Morgens im Bad, mittags im Kinderzimmer oder abends rund um die Couch wünschen sich viele einen schönen, warmen Boden, gerade im Herbst oder im Frühjahr, wenn die Heizung nicht mehr oder noch nicht läuft. Die Lösung kann eine elektrische Fußbodenheizung sein. Sie bietet angenehme Wärme von unten, ganz nach Bedarf.
Die Fußbodenheizung bringt nicht nur warme Füße, sie verbessert auch das gesamte Raumklima und eignet sich deshalb gut für den Einbau im Schlafzimmer und im Kinderzimmer, in der Küche und jedem anderen Ort des Hauses, wo nur Teilzonen oder nur zeitweise geheizt werden soll. Es gibt auch Systeme, die in Feuchtebereichen, sogar in der Dusche oder in der Sauna, eingebaut werden können. Das ist nicht nur äußerst komfortabel, auch die Duschkabine kann wesentlich schneller trocknen. Dadurch werden Schimmel- und Stockflecken, wie sie oft bei Fliesen in der Dusche auftreten, wirksam vermieden.
Elektrische Fußbodenheizung perfekt für Sanierung
Gerade für die Sanierung ist die elektrische Fußbodenheizung eine interessante Variante, denn sie lässt sich schnell und einfach in einzelnen Zimmern nachrüsten. Ein echter Pluspunkt ist hier die niedrige Aufbauhöhe von nur drei Millimetern. Die flachen, selbstklebenden Heizmatten mit den eingewebten Heizleitungen werden vom Elektriker direkt auf dem Estrich beziehungsweise dem Untergrund verlegt.
Freie Wahl des Bodenbelags
Beim Untergrund gibt es genauso wie beim Bodenbelag quasi keine Einschränkungen. Besonders gut geeignet für den Einsatz auf einer Fußbodenheizung sind keramische Fliesen oder Naturstein, weil sie die Wärme sehr gut leiten, aber auch Holz, Teppich, Kork oder Kunststoff sind möglich, sofern der jeweilige Belag über die entsprechende Eignung verfügt. Aufschluss gibt die Kennzeichnung "Geeignet für Fußbodenheizung“ bzw. das entsprechende Symbol (Heizschlange mit drei nach oben zeigenden Pfeilen).
Die Regelung der Fußbodenheizung erfolgt gradgenau über einen elektronischen Thermostat. Durch vielfältige Funktionen und Programmiermöglichkeiten passen moderne Komfort-Regler die Temperierung jedem Raum und den persönlichen Nutzungsanforderungen der Bewohner perfekt an. Mit eine Zeitsteuerung können zusätzlich Wochenprofile eingespeichert werden, die regelmäßige Abwesenheitszeiten berücksichtigen. Über eine Einzelraumregelung kann dabei für jeden Raum separat die richtige Temperatur ausgewählt werden. Besonders smart sind kabellose Regelungssysteme, bei denen sich über eine zentrale Steuereinheit mit Touch Screen die Wärme im ganzen Haus bequem kontrollieren lässt. Auch den Energieverbrauch bilden die modernen Regler ab. Wer also bereits eine Fußbodenheizung besitzt, aber noch veraltete Regler benutzt, sollte prüfen, ob sich der Austausch lohnt.
Vorteile der elektrischen Fußbodenheizung im Bad: Effiziente Zusatzheizung für kühle Tage
Als komfortable Zusatzheizung kann eine elektrische Fußbodenheizung die klassische Zentralheizung in der Übergangszeit entlasten. Sie spielt besonders dort ihre Trümpfe aus, wo schnell, aber nur zu bestimmten Zeiten am Tag effiziente Wärme benötigt wird, zum Beispiel im Badezimmer. Dort sorgen die elektrischen Heizmatten an kühlen Tagen unkompliziert für Wohlfühlwärme, ohne dass die zentrale Heizungsanlage eingeschaltet werden muss. Besonders umweltschonend ist die Wärme, wenn Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage genutzt wird.
--> Gut zu wissen: Die technische Richtlinie "BVF Elektro-Richtlinie 1 – Elektrische Flächenheizungen" bietet Planern und Eigentümern eine praxisnahe Orientierungshilfe zu modernen elektrischen Flächenheizungen.
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Wir gehen davon aus, dass das nicht möglich ist. Denn immer dann, wenn eine Maßnahme nicht durch ein Fachunternehmen durchgeführt wird, ...
Antwort lesen »Nein. Auch wenn Sie beide Wohnungen selbst bewohnen würden, bekämen Sie den Bonus immer nur für eine Wohnung. Das gilt zumindest dann, wenn ...
Antwort lesen »Wenn die Meldebescheinigung für nicht rechtmäßig erklärt wird, erfüllen Sie die Voraussetzungen zur Förderung nicht und erhalten die Mittel ...
Antwort lesen »Brauchwasser-Wärmepumpen werden selbst nicht gefördert. Fördermittel erhalten Sie für die Geräte allerdings als Umfeldmaßnahme beim Einbau ...
