig entscheiden sich Hausbesitzer dafür, den Dämmstoff von unten an der Kellerdecke anzubringen. Denn das ist günstig und lässt sich mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst erledigen. Abhängig von den örtlichen Gegebenheiten, kommen dabei drei unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. <br /><br /></p><ul><li><strong>Kellerdeckendämmung mit Platten oder Matten</strong>: Diese Maßnahme ist bei geraden Decken geeignet, die Kosten liegen bei rund 20 bis 50 Euro pro Quadratmeter.</li><li><strong>Sprühdämmung</strong>: Sind große Teile der Kellerdecke schwer zugänglich, kommt die so genannte Sprühdämmung infrage. Diese gibt es auf Basis verschiedener Materialien, die Kosten für das Sprühverfahren liegen bei rund 20 bis 50 Euro pro Quadratmeter.&#160;</li><li><strong>Kellerdeckendämmung mittels Einblasdämmung</strong>: Ist die Decke zwar frei zugänglich aber besonders uneben, eignet sich die Dämmung mit einer Einblasdämmung. Dabei ziehen Handwerker mit Holz oder Trockenbauelementen eine neue Decke ein, die dann mit Dämmmatten oder Einblasdämmstoffen versehen wird. Die Kosten der Kellerdeckendämmung mit neuer Unterkonstruktion belaufen sich auf rund 35 bis 60 Euro pro Quadratmeter. <br /></li></ul><p><strong>Kosten für Kellerdeckendämmung variieren nach Aufwand</strong><br />Wie teuer die Dämmung der Kellerdecke ist, hängt neben den verwendeten Materialien und der Einbaulage der Dämmstoffe auch von der Größe des Hauses ab. Auch dann, wenn die Decke nur schwer zugänglich ist, steigen die Kosten durch einen höheren Montageaufwand. <br /><br /><strong>KfW-Förderung senkt die Kosten</strong><br />Mit zinsgünstigen Krediten oder einmaligen Zuschüssen sorgt der Staat für Entlastung bei der Kellerdeckendämmung. Die Förderung der KfW muss dazu unbedingt vor dem Beginn der Umbauarbeiten beantragt werden. Wie das funktioniert und welche Voraussetzungen für die Förderung zu erfüllen sind, erklären wir im Beitrag <a href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/kellerdeckendaemmung/foerderung-der-kellerdeckendaemmung.php" title="Förderung der Kellerdeckendämmung">Förderung der Kellerdeckendämmung</a>. Alternativ können die <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/lohnkosten-fuer-handwerker-von-der-steuer-absetzen.php" title="Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen">Handwerkerkosten auch von der Steuer abgesetzt werden</a>.<br /><br />*Wir haben die Kosten für die Kellerdeckendämmung sorgfältig recherchiert. Es handelt sich jedoch um Durchschnittswerte für eine erste Kalkulation. Je nach Region, Maßen und ausgewählten Materialien können die tatsächlichen Kosten auch davon abweichen. Sicherheit über die Kosten erhalten Hausbesitzer mit einem <a href="/inhalte/angebote-preisvergleiche/daemmung-angebote.php" title="Was kostet die neue Dämmung?">Handwerker-Angebot</a>.&#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmung-keller/kellerdeckendaemmung/kellerdeckendaemmung-wasch-buegelzimmer-mtc.jpg Mit relativ geringen Kosten können Hausbesitzer bei der Dämmung der Kellerdecke viel Wärmeschutz erreichen Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-keller/kellerdeckendaemmung/was-kostet-die-kellerdeckendaemmung.php 13.09.2017 Sanierung von salzbelastetem Mauerwerk Sanierputze sind effizienteste und preiswerteste Methode Baustoffe werden durch Salze durchfeuchtet. Weniger bekannt ist allerdings, dass Salze auch dafür verantwortlich sind, dass Feuchtigkeit im Baustoff gebunden und damit die Austrocknung des Mauerwerks nach einer Sanierung behindert wird. Deshalb ist die Reduzierung der Salzbelastung im Mauerwerk eine der ganz wesentlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kellersanierung. Sanierputze sind einfach und effektiv. <p>Bei den verschiedenen Verfahren zur Sanierung von salzbelasteten Mauerwerken wird je nach Wirkprinzip zwischen den biologischen, physikalischen und chemischen Methoden unterschieden. Die biologische Entsalzung findet durch Mikroorganismen wie Nitrifikanten oder sulfatreduzierende Bakterien satt. Diese Möglichkeit ist die unbekannteste und noch im Anfangsstudium. Bei der chemischen Entsalzung werden leichtlösliche Salze durch chemische Reaktionen in schwer- oder unlösliche Salzverbindungen umgewandelt. Diese auch als „Antisalze“ oder „Salzblocker“ bezeichneten Salzbehandlungsmittel wurden früher vielfach eingesetzt und waren Standard bei jeder Kellersanierung. Mittlerweile sind diese Präparate vom Markt verschwunden, da sie hoch giftig und unwirksam sind. Als physikalische Entsalzung werden einfache Prozesse bezeichnet, bei denen die Salze in Lösung gebracht und transportiert werden und anschließend an einem definierten Ort auskristallisieren, zum Beispiel in Kompressen, Putzsystemen oder an der Oberfläche des Mauerwerks. Das sind heute die effizientesten Methoden der Sanierung von salzbelastetem Mauerwerk. Auch Sanierputze nutzen dieses Prinzip.<br /><br /><strong>Verschiedene Entsalzungsverfahren bei der Kellersanierung </strong><br />Entsalzungs- und Instandsetzungsverfahren werden in vier Kategorien unterschieden. Die einfachste ist das Entfernen. Der alte salzbelastete Putz oder Mauersteine werden entfernt und neu verputzt beziehungsweise neu ausgemauert. Dadurch reduziert sich der Salzgehalt auf natürliche Weise. Umwandlungsverfahren entsprechen der chemischen Entsalzung. Bei den Reduzierungsverfahren werden Salze in Lösungen gebracht, um den Transport zu fördern. Somit verlagert sich die Salzfront gezielt in die Bereiche, die weniger Schäden verursachen. Bekanntestes Beispiel sind Kompressen, die auf der Wandoberfläche aufgetragen werden und nach dem Salzeintrag entfernt werden. <br /><br />Am häufigsten werden Beschichtungen und hier Sanierputze eingesetzt. Ob und wann Beschichtungen eingesetzt werden, hängt unter anderem von der Oberflächengestaltung ab, da bei einem sichtbaren Ziegelmauerwerk Putze oder Beschichtungen nicht in Frage kommen. Infolgedessen bleibt die Entsalzung oder Reduzierung der Salzbelastung speziell bei Sichtmauerwerk wie in Norddeutschland sowie bei denkmalgeschützten Bauwerken aus Naturstein nach wie vor ein ungelöstes Problem.<br /><br /><strong>Einfach und effektiv: Sanierputze bei der Kellersanierung</strong><br />Die einfachste, effizienteste, preiswerteste und bekannteste Methode zur Sanierung von salzbelastetem Mauerwerk sind die so genannten Sanierputze. Sanierputze sind porenhydrophobe Werktrockenmörtel mit einer erhöhten Wasserdampfdiffusion bei gleichzeitig reduzierter kapillarer Leitfähigkeit. Durch eine spezielle Porengeometrie und -verteilung wird das Wasseraufnahme- und Wasserabgabeverhalten geregelt und eine Auskristallisation der gelösten Salze in das Putzgefüge verlagert. Somit kristallisieren die Salze nicht mehr an der Oberfläche des Bauteils, sondern in der Putzschicht aus. <br /><br />Sanierputze sind zementgebundene Putze, die durch den Zusatz von Luftporenbildnern ein poriges Gefüge (Porosität &gt; 40 Vol.-%) erhalten. Durch dieses erhöhte Porenvolumen und die spezielle Porengeometrie, kombiniert mit einer Porenhydrophobie, wird erreicht, dass Wasser in flüssiger Form aus dem Untergrund in den Sanierputz einwandern kann, aber im Sanierputzsystem kapillar gebrochen und danach ausschließlich durch Diffusion transportiert wird. Durch diesen Mechanismus kristallisieren die Salze im Putzgefüge aus, so dass die Putzoberflächen über mehrere Jahre frei von Salzausblühungen bleiben. Die Dauer dieser „Schadensfreiheit“ kann nicht pauschal angegeben werden, da dies von der Untergrundfeuchtigkeit und Salzbelastung, der Schichtdicke des Sanierputzes und den Verarbeitungs- und Witterungsbedingungen während und nach der Trocknung abhängt. <br /><br /><strong>Komponenten des Sanierputzsystems sollten aufeinander abgestimmt sein</strong><br />Ein Sanierputz muss frost- und salzbeständig sein, deshalb sind Sanierputze vorwiegend hydraulisch gebunden. Kalkhydrat kann die erhöhten Anforderungen an die Frost-Tau-Salz-Beständigkeit nicht erfüllen. Auch Sanierputze mit latent-hydraulischen Bindemitteln und puzzolanischen Zusätzen wie z. B. Trassmehl werden als problematisch angesehen, da das für die langsam verlaufende Härtungsreaktion benötigte Wasser in Sanierputzen nicht lange genug zur Verfügung steht. <br /><br />Zum Sanierputzsystem gehören der Spritzbewurf, ggf. der Porengrundputz, der eigentliche Sanierputz und die Schlussbeschichtung. Der Porengrundputz ist weniger Wasser abweisend und hat in der Regel ein höheres Porenvolumen. Ob der Porengrundputz zum Einsatz kommt, hängt von den Untergrundunebenheiten und der Salzbelastung