News | www.Energie-Fachberater.de Meldungen rund um Modernisieren, Renovieren, Förderung und Energieberatung DE Mon, 29 May 2017 22:58:26 +0200 26.05.2017 Dachfenster-Typen im Überblick Schwingfenster, Klapp-Schwing-Fenster, Lichtband & Co Wissen Sie, was ein Klapp-Schwing-Fenster ist? Oder wann besser ein Schwingfenster im Dachgeschoss eingebaut wird? Und welche Vorzüge ein Panorama-Dachfenster hat? Wir stellen die wichtigsten Dachfenster-Typen vor und erklären, für welche Einbausituation welches Modell optimal ist. <p><strong>Schwingfenster: </strong>Bei diesem Dachfenster ist der Fensterflügel an der Mittelachse befestigt. Damit lassen sich die Fensterhälften sowohl nach innen als auch nach außen kippen. Geöffnet wird das Schwingfenster an der oberen Kante des Fenster und ist deshalb perfekt für Dachräume, wo Möbel direkt unter dem Dachfenster platziert werden sollen, und auch für Kinderzimmer, denn Kinder können den Fenstergriff nicht so leicht erreichen.<br /><br /><strong>Klapp-Schwing-Fenster: </strong>Klapp-Schwing-Fenster haben einen großen Öffnungswinkel, der gesamte Fensterflügel kann mit einem Handgriff nach oben geklappt werden. Geöffnet wird das Dachfenster an der unteren Kante. Der große Öffungswinkel des Klapp-Schwing-Fensters sorgt für einen großflächigen Ausblick und freien Zugang zum Fenster. Werden zwei Klapp-Schwing-Fenster für mehr Licht direkt nebeneinander angebracht, spricht man von einem “Zwilling“. <br /><br /><strong>Hoch-Schwingfenster:</strong> Im Gegensatz zum Schwingfenster liegt beim Hoch-Schwingfenster die Drehachse im oberen Fensterdrittel. Damit gibt es auch mehr Bewegungsfreiheit: Kein Flügel ragt in den Raum und erschwert den Zugang zum Fenster. <br /><br /><strong>Lichtband: </strong>Bei einem Lichtband wird die Dachfenster-Fläche bis zum Fußboden verlängert. Unter dem normalen Dachfenster befindet sich das bis zum Boden reichende Zusatzelement, das mehr Lichtausbeute und auch den Kleinsten Ausblick bietet. <br /><br /><strong>Panorama-Dachfenster: </strong>Große Formate sorgen für viel Licht und eröffnen neue Perspektiven unter dem Dach. Für echtes Atelier-Flair.<br /><br /><strong>Dachbalkon: </strong>Diese Dachfenster-Lösung besteht aus zwei Teilen: Der obere Teil wird bis 45° aufgeklappt, der untere Teil herausgedrückt, wobei ein kleines Geländer ausklappt. Das ergibt einen Mini-Balkon für das Dachgeschoss. <br /><br /><strong>Überfirstverglasung: </strong>Eine Überfirstverglasung bietet beim Spitzdach einen ganz besonderen Blich in den Himmel und echte Atelier-Atmosphäre. Dafür treffen die Dachfenster von beiden Seiten in der Mitte der Decke aufeinander.<br /><br /><strong>Dachausstieg:</strong> Ausstiegsfenster für Wohnräume ermöglichen mit einem Öffnungswinkel von bis zu 67° einen sicheren Ausstieg für Dachhandwerker und Schornsteinfeger. Darüber hinaus dienen sie als Notausstieg im Dachgeschoss.&#160;</p> <p><a title="Fünf Schritte zum richtigen Dachfenster" href="/inhalte/dach/dachfenster/fuenf-schritte-zum-richtigen-dachfenster.php">Das richtige Dachfenster für ihren Dachausbau finden Hausbesitzer in fünf Schritten.</a><br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachfenster/familie-dachgeschoss-schwingfenster-kfw-bildarchiv-thomas-klewar.jpg Schwingfenster sind vor allem für Familien praktisch. Da der Griff am oberen Ende sitzt, sind diese Dachfenster kindersicher Foto: KfW-Bildarchiv/Fotograf: Thomas Klewar http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachfenster/klappschwingfester-dachfenster-halfpoint-fotolia.jpg Klapp-Schwing-Fenster eröffnen einen freien Blick nach draußen. Besonders schön ist die Gruppierung mehrerer Fenster nebeneinander Foto: Halfpoint / Fotolia.com http://www.energie-fachberater.de/dach/dachfenster/dachfenster-typen-im-ueberblick.php 23.05.2017 Ideen für den Dachausbau: Wohntraum Dachwohnung Gestaltungsmöglichkeiten von Dachterrasse bis Panorama-Fenster Eine Dachwohnung ermöglicht architektonische Wohn(t)räume wie keine andere Wohnung. Dennoch bietet das Dachgeschoss natürlich bei gleicher Grundfläche wie die darunter liegende Wohnung wegen der Dachschrägen weniger Wohnraum. Doch viele Gestaltungsmöglichkeiten, die nur dem Dachgeschoss vorbehalten sind, machen diesen "Nachteil" wieder wett. Diese Ideen für den Dachausbau sorgen für eine unnachahmliche Atmosphäre. <p><strong>Viel Licht und viel Luft: Glaswand</strong><br />Aus einer einfachen Fensterlösung in der Dachschräge kann eine lichtdurchflutete "Glaswand" entstehen, wenn mehrere Dachfenster neben- und übereinander in die Dachfläche integriert werden. Bei einer solchen Lösung unbedingt auf den richtigen Sonnenschutz achten, damit das Dachgeschoss nicht zur Sauna wird! Besonders komfortabel sind automatisierte Sonnenschutzsysteme, die zeit- oder temperaturgesteuert für einen kühlen Kopf sorgen.<br /><br /><strong>Bester Ausblick: Panorama-Dachfenster</strong><br />Wer den Ausblick über die benachbarten Dächer noch mehr genießen will, sollte über ein Panorama-Dachfenster nachdenken. Diese Fenster sind mehrere Meter breit. Der Clou: Panorama-Fenster ermöglichen als Schiebefenster ein kaum zu überbietendes „Open-Air“-Gefühl. <br /><br /><strong>Besonderes Flair: Dachbalkon und Dachterrasse</strong><br />Urlaub auf "Balkonien" ist auch in einer Dachwohnung möglich! Ein Dachbalkon sorgt für mehr Lebensqualität und ein Plätzchen unter freiem Himmel. Von der großzügigen Fensterfront mit Balkontür profitiert auch der Innenbereich der Dachwohnung. Das gilt auch für die beliebten Dachterrassen, die sich in die Dachfläche integrieren. <br /><br /><strong>Mehr Wohnraum: Dachgauben</strong><br />Nicht nur mehr Raumgefühl, sondern tatsächlich auch mehr Wohnraumvolumen schaffen Dachgauben. In ihrer Formenvielfalt nahezu unbegrenzt kann mit Gauben im Bereich der Dachschräge die sonst übliche Wohnraumhöhe von 2,5 m und mehr realisiert werden.<br /><br /><strong>Beim Dachausbau an Genehmigung und fachgerechte Ausführung denken</strong><br />Egal ob Panorama-Dachfenster, Dachbalkon oder Gaube - die Realisierung solcher Wohnträume ist nichts für Heimwerker. Dachöffnungen müssen wettersicher ausgeführt werden und dürfen keine Wärmebrücken innerhalb der homogenen Dachaußenhaut bilden. Und da alle Dachöffnungen, die mehr als einen Sparrenabstand Raum in der Breite beanspruchen, einen Eingriff in die Statik der Dachkonstruktion erfordern, sind Fachhandwerker beim Einbau gefragt. Unbedingt informieren müssen sich Hausbesitzer auch in Sachen <a href="/inhalte/dach/dachausbau/baugenehmigung-fuer-den-dachausbau-wann-braucht-man-eine.php" title="Baugenehmigung für den Dachausbau - wann braucht man eine?">Baugenehmigung für den Dachausbau</a>! Denn Umbauten wie der Einbau von Dachgauben oder einer Dachterrasse sind in der Regel genehmigungspflichtig.&#160;</p> Dachdecker-Verband Nordrhein / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachausbau/dachwohnung-mit-panorama-fenster-dachdecker-verband-nordrhein.jpg Die Dachwohnung ermöglicht architektonische Wohn(t)räume, wie sie keine andere Wohnung bietet. Hier freier Blick in den Himmel mit Panorama-Dachfenstern Foto: Dachdecker-Verband Nordrhein http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachausbau/dachbalkon-velux-deutschland-gmbh.jpg Mit einem Dachbalkon entsteht sogar zusätzliche Wohnfläche. Das Plätzchen unter freiem Himmel erhöht die Wohnqualität Foto: VELUX Deutschland GmbH http://www.energie-fachberater.de/dach/dachausbau/ideen-fuer-den-dachausbau-wohntraum-dachwohnung.php 22.05.2017 Keine Förderung mehr für neue Gasheizung und Ölheizung ab 2020 Neues Förderkonzept enthält Förderstopp für fossile Heizungen Die Bundesregierung plant ein Ende der Förderung für Gasheizungen und Ölheizungen: Spätestens ab 2020 sollen Öl- und Gasheizungen mit Brennwerttechnik nicht mehr staatlich gefördert werden, so steht es in der jetzt veröffentlichten "Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien" des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Programme zur Förderung von Energieeffizienz sollten neu geordnet werden. <p>Das Bundeswirtschaftsministerium will fossile Heizungen nur noch einen begrenzten Zeitraum fördern. Nach dem Konzept einer neuen Förderstrategie sollen die Förderprogramme aus dem Bereich Energieeffizienz bis 2019 schrittweise neu geordnet und ausgerichtet werden. Alle bestehenden Förderprogramme sollen unter vier Förderschwerpunkten zusammengefasst und damit auch vereinfacht werden. So ist zum Beispiel eine Zusammenführung von KfW-Förderung für die energetische Sanierung und BAFA-Förderung für das Heizen mit Erneuerbaren Energien geplant.