Wohn- und Wärmekomfort bei sehr guter Energieeffizienz liefern moderne Fußbodenheizungen in Verbindung mit Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien. Wer sich im Rahmen einer Sanierung für eine Fußbodenheizung entscheidet, sollte den Bodenbelag deshalb sorgfältig auswählen. Ideale Belagsmaterialien sind keramische Fliesen und Naturstein, denn sie leiten die Wärme aus den Heizungsrohren besonders schnell und ohne Verluste an die Fußbodenoberfläche. Eine mit Fußbodenheizung temperierte, geflieste Bodenfläche sorgt für angenehme Raumwärme und ein wohliges Barfußgefühl.
Die Kombination von Fliesen und Fußbodenheizung bringt zahlreiche Vorteile in puncto Wohnkomfort und Energieeffizienz:
--> Wichtig zu wissen: Der sogenannte "Wärmedurchlasswiderstand" des Bodenbelags beeinflusst sowohl die Energieeffizienz als auch die Reaktionsverzögerung des Systems entscheidend. Für alle Fußbodenheizungen gilt: Je besser die Wärmeleitfähigkeit des Bodenbelags, umso effizienter arbeitet das System und umso geringer fallen Energieeinsatz und damit die Heizkosten aus.
Fliesen und Naturstein als ideale Wärmeleiter
Im Unterschied zu anderen Bodenbelägen, die zum Teil eher isolierende Eigenschaften haben, gelten Fliesen und Naturstein als idealer Wärmeleiter auf der Fußbodenheizung. Doch was heißt das genau? Bedingt durch ihre besonders hohe Wärmeleitfähigkeit transportieren keramische Fliesen die Wärme aus dem System schnell und nahezu verlustfrei an die Fußbodenoberfläche. Damit steigern Fliesen einerseits den effektiven Einsatz der Wärmeenergie, andererseits lässt sich dadurch die teils als störend empfundene sogenannte Reaktionsverzögerung von Fußbodenheizungen abschwächen. Diese Vorteile kommen besonders gut beim Betrieb von Fußbodenheizungen mit regenerativen Energiequellen wie Wärmepumpen oder Solarkollektoren zum Tragen: Bedingt durch die niedrigen Vorlauftemperaturen erfordern diese nämlich einen besonders gut wärmeleitfähigen Bodenbelag, um die umweltfreundlich gewonnene Wärme möglichst optimal und verlustfrei zu nutzen.
Fliesen für den Boden werden heute in geringerer Materialstärke gefertigt - eine Dicke zwischen 6 und 10 Millimetern ist Standard. Daraus ergeben sich hinsichtlich des Wärmeleitvermögens sehr gute Werte: Bei einer Fliesenstärke von 10 mm 1,37 W/(mK), bei einer 8 mm-starken Fliese 1,71 W/(mK), bis zum exzellenten Wert 2,25 W/(mK) bei 6 mm-Fliesenstärke. Übertroffen werden diese Werte nur von einigen Natursteinsorten (12 mm Marmor 2,1 W/(mK)).
Stilsicher am Boden und nachhaltige Langlebigkeit
Die Designvielfalt bei Bodenfliesen ist heute größer als je zuvor: Stilistisch bieten die aktuellen Fliesenkollektionen eine riesige Auswahl an Farben, Formaten und Oberflächendessins. Im Trend liegen repräsentative Großformate, urbane Beton- und Zementoptiken, Fliesen im Natursteinlook sowie authentische Holzdekore im modernen Dielenformat. Dank zeitlos schöner Dekorvarianten und Oberflächenanmutungen überdauern Fliesen buchstäblich Generationen und ersparen damit Eigentümer:innen eine Bodensanierung auf der Fußbodenheizung. Diese Langlebigkeit macht Fliesen zudem besonders nachhaltig: Was nicht laufend erneuert oder instand gehalten werden muss, ist ressourcen- und damit umweltschonend.
WLS steht für Wärmeleitstufe, WLG für Wärmeleitgruppe. Beide Begriffe meinen heute das Gleiche und können analog verwendet werden. Für ...
Antwort lesen »Grundsätzlich ist das möglich, wenn der Aufbau die Dämmung aufnehmen kann und ausreichend trag- sowie luftdicht ist. Bei der beschriebenen ...
Antwort lesen »Wir gehen davon aus, dass das Haus zu mindestens 50 Prozent dem Wohnen dient. Ist das der Fall, können Sie die Förderung der Heizung für ...
Antwort lesen »Grundsätzlich gilt immer die Richtlinie, die zum entsprechenden Tag aktuell ist - und zwar unabhängig von FAQ oder anderen ...
Antwort lesen »Die Förderung der Heizung können Sie als Eigentümer beantragen, wenn Sie alle technischen Voraussetzungen erfüllen. Sie können ...
