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Expertenrat

Wie stark muss die Dachbodendämmung nach EnEV sein?

Unser Experte ENERGIE-FACHBERATER  antwortet

Frage von Peter  K. am 05.09.2017 

Wir haben die Verpflichtung zur Dämmung unseres Dachbodens. Haus Bj. 1978. Die Betondecke und der Dachstuhl sind nicht isoliert. Welche Stärke zur Erfüllung der EnEV sollten die Styrodurplattten haben?
 

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Die EnEV fordert einen U-Wert von 0,24 W/m²K. Mit einer Dämmung der Wärmeleitgruppe 0,03 benötigen Sie dabei eine Stärke von rund 12 cm. Diese kann abhängig von der Qualität der Dämmstoffe und vom Aufbau der vorhandenen Decke abweichen. Ein Energieberater aus Ihrer Region gibt Ihnen eine zuverlässige Auskunft.

Erhöhen Sie die Dachbodendämmung auf eine Stärke von etwa 20 cm erhalten Sie auch eine Förderung für die Maßnahme. Selbst, wenn Sie die Arbeiten in Eigenregie durchführen, zahlt die KfW dabei einen Zuschuss in Höhe von 10 Prozent der entstehenden Kosten. Voraussetzung ist, dass Sie die Mittel vor dem Beginn der Dämmarbeiten mit einem Energieberater beantragen. Im Beitrag "Förderung für die Dachbodendämmung" erklären wir, wie das funktioniert.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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