Wir haben ein Einfamilienhaus mit Ölheizung, Brötje, Bj. 2006, 3 × 2000 Öltank, 190 m² Wohnfläche, davon 80 m² Fußbodenheizung. Jetzt wollen wir nach getätigtem Fernwärmeanschluss diese über Fernwärme beheizen lassen. Mitgenutzt werden soll dabei die vorhandene Solaranlage für Warmwasser über den vorhandenen Speicher Cosmo 300 l. Bitte informieren Sie uns doch darüber, welche Fördermaßnahmen es dazu gibt.
Wurden noch keine Verträge unterzeichnet, können Sie die Heizungsförderung der KfW beantragen. Hier bekommen Sie einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent für die neue Heizung bzw. den Anschluss an ein Wärmenetz. Zudem gibt es einen Klimageschwindigkeits-Bonus (20 Prozent für Austausch und Entsorgung funktionstüchtiger Ölheizung) sowie einen Einkommensbonus (30 Prozent; Einkommensgrenze von 40.000 Euro pro Haushalt und Jahr). Kombinieren Sie beide mit der Basisförderung, kommen Sie auf einen Zuschuss in Höhe von maximal 70 Prozent. Zudem können Sie ein günstiges Ergänzungsdarlehen beantragen, um die offenen Kosten zu finanzieren.
Wichtig ist, dass Sie die Förderung für den Anschluss an das Wärmenetz vor Maßnahmenbeginn beantragen müssen. Wie das richtig funktioniert, erklären wir im Beitrag "KfW-Heizungsförderung richtig beantragen - so geht's",
Haben Sie bereits mit der Maßnahme begonnen oder diese schon fertig abgeschlossen, bleibt nachträglich nur der Steuerbonus für die Sanierung. Nutzen Sie diesen, können Sie 20 Prozent der Sanierungskosten verteilt über einen Zeitraum von drei Jahren von der Steuer absetzen.
Benötigen Sie Unterstützung? Dann empfehlen wir Ihnen eine Online-Energieberatung mit unseren Energie-Effizienz- und Förder-Experten. Angebote von Handwerkern aus Ihrer Region bekommen Sie kostenfrei und unverbindlich über unser Online-Angebotstool für die neue Heizung.