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19.05.2021
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Kein Problem mit Starkregen: Die richtige Entwässerung des Hauses

Überschwemmungen auf dem Grundstück natürlich eindämmen

Gegen ein Hochwasser sind Eigentümer:innen machtlos. Aber auch ein heftiger Gewitterregen im Frühjahr oder Sommer und Dauerregen im Herbst können die Entwässerung des Hauses schnell an ihre Grenzen bringen. Wenn dann die Dachrinne nicht richtig auf das Dach abgestimmt oder das gesamte Grundstück versiegelt ist, sind Feuchtigkeitsschäden vorprogrammiert. Mit diesen Tipps bieten Sie Starkregen die Stirn.

Starker Regen auf einem Dach
Damit nicht jeder Starkregen in einer Überschwemmung endet, kann die Entwässerung optimiert und Regenwasser genutzt werdenFoto: energie-fachberater.de

Überschwemmungen durch Starkregen auf dem Grundstück lassen sich natürlich eindämmen. Wir haben die besten Tipps zusammengestellt:

1. Dachrinne richtig dimensionieren
Dachrinne und Fallrohre müssen die passenden Abmessungen haben, sonst kann die Dachentwässerung Starkregen nicht richtig aufnehmen und das Wasser sucht sich seinen Weg zum Beispiel entlang der Fassade. Bei der Dimensionierung der Dachrinne müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden wie: Standort des Hauses und örtliche Niederschlagsmenge, Dachfläche und Dachform. Die größte Dachrinne bringt allerdings nichts, wenn sich dort Laub und Moos breit machen. Deshalb die Dachrinne unbedingt regelmäßig reinigen!

2. Dachbegrünung einsetzen
Eine Dachbegrünung ist nicht nur ein optischer Blickfang, sondern leistet auch einen wirksamen Beitrag zur Entwässerung und zum Regenwassermanagement. Das Gründach speichert und reinigt Regenwasser und senkt ganz nebenbei auch noch die Nebenkosten. Denn in vielen Kommunen müssen bei einer Dachbegrünung weniger Abwasserkosten gezahlt werden, weil der Abfluss von Regenwasser von den Dachflächen erheblich reduziert wird.

3. Regenwasser nutzen
Schnell abfließende Regenmengen überlasten oft die Kanalisation. Auch dagegen kann jeder einen Beitrag leisten und gleichzeitig Kosten sparen. Wer das Regenwasser sammelt und nutzt - egal ob zur Gartenbewässerung oder auch im Haushalt für Toilettenspülung und Waschmaschine - reduziert seine Abwasserkosten und spart gleichzeitig Trinkwasser. Dafür wird Regenwasser von den Dachflächen aufgefangen und in unterirdischen Regenwasserspeichern - so genannten Zisternen oder Regenwassertanks - gelagert. Die Dachfläche sollte dafür allerdings unbelastet und sauber sein.

4. Unnötige Versiegelung auf dem Grundstück vermeiden
Wenn Regen gleich dort versickern kann, wo er anfällt, lassen sich Überschwemmungen oft verhindern. Das heißt für Eigentümer.innen: Nicht das gesamte Grundstück versiegeln! Wenn zum Beispiel Wege oder eine Zufahrt befestigt werden müssen, gibt es dafür auch durchlässige Materialien zur Oberflächenbefestigung, die zugleich noch kostengünstig sind. Schotterrasen, Rasengittersteine, Rasenfugenpflaster oder wasserdurchlässige Pflastersteine sind gute Möglichkeiten, dem Regenwasser einen natürlichen Abfluss zu lassen. Sind Zufahrt und Wege stark versiegelt, sollte über eine Entsiegelung des Grundstücks nachgedacht werden.

In Zeiten steigender Regenmengen kann jeder so nicht nur einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung von Regenwasser leisten, sondern bei den Abwassergebühren auch kräftig sparen.

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Quelle: BGL / energie-fachberater.de
 
 

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