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Expertenrat

Die Formaldehyd-Belastung in unserem Fertighaus ist zu hoch. Was können wir unternehmen?

Frage von F K. am 24.01.2022 

Wir haben ein Fertighaus gekauft. Für das Haus haben wir eine Raumluftuntersuchung durchführen lassen. Laut dieser ist eine Sanierung angezeigt, da zu viel Formaldehyd in der Luft ist. Was können wir nun unternehmen? Haben Sie für uns ein Sanierungsangebot?

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Planen Sie eine Sanierung, können Sie Spanplatten der Verkleidung austauschen, die Dämmwolle aus dem Ständerwerk ersetzen und die Ständer der Außenwand mit einem Sperrlack anstreichen. Alternativ ist es oft auch Möglich, ein spezielles Absorbervlies einzuziehen oder belastete Holzbauteile abzudichten. Nach der Schadstoffsanierung zeigt eine erneute Raumluftmessung, ob die Arbeiten erfolgreich waren.

Eine Sanierung ohne diese Maßnahmen (Fenstertausch, Dachdämmung etc.) würde die Dichtheit des Gebäudes erhöhen. Das hätte einen geringeren natürlichen Luftwechsel zur Folge. Die Formaldehyd-Belastung würde dadurch vermutlich weiter ansteigen.

Wir empfehlen den Kontakt zu einer Fachfirma für die Schadstoffsanierung aus Ihrer Region. Die Experten nehmen Ihr Haus und das Gutachten genau unter die Lupe. Sie stellen ein individuelles Sanierungskonzept auf und führen die Maßnahmen daraufhin fachgerecht aus.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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