<br /><br />Positiv für Hausbesitzer: Eine Vereinfachung der Förderstruktur soll ihnen den Zugang zur Sanierungsförderung erleichtern, Informationen werden gebündelt.<br /><br /><strong>Förderung für neue Gasheizung und Ölheizung wird spätestens bis 2020 beendet</strong><br />Weniger positiv für Hausbesitzer ist die geplante Neuordnung der Heizungsförderung: Die Austauschförderung für ausschließlich auf fossilen Energieträgern basierende Heiztechniken (also Gasheizung und Ölheizung) wird spätestens bis zum Jahr 2020 beendet. Weiter gefördert werden aber <a href="/inhalte/heizung-lueftung/heizung/was-ist-eigentlich-eine-hybridheizung.php" title="Was ist eigentlich eine Hybridheizung?">Hybridheizungen</a>, die aus Anlagen zur Nutzung fossiler Brennstoffe und erneuerbarer Energien bestehen. Wer also eine veraltete Heizung im Keller hat, sollte über einen Heizungstausch nachdenken und in den kommenden Monaten noch die <a href="/inhalte/heizung-lueftung/heizung/gasheizung/foerderung-fuer-gasheizung-und-oelheizung.php" title="Förderung für Gasheizung und Ölheizung">Förderung für Gasheizung und Ölheizung</a> in Anspruch nehmen.<br /><br />Die komplette "Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien" finden Sie <a href="http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Energie/foerderstrateige-energieeffizienz.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=12 " class="pdf" title="zur Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien" rel="nofollow" target="_blank">hier</a>.<br /></p> http://www.energie-fachberater.de/bilder/heizung-lueftung/heizung/einbau-neue-heizung-zvshk.jpg Staatliche Förderung für eine neue Gasheizung oder Ölheizung soll es spätestens ab 2020 nicht mehr geben, Hybridheizungen werden aber weiter gefördert Foto: ZVSHK http://www.energie-fachberater.de/news/keine-foerderung-mehr-fuer-neue-gasheizung-und-oelheizung-ab-2020.php 19.05.2017 Baugenehmigung für den Dachausbau - wann braucht man eine? Bundesländer legen Genehmigungspflicht in Landesbauordnung fest Wenn Hausbesitzer einen Dachausbau angehen, sind auch gesetzliche Vorgaben zu beachten. Wer einfach loslegt, kann später ein blaues (teures) Wunder erleben, denn manchmal ist für den Ausbau des Dachgeschosses sogar eine Baugenehmigung erforderlich. Ob und wann das der Fall ist, ist je nach Bundesland verschieden. Ein Blick in die Landesbauordnung und ein Gespräch mit dem Bauamt bringen Klarheit. <p>Allgemein gilt in der Regel: Ob eine Baugenehmigung erforderlich ist oder nicht, hängt vom Umfang der geplanten Arbeiten ab. Wird mit dem Dachausbau neuer Wohnraum geschaffen, ist das eine Nutzungsänderung und damit in einigen Bundesländern genehmigungspflichtig. Das Gleiche gilt, wenn durch den Dachausbau Änderungen an der Dachfläche vorgenommen werden, zum Beispiel durch den Einbau von Dachgauben oder einer Dachterrasse oder wenn sogar die Dachneigung verändert wird.<br /><br />Nicht genehmigungspflichtig sind dagegen Maßnahmen, die an der Optik der Hauses nichts ändern, wie zum Beispiel die Erneuerung der Dachfenster.<br /><br /><strong>Wo muss ich mich wegen der Baugenehmigung für den Dachausbau erkundigen?</strong><br />Als erste Maßnahme hilft ein Blick in Landesbauordnung herauszufinden, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist oder nicht. Anschließend sorgt ein Gespräch mit dem Bauamt für Klarheit bei allen weiteren Fragen. &#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/baugenehmigung-energie-fachberater.jpg Um das Thema Baugenehmigung sollten sich Hausbesitzer rechtzeitig vor einem Dachausbau kümmern Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/dach/dachausbau/baugenehmigung-fuer-den-dachausbau-wann-braucht-man-eine.php 18.05.2017 Fünf Schritte zum richtigen Dachfenster Fensterauswahl für maximalen Wohnkomfort im Dachgeschoss Mit neuen Dachfenstern ist das Dachgeschoss nicht wiederzuerkennen: Mehr Tageslicht und das moderne Design lassen die Dachräume größer wirken. Außerdem sinken die Heizkosten, denn die neuen Dachfenster sind deutlich besser gedämmt. Doch welches Fenster passt zu welchem Dachgeschoss? Was müssen Hausbesitzer bei der Planung der Dachfenster beachten? Energieberater Rolf-Peter Weule erklärt die wichtigsten Schritte. <p><strong>1. Schritt: Optimale Lichtausbeute planen</strong><br />Je größer das Dachgeschoss, umso großzügiger sollten auch die Dachfenster ausfallen. Denn mehr Fensterfläche bedeutet mehr Tageslicht und damit mehr Wohnkomfort. Als Faustregel gilt: Die Summe aller Fensterbreiten sollte mindestens&#160; 55 Prozent der Breite eines Wohnraumes ausmachen. Das entspricht bei einer Raumbreite von fünf Metern einer Fensterbreite von insgesamt mindestens 2,75 Metern. Die Fensterlänge ist dagegen abhängig von der Dachneigung. Die Unterkante des Dachfensters sollte mindestens 90 Zentimeter über dem Boden liegen.<br /><br /><strong>2. Schritt: Welche Funktion soll das Dachfenster haben?</strong><br />Soll das Dachfenster manuell bedient werden oder wird eine automatische Steuerung bevorzugt? Dank Fernbedienung wird dann das Lüften zum Kinderspiel und ein Regensensor veranlasst, dass die Dachfenster bei Niederschlägen rechtzeitig geschlossen werden. Darüber hinaus müssen Hausbesitzer entscheiden, wie das Dachfenster geöffnet werden soll: Schwingfenster lassen sich komfortabel öffnen, auch wenn Möbelstücke darunter stehen. Die Fensterunterkante ist hier besonders niedrig. Klapp-Schwingfenster bieten dagegen ungestörten Ausblick und einen besonders großen Öffnungswinkel.<br /><br /><strong>3. Schritt: Materialauswahl – Kunststoff oder Holz für das Dachfenster?</strong><br />Wer sich weiße, pflegeleichte Dachfenster wünscht, liegt mit Kunststoff-Fenstern richtig. Sie sind zudem kratzfest und haben eine lange Lebensdauer. Deshalb entscheiden sich immer mehr Hausbesitzer für diese Fenster-Variante. Alternative sind Dachfenster mit Holzrahmen. Auch für die Außenabdeckung der Dachfenster gibt es verschiedene Materialien wie Aluminium, Kupfer oder Titanzink, die passend zur Dacheindeckung ausgewählt werden können.<br /><br /><strong>4. Schritt: Die passende Verglasung finden</strong><br />Je nachdem, wo das Haus steht, beziehungsweise wie die Räume im Dachgeschoss ausgerichtet sind, können Zusatzfunktionen der Verglasung sinnvoll sein. Ausgewählt werden kann die Verglasung der Dachfenster nach den Aspekten Wärmedämmung, Schallschutz, Hitzeschutz und Sicherheit. Auch Dachfenster für das Passivhaus und sogar welche mit Selbstreinigungseffekt sind erhältlich. Wer Heizkosten einsparen will, setzt bei der Verglasung auf Wärmedämmung. Befinden sich die Schlafräume im Dachgeschoss und liegt das Haus in Straßen- oder Flughafen-Nähe ist auch die Schalldämmung wichtig.<br /><br /><strong>5. Schritt: Passendes Dachfenster und Zubehör auswählen</strong><br />Wer sich in den Schritten eins bis vier mit den Alternativen vertraut gemacht hat, findet schnell das richtige Dachfenster für sein Dachgeschoss. Das passende Zubehör wie Rollläden, Markisen, Jalousien und Insektenschutz kann passend dazu ausgewählt werden. Unschlagbar in Sachen <a title="Der richtige Sonnenschutz für Dachfenster" href="/inhalte/dach/dachfenster/der-richtige-sonnenschutz-fuer-dachfenster.php">Sonnenschutz </a>ist der außen liegende Rollladen.<br /><br />Egal für welches Dachfenster Hausbesitzer sich entscheiden - es muss regen- und luftdicht in die Dachhaut eingebaut werden. Deshalb sollten Hausbesitzer den Einbau unbedingt von einem erfahrenen Dachhandwerker erledigen lassen. So können spätere Schäden durch eindringendes Wasser vermieden werden.<br /></p> www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachfenster/schreibtisch-dachgeschoss-dachfenster-velux.jpg Viel Fensterfläche bedeutet viel Tageslicht. Moderne Dachfenster sorgen dafür, dass im Dachgeschoss der Arbeitsplatz bestens untergebracht ist Foto: VELUX Deutschland GmbH http://www.energie-fachberater.de/dach/dachfenster/fuenf-schritte-zum-richtigen-dachfenster.php 17.05.2017 Neues Bad im Dachgeschoss: Das müssen Hausbesitzer beachten Beim Dachausbau mit Bad an Raumhöhe, Statik und Belüftung denken Steht ein Dachausbau an, stellt sich oft auch die Frage nach einem zusätzlichen Bad. Egal ob die Kinder ins Dachgeschoss ziehen, ein Gästezimmer entsteht oder der Dachraum als Arbeitszimmer genutzt wird - Dusche, Waschtisch und WC machen sich in jedem Fall gut. Doch ganz einfach ist es nicht, ein Bad im Dachgeschoss zu realisieren. Vor dem Traumbad stehen eine Bestandsaufnahme und gründliche Planung. <p><strong>Eignet sich das Dachgeschoss für ein Bad?