Antwort lesen »Ja, das ist möglich. Sie haben ein Budget förderbarer Kosten von aktuell noch 28.000 Euro. Dieses können Sie mit beliebig vielen Anträgen ...
Antwort lesen »Die Gipskartonplatten haben tatsächlich eine schützende Funktion. Nutzen Sie den nicht ausgebauten Raum regelmäßig, können Sie die Schicht ...
Antwort lesen »Wenn Sie Nießbrauch für ein Haus oder eine Wohnung haben und vertraglich geregelt alle Kosten übernehmen, können Sie Ausgaben für die ...
Antwort lesen »Geht es um den Einkommensbonus bei der Förderung der Heizung, entscheidet immer das zu versteuernde Haushaltseinkommen eines Jahres. ...
Antwort lesen »Das ist nach wie vor möglich. Ihre Kinder können die Förderung der Heizung als Eigentümer der Immobilie beantragen. Das gilt jedoch nur für ...
Antwort lesen »Die Höhe des Ergänzungskredits richtet sich nach der Summe der anrechenbaren Kosten, die Sie in der Heizungsförderung angegeben haben, und ...
Antwort lesen »Hier geht es immer um das gesamte Gebäude. Das heißt: Tauschen Sie mehr als 1/3 der Fensterfläche im Mehrfamilienhaus aus, ist ein ...
Antwort lesen »Brauchwasser-Wärmepumpen sind allein nicht förderbar. Finanzielle Unterstützung bekommen Sie hier nur, wenn Sie diese in Kombination mit ...
Antwort lesen »Die Information findet sich im Merkblatt zum KfW-Programm 261. Hier heißt es: "Die Beantragung einer Förderung über die BEG EM ist ...
Antwort lesen »Auch wenn die Kumulierung nach alter KfW-261- bzw. BEG-WG-Förderung möglich war, gilt für die Heizungsförderung die neue BEG-EM-Richtlinie. ...
Antwort lesen »Mit der neuen BEG-EM-Richtlinie zur Förderung von Einzelmaßnahmen haben sich die Voraussetzungen hier geändert. Dabei gilt: Die versorgten ...
Antwort lesen »Die technische Projektbeschreibung (TPB) zur Förderung der neuen Rollläden erhalten Sie von einem Energie-Effizienz-Experten aus Ihrer ...
Antwort lesen »Für das Haushaltsjahreseinkommen wird der Durchschnitt aus den zu versteuernden Einkommen des zweiten und dritten Jahres vor Antragseingang ...
Antwort lesen »Ohne Hinterlüftung kann eventuell durch Undichtigkeiten in die Wand eingedrungene Feuchte im Zwischenraum kondensieren und schimmeln. Damit ...
Antwort lesen »Das GEG bzw. das GModG regelt, wer Energieausweise ausstellen darf. Hierfür sind zwei Voraussetzungen zu erfüllen. Voraussetzung 1: ...
Antwort lesen »Eine Förderung für neue Rollläden gibt es über die BEG-EM-Förderung. Hier bekommen Sie einen Zuschuss in Höhe von 15 Prozent über den ...
Antwort lesen »Was hier zu beachten ist, hängt von der geplanten Maßnahme ab. Möglich und technisch sinnvoll ist es beispielsweise, die Beheizung sowie ...
Antwort lesen »Auf die Gesetzgebung haben wir leider keinen Einfluss. Grundsätzlich ist es aber so, dass bei Einstrangsystemen das Risiko von ...
Antwort lesen »Nach Rücksprache mit der KfW kann die Heizungsförderung ohne Sperrfrist beantragt werden, wenn die BAFA-Förderung vollständig nach dem ...
Antwort lesen »Hier gibt es keine Ausnahmen von § 19 der BImSchV. Denn diese könnten die Gesundheit gefährden. Bei Heizungen mit bis zu 50 kW muss der ...
Antwort lesen »Entscheidend ist hier das Datum, an dem die Bestätigung zum Antrag ausgestellt wurde. War das spätestens am 8. Juli 2026, können Sie die ...
Antwort lesen »Polypropylen-Rohre (PP-C) aus dem Baujahr 1986 sind in der Regel nicht sauerstoffdiffusionsdicht. Anzeichen dafür wären Hinweise auf die ...
Antwort lesen »Der U-Wert ist durch die Poroton-Ziegel bereits verhältnismäßig gut. Eine Dämmung würde die Verluste zwar reduzieren, bei den zu ...
Antwort lesen »Ja, Sie können in diesem Fall die Basisförderung der Wärmepumpe in Höhe von 30 Prozent beantragen (Achtung: Ab 2027 nur 15 Prozent, wenn ...
Antwort lesen »Nachträglich lassen sich die genehmigten Kosten leider nicht mehr nach oben korrigieren. Sind diese nicht Bestandteil der Förderung, können ...
Antwort lesen »Grundsätzlich ist es möglich, den alten Wechselrichter zu behalten. Technisch und wirtschaftlich lohnt sich das allerdings oft nicht. Zum ...
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