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06.08.2021
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Förderung für die Erneuerung der Haustür

Zuschuss und Förderkredit erleichtern Finanzierung neuer Haustür

Wer seine Haustür erneuert und die alte Haustür durch eine neue ersetzt, verbessert die Energieeffizienz und oft auch den Einbruchschutz seines Hauses. Deshalb vergeben BAFA und KfW auch eine Förderung für die Erneuerung der Haustür! Belohnt wird der Haustürtausch mit einem Zuschuss oder einem zinsgünstigen Förderkredit mit Tilgungszuschuss. Das müssen Eigentümer:innen bei der Beantragung von Förderung beachten.

Holzhäuser auf Euroscheinen
Wer die Haustür erneuert, kann beim BAFA einen Zuschuss oder bei der KfW einen Förderkredit beantragenFoto: energie-fachberater.de

Zuschuss für eine neue Haustür
Wer die Erneuerung der Haustür nicht als Teil einer kompletten Sanierung durchführt, sondern als einzelne Sanierungsmaßnahme, hat bei der Förderung zwei Möglichkeiten:

  1. BAFA-Zuschuss für energiesparende Haustür: Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kann ein Zuschuss für eine neue Haustür beantragt werden. Damit die Förderung ausgezahlt werden kann, müssen die Kosten für die Sanierung mindestens 2.000 Euro hoch sein. Der Zuschuss beträgt 20 Prozent der förderfähigen Kosten. Ein zusätzlicher Bonus in Höhe von 5 Prozent ist möglich, wenn eine neue Haustür als Maßnahme im individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) enthalten war = iSFP-Bonus. Für die Förderung ist die Einbindung eines Energieberaters Pflicht. Für die entstehenden Kosten gibt es den Zuschuss für Fachplanung und Baubegleitung in Höhe von 50 Prozent.
  2. KfW-Zuschuss für einbruchhemmende Haustür: Wer bei der neuen Haustür vor allem auf Einbruchschutz setzt, kann dafür einen Zuschuss bei der KfW im "Programm Einbruchschutz – Investitions­zuschuss 455-E" beantragen. Die Kosten dafür müssen mindestens 500 Euro betragen. Der Zuschuss selbst ist gestaffelt: Für Kosten zwischen 500 Euro bis 1.000 Euro gibt es einen Zuschuss von 20 Prozent, für Kosten über 1.000 Euro bis 15.000 Euro beträgt der Zuschuss 10 Prozent.

Zuschuss für die Komplettsanierung zum Effizienzhaus inklusive neuer Haustür
Soll die neue Haustür nicht als Einzelmaßnahme, sondern im Rahmen einer Komplettsanierung erfolgen, kann ein Zuschuss für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus im KfW-Programm 461 beantragt werden. Maximal 75.000 Euro Zuschuss erhalten Eigentümer:innen dort für eine Komplettsanierung, je nachdem, welcher Effizienzhaus-Standard nach der Sanierung erreicht wird. Auch hier ist Einbindung eines Energieberaters Pflicht.

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Förderkredit mit Tilgungszuschuss für eine neue Haustür von der KfW
Wer die neue Haustür mit einem günstigen Förderkredit finanzieren möchte, kann diesen bei der KfW im Programm 262 beantragen. Maximal 60.000 Euro Kredit können Eigentümer:innen für Einzelmaßnahmen erhalten. Der Tilgungszuschuss beträgt 20 Prozent der förderfähigen Kosten. Auch bei der Kreditförderung ist ein iSFP-Bonus in Höhe von 5 Prozent möglich. Damit entsprechen die Bedingungen der Kreditförderung denen für einen Zuschuss.

Förderkredit für eine Sanierung zum KfW-Effizienzhaus
Um einen KfW-Effizienzhaus-Standard zu erreichen, ist in der Regel eine umfangreiche energetische Sanierung notwendig. Dafür wird im Programm 261 neben einem zinsgünstigen Kredit (maximal 150.000 Euro) zusätzlich ein Tilgungszuschuss (maximal 75.000 Euro) ausgezahlt. Alle Details zur BEG-Förderung für die Sanierung zum Effizienzhaus finden Sie hier.

Bedingungen für die Förderung bei Erneuerung der Haustür
Wer eine Förderung beantragt, muss bei der Sanierung die technischen Mindestanforderungen von KfW bzw. BAFA erfüllen. Für die Förderung darf die Haustür einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von 1,3 W/(m²∙K) nicht überschreiten. Bei einbruchhemmenden Haustüren ist zusätzlich die Widerstandsklasse RC2 oder besser Voraussetzung für den Zuschuss. Darüber hinaus sollte der U-Wert der Außenwand besser sein als der der neuen Haustür. Die Förderung muss vor Beginn der Sanierung beantragt werden und der Energieberater/Sachverständige muss in der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes gelistet sein.

Förderung auch für Überarbeitung der alten Haustür
Diese Förderung kann auch für die so genannte Ertüchtigung der Haustür beantragt werden. Dazu gehören Neuverglasung, Überarbeitung von Rahmen und Flügel, Erneuerung der Dichtungen, Dämmung der Einbaufuge und die Verbesserung des Einbruchschutzes.

Steuerbonus als Alternative zur Förderung
Wird keine Förderung gewünscht oder der richtige Zeitpunkt für die Antragstellung verpasst, ist nachträglich der Steuerbonus für Sanierungsmaßnahmen möglich. Die technischen Mindestanforderungen sind die gleichen wie bei der Förderung. Wer diese Anforderungen nicht erfüllt und statt dessen die Mindestanforderungen aus EnEV / GEG umsetzt, kann die Handwerkerkosten von der Steuer absetzen.

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Quelle: energie-fachberater.de
 
 

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