</strong><br />Ob bei einem Dachausbau ein Bad möglich ist, hängt in erster Linie von Raumhöhe und Statik ab. Macht die Raumhöhe eine komfortable Badnutzung möglich, sollte die Lage sorgfältig geplant werden, um den Raum unter der Dachschräge optimal auszunutzen.<br /><br /><strong>Wo ist der beste Platz für ein Bad im Dachgeschoss?</strong><br />Die günstigste Variante ist es, das neue Bad über dem bestehenden im unteren Geschoss zu platzieren. Die Leitungen für Heizung und Warmwasser können so einfach nach oben weitergeführt werden. Beim Verlängern der Heizleitungen muss allerdings geklärt werden, ob die Leistung der Heizungspumpe dafür ausreicht. Bietet sich eine andere Stelle unterm dem Dach für das Bad an, müssen die Rohre dorthin geführt werden. Das ist grundsätzlich möglich, aber mit zusätzlichem Aufwand und Mehrkosten verbunden.<br /><strong><br />Wie viel Platz brauchen Dusche, Waschtisch und WC?</strong><br />Für einen Waschtisch orientieren sich Badplaner an einem Maß von zwei Metern im Quadrat. Diese zwei Meter in der Höhe und Breite werden in der Regel benötigt, um den Waschtisch zu nutzen. Für das WC gilt eine Kopffreiheit von 1,30 m an der Hinterkante und 1,75 m vorne. Und bei der Duschen wird eine Höhe von 2,20 m eingeplant. Einen besonderen statischen Prüfung bedarf es, wenn eine Badewanne im Dachgeschoss gewünscht ist. Die Wanne kann mit Wasser gefüllt leicht mehrere hundert Kilogramm wiegen. Die Tragfähigkeit des Bodens - vor allem bei Altbauten mit Holzbalkendecke - muss deshalb unbedingt geprüft werden. Das übernimmt am besten ein Statiker.<br /><br /><strong>Schallschutz beim Bad im Dachgeschoss besonders beachten</strong><br />Damit die Fließgeräusche des Wassers aus dem Bad im Dachgeschoss nicht im ganzen Haus zu hören sind, sollte dem Schallschutz besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Neben einer Trittschalldämmung sollten auch bei der Installation von Dusche, WC und Badewanne Maßnahmen zum Schallschutz ergriffen werden. Ansonsten kommen für das Bad geeignete Trockenbauplatten zum Einsatz, der Dusch- und Badewannenbereich muss sorgfältig abgedichtet werden. <br /><strong><br />Tageslicht und Belüftung im Dachgeschoss-Bad nicht vergessen</strong><br />Dachfenster lassen viel Tageslicht ins Bad unterm Dach. Dabei sollten Hausbesitzer darauf achten, dass sie gut zugänglich sind und leicht bedient werden können. Ist das Dachfenster wegen der Höhe nicht zugänglich, ermöglicht eine elektrische Steuerung das Öffnen und Schließen. Diese kann auch mit automatischer Lüftungsfunktion ausgestattet werden, so dass Feuchtigkeit optimal entweichen kann.<br /><strong><br />Die passende Einrichtung für ein Bad im Dachgeschoss</strong><br />Angeboten wird ein großes Produktprogramm für vielfältige Badsituationen. Doch oftmals ist die Raumsituation unterm Dach so speziell, dass man zu maßgeschneiderten Badmöbeln, Spiegeln und Duschabtrennungen greifen muss. Das ist zwar meistens etwas teuerer, aber die perfekte und damit langlebigere Lösung. &#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/innenausbau/bad/bad-im-dachgeschoss-balken-velux.jpg Aus der Badewanne in den Himmel blicken - dafür lohnt es sich, bei einem Dachausbau auch ein Bad einzuplanen Foto: VELUX Deutscheland GmbH http://www.energie-fachberater.de/bilder/innenausbau/bad/bad-im-dachgeschoss-dachfenster-lueftung-velux.jpg Hohe Luftfeuchtigkeit nach dem Duschen oder Bden sollte durch Lüften schnell aus dem Bad entfernt werden. Dabei helfen die passenden Dachfenster Foto: VELUX Deutschland GmbH http://www.energie-fachberater.de/dach/dachausbau/neues-bad-im-dachgeschoss-das-muessen-hausbesitzer-beachten.php 16.05.2017 Checkliste Dachausbau Die besten Tipps zur Planung des Dachgeschosses Ist ein Dachausbau geplant, sollten Hausbesitzer diesen gründlich vorbereiten. Damit der Wohnkomfort im Dachgeschoss am Ende stimmt, ziehen sie am besten einen erfahrenen Planer hinzu. Unsere Checkliste enthält die wichtigsten Punkte, die es beim Dachausbau zu bedenken gilt. Die Checkliste hilft Hausbesitzern beim Zusammenstellen der nötigen Informationen und unterstützt beim Gespräch mit Planern und Handwerkern. <p><strong>1. Bauliche Voraussetzungen im Dachgeschoss</strong></p><ul><li>Ist die Dachneigung ausreichend hoch für einen Dachausbau (mindestens 35°)?</li><li>Stimmt die Statik?</li><li>Sind die Materialien im Dachgeschoss intakt, gibt es zum Beispiel Schäden an der Holzkonstruktion?</li><li>Passt die Konstruktion des Dachstuhls zur geplanten Nutzung?</li><li>Ist die Dacheindeckung in gutem Zustand?</li><li>Ist eine Dachdämmung vorhanden?</li><li>Aus welchen Materialien besteht die Decke? Ist sie ausreichend tragfähig?</li><li>Ist ausreichend Platz für die Dachfenster vorhanden?</li><li>Lassen sich benötigte Installationen für Heizung, Wasser, Abwasser und Elektro im Dachgeschoss verlegen?<br /></li></ul><p><strong>2. Gesetzliche Voraussetzungen für den Dachausbau</strong><br /></p><ul><li>Ist eine Baugenehmigung erforderlich? Ein Termin beim Bauamt schafft Klarheit.</li><li>Entsprechen die Bedingungen und Materialien den örtlichen Brandschutzvorschriften? Das klärt ein Blick in die Landesbauordnung.</li><li>Wie lassen sich die <a href="/inhalte/dach/dachaufstockung/bei-dachaufstockung-und-dachausbau-enev-beruecksichtigen.php" title="Bei Anbau, Dachaufstockung oder Dachausbau EnEV berücksichtigen" >Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV)</a> am besten erfüllen? Ein Architekt oder Energieberater hilft hier weiter.<br /></li></ul><p><strong>3. Nutzung des Dachgeschosses</strong><br /></p><ul><li>Welche Wünsche und Vorstellungen haben Sie für Ihren Dachausbau?</li><li>Wie sollen die Räume nach dem Dachausbau genutzt werden?</li><li>Wie soll der Grundriss im Dachgeschoss aussehen?</li><li>Ist ein Bad erforderlich?</li><li>Soll zusätzlich eine Dachterrasse oder ein Dachbalkon entstehen?<br /></li></ul><p><strong>4. Optische Fragen beim Dachausbau</strong><br /></p><ul><li>Soll die Holzkonstruktion im Dachgeschoss sichtbar bleiben?</li><li>Oder ist eine Verkleidung der Dachunterseiten geplant?</li><li>Welche <a href="/inhalte/dach/dachfenster/fuenf-schritte-zum-richtigen-dachfenster.php" title="Fünf Schritte zum richtigen Dachfenster" >Dachfenster </a>wünschen Sie sich?<br /></li></ul> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachausbau/dachgeschoss-dachausbau-kfw-bildarchiv-fotograf-frank-homann.jpg Damit das Dachgeschoss nach dem Dachausbau viel Wohnkomfort bietet, sollten Hausbesitzer vor der Sanierung ihre Vorstellungen zusammenfassen und mit einem Planer besprechen Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Frank Homann www.pressefoto-homann.de http://www.energie-fachberater.de/dach/dachausbau/checkliste-dachausbau.php 15.05.2017 Bei Anbau, Dachaufstockung oder Dachausbau EnEV berücksichtigen Entscheidend ist Nutzung der Heizung und Größe des Wohnraums Soll die beheizte Nutzfläche eines Wohngebäudes zum Beispiel durch einen Anbau, eine Dachaufstockung oder einen Dachausbau erweitert werden, sind die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) für Hausbesitzer bindend. Ob dabei die Vorgaben für Altbauten gelten oder sogar nach Neubau-Standard gebaut werden muss, hängt vor allem von der Heizung ab, erklärt Experte Martin Lückert. <p><strong>Für Anbauten und Umbauten unterscheidet die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) zwei Fälle:</strong> Erweiterung der beheizten oder gekühlten Nutzfläche<br />A)&#160;&#160;&#160; ohne neue Heizung<br />B)&#160;&#160;&#160; mit neuer Heizung<br /><br /><strong>Fall A: Erweiterung durch Dachaufstockung oder Dachausbau ohne neue Heizung</strong><br />Wird die Wohnfläche eines Hauses durch Anbau, Dachausbau oder Dachaufstockung erweitert, dafür aber keine eigene Heizung eingebaut sondern die bestehende Heizung genutzt, gelten für Außenwände, Dachflächen und Fenster die Anforderungen der EnEV 2014 für die Sanierung. Die Details zu den einzelnen U-Wert-Anforderungen sind in der EnEV 2014, Anlage 3 geregelt. Ist die hinzukommende zusammenhängende Nutzfläche größer als 50 Quadratmeter, müssen außerdem die Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz eingehalten werden.