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Expertenrat

Wie kann ich ein Gartenhaus am besten gegen Wärmeverluste und Feuchtigkeit von unten dämmen?

Frage von Thomas S. am 30.06.2018 

Wir planen, ein Gartenhaus und eine Gartensauna zu bauen. Beide Gebäude haben als Fundament Pflastersteine (8cm Steine; darunter 3 cm Splitt und 30 cm Mineralgemisch [0/32]) am Rand mit 30cm Breite ist das Minralgemisch 80cm tief und darunter liegt ein und Baumwollvlies. Bei beiden Gebäuden werden kesseldruckimprägnierte Hölzer als Rahmen (Höhe 4cm;als unterste Schicht) geliefert. Darauf soll dann der Fußboden angebraucht werden (Bretter mit Nut und Feder; 2cm stark). Wie, wo und mit was dämme ich diese Gebäude am Besten gegen Wärmeverlust und Feuchtigkeit von unten und gegen Schimmel- und Schädlingsbefall? 

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Für die Dämmung des Bodens sollten Sie zunächst eine Folie (z.B. PE-Folie, 0,5 mm) auf dem Pflaster verlegen. Diese soll die Diffusionsbewegung vom Erdreich in Richtung Raum unterbinden und muss daher untereinander und zu den Rändern dicht verklebt werden. Infrage kommt hier zum Beispiel ein spezielles Doppelklebeband. Anschließend können Sie Styrodur ohne Zwischenraum auf der Folie verlegen. Geeignet sind hier Platten mit Nut und Feder, wobei Sie die Stöße mit einem speziellen PU-Kleber verkleben sollten. Die Stärke der Dämmung richtet sich nach der späteren Nutzung. Wird das Haus nur ab und zu beheizt, genügen die vier bis fünf Zentimeter der Rahmenhölzer. Die Oberfläche können Sie anschließend mit einer Folie oder einem dampfdichten Boden aus verleimten OSB-Platten luftdicht abschließen. Alle Ränder zu den Wänden des Gartenhauses und zu eventuellen Durchbrüchen (Leitungen, Rohre o.ä.) sollten Sie außerdem mit einem speziellen Klebeband luftdicht abkleben. Das verhindert, dass warme Luft in den gedämmten Aufbau eindringt.

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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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