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Expertenrat

Ist mit Feuchtigkeitsproblemen zu rechnen, wenn das Dach über einem bereits gedämmten Dachboden gedämmt wird?

Unser Experte Andreas Skrypietz von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) antwortet

Frage von Thorsten T. am 01.05.2017 

Ich habe ein Einfamilienhaus, welches ich neu eindecken lassen muss. Der Dachboden ist unbewohnt und wird als unbeheizte Abstellfläche genutzt. Die Wohnungen eine Etage tiefer sind durch eine Geschossdeckenisolierung gedämmt. Um die Abstellfläche frostfrei und winddicht zu bekommen und die Dämmwirkung der Geschossdeckendämmung zu verbessern, plane ich eine Aufsparrendämmung mit Dampfbremse aufzubringen. Ist mit Feuchtigkeitsproblemen zu rechnen? 

Antwort von Andreas Skrypietz von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)  

Sofern die Arbeiten sach- und fachgerecht ausgeführt werden, sollten keine Feuchteschäden auftreten. Noch eine kleine Anmerkung: Aus meiner Sicht macht allerdings eine Aufsparrendämmung nur dann wirklich Sinn, wenn die Dacheindeckung erneuert werden muss. Die Frostfreiheit des unbeheizten Dachraumes kann ich auch durch eine innenseitige Dämmung herstellen, das ist weniger aufwendig und kostengünstiger.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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