ab. In jedem Fall muss der nachfolgende Sanierputz eine Mindestschichtdicke von 20 Millimetern haben. Nach ausreichender Trocknung (in der Regel 1 Tag pro Millimeter Schichtdicke) wird die auf das System abgestimmte Schlussbeschichtung aufgetragen. Hierfür können Mineral-, Silikat- und Siliconharzputze oder Silikat- und Siliconharzfarben verwendet werden. Wichtig ist, dass die einzelnen Komponenten des Sanierputzsystems aufeinander abgestimmt sind und die Eigenschaften durch die maschinelle Verarbeitung nicht negativ beeinflusst werden. <br /><br /><strong>Sanierputze beseitigen Durchfeuchtung nicht</strong><br />Eine Entfeuchtung des Mauerwerks ist mit Sanierputzen nicht möglich, da die Ursache der Durchfeuchtung nicht beseitigt wird. Deshalb muss berücksichtigt werden, dass auch Sanierputze mit der Zeit an ihre Leistungsgrenzen stoßen und die Poren mit Salz gesättigt sind. Der Sanierputz hat dann seine Funktion verloren und muss entfernt werden. <br /><br />Eingesetzt werden Sanierputze im Keller sowie im Sockelbereich. Wichtig ist, dass der alte und salzbelastete Putz mindestens 80 bis 100 Zentimeter über der sichtbaren Durchfeuchtungshöhe bis zum Mauerwerk abgeschlagen wird und die Fugen circa zwei Zentimeter tief ausgekratzt werden. Anschließend erfolgt der neue Sanierputzaufbau, wobei mehrschichtig gearbeitet und unbedingt die Trocknungszeiten zwischen den Arbeitsschritten eingehalten werden müssen. <br /><br />Neben den Sanierputzen werden auch noch Alternativen wie zum Beispiel der Entfeuchtungsputz, Kompressenputz oder auch Opferputze verschiedener Zusammensetzung und Anwendungsgebiete angeboten. Die Erfahrungen mit diesen Alternativen sind sehr unterschiedlich, so dass diese Produkte in Fachkreisen überwiegend umstritten sind. <br /></p> Frank Frössel / www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/keller/kellersanierung/auftragen-porengrundputz-kellersanierung-baulino-verlag.jpg Die einzelnen Komponenten des Sanierputzsystems sollten aufeinander abgestimmt sein. Hier wird der Porengrundputz aufgetragen Foto: aus Frank Frössel &quot;Mauerwerkstrockenlegung und Kellersanierung&quot; (Baulino Verlag) http://www.energie-fachberater.de/keller/kellersanierung/sanierung-von-salzbelastetem-mauerwerk.php 13.09.2017 Vorgaben der EnEV 2014 für die Dämmung des Kellers Maximaler U-Wert darf nicht überschritten werden Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) regelt verbindlich, welchen U-Wert Kellerdecke und Kellerwände nach der Dämmung maximal haben dürfen. Die genauen Vorgaben erklärt Experte Matthias Dörr. <p>Laut Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) gilt sowohl für die Kellerdeckendämmung als auch für die Dämmung der Kellerwände und eine Perimeterdämmung ein maximaler U-Wert von 0,30 W/m²K.<br /><br /><strong>Achtung</strong>: Laut Gesetzgeber müssen Hausbesitzer diesen U-Wert auch erreichen, wenn<br /></p><ul><li>außenseitige Bekleidungen, Verschalungen, Feuchtigkeitssperren oder Drainagen angebracht oder erneuert werden, was oft bei der Kellersanierung und/oder einer Perimeterdämmung der Fall ist,</li><li>Fußbodenaufbauten auf der beheizten Seite aufgebaut oder erneuert werden (neuer Fußboden im Erdgeschoss) </li><li>oder auf der Kaltseite (also im unheizten Keller) eine Bekleidung oder Dämmung an der Kellerdecke angebracht wird.<br /></li></ul><p>In diesen Fällen muss dann zusätzlich zur geplanten Sanierungsmaßnahme eine Dämmung nach den Vorgaben der EnEV 2014 (je nach Maßnahme eine Kellerdeckendämmung, eine Dämmung der Kellerwände oder eine Perimeterdämmung) eingebaut werden.<br /></p> <p>Ausnahmen gibt es nur, wenn die mögliche Höhe der Dämmung technisch begrenzt ist oder wenn die entsprechenden Bauteile unter Einhaltung energiesparrechtlicher Vorschriften nach dem 31. Dezember 1983 errichtet oder erneuert worden sind. <br /></p> www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmung-keller/kellerdeckendaemmung/daemmplatten-kellerdecke-mtc.JPG Ob Kellerdeckendämmung oder Dämmung der Kellerwand - die Vorgaben der EnEV 2014 müssen Hausbesitzer einhalten Foto: www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-keller/vorgaben-der-enev-fuer-die-daemmung-des-kellers.php 12.09.2017 Kosten für die Dämmung der Kellerwände Was kostet die Kellerisolierung von innen und außen? Planen Hausbesitzer den Ausbau eines Kellers, ändern sich die Anforderungen an die jeweiligen Räume deutlich. So ist eine Heizung nötig, die möglichst energiesparend für hohen Komfort sorgt. Möglich ist das jedoch nur, wenn spezielle Dämmstoffe den Wärmeverlust über die kalten Außenwände reduzieren. Aber wie funktioniert das und wie hoch sind die Kosten für die Dämmung der Kellerwände? <p>Soll die energetische Qualität der Kellerwände verbessert werden, haben Hausbesitzer zwei Möglichkeiten. Neben der Dämmung von außen (Perimeterdämmung) ist auch eine Innendämmung der Kellerwände möglich.<br /><br /><strong>Keller von außen isolieren: Kosten für die Perimeterdämmung</strong><br />Die Dämmung der Kellerwände von außen wird auch Perimeterdämmung genannt. Sie schützt das Haus effektiv vor Wärmeverlusten und eindringendem Wasser, ist aber aufwendig anzubringen. So müssen Hausbesitzer die Außenwände zunächst bis zum Fundament freilegen. Sind die Erdarbeiten abgeschlossen, bringen Handwerker eine Abdichtung und die Dämmung auf. Die Kosten der Perimeterdämmung belaufen sich auf rund 30 bis 50 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen die nötigen Ausgaben für die Erdarbeiten, die noch einmal mit rund 25 Euro pro Kubikmeter zu Buche schlagen. Erstellen Haubesitzer den Graben selbst, können sie bei dieser Variante der Kellerisolierung viel Geld sparen. <br /><br /><strong>Keller von innen isolieren: Kosten für die Innendämmung</strong><br />Etwas einfacher funktioniert die <a href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/daemmung-kellerwand/die-richtige-innendaemmung-fuer-die-kellerwand.php" title="Die richtige Innendämmung für die Kellerwand">Innendämmung</a>, bei der Handwerker spezielle Dämmplatten von innen auf die Wände aufbringen. Die Maßnahme raubt aber nicht nur wertvollen Platz im Keller, sie ist auch aus bauphysikalischer Sicht nicht unbedenklich. Denn wenn Hausbesitzer die Arbeiten nicht fachgerecht ausführen (lassen), kann anfallende Feuchtigkeit zu Schimmel oder schwerwiegenden Bauschäden führen. Die Kosten für eine Innendämmung der Kellerwände liegen bei 50 bis 90 Euro pro Quadratmeter. Müssen die Kellerwände zunächst trockengelegt werden, sind Aufwand und Kosten höher. <br /><strong><br />KfW-Förderung für Kellerdämmung nutzen</strong><br />Da die Kellerdämmung zu einem sinkenden Energieverbrauch beiträgt, fördert die KfW die Kellerisolierung mit günstigen Krediten und einmaligen Zuschüssen. Hausbesitzer bekommen zum Beispiel 10 Prozent der anfallenden Kosten der Dämmung der Kellerwände als Zuschuss erstattet. Zuschussfähig ist aber nicht nur die Dämmung selbst, sondern auch zusätzlich nötige Erd- und Trockenlegungsarbeiten. Wichtig ist, dass die Förderung unbedingt zusammen mit einem Energieberater noch vor dem Beginn der Bauarbeiten beantragt wird. Wie das funktioniert und welche Voraussetzungen es dabei gibt, erklären wir im Beitrag "<a href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/perimeterdaemmung/kfw-foerderung-fuer-die-perimeterdaemmung.php" title="KfW-Förderung für die Perimeterdämmung">KfW-Förderung für die Perimeterdämmung</a>". Alternativ können die <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/lohnkosten-fuer-handwerker-von-der-steuer-absetzen.php" title="Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen">Handwerkerkosten auch von der Steuer abgesetzt werden</a>.<br /><br />*Wir haben die Kosten für eine Dämmung der Kellerwände sorgfältig recherchiert. Es handelt sich jedoch um Durchschnittswerte für eine erste Kalkulation. Je nach Region, Maßen und ausgewählten Materialien können die tatsächlichen Kosten auch davon abweichen. Sicherheit über die Kosten erhalten Hausbesitzer mit einem <a href="/inhalte/angebote-preisvergleiche/daemmung-angebote.php" title="Was kostet die neue Dämmung?">Handwerker-Angebot</a>. &#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmung-keller/perimeterdaemmung/daemmung-kellerwand-perimeterdaemmung-handwerker-ursa.jpg Wie hoch die Kosten für eine Kellerisolierung sind, hängt davon ab, ob die Dämmung von außen oder innen angebracht wird. Hier im Bild eine Perimeterdämmung, also die Dämmung der Kellerwände von außen Foto: URSA Deutschland GmbH http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-keller/daemmung-kellerwand/kosten-fuer-die-daemmung-der-kellerwaende.php 11.09.2017 Rheinland-Pfalz: Förderung für neuen Kaminofen oder Pelletofen Bis zu 800 Euro Zuschuss für den Ofentausch Das Umweltministerin in Rheinland-Pfalz hat ein neues Förderprogramm aufgelegt. Das Programm "1.000 effiziente Öfen für Rheinland-Pfalz" soll Anreize setzen, alte Öfen durch effiziente Kaminöfen zu ersetzen. Förderanträge können ab sofort beim Umweltministerium gestellt werden, zwischen 300 und 800 Euro Zuschuss pro Ofen sind möglich. <p>In Rheinland-Pfalz werden etwa 575.000 Einzelraumfeuerungsanlagen betrieben. Davon sind rund 40 Prozent älter als 20 Jahre. Zum Schutz der Umwelt und des Klimas sollen diese alten Öfen nun durch effiziente <a href="/inhalte/heizung-lueftung/kamin-schornstein/kaminofen/index.php" title="Kaminofen">Kaminöfen </a>ersetzt werden. Der Zuschuss des Umweltministeriums hilft Hausbesitzern bei der Umrüstung.