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Expertenrat

Ist zur Aufsparrendämmung eine zusätzliche Zwischensparrendämmung nötig?

Unser Experte ENERGIE-FACHBERATER  antwortet

Frage von Max S. am 13.05.2017 

Wir wollen unser Haus (BJ 1979) neue eindecken und eine Aufsparrrendämmung machen (14 cm Bauder PIR). Dachgeschoss ist bei uns ausgebaut. Wir haben die ganze alte Glaswolle rausgenommen und wollen mit neuem Rigips verkleiden. Jetzt sagt unser Trockenbauer, dass wir von innen trotzdem noch eine Zwischensparrendämmung und Dampfsperre anbringen und auch das Spitzdach noch einmal von innen dämmen sollen. Was halten sie davon? 

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Durch die Aufsparrendämmung erreichen Sie abhängig von der Konstruktion des übrigen Daches bereits einen U-Wert von 0,18 W/m²K. Dieser übertrifft die Anforderungen der Energieeinsparverordnung und bietet einen guten Wärmeschutz. Darüber hinaus gilt die Aufsparrendämmung als besonders effizient. Denn sie hat eine einheitliche Fläche und vermindert Wärmebrücken und andere physikalische Schwachstellen.


Durch eine zusätzliche Zwischensparrendämmung ließe sich zudem der Hitzeschutz im Sommer verbessern. Darüber hinaus würden Sie einen U-Wert von 0,14 W/m²K erreichen und könnten somit Fördermittel der KfW beantragen. Günstiger funktioniert das allerdings auch, indem die Aufsparrendeämmung um etwa 4 cm stärker geplant wird. Eine zusätzliche Zwischensparrendämmung wäre dabei nicht nötig. 


Da wir die bauliche Situation aus der Ferne nicht einschätzen können, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Energieberater vor Ort. Diesen finden Sie zum Beispiel über unsere Energieberater Suche.


Ein Tipp: Eine günstige Beratung erhalten Sie auch von einem Energieberater der Verbraucherzentrale. Für einen Betrag von 40 Euro berät dieser auch vor Ort.


Die wichtigsten Informationen zur Förderung der Dachdämmung hat Dipl.-Ing. Alexander Neumann im Beitrag "Förderung für die Dachdämmung" zusammengestellt.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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