<br /><br /><strong>Fall B: Anbau oder Ausbau mit neuer Heizung</strong><br />Wird beim Anbau, Dachausbau oder bei der Dachaufstockung eine neue Heizung installiert, muss der neue Gebäudeteil die Anforderungen für den Neubau der EnEV 2014 erfüllen. Allerdings greift hier die Verschärfung der Werte ab 2016 nicht.<br /></p> Martin Lückert / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachausbau/dachausbau-einfamilienhaus-kfw-bildarchiv-thomas-klewar.jpg Dachaufstockung und Dachausbau bringen günstig zusätzlichen Wohnraum. Die Vorgaben der EnEV 2014 müssen Hausbesitzer aber beachten Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar http://www.energie-fachberater.de/dach/dachaufstockung/bei-dachaufstockung-und-dachausbau-enev-beruecksichtigen.php 12.05.2017 Sanierung von asbestbelasteten Bauteilen ist Fall für Profis In vielen Altbauten steckt noch krebserregendes Asbest Zahlreiche Altbauten sind mit Asbest belastet. Die krebserregende Faser kam bis in die 90er Jahre beim Hausbau zum Einsatz, auf dem Dach, an der Fassade, in der Dämmung oder sogar als Bodenbelag. Solange die belasteten Bauteile keine Schäden aufweisen, besteht keine Gefahr. Wird eine Sanierung notwendig, muss ein Fachbetrieb ran. <p>Asbest ist eine Mineralfaser, die sich aufgrund ihrer Langlebigkeit und Hitzebeständigkeit großer Beliebtheit bei Bauherren erfreute – bis sich herausstellte, dass die Faser krebserregend ist. Verbaut wird Asbest schon lange nicht mehr, seit 1993 ist Asbest in Deutschland verboten. Doch in vielen Altbauten steckt immer noch jede Menge Asbest, verborgen zum Beispiel in Dach- oder Fassadenplatten aus Asbestzement, auf dem Dach von <a href="/inhalte/grundstueck-garage/carport-garage/index.php" title="Carport und Garage">Garagen oder Carports</a>, in Cushion-Vinyl-Fußbodenbelägen, in alten Dämmstoffen, hinter Tapeten oder Heizkörperverkleidungen.<br /><br /><strong>Sanierung von Asbest: Fall für den Profi</strong><br />Sind die betroffenen Bauteile intakt, besteht keine Gefahr für die Gesundheit der Bewohner. Kritisch wird die Lage bei einer Beschädigung oder einer Bearbeitung der Bauteile: Durch Bohren, Schleifen oder Herausreißen werden die Fasern freigesetzt und können eingeatmet werden. Das kann zu Lungenkrebs führen. Deshalb dürfen beispielsweise Asbestzementprodukte nicht bearbeitet werden! Asbestbelastete Bauteile müssen bei einer Sanierung staubdicht verpackt und fachgerecht entsorgt werden. Das ist spätestens nötig, wenn Dach- oder Fassadenplatten aus Asbestzement Witterungserscheinungen aufweisen. Dann lösen sich einzelne Fasern und verteilen sich in der Luft. Durch eine frühzeitige Sanierung wird diese Gefahr eingedämmt. Sie darf nur behördlich zugelassenen Unternehmen überlassen werden. Für Heimwerker gilt: Finger weg!<br /><br /><strong>Bei Verdacht auf Asbest Sachverständigen hinzuziehen</strong><br />Ein großes Problem ist, dass viele Altbau-Besitzer noch nicht einmal wissen, dass ihr Haus vielleicht voller Asbest steckt. Denn Asbest ist für den Laien kaum zu erkennen. Die Folge: Bei einer Modernisierung oder einer Sanierung des belasteten Bauteiles wird das Haus durch mit der krebserregenden Faser kontaminiert. Altbau-Besitzer sollten sich der schlummernden Gefahr bewusst sein, wenn sie zum Beispiel eine Modernisierung oder eine energetische Sanierung planen. Beim geringsten Verdacht auf Asbest ist es ratsam, eine Sachverständigen hinzuzuziehen. <br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachumlauf-faserzementplatten-asbest-mtc.jpg Asbest versteckt sich im Altbau zum Beispiel auf dem Dach. Alte Faserzementplatten wie hier am Dachumlauf können asbestbelastet sein Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/dach/sanierung-von-asbestbelasteten-bauteilen-ist-fall-fuer-profis.php 10.05.2017 Ist eine Dachbeschichtung sinnvoll? Rein kosmetische Maßnahme für Dachziegel und Dachsteine Wer sich auf regionalen Messen zum Thema Bauen & Wohnen umsieht, ist dem Thema Dachbeschichtung bestimmt schon begegnet. Manchmal wird Hausbesitzern eine solche Beschichtung sogar an der Haustür angeboten. Geworben wird mit einer deutlichen Kosteneinsparung im Vergleich zur Neueindeckung, einheitlicher Optik und Wertsteigerung. Doch stimmt das überhaupt? Wie sinnvoll ist eine Dachbeschichtung? <p>Ausgangspunkt für die Überlegungen zu einer Dachbeschichtung sind oft optische "Mängel". Verschmutzungen, Algen und Moosbewuchs sollen mit einer Dachbeschichtung weichen und weiterer Grünbewuchs verhindert werden.<br /><br /><strong>Was passiert bei einer Dachbeschichtung?</strong><br />Meistens wird die Dachfläche vor der Beschichtung mit einem Hochdruckreiniger von Schmutzresten gesäubert. Dachexperten sehen darin schon die ersten Risiken. Denn meistens übernehmen diese "Dachreinigung" keine ausgebildeten Dachdecker. Daher kann es schon beim unsachgemäßen Betreten der Dachfläche zu Beschädigungen kommen. Im schlimmsten Fall kann der harte Druck des Hochdruckreinigers sogar die Unterdeckung beschädigen. Dann hat Feuchtigkeit an diesen Leckagen ungehinderten Eintritt in die darunter liegende Dachdämmung. Die Folge ist eine oft jahrelang unentdeckte Schimmelbildung.<br /><br />In einem zweiten Schritt werden Dachziegel oder Dachsteine meistens durch Aufsprühen "beschichtet". Dadurch entsteht ein mehr oder weniger dünner "Film" auf der Dachfläche und eine zunächst einheitliche Optik. Aber auch die Dachbeschichtung ist Witterungseinflüssen, Temperaturschwankungen und Windsog ausgesetzt, so dass es schon nach kurzer Zeit zu Abblätterungen der Beschichtung kommen kann.<br /><strong><br />Fazit: Dachbeschichtung nur wenig sinnvoll</strong><br />Ob sich Moos oder anderer Grünbewuchs auf dem Dach bildet, hängt zum Beispiel von Schneedauer, Himmelsrichtung, Material der Dacheindeckung und Dachneigung ab. Diese Flechten und Moose sind absolut unschädlich für Dachziegel und Dachsteine. Eine Dachbeschichtung fördert nicht die Funktionalität des Daches, sie macht es weder dichter noch haltbarer, sondern ist eine rein kosmetische Maßnahme, die eine Neueindeckung nicht ersetzen kann. Achtung auch bei einer asbesthaltigen Dacheindeckung: Die Beschichtung von asbesthaltigem Material und die damit verbundenen Reinigungsarbeiten sind gesetzlich verboten! Solche Arbeiten dürfen nur von den dafür qualifizierten Unternehmen (Kenntnisprüfung nach TRGS 519) vorgenommen werden.<br /><br />Nicht verwechseln sollten Hausbesitzer übrigens eine Dachbeschichtung mit einer farbigen Engobe oder Edelengobe, wie sie von den Dachziegelherstellern angeboten werden. Bei der Engobe werden meist mineralische Farbpigmente vor dem Brennen des Ziegels aufgebracht. Die Edelengobe ist die hochglänzende "glasierte" Version der Engobe. Bei Betondachsteinen erfolgt vor dem Härten des Betons eine Durchfärbung mit Farbpigmenten.&#160;</p> Dachdecker Verband Nordrhein http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachbeschichtung-abplatzungen-dachdecker-verband-nordrhein.jpg Die Dachbeschichtung ist eine rein kosmetische Maßnahme. Und auch ein nachträglich beschichtetes Dach kann nach kurzer Zeit schonwieder so aussehen Foto: Dachdecker Verband Nordrhein http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachziegel/edelengobierte-dachziegel-glaenzende-farbschicht-dachdecker-verband-nordrhein.jpg Nicht mit einer Dachbeschichtung zu verwechseln: Bei edelengobierten Dachziegeln wird die glänzende Farbschicht schon bei der Produktion aufgebracht und eingebrannt Foto: Dachdecker Verband Nordrhein http://www.energie-fachberater.de/dach/dacheindeckung/ist-eine-dachbeschichtung-sinnvoll.php 08.05.2017 Kein Problem mit Starkregen: Die richtige Entwässerung des Hauses Überschwemmungen auf dem Grundstück natürlich eindämmen Gegen ein Hochwasser sind Hausbesitzer natürlich machtlos. Aber auch ein heftiger Gewitterregen im Sommer und Dauerregen im Herbst können die Entwässerung des Hauses schnell an ihre Grenzen bringen. Wenn dann die Dachrinne nicht richtig auf das Dach abgestimmt oder das gesamte Grundstück versiegelt ist, sind Feuchtigkeitsschäden vorprogrammiert. <p>Doch Hausbesitzer können einiges tun, um Überschwemmungen durch Starkregen auf ihrem Grundstück natürlich einzudämmen. Wir haben die besten Tipps zusammengestellt:<br /><br /><strong>1. Dachrinne richtig dimensionieren</strong><br />Dachrinne und Fallrohre müssen die passenden Abmessungen haben, sonst kann die Dachentwässerung Starkregen nicht richtig aufnehmen und das Wasser sucht sich seinen Weg zum Beispiel entlang der Fassade. Bei der Dimensionierung der Dachrinne müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden wie: Standort des Hauses und örtliche Niederschlagsmenge, Dachfläche und Dachform. Die größte Dachrinne bringt allerdings nichts, wenn sich dort Laub und Moos breit machen. Deshalb die Dachrinne unbedingt regelmäßig reinigen!