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Expertenrat

Meine Ölheizung hatte ein Leck in der Brennerpumpe. Sind Einstrangsysteme wirklich die richtige Lösung?

Frage von Herr P. am 19.07.2026 

Beim Einstrangsystem ist eine Luftleckage in der Brennerpumpe des Ölkessels so schwer zu lokalisieren, dass ich den Winter 2025/2026 damit verbrachte, alle Komponenten der Ölanlage zu erneuern, und trotzdem jeden 3. Tag aus der Ölleitung des Einstrangsystems die durch den Entlüfter in den Ölfilter und dann in die Ansaugleitung gelangte Luft herauspumpte.

Dieser Aspekt ist als Problem bei der Erstellung der Vorschrift zum Bau von Einstrangsystemen nicht berücksichtigt worden. Es war aber für mich ein teures Problem mit ca. 1.500 €. Wenn ich für alles einen Fachbetrieb bestellt hätte, wäre es entschieden mehr geworden. Die Fachleute haben den Fehler nicht gefunden! Er tritt gewiss selten auf, aber wenn, dann entsteht ein großer finanzieller Schaden für den Betroffenen.

Was sagt der Energieberater und Fachmann zu diesem Problem? Da sind Filtereinsätze und frischeres Öl Kleinigkeiten, und der Umweltschutz lässt sich gewiss auch anders einhalten, als mit dieser unausgereiften Einstranglösung!

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Auf die Gesetzgebung haben wir leider keinen Einfluss. Grundsätzlich ist es aber so, dass bei Einstrangsystemen das Risiko von Umweltschäden geringer ist. Denn bei einem Leck läuft kein Öl aus der Anlage heraus. Stattdessen kommt es zu einer Betriebsstörung – die ein erfahrener Fachhandwerker schnell finden sollte. Bei Ihnen war das leider nicht der Fall, weshalb vermutlich die hohen Kosten entstanden.

Um Leckagen zu erkennen, wenden Experten in der Regel eine Unterdruckprüfung an. Diese lässt sich mit einer Überdruckprüfung, einer Prüfung mit Seifenwasser oder mit einer Prüfung durch elektrische Leckagesensoren kombinieren, um Fehlstellen zu finden. Die Luft im System ist selbst bereits ein deutlicher Hinweis auf eine Leckage, die Fachhandwerker mit den oben genannten Mitteln aufspüren können.

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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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