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Expertenrat

Wir haben eine Hybridheizung und möchten die Gasheizung ersetzen. Wie gehen wir richtig vor?

Frage von Kerstin M. am 12.03.2026 

Wir haben eine Hybridheizung, bestehend aus:
- Gastherme (Verbrauch ca. 8.000 kWh/Jahr)
- Solarthermie
- wasserführender Kaminofen
- 850 l Pufferspeicher
- Flächenheizkörper

Die Gastherme ist 22 Jahre alt und muss ersetzt werden. Alle anderen Bestandteile wurden 2014 bei einer Kernsanierung eingebaut. Was für eine Wärmepumpe eignet sich und wer kann uns beraten, wie wir diese optimal zu den bestehenden Bausteinen auswählen und anpassen können? Da unser Gasverbrauch für ein 200‑qm-Haus mit 5 Personen sehr niedrig ist, brauchen wir unseres Erachtens eine der Situation angepasste Lösung.

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Mit der vorhandenen Technik haben Sie bereits ein zukunftssicheres System, das auf erneuerbare Energien aus verschiedenen Quellen setzt. Während ein großer Teil der erforderlichen Wärme im Sommer von der Solaranlage kommt, liefert der Kamin im Winter viel Wärme. Der große Speicher hält die thermische Energie optimal vor.

Eine Wärmepumpe ist daher aller Voraussicht nach vor allem zur Unterstützung und zur Absicherung bei Abwesenheit erforderlich. Sie sollte dennoch die Heizlast des Gebäudes decken. Sie muss zu den vorhandenen Vorlauftemperaturen passen und günstig in den Speicher sowie in die Regelung eingebunden werden. Fachhandwerker aus Ihrer Region stellen das sicher.

Infrage kommen Luft-, Wasser- oder Erdwärmepumpen. Während Luft-Wasser-Systeme am günstigsten sind, erreichen Wasser- und Erdwärmepumpen die höchste Effizienz. Ob diese infrage kommen, hängt unter anderem von Ihrem Budget und von den örtlichen Gegebenheiten ab – üblicherweise sind bei beiden Systemen Genehmigungen und ausreichend große Flächen erforderlich.

Wir empfehlen die individuelle Beratung durch einen Energieberater aus Ihrer Region. Denken Sie außerdem daran, Fördermittel für die Wärmepumpe zu beantragen. Wie das richtig funktioniert, erklären wir im Beitrag "KfW-Heizungsförderung richtig beantragen - so geht's". Benötigen Sie Unterstützung? Dann empfehlen wir Ihnen eine Online-Energieberatung mit unseren Energie-Effizienz- und Förder-Experten. Angebote von Handwerkern aus Ihrer Region bekommen Sie kostenfrei und unverbindlich über unser Online-Angebotstool für die Sanierung.

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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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