<br /><br /><strong>Diese Zuschüsse gibt es für einen Kaminofen oder Pelletofen</strong><br />Abhängig vom Brennstoff und Wirkungsgrad des neuen Ofens – der bei mindestens 82 Prozent liegen muss – beträgt der Zuschuss zwischen 300 und 800 Euro pro Ofen:<br /></p><ul><li>300 Euro Zuschuss gibt es für Kaminöfen, die mit Holz betrieben werden und einen Wirkungsgrad von mindestens 82 % aufweisen</li><li>500 Euro Zuschuss gibt es für Kaminöfen, die mit Holz betrieben werden und einen Wirkungsgrad von mindestens 85 % aufweisen</li><li>500 Euro Zuschuss gibt es für Kaminöfen, die mit Holzpellets betrieben werden und einen Wirkungsgrad von mindestens 92 % aufweisen</li><li>800 Euro Zuschuss gibt es für wasserführende Kaminöfen, die mit Holz betrieben werden und einen Wirkungsgrad von mindestens 85 % aufweisen<strong><br /></strong></li></ul><p><strong>Voraussetzungen für die Förderung</strong><br />Einzelraumfeuerungsanlagen, die mit Kohlebriketts, gas- oder flüssigen Brennstoffen betrieben werden, sind nicht förderfähig. Voraussetzung für die Förderung ist, dass der alte Ofen zwischen dem 01.01.1985 und dem 01.01.1995 errichtet wurde und die Anforderungen des § 4 in Verbindung mit der Stufe 2 der Anlage 4 der 1. BImSchV vom 26.1.2010 nicht <br />erfüllt. Ebenfalls gefördert wird der Ofentausch bei Anlagen, die nicht den <a href="/inhalte/heizung-lueftung/kamin-schornstein/nachweispflicht-fuer-emissionswerte-bei-kamin-und-kachelofen.php" title="Nachweispflicht für Emissionswerte bei Kamin und Kachelofen">Sanierungsregeln des § 26 der 1. BImSchV vom 26.01.2010</a> unterliegen und vor dem 01.01.1995 errichtet wurden. Der alte Kaminofen darf auch mit fossilen Brennstoffen (z.B. Öl) betrieben worden sein. <br /><br />Die Förderung gilt nur für selbst genutztes Wohneigentum. Pro Antragsteller und Wohneinheit wird nur ein Kaminofen gefördert. Der Antrag auf den Zuschuss kann erst nach Inbetriebnahme des Ofens mit dem entsprechenden Antragsformular und einer Rechnungskopie gestellt werden. Voraussetzung für die Förderung ist eine Bescheinigung vom Schornsteinfeger über die Aufstellung des Kaminofens. Der Antrag muss vollständig bis zum 30. September 2018 beim Umweltministerium eingegangen sind. Insgesamt stehen Fördermittel von 500.000 Euro zur Verfügung, die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.<br /><br />Antragsformular, Verwendungsnachweis sowie weitere Informationen finden Hausbesitzer hier <a href="http://www.energieagentur.rlp.de/1000oefen" title="Zur Energieagentur Rheinland-Pfalz" rel="nofollow" class="extern" target="_blank">http://www.energieagentur.rlp.de/1000oefen</a>. &#160;</p> Energieagentur Rheinland-Pfalz http://www.energie-fachberater.de/bilder/heizung-lueftung/kamin-schornstein/kaminofen/kaminofen-ish-energie-fachberater.JPG Für das beliebte Flammenspiel gibt es inzwischen sehr effiziente und umweltfreundliche Öfen. Hausbesitzern in Rheinland-Pfalz wird der Ofentausch mit einem Zuschuss erleichtert Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/news/rheinland-pfalz-foerderung-fuer-neuen-kaminofen-oder-pelletofen.php 10.09.2017 Perimeterdämmung richtig planen Anbringen der Dämmung im Sockelbereich kann schwierig sein Wer sparsam mit Heizenergie und natürlichen Ressourcen umgehen will, kommt um eine Dämmung der Fassade nicht herum. Dazu gehört auch der Sockelbereich. Hier muss eine so genannte Perimeterdämmung aber nicht nur Anforderungen an den Wärmeschutz erfüllen, sondern auch druckfest und widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit sein. Bauingenieur Günter Kohlbecker erklärt, auf welche Punkte Hausbesitzer bei der Planung achten müssen. <p><strong>1. Nutzung des Kellers festlegen</strong><br /> Nutzt man die Räume als Lager, so reicht es vielleicht, die Außenwände bis auf Frosttiefe zu dämmen und die Kellerdecke zu dämmen. Sollen die Räume dagegen als Wohnung genutzt werden, muss die Dämmung über die ganze Kellerhöhe reichen. Dabei gilt es auch das Raumklima des Kellers zu bedenken, denn eine Perimeterdämmung verhindert jede Art von Feuchtigkeitsaustausch. Die anfallende Feuchtigkeit in einem Wasch- oder Trockenraum, Sauna oder Partykeller muss durch eine gute Lüftung in allen Räumen gewährleistet werden. Ein kritischer Blick sollte auch dem Zustand der Kellerwände gelten: Sind diese dauerhaft feucht, muss zuerst die Ursache für die Feuchtigkeit beseitigt werden.<br /> <br /> <strong>2. Bestandsaufnahme für die Perimeterdämmung</strong><br /> Ein Haus kann in zwei Formen im Gelände stehen, was auch die Art der Perimeterdämmung beeinflusst:<br /></p><ul><li> Hochparterre, das Erdgeschoß liegt deutlich über dem Gelände <br /></li><li>Das Haus steht annähernd ebenerdig, das Erdgeschoß liegt knapp über dem Gelände <br /></li></ul><p>Weitere Varianten sind Häuser mit und ohne Keller. Da bei allen Häusern der Fußboden im Erdgeschoss über dem Gelände liegt, würde eine Dämmung der Kellerdecke ohne Perimeterdämmung immer eine Kältebrücke im Sockel offen lassen.</p> <p> <br /> <strong>3. Möglichkeiten der Perimeterdämmung</strong><br /></p><ul><li> Die Perimeterdämmung endet etwa 30 Zentimeter unter dem Gelände, damit ist die Kellerdecke auf jeden Fall gedämmt und die Erdarbeiten sind so gering, dass Hausbesitzer sie in Eigenleistung erbringen können. Eine zusätzliche Dämmung der Kellerdecke ist erforderlich. <br /></li><li>Die Perimeterdämmung wird bis auf Frosttiefe geführt, diese ist bei etwa 80 Zentimetern unter dem Gelände erreicht. Hier ist neben der Wand ein etwa 1,40 Meter breiter Streifen für den Aushub nötig. Eine zusätzliche Kellerdeckendämmung ist zu empfehlen. <br /></li><li>Die Perimeterdämmung wird bis zum Fundament geführt. Eine Dämmung der Kellerdecke ist nicht nötig, da der Keller vollkommen gedämmt ist. Platzbedarf für die Erdarbeiten: Als Arbeitsraum benötigt man unten etwa 50 Zentimeter vor der Wand. Der Böschungsrand der Baugrube ist etwa soweit entfernt wie der Aushub tief ist. Bei Kellerhöhen um die 2,20 Meter ist der Baugrubenrand damit ungefähr 2,70 Meter vom Haus entfernt. Hierbei sind etwa 3,5 m³ Material je laufenden Meter Gebäudelänge auszuheben, seitlich zu lagern und wieder zu verfüllen.</li></ul><p><strong>4. Darauf müssen Hausbesitzer bei der Perimeterdämmung achten</strong><br /></p><ul><li> Wo ist der Übergang der Kellerdämmung zum Wärmedämmverbundsystem (WDVS) - die Sockeloberkante? Es gibt es zwei Möglichkeiten: Das Gelände rund um das Haus hat eine Höhe oder die Niveaus der Gelände sind unterschiedlich, der Höhensprung ist spätestens an der Hausecke auszugleichen &#160; <br /></li><li>Wie sind die Traufstreifen (die Flächen direkt neben dem Haus) ausgebildet? Sie sollten eine Breite von etwa 30 Zentimetern haben, um ein Verschmutzen des Sockels durch hoch gespritztes Erdreich zu vermeiden. <br /></li><li>Wie hoch ist der Fußboden über dem Gelände? Daraus lässt sich Deckenstärke ermitteln. An der Hauseingangs- oder Terrassentür ist das einfach zu abzumessen</li><li>Erfolgt die Belichtung bzw. Belüftung des Kellers oberhalb des Geländes durch Fenster oder im Gelände durch Lichtschächte? Gibt es außen einen Kellerzugang und kann er gedämmt werden? <br /></li><li>Welchen Abstand von der Wand haben die Standrohre der Regenentwässerung? Sitzen diese knirsch am Haus und werden nicht verlegt, bleibt eine Kältebrücke. <br /></li><li>Wie wird die Fläche außen in Zukunft genutzt (zum Beispiel zum Stapeln von Holz)? <br /></li><li>Gibt es im Gelände nicht zu beseitigende Störungen, wie Öltank, Wurzelbereich erhaltenswerter Bäume, Nachbarbebauung und welchen Abstand haben sie? <br /></li><li>Welcher Art sind die Lichtschächte? Es gibt zwei Möglichkeiten: Gemauert bzw. betoniert (will man sie nicht allseitig aufwendig dämmen, wird man mit der Kältebrücke leben müssen) oder aus Kunststoff (entweder sie verbleiben an der Wand und man toleriert die Kältebrücke, oder man nimmt sie ab und verankert sie nach dem Dämmen durch die Dämmung)</li><li>Welcher Art sind die Kellerfenster? Meist sind es Stahlrahmen mit Einscheibenverglasung, werden sie nicht ausgewechselt, bleibt eine Kältebrücke. <br /></li><li>Wie tief sitzt das Fenster in der Wand? Die Laibung außen muss gedämmt werden.