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Expertenrat

Wie lässt sich die Lüftung in ein bestehendes KfW40-Haus integrieren?

Frage von Maximilian W. am 01.12.2025 

Wir haben letztes Jahr ein KfW 40 Haus ohne Lüftungsanlage gebaut. Es handelt sich um eine zweistöckige Stadtvilla mit einem Dachboden, der lediglich als Stauraum genutzt wird. Da eine nachträgliche Installation einer zentralen Lüftungsanlage aus vor allem optischen Gründen im Erdgeschoss nicht sinnvoll erscheint, ist unsere Überlegung eine zentrale Lüftungsanlage für das OG mit Zu- und Abluft über den Dachboden zu regeln und für das Gästezimmer sowie den Wohn- und Kochbereich im EG mit dezentralen Geräten zu arbeiten. Ist dies sinnvoll oder gibt es noch andere Lösungen? Ich verzweifle als Laie hier leider langsam.

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Das ist eine gute Möglichkeit. Für die OG-Lüftung haben Sie den Vorteil, dass die Verlegung im Dachboden vergleichsweise einfach möglich ist. Haben Sie eine luftdichte Ebene in der obersten Geschossdecke, ist hier allerdings oberste Vorsicht geboten. Zur Sicherheit sollten Sie den luftdichten Anschluss an diese (falls nicht im Dach) nach dem Einbau der Lüftung noch einmal prüfen.

Im EG können Sie mit dezentralen Geräten arbeiten. Hier gibt es unterschiedliche Systeme, um auch die Wärmerückgewinnung zu nutzen. Zum einen können Sie paarweise angeordnete Geräte installieren, die dann regelmäßig von Zu- auf Abluft bzw. von Ab- auf Zuluft umschalten. Strömt Luft nach draußen, belädt diese dabei einen Speicher, der frische Außenluft nach dem Richtungswechsel vorwärmt. Alternativ kommen auch kompakte Geräte mit Zu- und Abluftfunktion sowie integrierter Wärmerückgewinnung zum Einsatz.

Da eine fundierte Beratung aus der Ferne leider nicht möglich ist, empfehlen wir die Unterstützung durch einen Energieberater, einen Fachplaner oder eine Fachfirma für Lüftungstechnik aus Ihrer Region.

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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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