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KfW-Förderung für neue Rollläden

Förderkredit oder Zuschuss für Wärme-, Sonnen- und Einbruchschutz

Wer bei einer Sanierung neue Rollläden erstmals einbauen lässt oder seine Rollläden erneuert, kann auch dafür KfW-Förderung erhalten. Den günstigen Förderkredit beziehungsweise den Zuschuss gibt es allerdings nur, wenn die Maßnahme zusammen mit einem Fenstertausch oder der Fassadendämmung durchgeführt wird. Alternativ ist ein Zuschuss für einbruchhemmende Rollläden möglich. Alle Infos und Details zur Förderung für neue Rollläden.
Fenster mit RolladenBild größer anzeigen
Für die Nachrüstung oder die Erneuerung von Rollläden im Rahmen einer Fassadendämmung oder eines Fenstertauschs erhalten Hausbesitzer Förderung von der KfWFoto: BV Rollladen + Sonnenschutz e. V.

Den Zuschuss beziehungsweise Kredit vergibt die KfW für den Einbau neuer Rollläden beziehungsweise für die Erneuerung von Rollläden und außen liegenden Verschattungselementen - allerdings nur, wenn gleichzeitig entweder die Fenster erneuert werden oder eine Fassadendämmung durchgeführt wird. Mit dieser Förderung können Hausbesitzer dafür sorgen, dass neben dem Wärmeschutz auch der Sonnenschutz optimal ist. Auch wer einbruchhemmende Rollläden einbaut, kann mit einem KfW-Zuschuss rechnen.

In diesen Förderprogrammen der KfW kann der Zuschuss beziehungsweise Kredit beantragt werden:

  • Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (Programmnummer 430) - Zuschuss für Einzelmaßnahmen: Gefördert werden neue Rollläden (in Verbindung mit neuen Fenstern oder der Fassadendämmung) mit einem Zuschuss in Höhe von 20 Prozent der Sanierungskosten, maximal 10.000 Euro pro Wohneinheit.
  • Energieeffizient Sanieren - Kredit für Einzelmaßnahmen (Programmnummer 152): Die Förderung über zinsgünstige Darlehen beträgt bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit für einzelne Sanierungsmaßnahmen wie neue Rollläden (in Verbindung mit neuen Fenstern oder der Fassadendämmung). Dazu kommt ein Tilgungszuschusses in Höhe von 20 Prozent der Kreditsumme (max. 10.000 Euro).
  • Energieeffizient Sanieren – Kredit für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus (Programmnummer 151): Aus diesem Programm erhalten Hausbesitzer zinsgünstige Darlehen für eine Sanierung zum KfW-Effizienzhaus. Maximal sind es 120.000 Euro Kredit pro Wohneinheit plus ein attraktiver Tilgungszuschuss, der sich je nach erreichtem KfW-Effizienzhaus-Niveau auf bis zu 40 Prozent der Kreditsumme (maximal 48.000 Euro Tilgungszuschuss) beläuft.
  • Einbruchschutz - Investitionszuschuss (Programmnummer 455-E): Es gibt auch Zuschüsse für den nachträglichen Einbau von einbruchhemmenden Rollläden. Der Zuschuss beträgt bei Investitions­kosten zwischen 500 und 1.000 Euro insgesamt 20 Prozent und für alle darüber hinausgehenden förder­fähigen Investitions­kosten noch 10 Prozent. Maximal sind 1.600 Euro Zuschuss möglich. Es müssen Rollläden nach DIN EN 1627 ab der Widerstandsklasse RC 2 eingebaut werden.

Wichtige Hinweise zur KfW-Förderung
Der Antrag auf die KfW-Förderung muss unbedingt vor Beginn der Sanierung bei der KfW beziehungsweise bei der Hausbank (für den Kredit) gestellt werden. Damit Hausbesitzer eine Förderung der KfW-Bank erhalten, muss der sachverständige Energieberater in der Liste der Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes gelistet ist. Nur er kann die Förderung beantragen beziehungsweise die notwendigen Bescheinigungen ausstellen. Für den Zuschuss im KfW-Programm 455-E ist kein Energieberater erforderlich.

Weitere Infos: KfW-Förderung richtig beantragen

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Quelle: Energie-Fachberater.de / KfW
 

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