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Expertenrat

Welche Vorlauftemperatur ist mit einer Grundwasser-Wärmepumpe zu erreichen und wie hoch ist die staatliche Förderung?

Frage von Xaver R. am 29.02.2020 

Welche Heizungsvorlauftemperatur kann man mit einer Grundwasser-Wärmepumpe erreichen, d. h. kann ich meine Heizkörper damit ausreichend aufheizen? Wie hoch wäre hierfür evtl. die staatliche Förderung?

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Hochtemperatur-Wärmepumpen können das Heizungswasser auf 70 Grad Celsius und darüber hinaus erwärmen. Um die Effizienz zu steigern und den Stromverbrauch zu senken, sollte die Vorlauftemperatur der Heizung allerdings möglichst niedrig sein. Im Rahmen einer Heizungssanierung lohnt es sich daher oft, auch eine Flächenheizung oder spezielle Niedertemperaturheizkörper einzubauen.

Die staatliche Förderung liegt seit Januar 2020 bei mindestens 35 Prozent. Ersetzt die Wärmepumpe eine Ölheizung, bekommen Sie sogar einen Zuschuss in Höhe von 45 Prozent. Wichtig ist allerdings eine hohe Effizienz. So muss die Jahresarbeitszahl der Wasser-Wasser-Wärmepumpe bei mindestens 3,8 liegen. Ein Energieberater oder ein Heizungsfachbetrieb kann sagen, ob sich das in Ihrem Gebäude realisieren lässt.

Bekommen Sie die Förderung, gilt der hohe Zuschuss auch für die anfallenden Umfeldmaßnahmen. So zum Beispiel für die Demontage der Altanlage oder den Austausch/Neueinbau von Heizflächen und Flächenheizsystemen. Wichtig ist, dass Sie die Mittel vor der Beauftragung eines Fachhandwerkers über die BAFA-Webseite beantragen.

Weitere Informationen haben wir im Beitrag "Förderung für die Wärmepumpe" für Sie zusammengestellt.

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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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