<br /><br /><strong>2. Dachbegrünung einsetzen</strong><br />Eine Dachbegrünung ist nicht nur ein optischer Blickfang, sondern leistet auch einen wirksamen Beitrag zur Entwässerung und zum Regenwassermanagement. Das Gründach speichert und reinigt Regenwasser und senkt ganz nebenbei auch noch die Nebenkosten für Hausbesitzer. Denn in vielen Kommunen müssen bei einer Dachbegrünung weniger Abwasserkosten gezahlt werden, weil der Abfluss von Regenwasser von den Dachflächen erheblich reduziert wird.<br /><br /><strong>3. <a href="/inhalte/grundstueck-garage/regenwassernutzung/index.php" title="Regenwassernutzung">Regenwasser nutzen</a></strong><br />Schnell abfließende Regenmengen überlasten oft die Kanalisation. Auch dagegen können Hausbesitzer einen Beitrag leisten und gleichzeitig Kosten sparen. Wer das Regenwasser sammelt und nutzt - egal ob zur Gartenbewässerung oder auch im Haushalt für Toilettenspülung und Waschmaschine - reduziert seine Abwasserkosten und spart gleichzeitig Trinkwasser. Dafür wird Regenwasser von den Dachflächen aufgefangen und in unterirdischen Regenwasserspeichern - so genannten Zisternen - gelagert. Die Dachfläche sollte dafür allerdings unbelastet und sauber sein.<br /><br /><strong>4. Unnötige Versiegelung auf dem Grundstück vermeiden</strong><br />Wenn Regen gleich dort versickern kann, wo er anfällt, lassen sich Überschwemmungen oft verhindern. Das heißt für Hausbesitzer: Nicht das gesamte Grundstück versiegeln! Wenn zum Beispiel Wege oder eine Zufahrt befestigt werden müssen, gibt es dafür auch durchlässige Materialien zur Oberflächenbefestigung, die zugleich noch kostengünstig sind. Schotterrasen, Rasengittersteine, Rasenfugenpflaster oder wasserdurchlässige Pflastersteine sind gute Möglichkeiten, dem Regenwasser einen natürlichen Abfluss zu lassen.<br /><br />In Zeiten steigender Regenmengen können Hausbesitzer so nicht nur einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung von Regenwasser leisten, sondern bei den Abwassergebühren auch kräftig sparen. <br /></p> BGL / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/starker-regen-auf-dachflaeche-dachrinne.jpg.JPG Damit nicht jeder Starkregen in einer Überschwemmung endet, können Hausbesitzer die Entwässerung optimieren und Regenwasser nutzen Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/dach/dacheindeckung/dachrinne/kein-problem-mit-starkregen-die-richtige-entwaesserung-des-hauses.php 04.05.2017 Neue Förderung ab Juli: BAFA-Zuschuss für Sanierungsfahrplan Individuelle Schritt-für-Schritt Sanierung Viele Hausbesitzer sanieren in Etappen. Schritt für Schritt werden Wände, Fenster, Heizung und Dach auf den neuesten Stand gebracht. Bei der Planung hilft der neue individuelle Sanierungsfahrplan. Er fasst die Ergebnisse einer Energieberatung zusammen und gibt Hausbesitzern einen Überblick über sinnvolle Effizienzmaßnahmen. Der Sanierungsfahrplan wird ab Juli vom BAFA als Ergebnis einer Energieberatung anerkannt und gefördert. <p>Bisher war der individuelle Sanierungsfahrplan nur in Baden-Württemberg ein anerkanntes und gefördertes Instrument. Im Rahmen des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) wird er als Erfüllungsoption anerkannt. Jetzt können Hausbesitzer bundesweit davon profitieren und ihr Haus so Schritt für Schritt energetisch optimieren und Heizkosten sparen. Das kommt den Interessen vieler Eigentümer entgegen.<br /><strong><br />Individueller Sanierungsfahrplan statt ausführlicher Bericht als Ergebnis der Energieberatung</strong><br />Bisher erhielten Hausbesitzer nach einer Energieberatung einen ausführlichen Bericht. Künftig kann das Ergebnis bundesweit einheitlich und übersichtlich zusammengefasst werden: Der Sanierungsfahrplan stellt die individuellen Möglichkeiten für die Schritt-für-Schritt- oder Gesamtsanierung in einem Zug dar. Die farbgeleitete Darstellung des individuellen Sanierungsfahrplans lehnt sich dabei an die bereits bekannte Farbskala im Energiebereich an. Die Zusammenstellung der Sanierungsmaßnahmen richtet sich nach dem Haus sowie den persönlichen Wünschen des Eigentümers. Er erhält nach der Energieberatung zwei Booklets: "Mein Sanierungsfahrplan" fasst alle wichtigen Informationen zusammen, die "Umsetzungshilfe für meine Maßnahmen" enthält weitere Erklärungen zu den Maßnahmen und Kosten. <br /><br /><strong>BAFA-Förderung für den individuellen Sanierungsfahrplan</strong><br />Im Rahmen der <a href="/inhalte/beratung-foerdermittel/energieberater/bafa-foerderung-fuer-die-energieberatung.php" title="BAfA-Förderung für die Energieberatung">Vor-Ort-Beratung</a> erkennt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Sanierungsfahrplan ab dem 1. Juli 2017 als Ergebnis einer Energieberatung an und vergibt dafür eine Förderung. Der Zuschuss beträgt bis zu 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten, maximal jedoch 800 Euro für Ein- oder Zweifamilienhäuser und 1.100 Euro für Wohngebäude mit drei und mehr Wohneinheiten. Für Wohnungseigentümergemeinschaften gibt es zusätzlich einen einmaligen Zuschuss von bis zu 500 Euro, wenn der Energieberatungsbericht in Wohnungseigentümerversammlungen erläutert wird. &#160;</p> BMWi / dena / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/beratung-foerdermittel/energieberatung/beratungsbericht-energieberatung-energie-fachberater.JPG Alternativ zu einem Bericht können Hausbesitzer nun auch einen individuellen Sanierungsfahrplan nach einer Energieberatung erhalten. Das BAFA fördert den Fahrplan ab Juli mit einem Zuschuss Foto: Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/news/neue-foerderung-ab-juli-bafa-zuschuss-fuer-sanierungsfahrplan.php 03.05.2017 Zuschuss oder Kredit: Förderung für ein barrierefreies Grundstück Terrasse, Zufahrt und Wege ohne Stolperfallen Barrierefreiheit fängt schon vor der Haustür an! Sind Wege, Zufahrt, Hauseingang und Terrasse ohne Stolperfallen gestaltet, können Haus und Grundstück lange ohne Einschränkungen genutzt werden. Bei der barrierefreien Gestaltung des Grundstücks greift die KfW Hausbesitzern finanziell mit einer Förderung unter die Arme. Je nach finanziellen Mitteln können entweder ein Zuschuss oder ein zinsgünstiger Förderkredit beantragt werden. <p>Für ein barrierefreies Grundstück stehen zwei Förderprogramme der KfW zur Verfügung:<br /><br /></p><ol><li><strong>Programmnummer 159: Altersgerecht Umbauen – Kredit</strong></li><li><strong>Programmnummer 455: Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss</strong><br /></li></ol><p><br />Beiden Programmen gemeinsam ist, dass die Förderung unbedingt vor Beginn der Arbeiten beantragt werden muss und dass technische Mindestanforderungen einzuhalten sind. Beantragt werden kann ein Zuschuss in Höhe von 10 Prozent der Kosten bei einzelnen Maßnahmen (max. 5.000 Euro pro Wohneinheit) oder ein zinsgünstiger Kredit in Höhe von maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit. Wer sein gesamtes Haus altersgerecht umbauen lässt, erhält mehr Förderung.<br /><br /><strong>Barrierefreies Grundstück: Für diese Maßnahmen gibt es eine KfW-Förderung</strong><br />Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit an Wegen und im Wohnumfeld werden von der KfW unterstützt. Diese Maßnahmen auf dem Grundstück sind im Einzelnen förderfähig:<br /><br /><strong>Förderbereich 1: Wege und Wohnumfeld</strong><br /></p><ul><li>Barrierefreie Wege zum Haus und zu regelmäßig genutzten Einrichtungen wie Garage, Carport, Sitzplatz oder Mülltonnen</li><li>Umbau oder Schaffung von altersgerechten Stellplätzen</li><li>Umbau und Schaffung oder Überdachung von Abstellplätzen für Kinderwagen, Rollatoren/Rollstühle und Fahrräder</li><li>Ab drei Wohneinheiten (Mehrfamilienhaus) sind auch Nebenarbeiten wie Hochbeete, Grünflächen, Sitz- und Spielplätze sowie Beleuchtung förderfähig<br /></li></ul><p><strong>Förderbereich 2: Eingangsbereich</strong><br /></p><ul><li>Barrierearme Haus- und Wohnungseingangstür</li><li>Schaffung von mehr Bewegungsfläche</li><li>Wetterschutzmaßnahmen wie Überdachungen</li><li>Zusätzlich förderfähig sind unter anderem Maßnahmen zur Türkommunikation, Beleuchtung und Markierung<br /></li></ul><p><strong>Voraussetzungen für die Förderung</strong><br />Damit die Maßnahmen auf dem Grundstück gefördert werden, müssen technische Mindestanforderungen eingehalten werden. Wichtig sind ausreichend breite Wege (mind. 1,50 m), schwellen- und stufenlose Anlagen sowie feste und rutschhemmende Beläge. Die Haustür wird dann gefördert, wenn die Durchgangsbreite mindestens 0,90 m beträgt, die Bedienelemente in einer Höhe zwischen 0,85 m und 1,05 m angebracht sind und mit geringem Kraftaufwand bedient werden können. Außerdem muss eine ausreichende Bewegungsfläche auf der Innenseite vorhanden sein (Alternativ sind außen aufschlagende Haustüren mit einer Bewegungsfläche von mindestens 1,50 x 1,50 m oder 1,40 m x 1,70 m möglich). Bei einer Sanierung muss die neue Haustür einen U-Wert von maximal 1,3 W/(m²·K) aufweisen.