05.03.2020
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Hybridheizung mit Wärmepumpe

Hybride Wärmepumpe kombiniert verschiedene Energieträger

Die Wärmepumpe noch mit anderen Wärmeerzeugern zu ergänzen - das ist vor allem im Altbau oft eine gute Idee. So haben Eigentümer die Freiheit, den jeweils günstigeren Energieträger zu nutzen. Besonders beliebt bei der Sanierung sind Hybrid-Kompaktgeräte, wie sie viele Hersteller anbieten. Aber auch die Kopplung mit einer Photovoltaik-Anlage kann sich für Eigentümer lohnen. Tipps, Infos und Förderung für die Hybridheizung mit Wärmepumpe.

Solarthermie-Anlage auf MehrfamilienhausBild größer anzeigen
Solarthermie-Anlage auf einen Mehrfamilienhaus in Stuttgart, die eine Luftwärmepumpe ergänztFoto: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.

Hybrid-Wärmepumpe / Hybrid-Gasheizung - das Beste aus zwei Welten
Immer beliebter bei einer Altbausanierung werden Hybrid-Kompaktgeräte. Sie verbinden Wärmepumpe und Gasheizung in einem vorgefertigten System auf kleinstem Raum. Bei dieser Kombination deckt die Wärmepumpe den Grundbedarf an Wärme ab. Die Gasheizung übernimmt immer dann, wenn zum Beispiel bei kälteren Temperaturen das Heizen mit Gas günstiger ist oder mehr Warmwasser bereitgestellt werden muss. Ebenso sind solche Geräte im Verbund mit einer Ölheizung erhältlich.

Eine Hybridheizung aus Gasheizung und Wärmepumpe ist auch dann überlegenswert, wenn schon eine Gasheizung vorhanden ist. Dann kann eine Wärmepumpe das Heizsystem auch nachträglich noch ergänzen.

Wärmepumpe und Solaranlage
Die Kombination der Wärmepumpe mit einer Photovoltaik-Anlage liegt auf der Hand. Dank Solarstrom vom eigenen Dach kann der Antriebsstrom für die Wärmepumpe emissionsfrei erzeugt werden. Das spart Betriebskosten und erhöht die Unabhängigkeit vom Energieversorger. Darüber hinaus kann überschüssiger Solarstrom über einen Elektro-Heizstab in Wärme umgewandelt werden. Eine intelligente Steuerung sorgt für eine effiziente Verteilung des Stroms. Auch eine Solarthermie-Anlage kann die Wärmepumpe ergänzen.

Luftwärmepumpe und Kaminofen
Wegen der einfachen Installation und der geringeren Kosten entscheiden sich Hausbesitzer bei einer Sanierung oft für eine Luftwärmepumpe. Doch die stößt bei starkem Frost an ihre Grenzen: Der hohe Wärmebedarf kann die Stromkosten ordentlich steigen lassen. Die ideale Ergänzung für geringere Kosten und angenehme Wärme ist dann ein Kaminofen, Heizkamin oder Pelletofen. Ein wasserführender Ofen stellt sogar Wärme für Zentralheizung und Warmwasser bereit und wärmt nicht nur den Aufstellraum.

Vorteile einer Hybridheizung mit Wärmepumpe

In allen Varianten trägt die Hybridheizung mit Wärmepumpe dem meistens etwas höheren Wärmebedarf von Altbauten Rechnung und sorgt dafür, dass die jeweiligen Heizsysteme effizient arbeiten können. Zudem kann bei schwankenden Energiepreisen immer die günstigste und effizienteste Betriebsweise ausgewählt wird.

Förderung für eine Hybridheizung mit Wärmepumpe

Das BAFA fördert Hybridheizungen, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien heizen, mit bis zu 35 Prozent der förderfähigen Kosten. Für eine Hybridheizung aus Wärmepumpe und Gasheizung sind 30 Prozent Zuschuss möglich. Wird eine alte Ölheizung außer Betrieb genommen, erhöht sich der Zuschuss sogar auf 40 bzw. 45 Prozent der Kosten. Voraussetzung für die Förderung ist, dass sowohl die Wärmepumpe als auch die anderen Heizungskomponenten die technischen Mindestanforderungen des BAFA erfüllen.

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Quelle: Energie-Fachberater.de
 

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