Antwort lesen »In Punkt 5.5 der BEG-EM-Richtlinie heißt es dazu: "Gefördert werden energetische Fachplanungs- und Baubegleitungsleistungen im Zusammenhang ...
Antwort lesen »Vielen lieben Dank für den Kaffee ;) Der Nennwert der Wärmeleitfähigkeit ist der vom Hersteller unter standardisierten Laborbedingungen ...
Antwort lesen »Ein Energie-Effizienz-Experte (EEE) ohne spezielle Denkmal-Zulassung darf eine allgemeine Beratung für Wohnungseigentümergemeinschaften ...
Antwort lesen »Sie haben recht. Um BAFA und KfW hier zu kombinieren, müssten Sie die Heizungsoptimierung zuerst durchführen und erst danach Fördermittel ...
Antwort lesen »Wenn Ihre Eltern zuvor gemeinsam die Steuererklärung gemacht haben und Ihr Vater verstorben ist, berücksichtigt die KfW nur die Hälfte des ...
Antwort lesen »Wir gehen davon aus, dass der Bekannte in Bezug auf den Einkommensbonus nicht relevant ist, sofern Sie kein Paar sind. Im FAQ zur ...
Antwort lesen »Das deckt sich nicht mit den Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Hier heißt es im FAQ unter Punkt 3.8: "Relevante ...
Antwort lesen »Das ist eine gute Möglichkeit. Für die OG-Lüftung haben Sie den Vorteil, dass die Verlegung im Dachboden vergleichsweise einfach möglich ...
Antwort lesen »Sobald die Programmentscheidung im ELR eingeplant ist, können Sie auf eigenes Risiko mit der Umsetzung beginnen. Beginnen Sie vor der ...
Antwort lesen »Relevant ist das Alter der Heizung zum Zeitpunkt der Antragstellung. Nach Rücksprache mit der KfW müssen Sie das Datum auf den Tag genau ...
Antwort lesen »Die Entscheidung obliegt dem Energie-Effizienz-Experten. Sie hängt unter anderem von folgenden Faktoren bzw. Eigenschaften ab: die ...
Antwort lesen »Die Erstellung der nötigen Nachweise ist förderbar. Dabei gilt laut Infoblatt zu förderbaren Maßnahmen Folgendes: "Für den Heizungstausch ...
Antwort lesen »Hier gibt es keine Gesetze. Eine Erneuerung ist zu empfehlen, wenn die Leitungen nicht mehr zum System passen und zum Beispiel zu groß ...
Antwort lesen »Wir gehen davon aus, dass Geräte mit der Nummer 2NV7 und dem Zusatz 031 bis 1976 gefertigt wurden. Sie können daher vermutlich Asbest ...
Antwort lesen »Wenn es sich nach baurechtlicher Einordnung um ein Wohngebäude mit Heizung und/oder Kühlung handelt, ist ein Energieausweis erforderlich. ...
Antwort lesen »Relevant ist hier § 35 der Thüringer Bauordnung. Dieser fordert grundsätzlich einen Abstand von 1,25 Metern zwischen PV-Modulen und ...
Antwort lesen »Die Förderregelungen sind tatsächlich nicht einfach zu durchblicken. Konkret bedeutet das aber: Sie dürfen Steuerbonus und BEG-Förderung ...
Antwort lesen »Nein, das ist nicht möglich. Eine direkte Kombination beider Förderangebote ist untersagt. Nachlesen können Sie das in der ...
Antwort lesen »Relevant sind alle zum Zeitpunkt der Antragstellung in einer Wohneinheit mit Haupt- oder alleinigem Wohnsitz gemeldeten volljährigen ...
Antwort lesen »Das ist in aller Regel nicht möglich. Sie können die Abgase des Kamins aber über den Zug im Schornstein und die Abgase der Gasheizung über ...
Antwort lesen »Grundsätzlich verlangt das GEG von neuen Fenstern einen Uw-Wert von 1,3 W/m²K oder besser. Davon können Sie abweichen, wenn Sie weniger als ...
Antwort lesen »Grundsätzlich gilt bei der Förderung immer der Zustand zum Zeitpunkt der Antragstellung. Sind Sie da zu dritt oder viert Eigentümer, können ...
Antwort lesen »Eine derartige Pflicht gibt es im GEG nicht. Haben Sie einen von oben frei zugänglichen unbeheizten Dachboden ohne entsprechende Dämmung, ...
Antwort lesen »Hierbei gibt es keine Probleme. Sie können die BAFA-Förderung zur Förderung der Dachdämmung am Gebäude nutzen, die KfW-Förderung für die ...
Antwort lesen »Die Anforderungen sind in § 71 h des Gebäudeenergiegesetzes geregelt und hängen von der Betriebsweise ab. Konkret gilt dabei Folgendes: Die ...
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