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15.07.2020
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Aktueller Preisindex 2020 für Photovoltaik auf Privathäusern

Nur große Solarstrom-Anlagen werden günstiger

Der Solardeckel ist weg, die Einspeisevergütung bleibt - mit diesen Voraussetzungen können Eigentümer jetzt eine Photovoltaik-Anlage planen. Die Verbraucherzentrale NRW hat jetzt ihren aktualisierten Preisindex für verschiedene Anlagengrößen veröffentlicht. Das Fazit: Groß zu denken und zu planen bleibt für private Photovoltaik-Anlagen finanziell am besten. Die Gesamtrendite sinkt allerdings mit der EEG-Vergütung.

Große Photovoltaik-Anlage auf privatem Hausdach
Möglichst groß planen - das bleibt für private Photovoltaik-Anlagen 2020 finanziell am bestenFoto: energie-fachberater.de
Preisindex Photovoltaik 2020
Aktueller Preisindex Photovoltaik: Nur größere Solarstrom-Anlagen werden günstigerFoto: Verbraucherzentrale NRW

Ein Beispiel für private Eigentümer: Für eine neuen 10 kWp-Anlage, die bei Inbetriebnahme im Januar 2019 noch 3,4 Prozent Rendite abwerfen konnte, ermittelten die Experten jetzt trotz sinkender Anlagenpreise nur noch 2 Prozent. Sehr kleine Photovopltaik-Anlagen unter 4 kWp sind nach Angaben der Verbraucherzentrale NRW demnach kaum noch wirtschaftlich zu betreiben. Das liegt auch daran, dass kleine Anlagen auch 2019 erneut leicht teurer geworden sind.

Trends des Vorjahres bestätigt / größere Anlagen werden günstiger
Die aktuelle Auswertung von Photovoltaik-Angeboten bestätigt die Trends des Vorjahres. Kleine Anlagen mit vier oder sechs Kilowatt Leistung stiegen erneut im Preis (+2,7 bzw. +1,2 Prozent), während größere Solarstrom-Anlagen günstiger wurden. Hier überwogen sogar stärkere Rückgänge als im Vorjahr: Fiel der spezifische Preis pro Kilowatt Leistung bei 12 kWp-Anlagen damals um 2,2 Prozent, gab er nun um weitere 5,3 Prozent nach. Auch bei allen darüber liegenden Leistungsklassen sank der Preis um mehr als fünf Prozent.

Wirtschaftlichkeit sinkt auch bei größeren Anlagen
Trotz der klaren Preisrückgänge sinkt die Wirtschaftlichkeit auch der größeren Photovoltaik-Anlagen - das liegt an der sinkenden Einspeisevergütung. Besonders hart trifft das nach Angaben der Verbraucherzentrale Haushalte mit kleineren Anlagen unter 4 kWp und einem jährlichen Stromverbrauch unter 3.000 Kilowattstunden: Solche Neuanlagen würden bei realistischer Rechnung rote Zahlen schreiben.

Ein finanzielles Plus bleibt dagegen bei Solarstrom-Anlagen ab etwa 5 kWp dank des Zusammenspiels von Eigenverbrauch und Einspeisevergütung bis auf Weiteres die Regel.

Was müssen Eigentümer über die Preise von Photovoltaik-Anlagen wissen?
Private Betreiber müssen vor allem wissen, dass die nötige Investition nicht proportional mit der Größe der Photovoltaik-Anlage wächst. Beim Vergleich einer 4 kWp-Anlage mit 16 kWp gilt etwa: Die vierfache installierte Leistung kostet nur den dreifachen Preis. Dachflächen sollten deshalb nach Möglichkeit voll ausgenutzt werden. Außerdem zeigen auch die aktuellen Daten eine sehr breite Preisstreuung innerhalb der einzelnen Größenklassen. Deshalb der Tipp: Verbraucher sollten immer mehrere Angebote einholen, prüfen und vergleichen. Denn bei überteuerten Preisen steht letztlich die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik-Anlage auf dem Spiel.

Was die Abschaffung des Solardeckels für private Hausbesitzer bedeutet, lesen Sie hier.

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Quelle: Verbraucherzentrale NRW
 
 

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