Expertenrat

Bekomme ich Fördermittel für die Dachdämmung in Eigenregie?

Frage von Michael M. am 07.12.2022 

Ich möchte das Hausdach dämmen. Hatte einen Berater im Haus vom Landratsamt. Hätte einen Zimmerer, der alles in Eigenregie einbauen würde, aber alle wollen auf dem Dach dämmen. Ich möchte selber nur die Mansarden und den Dachboden dämmen! Geht das auch? Bekomme ich in Eigenregie auch einen Zuschuss? In dem Schlitz in der Mansarde zwischen Wohnraum und Dach sind nur ca. 8 cm! Reicht das zum sinnvollen Dämmen? Auf dem Dachboden hätte ich mehr Raum.

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Dämmen Sie das Dach, ohne die Dachhaut zu verändern, bestehen in diesem Bereich keine gesetzlichen Anforderungen. Anders bei der Dämmung der obersten Geschossdecke - hier ist ein U-Wert von 0,24 W/m²K zu erreichen. Nachlesen können Sie das in Anlage 7 des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Mit 8 cm ist die Dachdämmung allerdings eher gering. Wie sich das auf Ihre Heizkosten auswirkt, kann ein Energieberater aus Ihrer Region beurteilen.

Aktuell ist eine Förderung bei Eigenleistungen nicht möglich. Ab 2023 soll sich das jedoch ändern. Voraussetzung ist aber auch dann das Einhalten der technischen Mindestanforderungen. Diese sehen einen U-Wert von 0,14 W/m²K vor, den Sie auf der Geschossdecke zum Beispiel mit einer mindestens 24 cm starken Dämmung der WLG 035 erreichen.

Laden Sie sich unsere Anleitung zur Förderung für die Dachdämmung herunter - da werden in einem interaktiven eBook alle Förderalternativen beschrieben und Schritt für Schritt der Weg zur maximalen Förderung aufgezeigt.

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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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