Ich möchte mein verklinkertes, frei stehendes Einfamilienhaus von 1963 dämmen. Diverse Anfragen wegen Einblasdämmung, hängender Fassade, Dämmputz usw. haben alle gezeigt, dass eine Dämmung exorbitante Kosten von 70 000–90 000 € bedeutet oder nicht machbar ist.
Jetzt hat eine Firma eine Dämmung mit Polyurethan (was ich eigentlich nie wollte) angeboten. Da liegen wir bei ca. 25.000€.
Allerdings habe ich das Problem, in den Laibungen der Fenster Rollläden verbaut zu haben. Dies bedeute laut Firma, dass dort Kältebrücken entstehen. Ich müsste also ALLE Rollläden abbauen, die Laibung dämmen und dann schmalere neue Rollläden einbauen.
Das würde ebenfalls jeden Kostenrahmen sprengen. Jetzt habe ich von Aerogeldämmung gelesen. Könnte die mit möglichst wenig Dicke in die Fensterlaibung verbaut werden, ohne die Rollläden abzubauen?
Das ist grundsätzlich möglich. Es gibt Aerogel-Platten, die für den Einsatz auf der Fassade geeignet sind. Sie weisen eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit auf und sorgen damit auch bei geringen Stärken für einen hohen Wärmeschutz.
Ohne das Gebäude im Detail zu kennen, ist eine fundierte Antwort aus der Ferne leider nicht möglich. Aus diesem Grund empfehlen wir den Kontakt zu einem Energieberater aus Ihrer Region. Dieser prüft den Aufbau vor Ort und zeigt, wie Sie sinnvoll und kosteneffizient vorgehen können.