"Klimaneutral werden - wettbewerbsfähig bleiben" ist der Titel des Strategiepapiers von Katherina Reiche. Es enthält 10 Maßnahmen für die Energiewende und künftige Stromversorgung. Privaten Eigentümern dürfte der Plan der Ministerin nicht gefallen, denn gleich unter Punkt 2 "Erneuerbare Energie markt- und systemdienlich fördern" heißt es:
"Das künftige Förderregime für erneuerbare Energien erfolgt system- und marktorientiert. Das bedeutet: die konsequente Abschaffung der fixen Einspeisevergütung sowie die vollständige Beendigung der Vergütung bei negativen Preisen. Stattdessen werden, wie dies für das zukünftige Förderregime auch europarechtlich erforderlich ist, differenzierte Finanzierungsmodelle – etwa zweiseitige Contracts for Difference (CfDs) und Clawback-Mechanismen – entwickelt und umgesetzt. Langfristige Stromliefer- und Strombezugsverträge (PPAs) mindern die Risiken für Investoren. Außerdem soll eine Verpflichtung zur Direktvermarktung für Neuanlagen eingeführt werden."
Der Monitoringbericht sieht Deutschland eigentlich auf einem guten Weg bei der Energiewende. Die Streichung der Förderung für neue Solardächer könnte den Ausbau der Solarenergie jetzt aber deutlich bremsen. Ein Wegfall der EEG-Förderung würde nach Aussage des Bundesverbandes Solarwirtschaft für Eigentümer deutlich längere Amortisationszeiten und höhere Kosten bei der Anlagenfinanzierung bedeuten. Wann genau die Förderung wegfallen und das EEG angepasst werden soll, ist bisher nicht bekannt.
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Ursprüngliche News vom 11.08.2025
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche stellt ein Erfolgsmodell in Frage: Dank der Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen konnten sich viele private Eigentümer ein Stück Freiheit bei der Energieversorgung sichern und dazu beitragen, dass der Strom in Deutschland in den vergangenen Jahren immer klimafreundlicher geworden ist. Jetzt plant die Ministerin unter anderem, die Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen zu streichen.
Photovoltaik-Anlagen haben einen großen Anteil daran, dass Deutschland heute weniger abhängig ist von fossilen Energien und anderen Ländern. Sie haben vielen ein Stück Unabhängigkeit und Freiheit gebracht: privaten Eigentümern von den Energieversorgern, Deutschland von den Rohstofflieferungen anderer Länder. Die neuesten Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche könnten diese Erfolgsgeschichte unterbrechen. Darüber berichtete die Augsburger Allgemeine am 10. August 2025 nach einem Interview mit der Ministerin. Demnach sind diese Maßnahmen geplant:
Mit diesen Neuregelungen könnte der Ausbau kleiner Photovoltaik-Anlagen auf Eigenheimen und damit der dezentrale Ausbau von erneuerbaren Energien, von dem auch Privatleute profitieren, zum Erliegen kommen. Schon nach Inkrafttreten des Solarspitzengesetzes hatte das Interesse privater Eigentümer:innen merklich abgenommen.
Photovoltaik 2025 - was lohnt sich noch?
Aktuell gelten noch die bekannten Rahmenbedingungen für Photovoltaik-Anlagen auf dem Eigenheim. Damit lohnt sich die Installation einer Solaranlage auch 2025 für viele Haushalte, ganz besonders zusammen mit einer Wärmepumpe oder wenn ein E-Auto vorhanden ist.
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Ob ein Anschluss technisch möglich ist, hängt von den vor Ort verlegten Leitungen ab. Decken diese die Leistung ab, können Sie theoretisch ...
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Antwort lesen »Geht es um Maßnahmen am Gebäude und nicht um die Förderung der Heizung, können Sie den Förderantrag selbst bzw. zusammen mit einem ...
Antwort lesen »Geht es um die Vorgaben, beantragen Sie Fördermittel für die einzelnen Wärmepumpen. Anzugeben ist daher immer die jeweilige Leistung. Zu ...
Antwort lesen »Das ist möglich, allerdings nicht ohne Weiteres außen auf Holz oder Klinker. Sie müssten den Luftspalt dazu entweder komplett füllen, ...
Antwort lesen »Bei der Förderung einer ganzheitlichen Sanierung gibt es keine einzelnen Bauteilvorgaben. Hier ist es wichtig, den geforderten ...
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