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19.03.2021
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Förderung für neue Dachfenster - Zuschuss oder Förderkredit

Dachfenster erneuern mit Unterstützung von KfW und BAFA

Ob beim erstmaligen Ausbau eines Dachgeschosses als Wohnraum oder Austausch der alten Dachfenster - für neue Dachfenster gibt es Fördermittel! Die Förderung ist entweder als Zuschuss vom BAFA oder als Kredit von der KfW möglich. Alle Infos, Details und technische Mindestanforderungen zur Förderung für neue Dachfenster.

Dachfenster mit Blick nach draußen
Für neue Dachfenster können Eigentümer:innen eine Förderung beantragen - sie haben die Wahl zwischen Zuschuss und FörderkreditFoto: energie-fachberater.de

1. Zuschuss für neue Dachfenster

1.1. Zuschuss für Dachfenster als Einzelmaßnahme vom BAFA
Wer die neuen Dachfenster mit Eigenmitteln finanziert und keinen Kredit benötigt, kann beim BAFA einen Zuschuss für einzelne Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle beantragen. Damit die Förderung greift, müssen sich die Kosten für die Sanierung auf mindestens 2.000 Euro belaufen.

Der Zuschuss für neue Dachfenster beträgt 20 Prozent der förderfähigen Kosten. Ein zusätzlicher Bonus in Höhe von 5 Prozent ist möglich, wenn der Austausch/Einbau der Dachfenster als Maßnahme im individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) enthalten war = iSFP-Bonus. Für die Förderung ist die Einbindung eines Energieberaters Pflicht. Für die entstehenden Kosten gibt es den Zuschuss für Fachplanung und Baubegleitung in Höhe von 50 Prozent.

1.2. Zuschuss für Dachfenster im Rahmen einer Komplettsanierung von der KfW
Sollen die neuen Dachfenster nicht als Einzelmaßnahme eingebaut werden und werden statt dessen im Rahmen einer Komplettsanierung geplant, kann ein Zuschuss für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus im KfW-Programm 430 beantragt werden. Maximal 48.000 Euro Zuschuss erhalten Hausbesitzer dort für eine Komplettsanierung, je nachdem, welcher Effizienzhaus-Standard nach der Sanierung erreicht wird. Auch hier ist Einbindung eines Energieberaters Pflicht.

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2. Förderkredit für neue Dachfenster

2.1. Förderkredit mit Tilgungszuschuss für Dachfenster von der KfW
Auch ein Förderkredit der KfW ist möglich, wenn neue Dachfenster als einzelne Sanierungsmaßnahme eingebaut werden. Im KfW-Programm 152 werden langfristig zinsgünstige Kredite in Höhe von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit vergeben. Besonders attraktiv ist der Tilgungszuschuss: Er beträgt bei Einzelmaßnahmen 20 Prozent des Kreditbetrags, maximal 10.000 Euro Tilgungszuschuss sind möglich.

2.2. Förderkredit für eine Sanierung zum KfW-Effizienzhaus
Um einen KfW-Effizienzhaus-Standard zu erreichen, ist in der Regel eine umfangreiche energetische Sanierung notwendig. Dafür wird im KfW-Programm 151 neben einem zinsgünstigem Kredit (maximal 120.000 Euro) zusätzlich ein Tilgungszuschuss (maximal 48.000 Euro) ausgezahlt.

Technische Mindestanforderungen für die Förderung von neuen Dachfenstern

  • Dachfenster werden gefördert, wenn der U-Wert maximal 1,0 W/m²K beträgt. Dieser Wert muss aus der Gesamtqualität des Glases, des Rahmens und der Glasabstandhalter berechnet werden (Uw-Wert).
  • Die Dachfenster müssen luftdicht und wärmebrückenminimiert eingebaut werden.

Wichtige Hinweise für die Förderung
Lassen Sie sich immer alle Bestandteile des Angebots schriftlich geben, auch die energetischen Details. Für alle Förderungen ist die Einbindung eines Energieberaters / Sachverständigen Pflicht! Zugelassen sind alle Sach­verständigen, die in der Experten­liste für Förder­programme des Bundes geführt sind. Sowohl die Förderung des BAFA als auch die KfW-Förderung muss immer vor Auftragsvergabe beantragt werden! Für alle, die eine Sanierung zum Effizienzhaus planen: Mitte des Jahres ändert sich die KfW-Förderung für Effizienzhäuser.

Alternative zur Förderung: Steuerbonus für Sanierungskosten beim Einbau neuer Dachfenster
Wer für die neuen Dachfenster keine Förderung beantragt, kann den Steuerbonus für Sanierungskosten nutzen. Diese Steuerermäßigung lohnt sich vor allem für Eigentümer:innen mit recht hoher Einkommensteuer. Verteilt auf drei Jahre wird die Einkommensteuer reduziert, was - je nach Steuerschuld - bis zu 20 Prozent der Sanierungskosten abdecken kann. Die technischen Mindestanforderungen entsprechen denen der Förderung und müssen von einem Fachbetrieb bescheinigt werden. Ein Energieberater ist dagegen nicht Pflicht.

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Quelle: energie-fachberater.de
 
 

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