</li></ul><p>Weiterlesen: <a title="Sockeldämmung: Aufbau der Dämmung und Arbeitsschritte" href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/perimeterdaemmung/sockeldaemmung-aufbau-der-daemmung-und-arbeitsschritte.php">Aufbau der Perimeterdämmung und Arbeitsschritte</a><br /></p> Günter Kohlbecker / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmung-keller/perimeterdaemmung/sockel-daemmung-perimterdaemmung-mtc.jpg Während sich die Fassade eines Hauses mit wenig Aufwand nachträglich dämmen lässt, kann das Anbringen einer Perimeterdämmung schwieriger sein Foto: www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-keller/perimeterdaemmung/perimeterdaemmung-richtig-planen.php 09.09.2017 Sockeldämmung: Aufbau der Dämmung und Arbeitsschritte Expertentipps für Hausbesitzer und Sanierer Die Planung der Sockeldämmung (auch Perimeterdämmung genannt) beginnt mit der Bestandsaufnahme. Wie die Sockeldämmung für bestmöglichen Wärme- und Feuchteschutz aufgebaut sein muss und welche Arbeitsschritte nach der Bestandsaufnahme bei der Dämmung nötig sind, erläutert Bauingenieur Günter Kohlbecker für Energie-Fachberater.de. <p><strong>Wärmedurchgangskoeffizient und Wärmeleitgruppe</strong><br /> Mit dem Wärmedurchgangskoeffizient, verkürzt U-Wert, wird der spezifische Kennwert von Fassade und Kellerwand ausgedrückt. Er setzt sich zusammen aus der Wärmeleitfähigkeit (WLG) von Wand und Dämmung. Bei der Wärmeleitfähigkeit - marktgängig sind die WLG 040 und 035 - gilt folgende Abhängigkeit: Je kleiner die Zahl desto besser ist der Dämmwert und desto dünner kann die Dämmplatte sein. Beim Neubau geht der U-Wert aus dem Wärmeschutznachweis hervor, bei Altbauten ist die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) die Richtschnur, sie gibt den U-Wert vor. Der Fachplaner ermittelt aus dem U-Wert unter Beachtung des Dämmkonzepts vom gesamten Haus die wirtschaftliche Dämmstärke. In vielen Fällen haben sich Plattenstärke von 8 bis 10 cm (WLG 040 bzw. 035) als ausreichend zur Sockeldämmung herausgestellt. In der Praxis sollte darauf geachtet werden, dass die Sockeldämmung nicht vor die Fassadendämmung vorspringt, da sonst der herab rinnende Regen in den Stoß dringen kann.<br /> <br /> Alle Kellerwände sind in gleicher Stärke zu dämmen. Der Grund leuchtet ein, jede un- bzw. schwächer gedämmte Stelle ist eine Kältebrücke, an der sich die im Keller immer vorhandene Feuchtigkeit als Kondenswasser niederschlägt. Die Unterkante wird nach den angesprochenen Gesichtspunkten bestimmt, die Oberkante, ist durch den Beginn der Fassadendämmung festgelegt. Hierbei sollte dieser Stoß der unterschiedlichen Materialien wegen des hochspritzenden Regens möglichst hoch über Gelände sein, mindestens jedoch 30 cm.<br /> <br /><strong> Aufbau und Spezifikation der Dämmung</strong><br /> Die Anforderungen an die Sockel- oder Perimeterdämmung unterscheiden sich von denen der übrigen Fassade in folgenden Punkten:<br /></p><ul><li> der Temperaturunterschied ist annähernd gleich und sinkt von der Außentemperatur im oberen Bereich bis auf annähernd konstant + 8° C in der Frosttiefe <br /></li><li>über dem Gelände steht Nässe in Form von Spritzwasser oder Schnee an, unten ist die Umgebung ständig erdfeucht.</li></ul><p> <strong>Die Perimeterdämmung hat folgenden Aufbau:</strong><br /></p><ul><li> Abdichtung der Kellerwand aus Beton oder Mauerwerk: Marktüblich ist die Flüssigdämmung auf Bitumenbasis, Höhenunterschiede in der Wand werden damit ausgeglichen, Risse überbrückt und geschlossen. Die Dicke der Abdichtung beträgt etwa 2 mm. <br /></li><li>Dämmung mit geringer Fähigkeit zur Wasseraufnahme und schwer verrottbar: Die Dämmstärke wird hauptsächlich durch Stärke und Aufbau des Wärmedämmverbundsystems (WDVS) der Fassade bestimmt. Anzustreben ist ein Rücksprung oder ebener Übergang der Sockeldämmung. Als wirtschaftlichstes Material hat sich Polystyrolextruderschaum (Kurzbezeichnung XPS) bewährt. Es hat eine geringe Wasseraufnahme und ist druckfest.&#160; Marktgängig sind Stärken von 6 bis 10 cm mit WLG 040 bzw. 035. Die Platten werden aufgeklebt, bei Altbauten müssen sie zusätzlich verdübelt werden. <br /></li><li>Der Übergang zur Fassadendämmung: Als Fassadendämmplatte wird meist Polystyrolhartschaum (Kurzbezeichnung EPS) eingesetzt, bei Aufnahme von Feuchtigkeit verschlechtert sich ihr Wärmedämmwert und im Bereich des Stoßes steigt bei Frost die Gefahr von Schäden. Der Übergang der unterschiedlichen Materialien ist deshalb zusätzlich zu schützen. Dies geschieht durch Überdecken mit einem durch Glasfaser verstärktem Gewebe, das gegen Wasser resistent ist. Es trägt etwa 2 mm auf. <br /></li><li>Oberputz im bewitterten Bereich: Er dient zum Ableiten des Regens und zur Gestaltung des Übergangs der Fassade in das Gelände. Der Oberputz ist ein Zementmörtel und 2 - 3 cm stark. Er erhält eine farbliche Deckbeschichtung.</li><li>Schutz der Dämmplatte im Bereich unter Gelände (unterhalb des Putzes) gegen mechanische Beschädigung durch spitze Steine: Meistens wird eine Noppenfolie zwischen dem Auffüllmaterial und der Dämmplatte eingestellt. Die Stärke beträgt zwischen 0,5 und 0,8 cm.</li></ul><p> Eine Addition der einzelnen Stärken ergibt ein Gesamtmaß zwischen 10 und 14 cm, je nach gewählter Dämmstärke.<br /> <br /> <strong>Arbeitsschritte zur Sockeldämmung</strong><br /> Ist die Planung beendet, fallen bei Arbeiten an Altbauten folgende Tätigkeiten an:<br /></p><ul><li> Räumen der Arbeitsfläche neben dem Haus, zwischen 1,40 m und 2,70 m (je nach Höhe der Dämmung) <br /></li><li>Aushub des Erdreichs auf die erforderliche Tiefe und zwischenlagern Reinigen der freigelegten Wand im Bestand und bei Erfordernis trocknen Aufbringen der Abdichtung <br /></li><li>Anbringen der Dämmplatten und befestigen durch Verdübeln <br /></li><li>Überdecken des Materialstoßes zwischen Sockel- und Fassadendämmung <br /></li><li>Aufbringen des Oberputzes und beschichten desselben <br /></li><li>Einstellen der Noppenfolie <br /></li><li>Verfüllen mit dem zwischengelagerten Erdreich soweit es versickerungsfähig ist, das "Stauen" des Regens sollte vermieden werden.<br /></li></ul> Günter Kohlbecker http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmung-keller/perimeterdaemmung/hauswand-sockel-daemmung-mtc.jpg In der Praxis sollten Hausbesitzer darauf achten, dass die Sockeldämmung (Perimeterdämmung) nicht vor die Fassadendämmung vorspringt, da sonst der herab rinnende Regen in den Stoß dringen kann Foto: www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-keller/perimeterdaemmung/sockeldaemmung-aufbau-der-daemmung-und-arbeitsschritte.php 08.09.2017 Die richtige Innendämmung für die Kellerwand Kapillaraktives Dämmsystem schützt vor Schimmelbefall Immer öfter wird der Keller umfunktioniert und als Sauna, Hobbyraum oder Arbeitszimmer genutzt. Spätestens dann werden höchste Anforderungen in Bezug auf den Feuchte-, Brand-, Schall- und Wärmeschutz gestellt. Besonders günstig für die Innendämmung sind kapillaraktive Dämmsysteme. Experte Frank Frössel erklärt die Vorteile. <p>Für die nachträgliche Innendämmung erdberührter Bauteile werden oft Wärmedämmstoffe wie Polystyrol oder Schaumglas verwendet. Bei diesen sperrenden Wärmedämmstoffen kommt es aber im Übergangsbereich zu nicht gedämmten Innenwänden sowie an Anschlüssen und Einbauteilen aus Holz of zu Problemen. <br /><strong><br />Kapillaraktive Innendämmung für Kellerwände verhindert Feuchteprobleme</strong><br />Aus diesem Grund wurden kapillaraktive Systeme zur Innendämmung entwickelt. Zum Einsatz kommen spezielle, hoch wärmedämmende Polyurethanschaumplatten mit senkrecht zur Oberfläche stehenden Lochungen (PUR-Platten) Calciumsilikatplatten oder eine Innendämmung aus Mineralschaum. Die Systeme werden abgerundet durch einen hoch porosierten Leichtmörtel, der zum Kleben und Armieren verwendet wird, und die Funktion der Sorptionsschicht mit übernimmt. Die hygroskopische Speicherfähigkeit der diffusionsoffenen Innendämmung mit hoher kapillarer Leitfähigkeit puffert Feuchtigkeitsspitzen und verteilt diese in der Fläche. Infolgedessen kommt es zu einer schnelleren Abtrocknung. Die kapillaraktive Innendämmung besitzt dadurch ein hohes Trocknungspotenzial und ist damit ideal als präventiver Einsatz gegen das Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien.