Expertenrat

Welche Fördermöglichkeiten gibt es, wenn ich ein Reihenhaus aus den 70er-Jahren sanieren möchte?

Frage von Carmen S. am 07.02.2021 

Ich habe ein 70er-Jahre Reihenhaus mit alter Ölheizung und noch alten Fenstern und Haustür gekauft. Welche Möglichkeiten der Förderung gibt es? Der Dachboden ist auch nicht gedämmt. Vielen Dank für eine Antwort.

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Fördermittel bekommen Sie hier über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Planen Sie verschiedene Einzelmaßnahmen, bekommen Sie dabei Zuschüsse in Höhe von:

  

  • 20 Prozent für Dämmung, Fenster und neue Haustüren
  • 40 bis 45 Prozent für eine neue Hybrid- oder Umweltheizung

Alternativ dazu können Sie das Gebäude auch zum Effizienzhaus sanieren, um attraktive Fördermittel für die Gesamtkosten zu erhalten. In der Rubrik Förderung informieren wir über die einzelnen staatlichen Angebote.

Schritt für Schritt zur maximalen Förderung? Wie das funktioniert und welche Förderalternativen Sie haben, zeigen unsere interaktiven Förder-eBooks!

Den Dachboden müssen Sie nach GEG ohnehin dämmen, sofern dieser oder das Dach die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz noch nicht erfüllt. Hierfür genügen in der Regel wenige Zentimeter Dämmung.

Wichtig zu wissen ist, dass die Fördermittel an technische Vorgaben geknüpft sind. So bekommen Sie Zuschüsse für Arbeiten am Gebäude zum Beispiel nur dann, wenn Sie dabei hohe U-Werte erreichen. Die Förderung der Heizung ist hingegen an die Einbindung regenerativer Energien und eine hohe Effizienz gebunden.

Unser Tipp: Beauftragen Sie zunächst eine BAFA-Energieberatung. Dabei untersucht ein Experte Ihr Gebäude besonders gründlich, um herauszustellen, welche Sanierungsarbeiten mit den größten Einsparpotenzialen verbunden sind. Der Staat übernimmt 80 Prozent der Kosten und belohnt die Umsetzung der bei der Beratung (Sanierungsfahrplan) vorgeschlagenen Maßnahmen mit einem Förderbouns in Höhe von 5 Prozent für die einzelnen Förderangebote.

Wünschen Sie eine individuelle Beratung zur Förderung, bekommen Sie diese über den Fördergeld-Service von unserem Portalpartner Wüstenrot.

Angebote von Handwerkern aus Ihrer Region bekommen Sie außerdem kostenfrei und für Sie unverbindlich über unsere Online-Angebotstools.

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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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