Ziel des Solargesetzes ist es, die Solarpotenziale auf den Dächern Berlins nutzbar zu machen und damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele zu leisten. Die Solarpflicht gilt sowohl für Wohngebäude als auch für Gewerbe und Industrie. Das Gesetz sieht grundsätzlich die Nutzung eines Anteils von 30 Prozent der Dachfläche für Photovoltaik-Anlagen vor. Bei Bestandsgebäuden können aber Dachaufbauten, Dachfenster und ähnliches von der anzusetzenden Dachfläche abgezogen werden. Ausgenommen von der Solarpflicht sind Gebäude mit einer Nutzungsfläche bis 50 Quadratmeter und Häuser, deren Dachfläche ausschließlich nach Norden ausgerichtet ist. Ausnahmen sind auch möglich, wenn bei Altbauten die Solaranlage nicht in die bestehende Gebäudetechnik eingebunden werden kann.
Installiert werden muss die Solaranlage spätestens nach Abschluss der Dachsanierung oder des Dachumbaus. Die Interbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage muss ab Fertigstellung erfolgen.
Ab wann greift die Solarpflicht bei bestehenden Gebäuden?
Die Solarpflicht muss bei einem "wesentlichen Dachumbau" erfüllt werden. Wesentliche Umbauten des Daches sind Änderungen an der Dachfläche, bei der die wasserführende Schicht durch Dachausbau, Dachaufstockung oder grundständige Dachsanierung erheblich erneuert wird.
Instandsetzungsarbeiten und Reparaturen lösen keine Solarpflicht aus, es sei denn, sie betreffen mehr als 50 Prozent der Dachfläche. Die wasserführende Schicht im Sinne des Solargesetzes ist bei Steildächern die Dacheindeckung, bei Flachdächern die Dachabdichtung.
Wieviel Dachfläche muss für die Photovoltaik-Anlage genutzt werden?
Bei wesentlichen Umbauten des Daches von Bestandsgebäuden müssen Photovoltaik-Anlagen mindestens 30 Prozent der Nettodachfläche bedecken. Für bestimmte Wohngebäude sieht das Solargesetz eine Erleichterung vor:
Alternativ kann auch eine Solarthermie-Anlage installiert werden. Ebenso ist es möglich, die Photovoltaik-Anlage an der Fassade des Gebäudes anzubringen.
Alle Informationen zum Berliner Solargesetz finden Sie hier. Dort steht auch ein Praxisleitfaden mit allen Details und Planungstipps zur Verfügung. Beraten lassen können sich Eigentümer:innen unter anderem beim Berliner Solarzentrum.
In diesem Fall eignet sich zum Beispiel hydrophobierte Mineralwolle (Einblaswolle/-granulat). Denn diese ist wasserabweisend, ...
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Antwort lesen »Bei AEG gelten Geräte ab 1977 als asbestfrei. Wir haben die aufgeführten Öfen in gängigen Asbest-Listen leider nicht gefunden und können ...
Antwort lesen »Das ist in aller Regel so möglich. Sie können hier Fördermittel für die Einblasdämmung von zweischaligem Mauerwerk und Fördermittel für die ...
Antwort lesen »Möchten Sie die Sanierung über einen längeren Zeitraum strecken, richtet sich das nach dem Zustand der Bauteile und der Dringlichkeit der ...
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Antwort lesen »Hier unterscheiden sich Bau- und Energierecht in der Regel. Sind keine Fördermittel zu beantragen, handelt es sich hier um eine Erweiterung ...
Antwort lesen »Die Last im Netz ist in der Mittagszeit meist am geringsten. Aus Netzsicht wäre das also ein günstiger Zeitpunkt. Haben Sie keinen ...
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Antwort lesen »Nach Punkt 3 t der BEG-WG-Richtlinie genügt es, die Versorgungsanschlüsse bereitzustellen. Eine Küche müssen Sie nicht einbauen. Konkret ...
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