Meine neue Wärmepumpe (seit 17.12.25) verbraucht um die 100 kWh pro Tag. Besteht die Möglichkeit einer kostenlosen bzw. kostengünstigen Rechtsberatung zur Geltendmachung der übermäßigen Kosten?
Ohne Angaben zum Gebäude können wir aus der Ferne leider nicht einschätzen, ob die Heizung zu viel verbraucht. Geht es um ein intaktes, energetisch teilweise modernisiertes Gebäude mit niedrigen Vorlauftemperaturen, scheint der Verbrauch allerdings recht hoch zu sein.
Eine konkrete und neutrale Einschätzung bekommen Sie unter anderem über die Verbraucherzentrale für Energieberatung (Kosten max. 40 Euro). Kommt dabei heraus, dass eventuell Mängel vorliegen, empfehlen wir die Begutachtung durch einen Sachverständigen. Dieser unterstützt Sie dann dabei, Forderungen geltend zu machen.
Unter Umständen helfen aber auch einfache Maßnahmen dabei, den Verbrauch zu reduzieren. Dazu gehört etwa das Einstellen der Heizkurve, das Absenken der Vorlauftemperatur oder das Anpassen der Raumtemperaturen.
Auch eine Flächenheizung oder der Einbau spezieller Niedertemperaturheizkörper können helfen, den Energieverbrauch zu senken und Heizkosten zu sparen. Hierzu berät Sie neben der Verbraucherzentrale auch ein Energieberater aus unserer Datenbank.