<br /><br />Den Zuschuss beantragen Hausbesitzer direkt online über das <a href="http://www.kfw.de/zuschussportal" title="zum KfW-Zuschusportal" rel="nofollow" target="_blank">KfW-Zuschusportal</a>, den Kredit über die Hausbank.<br /></p> KfW / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/grundstueck-garage/barrierefreier-hauseingang-kfw-bildarchiv-photothek-net.jpg Wege ohne Schwellen, eine ausreichend breite Haustür und viel Bewegungsfläche: Für die barrierefreie Gestaltung von Zufaht, Wegen, Sitzplätzen und Hauseingang gibt es eine KfW-Förderung Foto: KfW-Bildarchiv / photothek.net http://www.energie-fachberater.de/grundstueck-garage/zuschuss-oder-kredit-foerderung-fuer-ein-barrierefreies-grundstueck.php 02.05.2017 Photovoltaik-Einspeisevergütung sinkt wieder leicht Fördersätze für Solarstrom von Mai bis Juli 2017 Wegen des geringen Zubaus an Photovoltaik-Anlagen war die Einspeisevergütung für Solarstrom über ein Jahr stabil geblieben. Ab Mai 2017 sinken die Fördersätze für Strom aus Photovoltaik-Anlagen erstmals wieder. Das gab die Bundesnetzagentur bekannt. <p>Für kleine Photovoltaik-Anlagen bis 10 kWp gilt für Mai, Juni und Juli 2017 folgende Einspeisevergütung:<br /></p><ul><li>ab 1.05.2017 --&gt; 12,27 Cent pro kWh</li><li>ab 1.06.2017 --&gt; 12,24 Cent pro kWh</li><li>ab 1.07.2017 --&gt; 12,21 Cent pro kWh</li></ul><p>Die Einspeisevergütung für alle Anlagengrößen finden Sie im Experten-Tipp <a title="Expertentipp: Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen" href="/inhalte/strom-solar/solar/photovoltaik/einspeiseverguetung-fuer-photovoltaik-anlagen.php">Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen</a>.<br /></p> <p><strong>Solarstrom-Förderung orientiert sich am Zubau der letzten sechs Monate</strong><br />Entscheidend für die Photovoltaik-Förderung ist der Zubau des letzten halben Jahres, der auf ein Jahr hochgerechnet wird. Dieser liegt mit 2.149 Megawatt leicht unterhalb des gesetzlich festgelegten Ziels von 2.500 Megawatt. <br /><br />Photovoltaik - ja oder nein? Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage überhaupt noch? Vor dieser Frage stehen jetzt viele Hausbesitzer. <a target="_blank" title="Tipps: So lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage" href="/inhalte/news/lohnt-sich-eine-photovoltaik-anlage-noch-ALT.php">Hier finden sie hilfreiche Tipps, wie sich Solarstrom vom eigenen Dach auf jeden Fall rechnet.</a></p> <p><strong>Beispielrechnung für Hausbesitzer: Solaranlagen als ökologische Geldanlage</strong><br />Eine Beispielrechnung zeigt: Eine vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus, die einen jährlichen Stromverbrauch von 4.500 Kilowattstunden hat, kann mit einer durchschnittlich großen Solaranlage mit 4 Kilowatt installierter Leistung ohne die Hilfe eines <a title="Wann lohnt sich ein Solarstromspeicher?" href="/inhalte/strom-solar/solar/photovoltaik/wann-lohnt-sich-ein-solarspeicher.php">Solarstromspeichers </a>einen Eigenverbrauch von rund 35 Prozent erreichen. Die auf die nächsten 20 Jahre berechnete jährliche Rendite beträgt gut fünf Prozent, amortisiert hat sich die Anlage nach zwölf Jahren. Voraussetzung für einen guten Solarstrom-Ertrag ist allerdings eine durchdachte Planung, eine sorgfältige Installation der Anlage und ein Augenmerk der Bewohner auf die Steuerung des Eigenverbrauchs. Die Bewohner sollten etwa die Waschmaschine, den Trockner oder die Geschirrspülmaschine vor allem vormittags bis nachmittags nutzen, wenn die Sonne scheint. Ein noch höherer Eigenstromverbrauch ist mit einem <a title="Solarstromspeicher" href="/inhalte/strom-solar/solar/solarstromspeicher/index.php">Solarstromspeicher</a> möglich.<br /></p> Energie-Fachberater.de / Bundesnetzagentur / Zukunft Altbau http://www.energie-fachberater.de/bilder/strom-solar/solar/photovoltaik/hausdach-photovoltaik-anlage-energie-fachberater.jpg Die schrittweise Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt Foto: www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/news/einspeiseverguetung-solarstrom-aus-photovoltaik-aktuelle-verguetungssaetze.php 28.04.2017 Einige Kommunen fördern Naturdämmstoffe Zuschuss bei der Dämmung mit umweltschonenden Produkten Wer sich bei der Sanierung für eine Dämmung mit Naturdämmstoffen oder anderen, besonders umweltschonenden Dämmstoffen, entscheidet, erhält in einigen Kommunen eine Extra-Förderung: Diese Städte - zum Beispiel Düsseldorf, Hamburg und München - vergeben für den Einsatz zertifizierter Dämmstoffe einen Zuschuss. <p>Unter die Förderung fallen viele <a href="/inhalte/daemmung/naturdaemmstoffe-im-ueberblick.php" title="Naturdämmstoffe im Überblick">Naturdämmstoffe</a>, also Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, aber auch andere Dämmstoffe, die mit dem blauen Engel zertifiziert sind. Eine kleine Übersicht, welche Städte den Zuschuss gewähren und was die Voraussetzungen für die Förderung sind, hat die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe veröffentlicht. <br /><br /><a href="https://www.fnr.de/uploads/media/%C3%9Cbersicht_Daemmstoff-Foerderung.pdf" class="pdf" title="Liste mit Kommunen, die Naturdämmstoffe fördern" rel="nofollow" target="_blank">Die Liste, welche Städte für zertifizierte Naturdämmstoffe einen Extra-Zuschuss gewähren, finden Sie hier.</a> <br /><br />Dämmstoffe mit einem natureplus-Zertifikat lassen sich <a href="http://www.natureplus-database.org/produkte.php" title="Dämmstoffe mit natureplus-Zertifikat recherchieren" rel="nofollow" target="_blank">hier recherchieren</a>. Natureplus steht für besonders strenge Vorgaben: Die zertifizierten Baustoffe bestehen zu mindestens 85 Prozent aus nachwachsenden oder nachhaltig gewonnenen Rohstoffen. Besonderen Wert legt das Zertifikat darauf, dass die Materialien schadstoff- und emissionsarm und damit wohngesund sind.&#160; <br /></p> <p><strong>Für alle anderen Maßnahmen zur Dämmung steht KfW-Förderung zur Verfügung</strong><br />Hausbesitzer, die sich für einen anderen Dämmstoff entscheiden, gehen aber nicht leer aus. Sie können zum Beispiel bei der KfW eine <a href="/inhalte/daemmung/foerderung-fuer-die-daemmung-des-hauses.php" title="Förderung für die Dämmung des Hauses">Förderung (Zuschuss oder zinsgünstiger Kredit) für die Dämmung</a> beantragen.<br /></p> Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. / Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/dachdaemmung/dachdaemmung-einblasdaemmung-zellulose-verarbeitung_thermofloc.jpg Bedingung für die Extra-Förderung der Kommunen sind Zertifikate wie der Blaue Engel und natureplus Foto: Peter Seppele Gesellschaft m.b.H. http://www.energie-fachberater.de/news/einige-kommunen-foerdern-naturdaemmstoffe.php 27.04.2017 Gilt die EnEV 2014 auch bei Erneuerung der Dacheindeckung? Bei größeren Arbeiten an der Dachfläche muss auch gedämmt werden Nicht nur die Dachdämmung ist in der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) geregelt. Auch wenn die Dacheindeckung erneuert wird und das Dach keine Dämmung hat, wird die EnEV 2014 relevant, erklärt Experte Matthias Dörr. <p>Denn dann müssen Hausbesitzer im Rahmen der Dacheindeckung auch das Dach dämmen und die <a title="Anforderungen der EnEV 2014 an die Dachdämmung" href="/inhalte/daemmung/dachdaemmung/anforderungen-der-enev-an-die-dachdaemmung.php">Vorgaben der EnEV 2014 für die Dachdämmung</a> einhalten.<br /><br />Das gilt sowohl bei Steildächern, und zwar immer dann, wenn die Dacheindeckung inklusive Lattung und Verschalung erneuert wird, als auch beim Flachdach, wenn Dachhaut, Bekleidung oder Verschalung erneuert oder ersetzt werden.<br /></p> www.Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachdecker-mit-dachziegeln-dacheindeckung-kfw-bildarchiv-fotograf-thomas-klewar.jpg Wenn Hausbesitzer die Dacheindeckung erneuern lassen, muss auch der Wärmschutz des Dachs überprüft werden Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar http://www.energie-fachberater.de/dach/dacheindeckung/gilt-die-enev-auch-bei-erneuerung-der-dacheindeckung.php 26.04.2017 Neue Dachziegel und Dachsteine nützen und schützen Engoben und innovative Oberflächen veredeln jedes Dach Ursprünglich hatte das Dach eines Gebäudes eine reine Schutzfunktion. Mit den Jahren ist die Dacheindeckung ein vielseitiges Gestaltungselement geworden. Farbige Engoben und Glasuren garantieren optisch glanzvolle Auftritte. Daneben sorgen neuartige Oberflächen für ökologischen und ökonomischen Mehrwert. Inzwischen hat das Dach einen weiteren "Karrieresprung" hingelegt: Die Solartechnik macht es zum Nutzdach. <p>Exklusive Dächer sind gefragt, die richtige Dacheindeckung wird zur Krönung des Hauses. Zum reinen Statussymbol verkommt das Dach jedoch nicht. Denn moderne Materialien und Hightech-Oberflächen für die Dacheindeckung bringen Mehrwert auf der ganzen Linie. <br /><br /><strong>Engoben und Glasuren bringen Farbvielfalt aufs Dach</strong><br />Waren in der Vergangenheit traditionelle Ton-Dachziegel im typischen Naturrot der Standard, sind heute beim Neubau genauso wie bei der Sanierung engobierte oder edelengobierte Ziegel gefragt. Bei der Engobe wird mineralischer Tonschlamm vor dem Brennen auf die Ziegeloberfläche aufgebracht. Je nach Art des Tonschlamms können so zahlreiche Farbvarianten erzeugt werden. Möglich sind wunderschön erdige Farbtöne wie Rot, Braun, Ocker sowie Grau und Schwarz. Bei den Glasuren sind praktisch alle Farben möglich - Einschränkung bringen nur die regionalen Bauordnungen. Und selbst wenn es am Ende doch Rot oder Anthrazit sein muss, stehen Hausbesitzern immer noch zahlreiche Nuancen zur Auswahl. Matt- oder Satinglanzeffekt ermöglichen weitere Spielarten und Gestaltungsmöglichkeiten. Im Kommen sind auch edelengobierten Dachziegel. Diese verbinden die Eigenschaften von Engobe sowie Glasur und zeichnen sich meist durch eine hochglänzende farbige Oberfläche aus. <br /><br /><strong>Spezial-Oberflächen helfen gegen Schmutz oder Schadstoffe</strong><br />Eine weitere Entwicklung in Richtung der "Veredelung" sind funktionale Spezial-Oberflächen für die Dacheindeckungen, die ganz unterschiedliche Effekte erzielen: Moderne Dächer können sich selbst sauber halten, die Luft reinigen, den Garten düngen, Überhitzung verhindern und sehen&#160; dank verbessererter Farbbeständigkeit und Resistentenz gegen UV-Strahlung länger aus wie neu. Am bekanntesten ist wohl der Lotus-Effekt. Nach dem Vorbild der Lotuspflanze ist die Oberfläche der Dacheindeckung hier speziell strukturiert, um Verschmutzungen zu verhindern und einen Selbstreinigungseffekt zu erzielen. Je glatter und je weniger porös die Oberfläche ist, desto besser kann das Wasser vom Dach abfließen. Pflanzen wie Moose, Flechten oder Algen, die gerne die Dacheindeckung besiedeln, finden so keinen Halt mehr. Auch Schmutz haftet nicht mehr auf der Oberfläche und das Dach bleibt lange sauber. Gegen Verschmutzungen hilft auch der Katalysator Titandioxid. Er kann das Sonnenlicht nutzen, um schädliche Stickoxide in gesundheitlich unbedenkliche Nitrate umzuwandeln, und verbessert dadurch die Luftqualität. Nebenbei zersetzt er organischen Schmutz wie Algen oder Moose. Das durch den Regen vom Dach gespülte Nitrat dient im umliegenden Garten als ökologischer Dünger. Dank spezieller Pigmente, die bis zu 300 Prozent mehr Infrarotstrahlen reflektieren, kann die Dacheindeckung sogar die Temperatur im Dachgeschoss regulieren und im Sommer für Abkühlung sorgen. <br /><br /><strong>Im Trend: Großformate und Dachschmuck</strong><br />In sind auch Dachsteine und Dachziegel im Großformat. Sie sehen nicht nur schick aus, sondern ermöglichen bei der Dachsanierung auch ein schnelles, wirtschaftliches Vorgehen: Während für einen Quadratmeter Dach bis zu 40 Biberschwanz-Dachziegel oder circa 15 "normale" Dachsteine benötigt werden, sind es bei einer großformatigen Dacheindeckung nur rund sechs bis zehn Stück auf den Quadratmeter. Nicht neu, aber wieder modern ist eine alte Tradition: Dachschmuck.&#160; Bereits in der Antike sollten Figuren auf dem Dach das Haus und seine Bewohner schützen. Eine der wohl bekanntesten Dachfiguren ist der Hahn - auch Firstgockel genannt und Symbol für Wachsamkeit und Fruchtbarkeit. Die Palette der heutigen Dachschmuck-Elemente reicht von Tierfiguren bis hin zum Schlafwandler. <br /></p> Dachdecker Verband Nordrhein http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dach-rote-dacheindeckung-engobiert-dachdecker-verband-nordrhein.jpg Engobierte und edelengobierte Dachziegel bringen Farbe aufs Dach, so wird die Dacheindeckung zum Hingucker Foto: Dachdecker Verband Nordrhein http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachschmuck-schlafwandler-dachdecker-verband-nordrhein.JPG Durchdesigned bis ins Detail: Dachschmuck macht die neue Dacheindeckung perfekt Foto: Dachdecker Verband Nordrhein http://www.energie-fachberater.de/dach/dacheindeckung/engoben-und-innovative-oberflaechen-veredeln-jedes-dach.php 25.04.2017 Umkehrdach als Alternative bei der Flachdachsanierung Altes Flachdach als Grundlage für Flachdachdämmung Im Sanierungsfall kann das alte Flachdach als Grundlage für den neuen Dachaufbau genutzt werden. Dieses so genannte Umkehrdach spart Arbeitszeit und natürlich Kosten. Voraussetzung für ein funktionsfähiges Umkehrdach ist, dass ein Fachbetrieb die Dachabdichtung genau prüft, damit die Dichtigkeit des Flachdaches gewährleistet ist. <p>Bevor das Flachdach neu aufgebaut wird, werden undichte Stellen mit einer PU-Dichtmasse vorbehandelt. Danach wird die neue Dämmschicht aufgebracht. Da diese bei einem Umkehrdach über der Abdichtung und damit im nassen Bereich liegt, werden spezielle Materialien für die Flachdachdämmung verwendet. Diese so genannten hydrophoben Dämmstoffe sind wasserabweisend. Zum Einsatz kommt überwiegend extrudierter Polystyrol-Hartschaum (XPS). Dieser stellt sicher, dass die Schaumstruktur des Dämmstoffs auch unter Einfluss von Feuchtigkeit erhalten bleibt und seine Dämmfunktion behält. Der etwas teurere Preis gleicht sich dadurch aus, dass nur eine Abdichtungsebene benötigt wird. Denn ein Warmdach benötigt im Gegensatz zum Umkehrdach neben der Abdichtung über der Dämmung noch darunter zur Raumdecke hin eine Dampfsperre. <br /><br /><strong>Flachdachdämmung schützt Abdichtung vor schädlichen Einflüssen</strong><br />Das Umkehrdach ist eine Sonderform des Warmdaches, bei der der gesamte Aufbau der Dämmung sozusagen auf dem Kopf steht. Das Besondere am Umkehrdach ist, dass die Flachdachdämmung über der Dachabdichtung liegt und nicht wie beim ursprünglichen Warmdach zwischen der Geschossdecke und der Abdichtungsebene eingeschlossen ist. Durch diesen Aufbau wird die Abdichtung beim Umkehrdach von der Dämmung vor Feuchtigkeit, großen Temperaturänderungen, UV-Strahlung und mechanischen Einflüssen geschützt. Diese Beanspruchungen würden der Abdichtungsebene sonst stark zusetzen. Durch den umgekehrten Flachdach-Aufbau aber wird beim Umkehrdach eine lange Haltbarkeit der Abdichtung erreicht und Hausbesitzer haben lange Freude an einem dichten Flachdach.<br /><br /><strong>Diffusionsoffene Kunststoffvliese als Schutzschicht </strong><br />Über der Dämmschicht wird ein Vlies eingebaut, das vor Schmutzeintrag schützt, aber auch schon einen großen Teil des Niederschlagswassers ableiten soll. Solche Kunststoffvliese leisten bei einem modernen Umkehrdach bereits einen entscheidenden Beitrag zur Entwässerung. Wichtig ist, dass das Dachvlies diffusionsoffen ist. Ansonsten könnte es über Jahre hinweg dazu kommen, dass sich Feuchtigkeit in der Dämmschicht anreichert und diese schädigt. Über das Schutzvlies wird dann die abschließende Kiesschüttung aufgebracht.<br /><strong><br />Einfache Reparaturarbeiten aufgrund des Aufbaus</strong><br />Auch im Reparaturfall hat das Umkehrdach einige Vorteile. Da die Dämmschicht in Form von Platten lose oben auf liegt und nicht wie beim herkömmlichen Warmdach unter der Abdichtung eingeschlossen ist, sind nötige Reparaturarbeiten leichter zu bewerkstelligen. Die Dämmplatten können einfach angehoben und der Schaden darunter behoben werden. Ist das Aufbringen oder die Reparatur der Dachabdichtung abgeschlossen, sind alle weiteren Arbeiten wetterunabhängig und somit flexibler zu gestalten.