Prospekt von Wolfin: Abdichtung von Bädern und Nassräumen - ENERGIE-FACHBERATER

3 Existiert also keine weitere Abdichtungsebene unterhalb des Bodenaufbaus, vollzieht sich ein direkter Feuchtig- keitseintrag in die tragende Konstruktion, diemeist aus einer statisch relevanten Holzwerkstoffplatte und dem Tragbalken besteht. Werden diese Bauteile über längere Zeit in Verbindungmit warmen Temperaturen durch- feuchtet, so können Pilzemit holzzerstörender Wirkung entstehen. Die Standsicherheit des Gebäudes kann somit langfristig gefährdet sein. Imschlimmsten Fall be- deutet dies eine zeit- und kostenintensive Sanierung, bei der die gesamten Räumlichkeiten nicht genutzt werden können. Eine solche Sanierungsmaßnahme zur Ertüchti- gung der Tragkonstruktion ist imVorfeld äußerst schwer zu kalkulieren und stellt eine extrembelastende Situation für den Bauherren dar. WOLFIN IB IMBAUWERKSSCHUTZ Hier gilt es bereits bei der Planung die wirtschaftlich richtigen Entscheidungen zu treffen und einen langfris- tigen Bauwerksschutz der tragenden Deckenelemente einzuplanen. AUSZUGDIN 18534-1:2017-07 8.5.2 Abdichtung von Bereichen unter/hinter Bade- oder Duschwannen „... Bei feuchteempfindlichen Bauteilen (z.B. imHolzbau, Trockenbau, Stahlbau) muss der Schutz gegen Feuchte bei der Planung besonders beachtet werden.“ Einemögliche Lösung für den Bauwerksschutz bieten hochpolymere Kunststoffdichtungsbahnen (z. B. Wolfin IB), die für die Abdichtung gemäß der entsprechenden Normen zugelassen sind. Diese Variante hat sich bei stark beanspruchten Flächen (öffentliche Bäder und Küchen) schon viele Jahrzehnte bewährt. Die untere Abdichtungsebene, die für den Bauwerks­ schutz eingebaut wird, kann je nach geplantemBoden- aufbau auf unterschiedlichen Ebenen vorgesehen werden. So ist zumeinen die Verlegung auf der Tritt- schalldämmungmöglich. Hierbei ist der Einbau einer 2-lagigen Schutz- bzw. Gleitlage aus PE-Folie als Trenn- lage zumEstrich einzuplanen. EINFACHGEPLANTMITWOLFIN Mit von uns entwickelten Standarddetails und auf die Bahn abgestimmtemZubehörmaterial, ist es für Sie als Planer oder Verarbeiter einfach und sicher, die Abdich- tung in die Praxis umzusetzen. Holzbau verfügt ökonomisch und öko- logisch über großeVorteile. Das beweist die stetig zunehmendeAkzeptanz dieser eigentlich historischen Bauweise. Moderner Holzbau und Trockenbau sindHightech-Bau- weisen. Aber sie verzeihen, wie auch andere Hightech-Produkte, kaumbzw. keine Fehler! Viele zeitgemäße Baustoffe, wie zumBeispiel Holz, Gips undMetall, sind optimierteHoch- leistungsbaustoffe. Sie haben aber alle, wie diemeisten Baustoffe, einen gemeinsamen Feind – dasWasser! DiesemFeind begegnet der Fachplaner im Baubereich überall. Selbst bei Baustoffen, welche durchWasser nicht direkt geschädigt werden können, ist bei einemFeuchteeintritt mit Schimmelpilzen zu rechnen, was aus Gründen der Hygiene bzw. Gesundheit der Nutzer in der Raumluft zu vermeiden ist. Bauen ist also immer der ewigeKampf gegen dasWasser, egal ob es dieNieder- schläge sind, das Kondensatrisiko, das Wasser aus der Nutzungwie Brauchwasser oder aus einemDefekt imRohrleitungs- netz. Vor allemBäder sind, je nach Nutzungsintensität, hoch gefährdet und sollten deshalbmit besonderer Sorgfalt dort –wo nötig – abgedichtet werden. Planer undHandwerker sollten sich stets bewusst darüber sein, dass sich ungenü- gendeAbdichtungen besonders in Bädern, welche heutzutage oftmals eine höher- wertigeAusstattung haben, nurmit sehr hohenKosten imSchadensfall sanieren lassen. DiesemRisiko sollten die amBau Beteiligtenmit sicherenAbdichtungen begegnen.“ Dipl.-Ing. Ernst-Ullrich Köhnke, Büro für Holzbau + Bauphysik GmbH

RkJQdWJsaXNoZXIy Nzg1MTE=