Viele Eigentümer:innen haben inzwischen das Gefühl, sie können beim Heizungstausch nichts richtig machen und schon gar nichts sparen: Rechnet sich eine Wärmepumpe trotz der hohen Strompreise? Sind die Geräte wirklich überteuert, wie oft zu lesen ist? Fahre ich mit einer Gasheizung vielleicht doch besser? Steigt der CO2-Preis am Ende gar nicht weiter? Wem kann ich bei der Beratung denn überhaupt vertrauen, sind das nicht alles Lobby-Interessen?
Vor allem wenig technikaffine Eigentümer und Senioren sind mit der Entscheidung überfordert: Die Politik sendet uneindeutige Signale, hohe Kosten und Diskussionen um die Förderung machen den Heizungstausch auch zur finanziellen Belastung. Zugleich signalisiert die Bundesregierung durch Absagen an den Klimaschutz, dass Bemühungen um Energieeffizienz und Einsparungen nicht sachlich sondern ideologisch motiviert seien.
Aber ist das so? Sind energetische Sanierungen und klimafreundliche Heizungen eine zu hohe Belastung für Eigentümer? Oder sind nicht vielmehr zu hohe Heizkosten schon seit vielen Jahren der wahre Kostenfaktor? Wer mit den finanziellen Belastungen durch Sanierungen und effiziente Heizungen argumentiert und Energieeffizienz entbehrlich findet, wohnt ganz offensichtlich nicht in einem sanierungsbedürftigen Gebäude - wo hohe Heizkostenabrechnungen und Nachzahlungen zum Angstfaktor werden, aus Sorge vor hohen Heizkosten nur einzelne Räume beheizt werden und der fehlende Wohnkomfort sommers wie winters zur Belastung für die Gesundheit wird.
Aktuelle Ausgangslage für viele Eigentümer eine Herausforderung
Die Beurteilung der Situation derzeit ist für alle Eigentümer herausfordernd, auch für die, die eigentlich auf erneuerbare Energien setzen wollen. Uneindeutige politische Entscheidungen und Diskussionen machen die Entscheidung für eine neue Heizung schwer:
Was können Eigentümer tun, die jetzt ihre Heizung erneuern möchten oder müssen?
Wer jetzt seine Heizung erneuert, sollte auf erneuerbare Energien setzen und sich über die aktuell hohe Heizungsförderung freuen! Auch wenn die Rahmenbedingungen (wie Strompreis) und Voraussetzungen (Haus nicht komplett saniert) nicht perfekt sind, ermöglicht eine Wärmepumpe über die kommenden Jahre mehr Freiheit und Flexibilität (dynamische Stromtarife, Eigenverbrauch von Solarstrom). Kleine Sanierungsmaßnahmen senken parallel dazu den Energiebedarf und damit die Heizkosten Schritt für Schritt. Weitere energetische Schwachstellen lassen sich auch in den Jahren danach noch beheben, so dass die Wärmepumpe dann wirtschaftlicher arbeitet.
Immer mehr Studien zeigen zudem, wie Wärmepumpen auch im Altbau sinnvoll zum Einsatz kommen. Aus den Ergebnissen können Eigentümer lernen und Fehler vermeiden. Wer unsicher ist, welche Heizung zu seinem Haus passt, kann sich von einem Energieberater oder auch bei der Verbraucherzentrale unabhängig und passend zu seiner individuellen Situation beraten lassen.
Was kostet eine neue Heizung? Hier kostenfrei und unverbindlich Vergleichsangebote einholen.
Was können Eigentümer tun, bei denen erst perspektivisch ein Heizungstausch ansteht?
Steht der Heizungstausch erst in den kommenden Jahren an, können sich Eigentümer perfekt darauf vorbereiten - Informationen sammeln, sich beraten lassen, in der Nachbarschaft nach Erfahrungen fragen, die verschiedenen Optionen prüfen. Diese Artikel geben Anregungen dazu:
--> Wichtig zu wissen: Je geringer der Wärmebedarf eines Hauses ist, um so flexibler sind Eigentümer bei der Heizung und um so einfacher können erneuerbare Energien den Wärmebedarf decken. Es lohnt sich also, den Wärmeschutz des Hauses zu verbessern (z. B. durch neue Fenster, Dachbodendämmung, Dämmung der Kellerdecke). Das senkt die Heizkosten und ebnet modernen Heizungen den Weg. Schwankungen beim Ölpreis oder hohe Gasnetzgebühren lassen Eigentümer dann kalt.
Fazit: Statt sich für weitere 20 Jahre an Gas oder Öl zu binden und entsprechende Energiepreis-Risiken in Kauf zu nehmen, sollten Eigentümer besser den Sprung ins "kalte Wasser" wagen und gleich auf erneuerbare Energien setzen - auch wenn die Voraussetzungen nicht perfekt sind. So können sie in den kommenden Jahren von besseren Rahmenbedingungen profitieren und ihre Heizkosten perspektivisch senken.
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Die entsprechende Information geht aus dem Merkblatt zum Förderprogramm der KfW hervor. Hier heißt es im Punkt "Wer darf Anträge stellen" - ...
Antwort lesen »Förderung für das Dach bekommen Sie unserer Auffassung nach, wenn Sie das Dach gemäß den Fördervorgaben ausführen. Das setzt einen U-Wert ...
