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Expertenwissen

Bei Förderung auf die Rahmenbedingungen achten

Fördermittel stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung

Fördermittel werden als Zuschuss oder verbilligtes Darlehen vergeben. Programme, bei denen die Darlehenszinsen im Vergleich zum aktuellen Marktzins vergünstigt sind (zum Beispiel bei den KfW-Programmen), sind die häufigste Art der Förderung. Zuschüsse werden dagegen meistens nur einmalig gewährt und nach Abschluss der Investition ausgezahlt. Sie müssen nicht zurückgezahlt werden. Hilfreiche Tipps rund um das Thema Förderung.
Euroscheine und Häuschen
Wer auf die Rahmenbedingungen der verschiedenen Fördermöglichkeiten achtet, kann die Sanierungskosten mit Fördermitteln drückenFoto: Energie-Fachberater.de

Die meisten Förderprogramme sind auf ein bestimmtes Volumen begrenzt, Fördermittel stehen daher nicht unbegrenzt zur Verfügung und werden im so genannten "Windhundverfahren" vergeben: Wer zuerst kommt, wird gefördert, andere gehen unter Umständen leer aus. Sind die bereitgestellten Mittel für die Förderung im Laufe eines Jahres ausgeschöpft, werden ganze Programme oder einzelne Teile davon geschlossen. Ebenso werden die Förderkonditionen immer wieder den aktuellen Entwicklungen angepasst. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht für Hausbesitzer nicht.

Förderung für die Sanierung rechtzeitig beantragen
Fast alle Förderungen sind vor Beginn der geförderten Maßnahme zu beantragen, vor Sanierungsbeginn oder Kaufabschluss muss ein schriftlicher Förderbescheid vorliegen. Die Höhe der gezahlten Förderung ist individuell verschieden und hängt von vielen Faktoren ab.

Vor Antragstellung sind bestimmte Voraussetzungen zu beachten:

  • Welcher Personenkreis hat Anspruch auf die Förderung?
  • Welche Maßnahmen werden genau gefördert? Zu einzelnen Sanierungsmaßnahmen wie Heizungstausch oder Dachdämmung gibt es meistens passgenaue Programme. 
  • Sind die beantragten Fördermittel mit anderen Förderungen zur Finanzierung einer Gesamtmaßnahme kombinierbar? 
  • Welche Konditionen gelten (zum Beispiel Kreditlaufzeit, Zinssatz, Tilgung)? Wie sehen die Auszahlungsbedingungen aus?

Das Sanierungs-Vorhaben darf allerdings die wirtschaftliche Existenz des geförderten Haushalts nicht bedrohen, es muss also genügend Geld für den Lebensunterhalt übrig bleiben, normalerweise ist auch ein Eigenkapital-Anteil vorgeschrieben. Für Hausbesitzer gilt bei einer Sanierung: Unbedingt rechtzeitig informieren und die Förderkonditionen genau mit dem eigenen Vorhaben abgleichen. Dann kann die Förderung den Haushalt bei den Sanierungskosten deutlich entlasten.

Wie Hausbesitzer die KfW-Förderung richtig beantragen, lesen Sie hier.

 
 
 
Quelle: Energie-Fachberater.de
 
 

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