<br /> <br /> Durch eine herkömmliche Innendämmung wird der Wandquerschnitt kälter, gleichzeitig steigt der Feuchtegehalt. Dies umso schneller, wenn die Innendämmung mit einer Innenabdichtung kombiniert wurde, was den Regelfall darstellt. Durch die speziellen Eigenschaften der kapillaraktiven Innendämmung herrschen im oberflächennahen Wandbereich besonders günstige hygrothermische Verhältnisse, so dass die Feuchtigkeit bereits in der Sorptionsschicht verteilt wird und nicht bis zur Oberfläche vordringen kann.<br /> <br /> <strong>Innendämmung der Kellerwand: geklebt oder gedübelt</strong><br /> Die Innendämmung wird meistens im Klebeverfahren aufgetragen. Bei einer gleichzeitigen Innenabdichtung ist dies schon allein aufgrund der sonstigen Durchstoßung der Abdichtung zwangsläufig. Der abrisssichere Haftverbund ist in der Regel auch ohne zusätzliche Verdübelung gegeben. Hierzu wird zunächst die Haftzugfestigkeit des Untergrundes überprüft. In der Praxis hat sich eine Abreißfestigkeit von mindestens 0,08 N/mm² bewährt. Liegt diese darunter, muss überprüft werden, ob die Innendämmung gedübelt werden kann. Bei einer Innenabdichtung ist ggf. direkt auf den Untergrund eine Vorsatzschale zu mauern oder zu betonieren, auf die dann anschließend die Innendämmung verklebt wird. Zum Kleben werden in der Regel zementgebundene Mörtel verwendet, in Ausnahmen auch Dispersionskleber oder seit kurzem Klebeschaum. Die Verklebung erfolgt im Punkt-Wulst-Verfahren (Klebekontaktfläche &gt; 40 %). Die Plattenstöße sind knirsch zu verlegen; Hohlräume und offene Fugen zu vermeiden. Auf die Dämmplatten wird anschließend eine vollflächige Gewebearmierung aufgebracht, wobei die Gewebe mindestens zehn Zentimeter überlappen sollten. Nach entsprechender Trocknungs-/ Härtungszeit erfolgt die Schlussbeschichtung - meistens in Form eines Oberputzes oder einer gefilzten Glattbeschichtung, die gestrichen wird. In Ausnahmen wird die Oberfläche tapeziert oder mit Fliesen- oder Natursteinbelägen versehen. </p> Frank Frössel http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/daemmung-keller/daemmung-kellerwand/grafik-kapillaraktive-innendaemmung-baulino-verlag.jpg Schematische Darstellung einer kapillaraktiven Innendämmung. Diese Dämmung besitzt ein hohes Trocknungspotenzial und ist damit ideal als präventiver Einsatz gegen das Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien Foto: aus Frank Frössel &quot;Mauerwerkstrockenlegung und Kellersanierung&quot; (Baulino Verlag) http://www.energie-fachberater.de/daemmung/daemmung-keller/daemmung-kellerwand/die-richtige-innendaemmung-fuer-die-kellerwand.php 06.09.2017 Bei Feuchtigkeit im Keller Kälte zum Trocknen nutzen Stoßlüften bei kalter Witterung verbessert Situation Wer Probleme mit Feuchtigkeit im Keller hat, sollte kaltes und trockenes Wetter im Herbst und Winter zur Verbesserung der Situation nutzen. Ist die Luft draußen kälter als im Keller, kann der feuchte Keller durch Stoßlüften trockener gemacht werden. Dazu sollten die Kellerfenster wöchentlich kurzzeitig geöffnet werden. <p>Um Feuchtigkeit im Keller in den Griff zu kriegen, können sich Hausbesitzer kaltes und trocknes Winterwetter zu Nutze machen. Dafür sollten ein- bis zweimal in der Woche bei sehr kalten Temperaturen die Fenster für eine halbe Stunde geöffnet werden. Da die warme Luft im Keller mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als die kalte Außenluft im Winter, wird die mit Feuchtigkeit angereicherte Luft beim <a href="/inhalte/heizung-lueftung/lueftung-klima/lueftung/stosslueften-so-lange-sollten-hausbesitzer-wirklich-lueften.php" title="Stoßlüften: So lange sollten Hausbesitzer wirklich lüften">Stoßlüften </a>entweichen. <br /><br /><strong>Kellerfenster nicht dauerhaft offen stehen lassen</strong><br />Die Kellerfenster im Winter grundsätzlich offen stehen zu lassen, ist dagegen keine gute Idee, dann das führt zu einer unnötigen Auskühlung des Kellers. Bei ungedämmter Kellerdecke bedeutet das dann zusätzlich Fußkälte und höhere Heizkosten im Erdgeschoss. Deshalb nutzen Hausbesitzer die kalte Jahreszeit am besten für zwei Dinge: Das regelmäßige Lüften gegen Feuchtigkeit im Keller und die <a href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/kellerdeckendaemmung/index.php" title="Kellerdeckendämmung">Dämmung der Kellerdecke</a> für mehr Wohnkomfort im Erdgeschoss.<br /><br /><strong>Übrigens</strong>: Entgegen der Meinung vieler Hausbesitzer bringt das <a href="/inhalte/keller/schimmelpilz-gefahr-keller-im-sommer-richtig-lueften.php" title="Schimmelpilz-Gefahr: Keller im Sommer richtig lüften">Kellerlüften im Sommer</a> keine Verbesserung der Situation, sondern verschlimmert oft die Probleme mit Feuchtigkeit und Schimmel noch. Deshalb den feuchten Keller nur bei kalter Witterung lüften!&#160;</p> Wohnen im Eigentum e.V. / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/keller/keller-mauerwerk-betondecke-energie-fachberater.jpg Frische Brise bei kalter Witterung: Wer einmal in der Woche bei kaltem Wetter den Keller stoßlüftet, kann Probleme mit Feuchtigkeit verbessern Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/keller/bei-feuchtigkeit-im-keller-kaelte-zum-trocknen-nutzen.php 05.09.2017 Feuchte Kellerwände trocken legen Kellersanierung startet mit Bauwerksdiagnostik und Konzeption Abblätternder Putz, feuchte Wände, modriger Geruch und Schimmelbildung – in vielen Altbauten sind feuchte Keller leider die Regel. Experten schätzen, dass bei rund 60 Prozent der Altbauten eine Sanierung der Kellerwände erforderlich ist. Am Anfang steht jedoch eine Bauwerksdiagnostik. Experte Frank Frössel erklärt, welche Fakten Hausbesitzer vor der Sanierung klären lassen sollten, um die richtige Sanierungsmethode zu finden. <p>Der Bedarf an Kellersanierungen steigt. Das liegt zum einen daran, dass die Ansprüche an eine Nutzung des Kellers gesteigen sind, zum anderen an einer fehlenden oder nicht mehr funktionsfähigen Abdichtung. Weil Feuchtigkeit oft andere Bauschäden im Schlepptau hat, sollten Hausbesitzer unbedingt auf eine fachgerechte Sanierung und ein Sanierungskonzept achten.<br /><br /><strong>Bauwerksdiagnostik steht am Anfang der Kellersanierung</strong><br />Am besten beauftragen Hausbesitzer einen qualifizierten Experten mit der Kellersanierung. Wichtigster Fehler in der Praxis: Eine nachträgliche <a title="Nachträgliche Horizontalabdichtung gegen feuchte Kellerwände" href="/inhalte/keller/kellersanierung/nachtraegliche-horizontalabdichtung-gegen-feuchte-kellerwaende.php">Horizontal</a>- und <a title="Nachträgliche Außenabdichtung der Kellerwand" href="/inhalte/keller/kellersanierung/nachtraegliche-aussenabdichtung-der-kellerwand.php">Vertikalabdichtung </a>wird ohne <a title="Kellersanierung: Bauwerksdiagnostik erfasst Zustand des Hauses" href="/inhalte/keller/kellersanierung/kellersanierung-bauwerksdiagnostik-erfasst-zustand-des-hauses.php">Bauwerksdiagnostik </a>durchgeführt. Damit die Sanierung und damit Trockenlegung der Kellerwände gelingt, sollte der Experte zunächst elementare Informationen über den Zustand des Hauses einholen. Dazu gehören: <br /></p><ul><li>Durchfeuchtungsgrad</li><li>und/oder Salzgehalt des Mauerwerks&#160;</li><li>freies Porenvolumen und andere Baustoffkenngrößen</li><li>die mögliche Hohlräumigkeit der Mauerwerkskonstruktion</li><li>Wasserbelastung von außen&#160;</li><li>Bodenverhältnisse und daraus resultierender Lastfall&#160;</li><li>und bei einer innenseitigen Kellersanierung auch wichtige raumklimatische Messungen <br /></li></ul><p>Diese Daten lassen sich in Voruntersuchungen erheben und müssen im Anschluss interpretiert werden. Aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen wird dann die Sanierungskonzeption abgeleitet. Die Konzeption zur Mauerwerkstrockenlegung und Kellersanierung sollte aber nicht nur die besonderen Anforderungen in Bezug auf Statik, Feuchte- und Wärmeschutz berücksichtigen, sondern auch den Nutzungsanspruch und letztendlich die Wirtschaftlichkeit der geplanten Maßnahmen. <br /><br />Wichtiger Punkt ist also auch, dass die Hauseigentümer mit dem Experten ihre Erwartungen besprechen. Vor der Sanierung muss geklärt werden, ob eine vollständige Abtrocknung des Bauwerks, eine wesentliche Verringerung der Feuchtigkeit im Mauerwerk, nur eine Abtrocknung der Wände oder letztendlich vielleicht nur eine trockene, saubere Wandoberfläche erwartet wird. Dem entsprechend unterscheidet sich die nachträgliche <a title="Nachträgliche Horizontalabdichtung gegen feuchte