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30.05.2022
mehr zu Finanzierung
 

Umschuldung oder Umfinanzierung - das müssen Eigentümer wissen

Zinsen sparen, Konditionen neu verhandeln, Belastung senken

Längst nicht jeder Eigentümer ist schuldenfrei! Hauskredit und Baufinanzierung laufen über hohe Summen und viele Jahre. Nicht selten ändern sich über die lange Finanzierungszeit die Konditionen - so kann zum Beispiel das Zinsniveau sinken oder flexiblere Finanzierungsbedingungen sind verfügbar. Mit einer sogenannten Umschuldung oder Umfinanzierung können Eigentümer mit einem Immobilienkredit davon profitieren.

Euroscheine mit Häuschen und Geodreieck
Mit einer Umschuldung können Eigentümer sparen - vorausgesetzt das Zinsniveau ist niedriger als bei Abschluss der alten FinanzierungFoto: energie-fachberater.de

Kurz gesagt ist eine Umschuldung oder Umfinanzierung im Immobilienbereich die Ablösung einer bestehenden Finanzierung (Hauskredit, Modernisierungskredit, Baufinanzierung) durch einen neuen Kredit. Unter anderem zählt dazu also die Anschlussfinanzierung. Ebenso ist es in diesem Zuge möglich, verschiedene Darlehen zu einem zusammenzufassen.

Sinnvoll kann eine Umschuldung aus verschiedenen Gründen sein:

  • Die Zinsbindung der Baufinanzierung läuft aus und es ist noch eine Restschuld übrig
  • Mehrere Darlehen sollen zu einem zusammengefasst werden
  • Das Zinsniveau ist günstiger als bei Abschluss der ursprünglichen Finanzierung
  • Die aktuellen Finanzierungsbedingungen passen besser zur Lebenssituation

Was sind die Vorteile und Nachteile einer Umfinanzierung?

Vorteile: Bei größeren Darlehenssummen wie einem Hauskredit summieren sich schon kleine Zinsunterschiede zu recht großen Summen. Eine Umschuldung reduziert hier die monatliche Belastung und verschafft Eigentümer:innen einen finanziellen Spielraum. Außerdem können die Konditionen mit der Bank neu verhandelt werden, so dass die Finanzierungsbedingungen besser zur aktuellen persönlichen Situation passen. Wer mehrere Darlehen zusammenfasst, gewinnt außerdem mehr Übersicht über seine Finanzen und spart Kosten. Auch die Bonität bei der Schufa kann sich verbessern.

Nachteil: Wer umschulden will, muss sich aktiv kümmern - Angebote einholen und vergleichen, Banktermine wahrnehmen, Unterlagen zusammensuchen. Die Umfinanzierung kostet also in erster Linie Zeit. Auch Gebühren für Grundbuch oder Notar können anfallen. Eigentümer sollten hier durchrechnen, ob die Ersparnis über die Jahre diese Kosten aufwiegt.

Was sollte bei einer Umfinanzierung beachtet werden?
Um neue Angebote richtig bewerten zu können, hilft ein Blick in den Tilgungsplan des alten Kredits. Restschuld, Restlaufzeit, Monats- und Schlussrate des alten Kredits sind entscheidend sowie der Effektivzins des neuen Darlehens. Einige Anbieter halten sogar passende Online-Rechner für eine Umschuldung bereit. Außerdem sollten Eigentümer rechtzeitig vor Ablauf der Zinsbindung Angebote einholen - sowohl von der bestehenden Bank als auch von anderen.

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Quelle: energie-fachberater.de / kredit.de
 
 

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