Expertenrat

Ich muss einen alten Heizeinsatz bis Ende 2020 austauschen. Welche Alternativen kommen infrage und was kosten diese?

Unser Experte Die Redaktion von Energie-Fachberater.de antwortet

Frage von Josef B. am 15.03.2020 

Ich betreibe einen Kachelofen(Einsatz) der Marke Buderus DIWO 9. Bis 31.12.2020 muss zur Erfüllung der Vorgaben des Bundesimmissionsschutzgesetzes eine Nachrüstung erfolgen.

Als Austauschheizeinsätze kämen in Frage:

  • HLG 316 bzw. 416 oder
  • 26B bzw. 36B.

Meine Fragen:

  • Was unterscheidet die 4 obigen Heizeinsätze?
  • Wie teuer darf die jeweilige der 4 Austauschvarianten sein?
  • Wäre eine Nachrüstung auch durch den Einbau eines Filters ohne Austausch des Heizeinsatzes möglich? Was würde diese Variante ggf. kosten?

Antwort von Die Redaktion von Energie-Fachberater.de 

Detaillierte Informationen zu den verschiedenen Heizeinsätzen sowie den Preisen bekommen Sie im kostenfreien Heizeinsatz-Austausch-Tool von Buderus. Geben Sie hier einfach Ihren Kamineinsatz ein, bekommen Sie verschiedene Modelle und eine konkrete Empfehlung angezeigt.

Alternativ zum neuen Heizeinsatz können Sie in vielen Fällen auch einen Abscheider einbauen. Hier ist grundsätzlich zwischen zwei Arten zu unterscheiden. So gibt es passive Feinstaubfilter, die in regelmäßigen Abständen auszutauschen sind. Die Kosten liegen hier bei rund 300 Euro. Hinzu kommen regelmäßige Ausgaben für den Wechsel der Filterkassette. 


Neben den passiven gibt es auch aktive Abscheider. Diese arbeiten nach dem Prinzip der elektrostatischen Abscheidung. Sie benötigen einen Stromanschluss, erreichen sehr hohe Abscheidegrade und sind nicht regelmäßig auszutauschen. Die Kosten der Bauteile liegen bei rund 1.000 Euro.

Ein Abscheider kann sich lohnen, wenn der alte Kamin oder Heizeinsatz noch intakt und ein Austausch deutlich teurer wäre. Da wir den Zustand des Heizeinsatzes aus der Ferne nicht beurteilen können, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Schornsteinfeger aus Ihrer Region.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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