Kellerwände" href="/inhalte/keller/kellersanierung/nachtraegliche-horizontalabdichtung-gegen-feuchte-kellerwaende.php">Horizontal</a>- und/oder <a title="Nachträgliche Außenabdichtung der Kellerwand" href="/inhalte/keller/kellersanierung/nachtraegliche-aussenabdichtung-der-kellerwand.php">Vertikalabdichtung </a>in ihren technischen Anforderungen sowie im finanziellen Aufwand. <br /></p> Frank Frössel http://www.energie-fachberater.de/bilder/fassade/fassadensanierung/hausfassade-sockel-putzabplatzung-baulino-verlag.JPG Typisches Schadensbild bei feuchten Kellerwänden: Der Putz bröckelt im Sockelbereich des Hauses Foto: aus Frank Frössel &quot;Mauerwerkstrockenlegung und Kellersanierung&quot; (Baulino Verlag) http://www.energie-fachberater.de/keller/kellersanierung/feuchte-kellerwaende-trocken-legen.php 03.09.2017 KfW-Zuschuss für Baubegleitung bei der Sanierung Förderung zur Qualitätssicherung Ob Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder die Umsetzung einzelner Maßnahmen wie Dämmung, neue Heizung oder Fenstertausch - eine energetische Sanierung ist auf lange Sicht die einzige Möglichkeit Energiekosten zu sparen. Damit die Sanierung hochwertig ausgeführt wird und Hausbesitzer Unterstützung finden, erhalten sie von der KfW eine Förderung für die Baubegleitung durch Experten. <p>Damit Hausbesitzer bei einer hochwertigen energetischen Sanierung am Ende ihre Energiespar-Ziele auch erreichen, erhalten sie von der KfW im Programm 431 (Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Baubegleitung) eine Förderung für die professionelle Baubegleitung durch einen Sachverständigen während der Sanierung. 50 Prozent der Kosten für die Baubegleitung - maximal 4.000 Euro pro Sanierungs-Vorhaben - werden Hausbesitzern mit der Förderung erstattet. (Der Zuschuss wird allerdings erst ab einer Höhe von 300 Euro ausgezahlt.) Förderfähig sind die Kosten für Planung, Unterstützung bei Ausschreibung und Angebotsauswahl, Kontrolle der Bauausführung und Abnahme der Sanierung. Der Zuschuss wird auch dann gewährt, wenn Hausbesitzer Einzelmaßnahmen wie eine Dachdämmung, Fassadendämmung, die Erneuerung der Heizung oder einen Fenstertausch vornehmen. Die Vorteile einer professionellen Baubegleitung bei einer energieeffizienten Sanierung liegen auf der Hand: Die qualifizierte Baubegleitung durch einen Sachverständigen gewährleistet die Einhaltung technischer Mindestanforderungen. <br /><br /><strong>Antrag auf Förderung nach Abschluss der Baubegleitung bei KfW einreichen</strong><br />Der Zuschuss zur Baubegleitung kann immer dann gewährt werden, wenn auch die Sanierung aus Mitteln des Programms "Energieeffizient Sanieren“ finanziert wurde. Dabei ist es egal, ob Hausbesitzer einen Förderkredit oder einen Zuschuss für die Sanierung gewählt haben. Als Fachleute für die Baubegleitung akzeptiert die KfW nur Fachleute, die in der Expertendatenbank auf <a target="_blank" rel="nofollow" title="Zur Liste der Energie-Effizienz-Experten des Bundes" href="https://www.energie-effizienz-experten.de/energieeffizienz-experten-fuer-foerderprogramme-des-bundes/">www.energie-effizienz-experten.de</a> erfasst sind. Der Antrag auf den Zuschuss für die Baubegleitung muss vor Beginn der Sanierung im <a href="https://public.kfw.de/zuschussportal-web/" title="zum KfW-Zuschussportal" rel="nofollow" target="_blank">KfW-Zuschussportal</a> gestellt werden.<br /><br /><strong>Übrigens</strong>: Wer eine Förderzusage in einem der Programme zum energieeffizienten Sanieren erhält, hat damit gleichzeitig auch einen verbindlichen Anspruch auf den Baubegleitungszuschuss.</p> KfW Bankengruppe / Sunshine Energieberatung / www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/bauplaene-taschenrechner-kfw-bildarchiv-fotoagentur-photothek-net.jpg Die qualifizierte Baubegleitung einer Sanierung durch einen Sachverständigen gewährleistet die Einhaltung technischer Mindestanforderungen Foto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net http://www.energie-fachberater.de/beratung-foerdermittel/foerderung/foerdermittel/kfw-zuschuss-fuer-baubegleitung-bei-der-sanierung.php 01.09.2017 Wie hoch sind die Kosten für eine Kellersanierung? Kosten für Abdichtung, Dämmung und Innenausbau Während sich immer weniger Bauherren für einen Keller beim Neubau entscheiden, bleiben die kalten Räume in vielen Altbauten ungenutzt. Mit einer Sanierung schaffen Hausbesitzer jedoch zusätzlichen Wohnraum oder Platz für das eigene Hobby. Geht es um die Kosten der Kellersanierung, kommt vor allem auf die Größe und den Zustand des Hauses an. Ein Überblick über die Kosten für Abdichtung, Dämmung und Innenausbau. <p>Entscheiden sich Hausbesitzer dazu, den eigenen Keller auszubauen, stehen ihnen verschiedene Maßnahmen zur Auswahl. Neben der Sanierung von feuchtem Mauerwerk können sie dabei die Wände oder den Boden dämmen, Oberflächen renovieren oder neue Wärmequellen installieren. <br /><br /><strong>Kosten für die Abdichtung der Kellerwände</strong><br />Klagen Hausbesitzer über nasse Wände im Keller, sollten sie bestehende Bauschäden zunächst beheben lassen. Neben der Trocknung der Wände sind dabei oft Maßnahmen zur Abdichtung nötig. Während das bei Kellern in Betonbauweise recht einfach funktioniert, ist der Arbeitsaufwand bei nassem Mauerwerk oft höher. Welche Lösungen dabei die richtigen sind, kann nur ein Sachverständiger vor Ort bestimmen. <br />Geht es um die Kosten der Kellersanierung, entfallen rund 200 bis 300 Euro auf die Beratung durch einen Experten. Hinzu kommen rund 500 bis 1.000 Euro für ein spezielles Trocknungsgerät sowie 25 Euro pro Kubikmeter für Erdarbeiten. Die Abdichtung selbst kostet etwa 50 bis 100 Euro pro Meter bei Betonfugen oder 250 bis 300 Euro pro Quadratmeter für spezielle Injektionsverfahren. Insgesamt kommen so schnell Kosten von 15.000 bis 30.000 Euro für die Kellersanierung zusammen. Die angegebenen Werte verstehen sich als grobe Richtwerte. Abhängig vom Schadensbild, der Schadensursache und dem Ausmaß der betroffenen Stellen können die Kosten der Kellersanierung sowohl höher als auch niedriger ausfallen. <br /><br /><strong>Kosten für eine Kellersanierung durch Dämmung </strong><br />Durch die Dämmung der Außenwände oder des Kellerbodens lassen sich die Wärmeverluste über die Außenhülle minimieren. Neben sinkenden Heizkosten führt das auch zu einem höheren Wärmewohlbefinden. Vor allem dann, wenn es um die Dämmung der Kellerwände geht, stehen Hausbesitzern verschiedene Maßnahmen zur Verfügung. Während eine Außendämmung (Perimeterdämmung) besonders sicher und effizient ist, kommt es bei der Wärmedämmung von innen auf hochwertige Materialien und eine fehlerfreie Ausführung an. Denn nur so lassen sich mögliche Feuchteschäden und Schimmel effektiv vermeiden. <br />Geht es um die <a href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/daemmung-kellerwand/kosten-fuer-die-daemmung-der-kellerwaende.php" title="Kosten für die Dämmung der Kellerwände" >Kosten der Kellerdämmung</a>, müssen Hausbesitzer für eine Perimeterdämmung mit rund 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter rechnen. Die Innendämmung ist mit 50 bis 90 Euro pro Quadratmeter etwas günstiger. Eine Dämmung des Kellerbodens schlägt mit rund 20 bis 45 Euro pro Quadratmeter zu Buche. <br /><br /><strong>Kosten für Renovierungsarbeiten im Keller</strong><br />In den meisten Fällen sind auch Wände und Decken im Keller zu renovieren. Ist die Basis dabei gut, genügen neue Farben oder Tapeten. Andernfalls müssen Hausbesitzer die Flächen zunächst aufbereiten. Möglich ist das mit neuem Putz oder einer Vorwandinstallation aus Trockenbauelementen. <br />Neue Tapeten verursachen Kosten von rund 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen noch einmal 5 bis 20 Euro pro Quadratmeter, wenn Hausbesitzer alte Beschichtungen durch eine Fachfirma entfernen lassen. Sind Wände und Decken nur zu streichen, verlangen Handwerksbetriebe rund 5 bis 15 Euro pro Quadratmeter für Lohn und Material. Für das Verputzen der Oberflächen im Keller müssen Verbraucher mit 15 bis 30 Euro pro Quadratmeter rechnen. Eine neue Trockenbauwand kostet hingegen rund 35 bis 70 Euro pro Quadratmeter. <br /><br /><strong>Kosten der Kellersanierung mit neuer Heizung</strong><br />Möchten Hausbesitzer einen alten und unbeheizten Keller in gemütliche Wohn- oder Hobbyräume verwandeln, darf auch die passende Heizung nicht fehlen. Günstig ist dabei der Anschluss von Heizkörpern oder einer Flächenheizung an die bereits vorhandene Zentralheizung. Ist das nicht möglich, haben die Bewohner mit der Elektroheizung eine günstige Alternative. Aber Achtung: Während die Anschaffungskosten elektrischer Heizsysteme niedrig sind, können die Betriebskosten schnell in die Höhe schießen. Vor allem dann, wenn die Elektroheizung die Räume im Keller durchgängig allein mit Wärme versorgt. <br />Geht es um die Kosten dieser Kellersanierung, dann müssen Hausbesitzer für den Anschluss an die Zentralheizung mit 500 bis 1.000 Euro rechnen. Während neue Heizkörper je nach Größe mit 100 bis 250 Euro zu Buche schlagen, kostet die Fußbodenheizung rund 40 bis 60 Euro pro Quadratmeter. Einzelne Elektroheizkörper gibt es hingegen für 300 bis 500 Euro. Die Kosten für den Anschluss an eine Zentralheizung entfallen dabei.