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Expertenrat

Ist eine Aufsparrendämmung zu empfehlen und wie hoch ist die Förderung?

Frage von Alexander H. am 21.11.2021 

Ich stehe vor der Entscheidung, mein Dach neu einzudecken, wegen Undichtigkeiten an manchen Stellen. Bei mir sind Schalbretter, Dachpappe, Dachlattung und dann Ziegel verbaut. Was würden sie empfehlen. Ist eine Aufsparrendämmung notwendig? Falls ja, was bekommt man pro qm gefördert? Die Dachfläche liegt bei ca. 200 qm.

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Bei der Aufsparrendämmung installieren Sie eine geschlossene Dämmebene auf der Außenseite des Daches. Sie haben dadurch keine Wärmebrücken und profitieren von einem optimalen Feuchteschutz. Das sind Gründe, aus denen die Aufsparrendämmung gegenüber anderen Dämmlösungen wie der Zwischensparrendämmung zu empfehlen ist. Letzteres gilt vor allem dann, wenn ohnehin eine neue Eindeckung auf das Dach kommt.

Fördermittel für die Dachdämmung bekommen Sie unabhängig vom System über die Bundesförderung für effiziente Gebäude. Hier sind Zuschüsse oder Darlehen mit Tilgungszuschüssen in Höhe von 20 Prozent erhältlich. Mit einem Sanierungsfahrplan können Sie sogar 25 Prozent Förderung für Dämmung sowie Dacheindeckung bekommen. Anrechenbar sind maximal 60.000 Euro pro Wohneinheit und Kalenderjahr.

Kostet die Maßnahme rund 30.000 Euro, erhalten Sie eine Förderung in Höhe von 6.000 bis 7.500 Euro. Um diese zu bekommen, müssen Sie alle technischen Vorgaben einhalten und die Förderung vor der Vergabe von Liefer- oder Leistungsverträgen zusammen mit einem Energieberater der Energie-Effizienz-Expertenliste beantragen.

Laden Sie sich unsere Anleitung zur Förderung für die Dachdämmung herunter - da werden in einem interaktiven eBook alle Förderalternativen beschrieben und Schritt für Schritt der Weg zur maximalen Förderung aufgezeigt.

Übrigens: Angebote von Handwerkern aus Ihrer Region bekommen Sie kostenfrei und unverbindlich über unser Online-Angebotstool für Dacharbeiten.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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