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Expertenrat

Erhalten wir Fördermittel für den Austausch von Terrassentüren mit Sprossen?

Frage von Günter W. am 27.09.2022 

Wir möchten unsere zwei 31 Jahre alten Terrassentüren (2-fach verglast mit Sprossen, 8 Felder) durch zwei neue Terrassentüren ebenfalls 2-fach verglast (Ug-Wert 1,1) mit Sprossen ersetzen. Meine Frage: Wird der Austausch von Fenstertüren mit Sprossen auch "energetisch" gefördert (z.B. BAFA oder Steuerbonus)?

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Grundsätzlich erhalten Sie Fördermittel für den Austausch von Fenstern und Fenstertüren über die BEG oder den Steuerbonus für die Sanierung. Während das BAFA im Rahmen der BEG-EM-Förderung Zuschüsse in Höhe von 15 bis 20 Prozent vergibt, können Sie mit dem Steuerbonus für die Sanierung 20 Prozent der Sanierungskosten über einen Zeitraum von drei Jahren verteilt, steuerlich geltend machen.

Voraussetzung ist das Einhalten hoher technischer Anforderungen. So setzen die Fördergeber einen Gesamt-U-Wert der Fenstertüren von 0,95 W/m²K voraus. Handelt es sich um eine Sonderverglasung (zum Beispiel zum Schall- oder Einbruchschutz), ist ein U-Wert von 1,1 W/m²K zulässig. Tauschen Sie Fenster und Terrassentüren mit echten glasteilenden Sprossen in einem Denkmal oder einem Gebäude mit erhaltenswerter Bausubstanz, gilt sogar nur ein U-Wert von 1,6 W/m²K.

Erfüllen Sie die Vorgaben und wollen BEG-Mittel für sich nutzen, müssen Sie diese rechtzeitig vor der Vergabe von Liefer- und Leistungsverträgen beantragen. Dazu benötigen Sie auch die Bestätigung eines Energieberaters der Energie-Effizienz-Experten-Liste.

Laden Sie sich unsere Anleitung zur Förderung für Fenster und Fenstertüren herunter - da werden in einem interaktiven eBook alle Förderalternativen beschrieben und Schritt für Schritt der Weg zur maximalen Förderung aufgezeigt.

Angebote von Handwerkern aus Ihrer Region bekommen Sie kostenfrei und unverbindlich über unser Online-Angebotstool für neue Fenster und Fenstertüren.

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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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