<br /><br /><strong>Fördermittel senken die Kosten der Kellersanierung</strong><br />Erhöhen Hausbesitzer mit der Sanierung auch den energetischen Standrad des Kellers, können sie zumindest für die Kellerdämmung auch Fördermittel beantragen. Die KfW stellt dafür zinsgünstige Darlehen und einmalige Zuschüsse zur Verfügung. Wie hoch die Förderung ist und wie Hausbesitzer an die Gelder kommen, erklärt unser Expertentipp "<a href="/inhalte/daemmung/daemmung-keller/foerderung-fuer-die-kellerdaemmung.php" title="Förderung für die Kellerdämmung">Förderung für die Kellerdämmung</a>". Alternativ können die <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/foerderung/lohnkosten-fuer-handwerker-von-der-steuer-absetzen.php" title="Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen">Handwerkerkosten auch von der Steuer abgesetzt</a> werden.<br /><br />*Wir haben die Kosten für eine Kellersanierung sorgfältig recherchiert. Es handelt sich jedoch um Durchschnittswerte für eine erste Kalkulation. Je nach Region, Maßen und ausgewählten Materialien können die tatsächlichen Kosten auch davon abweichen. Sicherheit über die Kosten erhalten Hausbesitzer mit einem Handwerker-Angebot. &#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/keller/keller-schimmel-sanierung-mtc.JPG Ein Arbeitszimmer, ein Hobbyraum oder Platz für Gäste? Kellerräume haben viel Potenzial für die Wohnraumerweiterung! Doch je nach Zustand ist die Kellersanierung auch mit relativ hohen Kosten verbunden Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/keller/kellersanierung/wie-hoch-sind-die-kosten-fuer-eine-kellersanierung.php 30.08.2017 Farbe statt Tapete: Wände kunstvoll dekorieren Alte Maltechniken sorgen für individuelles Zuhause Gewischt, gewickelt oder gestupft? Viele Hausbesitzer entscheiden sich bei einer Sanierung der Wohnräume gegen Tapeten an den Wänden. Statt dessen werden die Wände verputzt und dann mit Farbe individuell verschönert. Vom kühlen, architektonisch durchgestylten Kubus bis zur verspielt-romantisch gestalteten Wand reicht die Palette, die sich mit Farbe und traditionellen Maltechniken umsetzen lässt. <p>Farben sind ein einfaches Mittel, den eigenen vier Wänden eine neue Optik zu geben. Ob Trendfarbe des Jahres, klassischer Farbton oder die individuelle Lieblingsfarbe: Für die Wandgestaltung mit Farbe sollten sich Hausbesitzer etwas Zeit nehmen. Denn jeder Mensch reagiert anders auf Farbe, eine Raumsituation kann sich mit Farbe entscheidend verändern, und auch das persönliche Wohlbefinden lässt sich mit Farben entscheidend beeinflussen. Damit das Farbkonzept nicht nur theoretisch stimmig ist, sondern auch mit dem persönlichen Empfinden übereinstimmt, lohnt sich eine sorgfältige Auswahl und der passende Einsatz von kühlen, beruhigenden Farben sowie warmen, anregenden Farbtönen passend zum Raum. <br /><br /><strong>Bei Farbauswahl an Wohngesundheit denken</strong><br />Bei Funktionalität und Umweltverträglichkeit haben viele Farben in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Dennoch lohnt es sich, angesichts der breiten Produkt- und Farbpalette beim Kauf die Augen offen zu halten. Denn nicht jedes Umweltsiegel garantiert auch gesundes Wohnen ohne Schadstoffe und auch Allergiker sollten einen Extrablick auf die Inhaltsstoffe werfen. <a title="So finden Sie Putze und Farben für ein gutes Wohnklima" href="/inhalte/innenausbau/innenwand/so-finden-sie-putze-und-farben-fuer-ein-gutes-wohnklima.php">Grundsätzlich sorgen vor allem mineralische Wandfarben wie Kalkfarben oder Silikatfarben für gesundes Wohnen.</a><br /><br /><strong>Maltechniken für kunstvolle Wände</strong><br />Neben der richtigen Farbauswahl sorgt eine passende Maltechnik für den richtigen "Pfiff" bei der Wandgestaltung und individuelle Innenwände. Viele dieser Maltechniken wie Wischtechnik, Wickeltechnik und Stupftechnik sind schon sehr alt und erleben derzeit eine Renaissance im Innen- und Außenbereich. So wird jeder Raum zum Unikat und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wir stellen die wichtigsten Maltechniken kurz vor:<br /><br /></p><ul><li><strong>Wischtechnik </strong>- oft auch Schwammtechnik genannt: Mit einem feuchten Naturschwamm wird verdünnte Farbe auf eine vorher grundierte Wand gewischt. Das Ergebnis ist eine lebendige Wandfläche.</li><li><strong>Wickeltechnik</strong>: Auf eine grundierte Wand wird mit einem gewickelten Tuch (zum Beispiel Baumwolle, Jute oder auch Fensterleder) die Farbe über die Wandfläche gewälzt. Das Ergebnis sind kräftige Muster.</li><li><strong>Stupftechnik</strong>: Mit einem Stupfring oder Schwamm entstehen auf der vorher grundierten Wand filigrane Muster und weiche Konturen. <br /></li></ul><p>Daneben darf natürlich gebürstet, gerieben und geklebt werden - je nach gewünschtem Ergebnis. Und damit Farbe und Maltechnik am Ende auch überzeugen, sollte beides auf einem großen Stück Pappe oder Papier ausprobiert werden.&#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/innenausbau/wohnraum-naturbaustoffe-holz-lehm-sentinel-haus.jpg Ob Gestaltung mit warmen Naturtönen oder kühle Farben: Mit der richtigen Maltechnik entstehen unverwechselbare Räume Foto: Sentinel Haus http://www.energie-fachberater.de/innenausbau/innenwand/farbe-statt-tapete-waende-kunstvoll-dekorieren.php 29.08.2017 Die Küchentrends 2017: Trendfarbe Blau und smarte Technik Offene Raumkonzepte für Wohn- und Essbereich weiter beliebt Was für Mode und die restliche Inneneinrichtung gilt, ist natürlich auch bei der Küche ein Thema: Neue Trends, Gestaltungsideen und innovative Technik machen Lust auf eine Erneuerung! Die Küchentrends 2017 bieten neuartige Farbkonzepte, die nahtlose Verbindung von Kochen, Essen und Wohnen sowie technische Raffinessen. Und Blautöne erleben ein Trend-Revival in der Küche. Ein Überblick über die 5 wichtigsten Küchentrends. <p><strong>Küchentrend Nr. 1: Offene Raumkonzepte</strong><br />Eine offene Raumgestaltung bleibt angesagt, der nahtlose Übergang von Küche, Ess- und Wohnbereich ist bei der Küchenplanung wichtiges Thema. Erreicht wird die Raumgestaltung aus einem Guss zum Beispiel mit Küchenmöbeln, die in ein Side- oder Lowboard mit der gleichen Gestaltung übergehen. Regale, Hängeschränke und weitere Wohnzimmermöbel können in korrespondierenden Designs ausgewählt werden. Weitere Gestaltungsbeispiele sind:<br /></p><ul><li>Direkter Anschluss vom Essplatz an die Kochinsel und Einsatz gleicher Materialien.</li><li>Ideal für offene Wohnkonzepte sind Kochinseln und L-förmige Küchen.</li><li>Clevere Schranklösungen bieten viel Stauraum und sorgen so für einen aufgeräumten Eindruck<strong>.</strong></li></ul><p><strong>Küchentrend Nr. 2: Intelligente Technik</strong><br />Die Technik in der Küche wird immer ausgefeilter. So wird die Dunstabzugshaube immer öfter direkt ins Kochfeld integriert. Das bringt mehr Freiheit bei der Küchenplanung, denn die Raumgestaltung wird nicht mehr von einer hängenden Dunstabzugshaube beeinträchtigt. Zu den Küchentrends 2017 gehören auch Soundsysteme, die unsichtbar in den Küchensockel integriert werden. Die Steuerung erfolgt praktisch und bequem über Smartphone oder Tablet, die Übertragung funktioniert via Bluetooth. Um ein tolles Klangerlebnis zu realisieren, nutzt das Soundsystem den bereits vorhandenen Hohlraum unter den Küchenschränken als Schallkörper. Ergänzend dazu sind Tablet-Halter, Docking-Stationen und ähnliches Zubehör erhältlich. Außerdem im Trend: Küchenarmaturen mit Sensortechnik, die eine berührungslose Bedienung ermöglichen. Das sorgt für mehr Hygiene und Komfort in der Küche.<br /><br /><strong>Küchentrend Nr. 3: Trendfarbe Blau</strong><br />Die Küchentrends 2017 sind fest in der Hand der blauen Farbpalette. Die Farbe erlebt erneut ein Trend-Revival in der Küche. Die Bandbreite reicht von kalten Nuancen, die an das klare, tiefblaue Wasser der Polarmeere erinnert bis hin zum Lebensfreude versprühenden Blau-Grün, das mit tropischen Gewässern verbunden wird. Besonders angesagt ist in diesem Jahr "Aqua", der Farbton sorgt für Frische und Leichtigkeit in der Küche. Zudem passt die Farbe gut zur Schlichtheit und Geradlinigkeit moderner Küchen und lässt sich optimal mit Weiß kombinieren. Genauso gut macht sich die Trendfarbe in Landhausküchen in Kombination mit hellem und dunklem Holz. Eine weitere Gestaltungsidee sind blaue Küchenfronten, die mit Arbeitsplatten oder Fronten in Beton- oder Steinoptik ergänzt werden.