<br /><br />Alles in allem ist das Umkehrdach ist eine wirtschaftliche und dauerhafte Alternative, die besonders im Sanierungsfall einige Vorteile mit sich bringt. Mit einer neuen Dämmschicht und einer sorgfältigen Abdichtung wird aus dem alten, sanierungsbedürftigen Flachdach ein modernes, energieeffizientes Plusdach.&#160;</p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/dachbegruenung/dachgarten-flachdach-xps.jpg Mit einem Umkehrdach kann die Energieeffizienz eines Flachdachs erheblich gesteigert werden. Als zusätzlicher Bonus lässt sich das Dach beispielsweise als Garten nutzen Foto: XPS http://www.energie-fachberater.de/bilder/daemmung/dachdaemmung/flachdachdaemmung/umkehrdach-flachdach-daemmung-xps.jpg Das Umkehrdach ist eine Sonderform des Warmdaches, bei der der gesamte Aufbau der Dämmung sozusagen auf dem Kopf steht Foto: XPS http://www.energie-fachberater.de/daemmung/dachdaemmung/flachdachdaemmung/umkehrdach-als-alternative-bei-der-flachdachsanierung.php 24.04.2017 Dacheindeckung: Darauf sollten Hausbesitzer achten So ist das Dach fit für die Zukunft und bleibt lange schön Woran erkenne ich, ob mein Dach dicht ist? Wann ist es an der Zeit eine Dacheindeckung zu erneuern? Und sind Dachziegel oder Dachsteine die bessere Wahl? Wer sich diese Fragen auch schon einmal gestellt hat, findet hier die Antworten und Tipps, wie Hausbesitzer ihr Dach fit für die nächsten Jahrzehnte machen. <p>Eine hochwertige und unbeschädigte Dacheindeckung ist wichtig, damit das Dach Wind und Wetter trotzen kann. Doch jedes Dach hat nur eine begrenzte Lebensdauer. Ein Ziegeldach bleibt bis zu 50 Jahre lang funktionsfähig. Dachsteine halten im Schnitt ebenso lange durch. Etwas weniger, zwischen 30 und 40 Jahre, ist bei Faserzementplatten drin. Dachpappe hält am kürzesten mit 20 bis 35 Jahren. Ein Zinkdach hingegen kann gut und gerne hundert Jahre überdauern. Übrigens: Ein gut gewartetes Dach hält länger - wer den Herbst- und Frühjahrscheck ernst nimmt, hat also mehr von seiner Dacheindeckung.<br /></p> <p><strong>Ein Dach muss dicht sein</strong><br />Früher oder später wird jedoch eine Sanierung der Dacheindeckung fällig. Das ist spätestens dann der Fall, wenn das Dach nicht mehr dicht hält. Gibt es Lücken in der Dacheindeckung oder sind Dachziegel gebrochen, besteht Handlungsbedarf. Dann dringt Feuchtigkeit ins Innere vor, gut zu erkennen an dunklen Stellen oder sogar morschem Gebälk im Dachgeschoss. Wer sich nicht sicher ist, ob es Undichtigkeiten im Dach gibt, sollte den Dachboden bei starkem Regen inspizieren - besonders die gefährdeten Stellen rund um den Schornstein und die Dachfenster. <br /></p> <p><strong>Die Qual der Wahl: Dachziegel, Dachstein, Dachbegrünung?</strong><br />Dachziegel sind die am häufigsten anzutreffende Dacheindeckung. Sie müssen bei der Sanierung auch nicht unbedingt ausgetauscht werden. Sind sie noch gut in Schuss, reicht es, fehlende und defekte Dachziegel zu ersetzen und die Unterkonstruktion bzw. die Abdichtung zu erneuern. Wer eine neue Dacheindeckung will, steht vor der Wahl: Was soll es sein? Dachziegel, Dachsteine, Faserzement, Zink oder Schiefer - was passt, hängt vom Haus (Typ, Dachform, Statik etc) und von der Lage ab (Wetterzone, Bebauungsvorgaben) und natürlich auch vom Budget. Dachsteine sind beispielsweise preiswerter als Dachziegel, doch nur letztere bilden wie Zink die einzigartige Patina. Auch eine Dachbegrünung ist eine schöne Alternative zum traditionellen Dach. Wer wechseln will, sollte sich unbedingt von einem Dachdecker beraten lassen.<br /><strong>&#160;<br />Bei Dachsanierung Dämmung nicht vergessen</strong><br />Unabhängig von der Dacheindeckung gilt bei der Sanierung: Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) muss berücksichtigt werden. Das heißt, wenn eine Dämmung noch gar nicht oder in keiner ausreichenden Form vorhanden, muss eine neue Dachdämmung her. Das Gute: Da das Dach ohnehin abgedeckt wird, können Hausbesitzer aus den Vollen schöpfen und ihr Dach mit einer Aufsparrendämmung - eventuell mit zusätzlicher Zwischensparrendämmung - ausstatten. So sind Undichtigkeiten auch in puncto Wärmeverlust kein Thema mehr, denn die vollflächige Dachdämmung hält die Heizwärme drinnen. Bei der Finanzierung der Dachdämmung hilft die <a href="/inhalte/daemmung/dachdaemmung/foerderung-fuer-die-dachdaemmung.php" title="Förderung für die Dachdämmung" >KfW: Sie stellt Hausbesitzern zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse las Förderung zur Verfügung</a>.<br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dacheindeckung/sanierung-dacheindeckung-altbau-kfw-bildarchiv-thomas-klewar.jpg Bei regelmäßiger Wartung haben Hausbesitzer lange Freude an ihrem Dach, Doch irgendwann wird die Sanierung der Dacheindeckung fällig Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar http://www.energie-fachberater.de/dach/dacheindeckung/dacheindeckung-darauf-sollten-hausbesitzer-achten.php 21.04.2017 Dachdämmung - welche Dämmung ist die richtige? Das Dach von außen oder von innen dämmen? Nicht nur, wer direkt unter dem Dach wohnt, ist froh über eine gute Dämmung. Eine Dachdämmung verbessert das Wohnklima im ganzen Haus. Gerade im Altbau hilft sie, Temperaturschwankungen auszugleichen und Energiekosten zu sparen. Soll eine Dachdämmung nachgerüstet werden, kann das als Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung oder Untersparrendämmung passieren. Doch welche Dämmung ist die richtige? Unsere Tipps zur Auswahl. <p>Die nachträgliche Dachdämmung kann von innen oder außen erfolgen. Alle Dämmvarianten - ob auf, zwischen oder unter den Sparren - tragen zu einem angenehmeren Klima im Haus bei und minimieren so den Energiebedarf. Im Sommer verhindert die Dachdämmung, dass zu viel Hitze ins Haus dringt, im Winter hindert sie die Heizwärme daran, über das Dach zu entschwinden. Je nach Zustand des Daches, also der Dacheindeckung und - falls vorhanden - einer alten Dämmung, kommt eine Aufsparrendämmung, eine Zwischensparrendämmung oder eine Untersparrendämmung infrage.<br /><br /><strong>Dachdämmung von außen oder innen?</strong><br />Die Dachdämmung von außen kann als Aufsparrendämmung oder Zwischensparrendämmung realisiert werden. Beide Varianten bieten sich an, wenn ohnehin eine Dachsanierung ansteht, weil das Dach geschädigt wurde oder aus optischen Gründen neu eingedeckt werden muss. Im Zuge der Dachsanierung kann dann die neue Dämmung in das Dach eingebracht werden. Während bei der Zwischensparrendämmung der Dämmstoff von außen zwischen die Sparren eingebracht wird, wird die Aufsparrendämmung vollflächig auf dem Dach verlegt. Dann folgt die Neueindeckung. Besonders gute Ergebnisse lassen sich mit einer Kombination aus beidem erzielen. Der Vorteil der Aufsparrendämmung ist vor allem der vollflächige Wärmeschutz ohne Wärmebrücken.<br /><br /><strong>Das Dach von innen dämmen: doppelt hält besser</strong><br />Alternativ kann das Dach von innen gedämmt werden. Auch hier kommt eine Zwischensparrendämmung infrage, nur dass die Dämmung diesmal im Inneren des Hauses, also vom Dachboden aus, erfolgt. Der Vorteil der Zwischensparrendämmung von innen: Die Dacheindeckung bleibt intakt und muss nicht angerührt werden. Außerdem können geübte Heimwerker diese Form der Dachdämmung auch in Eigenregie übernehmen. <br /></p> <p><strong>Untersparrendämmung reduziert Wärmebrücken</strong><br />Zur Innendämmung gehört auch die Untersparrendämmung. Sie hat den Vorteil, dass der Bildung von Wärmebrücken vorgebeugt wird. Der Nachteil der Untersparrendämmung ist, dass durch sie Dachraum verloren geht. Eine dünne Untersparrendämmung ist aber oft die perfekte Ergänzung zu einer Zwischensparrendämmung. Fällt nämlich der Platz zwischen den Sparren zu gering für eine ausreichende Dämmung aus, kann mit der zusätzlichen Dämmschicht der gewünschte Wärmeschutz fürs Dach erreicht werden. <br /></p> <p>Egal ob eine Dämmung von außen oder innen geplant ist - Hausbesitzer sollten vorher unbedingt prüfen, ob eine <a href="/inhalte/daemmung/dachdaemmung/foerderung-fuer-die-dachdaemmung.php" title="Förderung für die Dachdämmung">KfW-Förderung für die Dachdämmung</a> in Frage kommt!<br /></p> Energie-Fachberater.de http://www.energie-fachberater.de/bilder/dach/dachausbau/handwerker-massstab-dachboden-kfw-bildarchiv-fotoagentur-photothek.jpg Soll der Dachboden einmal ausgebaut werden, ist die Ausparrendämmung die beste Lösung für die Dachdämmung, aber auch eine Zwischensparrendämmung oder Untersparrendämmung ist realisierbar Foto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net http://www.energie-fachberater.de/daemmung/dachdaemmung/dachdaemmung-welche-daemmung-ist-die-richtige.php