25.07.2019
 

Klimaanlage und Co: Mit Solarenergie klimafreundlich kühlen

Solarstrom deckt den wachsenden Strombedarf für Kühlung

Das ist keine Überraschung: Hitzerekorde und ausgedehnte Hitzewellen erhöhen die Nachfrage nach Klimaanlagen und Geräten zur Kühlung. Die Folge: erhöhter Stromverbrauch im Sommer. Diesen Teufelskreis aus Klimaerwärmung und Klimatisierung kann Solarenergie durchbrechen. Solarstrom vom eigenen Dach deckt den wachsenden Strombedarf für Kühlung und Klimatisierung günstig und klimafreundlich.

Große Photovoltaik-Anlage im SommerBild größer anzeigen
An sonnigen und heißen Tagen, an denen der Kühlbedarf besonders groß ist, erzeugen Solarmodule auch sehr viel Strom. Das passt perfekt zum wachsenden Strombedarf für KlimaanlagenFoto: Energie-Fachberater.de

Angesichts der immer häufigeren und ausgedehnten Hitzewellen statten immer mehr Menschen ihr Zuhause mit Klimaanlage, Ventilator und anderen Geräten zur Kühlung aus. In der Folge steigt der Strombedarf im Sommer deutlich an. Damit der Betrieb von Klimaanlagen nicht zulasten des Klimaschutzes geht, sollte der zusätzliche Energiebedarf aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden, ideal dafür ist Solarstrom. Laut Internationaler Energieagentur ist Kühlung von Gebäuden schon heute für zehn Prozent des weltweiten Stromverbrauchs verantwortlich, Tendenz steigend.

Teufelskreis infolge des Klimawandels mit Solarstrom durchbrechen
Solaranlagen sind bestens geeignet, um im Sommer preiswert und sauber Energie für die Kühlung bereitzustellen. Denn anders als im Winter passen im Sommer Erzeugung und Verbrauch perfekt zueinander: An sonnigen und heißen Tagen, an denen der Kühlbedarf besonders groß ist, erzeugen Solarmodule auch sehr viel Strom. Dieser Solarstrom vom eigenen Dach kann dann direkt vor Ort verbraucht werden, ohne die Stromnetze zu belasten.

Kosten für eigenen Solarstrom nur noch halb so hoch wie beim Energieversorger
Im Eigenheimbereich kostet Solarstrom vom eigenen Dach heute nur noch rund zehn bis zwölf Cent pro Kilowattstunde – nicht einmal halb so viel wie beim Energieversorger. Wer in eine Photovoltaik-Anlage investieren möchte, macht das am besten gründlich: Eine aktuelle Studie im Auftrag der Verbraucherzentrale NRW hat gezeigt, dass es sich für Hausbesitzer lohnt, das gesamte Dach für Solarstrom zu nutzen. Möglichst groß und ohne Speicher - so lautet die Empfehlung für eine möglichst wirtschaftliche Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Hausdach.

 
 
 
 
Quelle: BSW-Solar / Energie-Fachberater.de
 

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