</p> KÜCHEN QUELLE GmbH http://www.energie-fachberater.de/bilder/innenausbau/kueche/kueche-offene-kueche_kuechenquelle.jpg Absoluter Küchentrend in 2017: eine nahtlose Verbindung von Kochen, Essen und Wohnen Foto: KÜCHEN QUELLE GmbH http://www.energie-fachberater.de/bilder/innenausbau/kueche/kueche-kochfeld-mit-kochfeldabzug_kuechen-quelle.jpg Auch technische Raffinessen halten Einzug in die Küche. So wird die Dunstabzugshaube zum Beispiel direkt in das Kochfeld integriert Foto: KÜCHEN QUELLE GmbH http://www.energie-fachberater.de/bilder/innenausbau/kueche/kueche-weiss-mit-blautoenen_kuechenquelle.jpg Der ideale Begleiter zur modernen Küche ist in 2017 die Trendfarbe Blau. Sie lässt sich optimal mit weißen Küchenfronten kombinieren Foto: KÜCHEN QUELLE GmbH http://www.energie-fachberater.de/innenausbau/kueche/die-kuechentrends-2017-trendfarbe-blau-und-smarte-technik.php 29.08.2017 Gesund Wohnen mit dem richtigen Bodenbelag Tipps für Parkett, Laminat, Fliesen, Teppich und Linoleum Stark riechender Laminatkleber, müffelnder Teppichboden, Emissionen aus den Fliesenfugen - nicht immer beeinflusst der Bodenbelag die Gesundheit positiv. Es lohnt sich also für Hausbesitzer, bei der Auswahl genau hinzuschauen. Die gute Nachricht: Aus so gut wie allen Bodenbelagsgruppen sind emissionsarme und gesundheitsverträgliche Produkte erhältlich. Experte Josef Spritzendorfer erklärt, welche Punkte besonders wichtig sind. <p>Wichtig ist ein wohngesunder Bodenbelag vor allem immer dann, wenn Allergiker oder chemikaliensensitive Bewohner zur Familie gehören, oder kleine Kinder. Dann sollte auf jeden Fall auf geruchsintensive Produkte für Bodenbelag und Kleber verzichtet werden. Besonders empfindlichen Bewohnern empfehlen Experten das "Austesten" eines Musters: Wer sich ein Stück des künftigen Bodenbelags einige Tage neben das Kopfkissen legt wird merken, ob die Produkte verträglich sind.<br /><br /><strong>Diese Schadstoffe sollten Hausbesitzer bei Bodenbelägen vermeiden</strong><br />In der Vergangenheit wurden für den Fußbodenaufbau oft teerhaltige Produkte eingesetzt, die über lange Zeiträume für die Abgabe von so genannten krebserzeugenden PAKs (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) verantwortlich gemacht werden können. Holzfußböden enthalten manchmal noch gesundheitsbeeinflussende Stoffe wie Öle oder Lacke an den Oberflächen. Bei Laminatböden sind die Kritikpunkte, dass teilweise kritische Kleber eingesetzt werden und der Boden stark elektromagnetische Aufladungen verursacht. Teppichböden können zu Niststätten für Milben werden, manche Teppichrücken sind auch dauerhaft stark geruchsintensiv (Styrol-Butadien). Zusätzlich können die Kleber hohe Schadstoffbelastungen in der Raumluft verursachen. Naturteppiche können Pyrethroide als Mottenschutz beinhalten. Bei Linoleum und Korkböden führen Oxidationsprozesse teilweise zu starken Geruchsbelastungen (Hexanal, Furfural). Und selbst bei Fliesen, die an sich ein sehr wohngesunder Bodenbelag sind, sollten Hausbesitzer Kleber, Fugenmassen und Randabdichtung gründlich überprüfen, ob daraus Raumluftbelastungen zu erwarten sind.<br /><br /><strong>Wann Hausbesitzer einen Bodenbelag bedenkenlos einsetzen können</strong><br />Grundsätzlich gibt es aus nahezu allen Bodenbelags-Gruppen emissionsarme, gesundheitsverträgliche Produkte, deren Einsatz auch mit gutem Gewissen empfohlen werden kann. Wichtig sind dabei aber aber nicht die "Werbeaussagen" der Hersteller, sondern neutrale Nachweise (wie die Emissionsprüfberichte unabhängiger Prüfinstitute). Auch als solche beworbene "Naturprodukte" müssen nicht automatisch "gesund" sein. Auf geruchsintensive Produkte sollte besser verzichtet werden. Bei der Auswahl der verschiedenen Bestandteile des Bodenbelags sollten sich Hausbesitzer unbedingt im Fachhandel beraten lassen, denn bestimmte Bestandteile des Fußbodens - also Estrich, Spachtelmasse, Kleber, Grundierung und Bodenbelag - können in manchen Fällen miteinander "reagieren". In Grundierungen sollte Benzylalkohol vermieden werden (Entstehung übelriechenden Benzaldehyds möglich). Ammoniak im Klebstoff kann bei zementären Untergründen und Spachtelmassen zur Freisetzung von Ammoniak führen. <br /><br />Übrigens: Allergiker müssen auf einen Teppichboden nicht verzichten! Kurzflorige, regelmäßig gut gereinigte Teppichböden können problemlos eingesetzt werden.</p> Josef Spritzendorfer / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/innenausbau/fussboden/boden-belag/wohnraum-fussboden-bauwerk-parkett-ag.jpg Gute Nachrichten für Hausbesitzer: Aus nahezu allen Bodenbelags-Gruppen sind emissionsarme, gesundheitsverträgliche Produkte erhältlich, die mit gutem Gewissen eingebaut werden können Foto: Bauwerk Parkett AG http://www.energie-fachberater.de/innenausbau/fussboden/boden-belag/gesund-wohnen-mit-dem-richtigen-bodenbelag.php 28.08.2017 Parkett und Dielen richtig reparieren und renovieren Abschleifen, versiegeln und Macken ausbessern Schritt für Schritt In vielen Altbauten ist ein Fußboden aus Echtholz verlegt. Parkett und Dielen sind optisch und haptisch attraktiv und überzeugen als langlebiges Naturprodukt, das im Laufe der Jahre an Attraktivität gewinnt. Die alltäglichen Abnutzungserscheinungen spiegeln den natürlichen Charakter wider, hin und wieder wird es aber Zeit, Beschädigungen zu reparieren und Parkett und Dielen zu renovieren. <p><strong>Parkett und Dielen renovieren: Vollflächig abschleifen und neu versiegeln</strong><br />Parkett und Dielen sind der einzige Bodenbelag, der mehrmals renoviert werden kann. Eine Renovierung ist vor allem bei lackiertem Parkett und einer großflächigen Beschädigung sinnvoll. Dabei wird die Parkettoberfläche mit einer Maschine abgeschliffen und vollflächig neu versiegelt. Das gilt auch für die Erneuerung von geölten Dielen: Sie werden maschinell geschliffen und neu geölt. <br /><br /><strong>Macken und Kratzer im Holzfußboden ausbessern</strong><br />Beim Herunterfallen von Gegenständen entstehen schnell kleine Schäden im Holzfußboden. Diese Macken lassen sich mit etwas Geschick und den richtigen Hilfsmitteln selbst reparieren. Besonders tiefere Kratzer sollten dabei sofort beseitigt werden, damit verschüttete Flüssigkeiten wie Getränke oder Wasser vom Blumengießen nicht in das Holz eindringen und schwere Folgeschäden verursachen können. Für Reparaturen im Parkett- oder Dielenboden sind abgestimmte Reparatursets erhältlich, die mit den notwendigen Materialien und Werkzeugen ausgestattet sind. Das sind in der Regel Schleif- und Poliertücher, kleiner Hobel, Klarlackstift und eine passende Auswahl an farbigen Wachsen sowie ein elektrisches Schmelzgerät für die Wachsmischung. Mit diesen Profi-Werkzeugen können selbst Laien Makel in ihrem hochwertigen Bodenbelag leicht beseitigen. Besonders wichtig ist, die reparierte Stelle wieder mit speziellen Versiegelungsstiften abzudichten, damit kein Wasser eindringen und ein größerer Schaden entstehen kann. <br /><br /><strong>Schritt für Schritt-Anleitung für die Reparatur von Parkett und Dielen: </strong><br /></p><ul><li>Zu Beginn der Reparaturmaßnahmen müssen alle losen Teile rund um die Schadensstelle entfernt und die Fläche gereinigt werden.</li><li>Dann wird der Kratzer mit farblich passendem und erwärmtem Wachs aufgefüllt. Das geschmolzene Wachs wird solange gemischt, bis der richtige Farbton entsteht.</li><li>Das überstehende Wachsgemisch wird mit einem kleinen Hobel bündig abgetragen.&#160;</li><li>Im Anschluss wird die ausgebesserte Stelle mit einem Vlies entfettet und mit einem Klarlackstift wieder versiegelt.&#160;</li><li>Wenn die Versiegelung nach zirka fünf Minuten trocken ist, kann abschließend mit einem Schleif- und Poliertuch der Glanz der ausgebesserten Stelle angepasst werden.&#160;</li></ul> Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp) http://www.energie-fachberater.de/bilder/innenausbau/fussboden/boden-belag/macken-im-parkett-ausbessern-vdp.jpg Mit speziellen Reparatursets können Macken im Parkett leicht ausgebessert werden Foto: Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp) http://www.energie-fachberater.de/innenausbau/fussboden/boden-belag/parkett-und-dielen-richtig-reparieren-und-renovieren.php