Antwort lesen »Nein, das stimmt so leider nicht. Im Video werden ein paar Punkte vermischt und falsch wiedergegeben. Die Fördersätze sind in der ...
Antwort lesen »In diesem Fall können wir Ihnen leider keinen konkreten Produkttipp geben. Möglich ist es grundsätzlich auch, Fördermittel für eine ...
Antwort lesen »In Nummer 1.5 des Infoblatts zu förderbaren Kosten und Maßnahmen heißt es: "Bei Eigenleistung nicht förderfähig sind Materialien zur ...
Antwort lesen »Grundsätzlich lassen sich bei einer Sanierung nur Wohneinheiten berücksichtigen, die in vormals beheizten Bereichen entstehen. Entstehen ...
Antwort lesen »Nach Rücksprache mit den Experten des BAFA ist eine Bodenklappe nur bei einer energetischen Sanierung von Decken und Wänden gegen ...
Antwort lesen »Die beschriebene Lösung ist aus technischer Sicht zu empfehlen. Mit dem Versetzen der Rollläden vermeiden Sie eine Wärmebrücke. Die ...
Antwort lesen »Die Art der Finanzierung spielt hier keine Rolle, solange Sie die technischen Mindestanforderungen erfüllen und die Überweisung nachweisbar ...
Antwort lesen »WLS steht für Wärmeleitstufe, WLG für Wärmeleitgruppe. Beide Begriffe meinen heute das Gleiche und können analog verwendet werden. Für ...
Antwort lesen »Grundsätzlich ist das möglich, wenn der Aufbau die Dämmung aufnehmen kann und ausreichend trag- sowie luftdicht ist. Bei der beschriebenen ...
Antwort lesen »Wir gehen davon aus, dass das Haus zu mindestens 50 Prozent dem Wohnen dient. Ist das der Fall, können Sie die Förderung der Heizung für ...
Antwort lesen »Grundsätzlich gilt immer die Richtlinie, die zum entsprechenden Tag aktuell ist - und zwar unabhängig von FAQ oder anderen ...
Antwort lesen »Die Förderung der Heizung können Sie als Eigentümer beantragen, wenn Sie alle technischen Voraussetzungen erfüllen. Sie können ...
Antwort lesen »In Punkt 5.5 der BEG-EM-Richtlinie heißt es dazu: "Gefördert werden energetische Fachplanungs- und Baubegleitungsleistungen im Zusammenhang ...
Antwort lesen »Vielen lieben Dank für den Kaffee ;) Der Nennwert der Wärmeleitfähigkeit ist der vom Hersteller unter standardisierten Laborbedingungen ...
Antwort lesen »Ein Energie-Effizienz-Experte (EEE) ohne spezielle Denkmal-Zulassung darf eine allgemeine Beratung für Wohnungseigentümergemeinschaften ...
Antwort lesen »Sie haben recht. Um BAFA und KfW hier zu kombinieren, müssten Sie die Heizungsoptimierung zuerst durchführen und erst danach Fördermittel ...
Antwort lesen »Nach Rücksprache mit dem BAFA müssen die Rechnungen alle einzeln aufgeführt und mit den jeweiligen Rechnungsnummern hinterlegt werden. ...
Antwort lesen »Wenn Ihre Eltern zuvor gemeinsam die Steuererklärung gemacht haben und Ihr Vater verstorben ist, berücksichtigt die KfW nur die Hälfte des ...
Antwort lesen »Wir gehen davon aus, dass der Bekannte in Bezug auf den Einkommensbonus nicht relevant ist, sofern Sie kein Paar sind. Im FAQ zur ...
Antwort lesen »Das deckt sich nicht mit den Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Hier heißt es im FAQ unter Punkt 3.8: "Relevante ...
Antwort lesen »Das ist eine gute Möglichkeit. Für die OG-Lüftung haben Sie den Vorteil, dass die Verlegung im Dachboden vergleichsweise einfach möglich ...
Antwort lesen »Sobald die Programmentscheidung im ELR eingeplant ist, können Sie auf eigenes Risiko mit der Umsetzung beginnen. Beginnen Sie vor der ...
Antwort lesen »Relevant ist das Alter der Heizung zum Zeitpunkt der Antragstellung. Nach Rücksprache mit der KfW müssen Sie das Datum auf den Tag genau ...
Antwort lesen »Die Entscheidung obliegt dem Energie-Effizienz-Experten. Sie hängt unter anderem von folgenden Faktoren bzw. Eigenschaften ab: die ...
Antwort lesen »Die Erstellung der nötigen Nachweise ist förderbar. Dabei gilt laut Infoblatt zu förderbaren Maßnahmen Folgendes: "Für den Heizungstausch ...
Antwort lesen »Hier gibt es keine Gesetze. Eine Erneuerung ist zu empfehlen, wenn die Leitungen nicht mehr zum System passen und zum Beispiel zu groß ...
Antwort lesen »Wir gehen davon aus, dass Geräte mit der Nummer 2NV7 und dem Zusatz 031 bis 1976 gefertigt wurden. Sie können daher vermutlich Asbest ...
Antwort lesen »Wenn es sich nach baurechtlicher Einordnung um ein Wohngebäude mit Heizung und/oder Kühlung handelt, ist ein Energieausweis erforderlich. ...
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