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Expertenrat

Wie lässt sich Schimmel vermeiden, wenn Dachgeschossdecke und Dach gedämmt sind?

Unser Experte Andreas Skrypietz von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) antwortet

Frage von Michael R. am 27.04.2018 

Unser Dach hat eine Aufsparrendämmung bekommen. Die Sparren liegen innen frei, ohne Zwischensparrendämmung. Zwischen Dachgeschoss (bewohnt) und Spitzboden (Lagerraum) ist noch eine Steinwolledämmung drin. Unterhalb der Wolle gibt es eine Alufolienschicht mit vielen Öffnungen, oberhalb liegen Holzplatten als Boden des Spitzbodens. Was ist zu beachten, damit es keine Schimmelprobleme am Spitzboden gibt?
 

Antwort von Andreas Skrypietz von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)  

Zur Verhinderung von Schimmelpilzbildung gibt es aus meiner Sicht zwei Möglichkeiten. Variante eins: Man sorgt für eine ausreichende Belüftung des Spitzbodens, am besten durch eine dauerhafte Querlüftung. Dadurch wird die aus dem Wohnraum aufsteigende Feuchtigkeit kontinuierlich nach draußen transportiert. Zur Sicherheit sollte man den Dachboden regelmäßig kontrollieren. Variante zwei: Öffnen der Decke zum Spitzboden, Steinwolledämmung rausnehmen, eine neue Dampfbremse einziehen, erfordert etwas Geschick, Steinwolle wieder einbauen und die Holzplatten als Abschluss wieder montieren. Sofern die Dampfbremse richtig montiert ist und keine (!) Lücken aufweist, ist das eine sichere Konstruktion. Allerdings etwas aufwendiger als Variante eins.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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